Elfen und Co
Andvari blickte besorgt in die Runde. Die Blicke auf den anderen Gesichter standen in ähnlichem Kreise und eine dunkle Stimmung machte sich breit, als er Luft holte, um zu berichten:
"Alle Söhne des Elfenkönigs sind magisch begabt, wie du bemerkt hast. Faolan jedoch besitzt eine Art der Magie, die Sylvars ähnelt. Sie sind beide sogenannte "Dagda". Das bedeutet, dass sie jede Schule der Magie erlernen können und diese gleichsam ausüben. Ihre Aura färbt sich nicht nur in eine Richtung, wie bei dir oder mir. Faolan jedoch verschwendete keine Zeit auf eine Ausbildung in diesem Belang. Er konzentrierte sich nur auf die Beschwörung von anderen Dingen. Er ist ein meisterhafter Beschwörer, der selbst die grausigsten Höllen öffnen kann. Als wir Kinder waren, hieß es, dass er Tausende von Monstern in seinem Körper beherbergt."
Sylvar nickte und seufzte, während er sich auf den Stab stützte, der ihm wie eine knorrige Hand über den Kopf striff.
"Die Raben sind seine Häscher. Es sind Daimonen der schlimmsten Art, die er beschwört und auf die Fährte setzt. Und zumeist finden sie ihr Ziel auch."
"Man will ihnen nicht begegnen", sagte Farryn und zog ihre Fetzen ein wenig hinab. An der rechten Schulter trug sie eine schwere und tiefe Narbe von drei langen Krallen. "Hab es damals gerade so geschafft, ihnen zu entkommen. Sie sind wirklic nicht besonders angenehm."
Eine Weile lang herrschte eine betäubende Ruhe in der Runde und Viola begann wieder zu sprechen.
Andvari vermochte es nicht zu sehen, aber Sylvar bemerkte sehr wohl die veränderte Stimmung der jungen Frau. Es mochte Gründe hierfür geben, doch beschloss er, ihr einen Vertrauensvorschuss zu gewähren.
"Die Idee klingt vorzüglich!", sagte Andvari grinsend und sah ihr auf den Hinterkopf. "Vielleicht können wir uns so eine Weile versteckt halten bis Ruhe einkehrt."
"Ich kann ein Portal öffnen", bestätigte Sylvar. "Aber nur noch einmal. Danach muss ich ruhen."
Mit einer kurzen und schnellen Stockbewegung begann die Luft wieder zu flirren wie die letzten Male und ein farbloser Kreis erschien links von der Gruppe an einem Baum.
"Wir kommen zurecht!", sagte Eyrik und grinste.
"Auf bald!"; rief Farryn, während Andvari sich erhob und Viola leicht mit sich zog.
"Achtet auf euch!", sagte er und grinste. "Und kehrt mit den anderen ins Grenzland zurück."
Andvari blickte besorgt in die Runde. Die Blicke auf den anderen Gesichter standen in ähnlichem Kreise und eine dunkle Stimmung machte sich breit, als er Luft holte, um zu berichten:
"Alle Söhne des Elfenkönigs sind magisch begabt, wie du bemerkt hast. Faolan jedoch besitzt eine Art der Magie, die Sylvars ähnelt. Sie sind beide sogenannte "Dagda". Das bedeutet, dass sie jede Schule der Magie erlernen können und diese gleichsam ausüben. Ihre Aura färbt sich nicht nur in eine Richtung, wie bei dir oder mir. Faolan jedoch verschwendete keine Zeit auf eine Ausbildung in diesem Belang. Er konzentrierte sich nur auf die Beschwörung von anderen Dingen. Er ist ein meisterhafter Beschwörer, der selbst die grausigsten Höllen öffnen kann. Als wir Kinder waren, hieß es, dass er Tausende von Monstern in seinem Körper beherbergt."
Sylvar nickte und seufzte, während er sich auf den Stab stützte, der ihm wie eine knorrige Hand über den Kopf striff.
"Die Raben sind seine Häscher. Es sind Daimonen der schlimmsten Art, die er beschwört und auf die Fährte setzt. Und zumeist finden sie ihr Ziel auch."
"Man will ihnen nicht begegnen", sagte Farryn und zog ihre Fetzen ein wenig hinab. An der rechten Schulter trug sie eine schwere und tiefe Narbe von drei langen Krallen. "Hab es damals gerade so geschafft, ihnen zu entkommen. Sie sind wirklic nicht besonders angenehm."
Eine Weile lang herrschte eine betäubende Ruhe in der Runde und Viola begann wieder zu sprechen.
Andvari vermochte es nicht zu sehen, aber Sylvar bemerkte sehr wohl die veränderte Stimmung der jungen Frau. Es mochte Gründe hierfür geben, doch beschloss er, ihr einen Vertrauensvorschuss zu gewähren.
"Die Idee klingt vorzüglich!", sagte Andvari grinsend und sah ihr auf den Hinterkopf. "Vielleicht können wir uns so eine Weile versteckt halten bis Ruhe einkehrt."
"Ich kann ein Portal öffnen", bestätigte Sylvar. "Aber nur noch einmal. Danach muss ich ruhen."
Mit einer kurzen und schnellen Stockbewegung begann die Luft wieder zu flirren wie die letzten Male und ein farbloser Kreis erschien links von der Gruppe an einem Baum.
"Wir kommen zurecht!", sagte Eyrik und grinste.
"Auf bald!"; rief Farryn, während Andvari sich erhob und Viola leicht mit sich zog.
"Achtet auf euch!", sagte er und grinste. "Und kehrt mit den anderen ins Grenzland zurück."
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell