Das war doch zum Verrücktwerden! Vor ihm standen zwei Frischlinge, sie hatten noch nicht einmal ihre Lebensspanne als Menschen überschritten und schon spielte sich einer auf, als habe er das Wissen von Jahrhunderten und die andere teilte jedem im Raum mit, das hier noch etwas anderes sein Unwesen trieb als die gehobene Mittelschicht. Vincent hätte am Liebsten geschrien, vielleicht auch lauthals losgelacht ob dieser Zurschaustellung von bodenloser Dummheit. Stattdessen lächelte er nur wieder und schüttelte den Kopf.
"Ich bin hergekommen, um mir einen netten Abend zu machen, nicht um Babysitter für ein soziales Experiment zu spielen," sagte er.
Er warf den Kopf zurück und leerte seinen Drink in einem schnellen Zug. Er stellte das Glas auf dem Tresen ab und verneinte ein erneutes Auffüllen mit einem leichten Kopfschütteln.
"Eine Vorstellung ist keineswegs Zeitverschwendung, wenn man alle Zeit der Welt - und noch mehr - hat. Tatsächlich kann das einfache Nennen des eigenen Names Leben retten. Euer Meister sollte euch eigentlich die Grundlagen der Höflichkeit beibringen. Genauso, wie die Grundlagen unseres versteckten Lebensstils."
Vincent bemächtigte sich seines Lieblingstricks, den er auch schon auf seinem letzten Ball benutzt hatte, um in einem vollgestopften Raum ganz privat mit Thomas reden zu können. Thomas... Niemand mit einem natürlichen Herzschlag schenkte der kleinen Gruppe an der Bar noch Aufmerksamkeit, was Vincent die Möglichkeit gab, so offen zu sprechen.
"Ich habe keinerlei Interesse daran, meine Zeit mit Euereins zu verschwenden. Ich wusste ja, dass ihr jung und unerfahren seid, aber ich dachte nicht, dass ihr so dumm seid, wie ihr es mir gerade präsentiert. Richtet eurem Meister aus, dass ich mit ihm reden will. Persönlich. Wenn er mir nochmal ein Kleinkind wie euch schickt, schicke ich ihm Köpfe zurück."
Vincent, der sein Lächeln verloren hatte, kaum dass er die breite Masse von ihrem Gespräch ausgeschlossen hatte, setzte selbiges Lächeln wieder auf, ließ die Macht seines Willens verfliegen, und streckte Nora seinen Ellenbogen hin, kaum dass die Glocke für Akt zwei läutete.
"Ich wünsche noch einen schönen Abend," flötete er, bevor er die beiden Jungvampire stehen ließ und zurück zum Bühnenraum ging.
Nora war clever genug, um nichts zu sagen, bis sie im angrenzenden Raum waren.
"Wie waren sie?" fragte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern.
"Völlige Idioten. Thomas hätte sie schon vor Wochen erwischt, wenn ich nicht gewesen wäre."
Nora bockte ihm gegen die Schulter.
"Das ist nicht deine Schuld," tadelte sie ihn.
Vincent antwortete nicht. Sie beide hatten in dieser Sache Recht und das passte ihm überhaupt nicht. Er hoffte, dass diese beiden Kleinkinder seine Nachricht überbrachten. Andernfalls würde er sich gezwungen sehen, seine Warnung direkt in die Tat umzusetzen und die Köpfe dieser beiden als Nachricht zu schicken. Seine Worte würden den Meister des Nests erreichen, auf die ein oder andere Weise. Die beiden Jungvampire im Foyer hatten die Wahl, ob sie das noch erleben würden oder nicht. Vincent wusste nur, das er nicht zögern würde, wenn es soweit war. Er hatte genug von diesem Spiel.
"Ich bin hergekommen, um mir einen netten Abend zu machen, nicht um Babysitter für ein soziales Experiment zu spielen," sagte er.
Er warf den Kopf zurück und leerte seinen Drink in einem schnellen Zug. Er stellte das Glas auf dem Tresen ab und verneinte ein erneutes Auffüllen mit einem leichten Kopfschütteln.
"Eine Vorstellung ist keineswegs Zeitverschwendung, wenn man alle Zeit der Welt - und noch mehr - hat. Tatsächlich kann das einfache Nennen des eigenen Names Leben retten. Euer Meister sollte euch eigentlich die Grundlagen der Höflichkeit beibringen. Genauso, wie die Grundlagen unseres versteckten Lebensstils."
Vincent bemächtigte sich seines Lieblingstricks, den er auch schon auf seinem letzten Ball benutzt hatte, um in einem vollgestopften Raum ganz privat mit Thomas reden zu können. Thomas... Niemand mit einem natürlichen Herzschlag schenkte der kleinen Gruppe an der Bar noch Aufmerksamkeit, was Vincent die Möglichkeit gab, so offen zu sprechen.
"Ich habe keinerlei Interesse daran, meine Zeit mit Euereins zu verschwenden. Ich wusste ja, dass ihr jung und unerfahren seid, aber ich dachte nicht, dass ihr so dumm seid, wie ihr es mir gerade präsentiert. Richtet eurem Meister aus, dass ich mit ihm reden will. Persönlich. Wenn er mir nochmal ein Kleinkind wie euch schickt, schicke ich ihm Köpfe zurück."
Vincent, der sein Lächeln verloren hatte, kaum dass er die breite Masse von ihrem Gespräch ausgeschlossen hatte, setzte selbiges Lächeln wieder auf, ließ die Macht seines Willens verfliegen, und streckte Nora seinen Ellenbogen hin, kaum dass die Glocke für Akt zwei läutete.
"Ich wünsche noch einen schönen Abend," flötete er, bevor er die beiden Jungvampire stehen ließ und zurück zum Bühnenraum ging.
Nora war clever genug, um nichts zu sagen, bis sie im angrenzenden Raum waren.
"Wie waren sie?" fragte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern.
"Völlige Idioten. Thomas hätte sie schon vor Wochen erwischt, wenn ich nicht gewesen wäre."
Nora bockte ihm gegen die Schulter.
"Das ist nicht deine Schuld," tadelte sie ihn.
Vincent antwortete nicht. Sie beide hatten in dieser Sache Recht und das passte ihm überhaupt nicht. Er hoffte, dass diese beiden Kleinkinder seine Nachricht überbrachten. Andernfalls würde er sich gezwungen sehen, seine Warnung direkt in die Tat umzusetzen und die Köpfe dieser beiden als Nachricht zu schicken. Seine Worte würden den Meister des Nests erreichen, auf die ein oder andere Weise. Die beiden Jungvampire im Foyer hatten die Wahl, ob sie das noch erleben würden oder nicht. Vincent wusste nur, das er nicht zögern würde, wenn es soweit war. Er hatte genug von diesem Spiel.

