Vincent musterte den Mann vor sich. Das war er also. Der Meister des Cambridge-Nests.
"Netter Auftritt," kommentierte er. "Hätte ich gewusst, dass ich heute Nacht Besuch bekomme, hätte ich mir etwas passenderes angezogen."
Er machte einen Schritt beiseite und lud den Mann mit einer Geste dazu ein, sein Haus zu betreten und sich in den Salon zu begeben. Er folgte ihm natürlich, bedeutete Nora aber mit einem Wink, sich nicht zu zeigen. Sie würde den Rest seiner Belegschaft informieren und sie alle würden wie die Geister von Harker Heights sein: unsichtbar.
Vincent steuerte direkt seine Minibar an und gönnte sich einen Drink, mit dem er sich entspannt gegen den Schreibtisch daneben lehnte.
"Ich habe es noch nie gemocht, lange um den heißen Brei herumzureden. Also: Mit wem habe ich das Vergnügen und warum zum Teufel haben Sie Ihre Jünglinge nicht im Griff?"
Er verschränkte die Arme vor der Brust und nippte an seinem Drink.
Selbstverständlich machte er sich ein Bild von dem anderen Vampir, der da in seinem Salon stand. Seine ganze Ausstrahlung ließ darauf schließen, dass dieser Mann nicht erst gestern erschaffen worden war. Wenn er Ophelia Glauben schenken durfte, dann war er das auch nicht. Allerdings hatte Vincent schon mit älteren Vampiren verkehrt. Besonders beeindruckend war dieser Mann nicht. Noch konnte er nicht sagen, ob alles, was er sah, nur Show war oder ob dahinter auch tatsächlich Substanz schlummerte. Trotzdem: Er würde sich nicht wie ein kleines Hündchen auf den Rücken werfen und um einen Freund betteln. Das war nicht sein Stil, wenn es um seinesgleichen ging.
"Netter Auftritt," kommentierte er. "Hätte ich gewusst, dass ich heute Nacht Besuch bekomme, hätte ich mir etwas passenderes angezogen."
Er machte einen Schritt beiseite und lud den Mann mit einer Geste dazu ein, sein Haus zu betreten und sich in den Salon zu begeben. Er folgte ihm natürlich, bedeutete Nora aber mit einem Wink, sich nicht zu zeigen. Sie würde den Rest seiner Belegschaft informieren und sie alle würden wie die Geister von Harker Heights sein: unsichtbar.
Vincent steuerte direkt seine Minibar an und gönnte sich einen Drink, mit dem er sich entspannt gegen den Schreibtisch daneben lehnte.
"Ich habe es noch nie gemocht, lange um den heißen Brei herumzureden. Also: Mit wem habe ich das Vergnügen und warum zum Teufel haben Sie Ihre Jünglinge nicht im Griff?"
Er verschränkte die Arme vor der Brust und nippte an seinem Drink.
Selbstverständlich machte er sich ein Bild von dem anderen Vampir, der da in seinem Salon stand. Seine ganze Ausstrahlung ließ darauf schließen, dass dieser Mann nicht erst gestern erschaffen worden war. Wenn er Ophelia Glauben schenken durfte, dann war er das auch nicht. Allerdings hatte Vincent schon mit älteren Vampiren verkehrt. Besonders beeindruckend war dieser Mann nicht. Noch konnte er nicht sagen, ob alles, was er sah, nur Show war oder ob dahinter auch tatsächlich Substanz schlummerte. Trotzdem: Er würde sich nicht wie ein kleines Hündchen auf den Rücken werfen und um einen Freund betteln. Das war nicht sein Stil, wenn es um seinesgleichen ging.


