Der Zornige Alte und der kauernde Rest
Sylvar rümpfte die Nase ob dieser obszönen Selbstsucht, die ihm entgegen schlug. Sicherlich konnte er die Gefühle der jungen Frau verstehen. Wer hatte nicht schon einmal die Regeln gebrochen, um einen geliebten Menschen zu retten. Er selbst hatte erst vor wenigen Minuten ein Monstrum in sich befreit, um seine Schülerin zu retten. Was also war der Unterschied?
Der Magier sah sie an während sie vor sich her schimpfte und stüttze sich schwer auf seinen Stab, ehe er das Wort erneut an sie richtete.
"Zunächst, Schülerin:", begann er und betonte das letzte Wort deutlich, um sie ihres Ranges zu erinnern. "Schuld nach einem Kampf zu suchen, tun die Schwachen. Es geht nicht um Schuld, Sieg oder Sühne. Es geht um eine Situation, die es zu meistern gilt. Und ich sage nicht, dass die Entscheidung, Meriels Tempel zu besuchen, falsch oder gar indiskutabel ist. Das Problem ist dein selbstsüchtiges Gehabe und deine grenzenlose Blindheit wenn es um Andvari geht. Ja, du liebst ihn und das ist fein! Aber Liebe zum Preis eines Lebens ist keine Liebe, es ist Dummheit. Meriels Tempel bietet dem Anwender einen Preis, korrekt. Aber er hätte in einem Tropfen gezahlt werden können. Oder einem Schnitt im Finger. Nicht, um eine Pulsader aufzuschneiden. Denkst du, Andvari wäre glücklich, wenn du in deinem grenzenlosen Willen, ihn nicht zu verlieren, dein Leben gelassen hättest? Was wäre dann diese ganze Aktion wert gewesen?"
Er stützte sich auf den Stab, um mit ihr Nase an Nase zu stehen und wirkte mit einem Mal wie ein alter, alter Mann, während er die Stimme erneut erhob und beinahe von der Wurzel abrutschte.
"Es haben gerade mindestens vier Elfen für deine Ehre gekämpft, um diesem Schwein von Vaeril seine Schranken aufzuzeigen! Wäre es gerecht gegenüber diesen Elfen gewesen, wenn du dein Leben in selbstsüchtigem Bestreben, deinen Liebsten zu retten, vergeudest?! Ich denke ja wohl nicht!"
Nachdem er gesagt hatte, was zu sagen war, wandte er sich um und stolzierte über eine Wurzel hinweg, an der er abrutschte und beinahe stolperte.
"Und ja, wir sind jetzt beim "Du", Rindendreck und Honigfäule! So eine Impertinenz..."
Nachdem der Erzmagier ausser Hörweite stolziert war und stetig weiter fluchte, grinste Farryn und schniefte.
"Es ist seine Art zu sagen, dass er krank vor Sorge war. Meriels Tempel ist gefährlich auf seine eigene Art. Nützlich, aber gefährlich. Was sagen deine Wunden?", fragte sie und grinste breit.
Sylvar rümpfte die Nase ob dieser obszönen Selbstsucht, die ihm entgegen schlug. Sicherlich konnte er die Gefühle der jungen Frau verstehen. Wer hatte nicht schon einmal die Regeln gebrochen, um einen geliebten Menschen zu retten. Er selbst hatte erst vor wenigen Minuten ein Monstrum in sich befreit, um seine Schülerin zu retten. Was also war der Unterschied?
Der Magier sah sie an während sie vor sich her schimpfte und stüttze sich schwer auf seinen Stab, ehe er das Wort erneut an sie richtete.
"Zunächst, Schülerin:", begann er und betonte das letzte Wort deutlich, um sie ihres Ranges zu erinnern. "Schuld nach einem Kampf zu suchen, tun die Schwachen. Es geht nicht um Schuld, Sieg oder Sühne. Es geht um eine Situation, die es zu meistern gilt. Und ich sage nicht, dass die Entscheidung, Meriels Tempel zu besuchen, falsch oder gar indiskutabel ist. Das Problem ist dein selbstsüchtiges Gehabe und deine grenzenlose Blindheit wenn es um Andvari geht. Ja, du liebst ihn und das ist fein! Aber Liebe zum Preis eines Lebens ist keine Liebe, es ist Dummheit. Meriels Tempel bietet dem Anwender einen Preis, korrekt. Aber er hätte in einem Tropfen gezahlt werden können. Oder einem Schnitt im Finger. Nicht, um eine Pulsader aufzuschneiden. Denkst du, Andvari wäre glücklich, wenn du in deinem grenzenlosen Willen, ihn nicht zu verlieren, dein Leben gelassen hättest? Was wäre dann diese ganze Aktion wert gewesen?"
Er stützte sich auf den Stab, um mit ihr Nase an Nase zu stehen und wirkte mit einem Mal wie ein alter, alter Mann, während er die Stimme erneut erhob und beinahe von der Wurzel abrutschte.
"Es haben gerade mindestens vier Elfen für deine Ehre gekämpft, um diesem Schwein von Vaeril seine Schranken aufzuzeigen! Wäre es gerecht gegenüber diesen Elfen gewesen, wenn du dein Leben in selbstsüchtigem Bestreben, deinen Liebsten zu retten, vergeudest?! Ich denke ja wohl nicht!"
Nachdem er gesagt hatte, was zu sagen war, wandte er sich um und stolzierte über eine Wurzel hinweg, an der er abrutschte und beinahe stolperte.
"Und ja, wir sind jetzt beim "Du", Rindendreck und Honigfäule! So eine Impertinenz..."
Nachdem der Erzmagier ausser Hörweite stolziert war und stetig weiter fluchte, grinste Farryn und schniefte.
"Es ist seine Art zu sagen, dass er krank vor Sorge war. Meriels Tempel ist gefährlich auf seine eigene Art. Nützlich, aber gefährlich. Was sagen deine Wunden?", fragte sie und grinste breit.
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell