"I have been in the land of Faerie for years
and it is a place where mortal blood is turned to fire.
It is a place of beauty and terror
beyond what can be imagined here."
Viola
Zustimmend nickte Viola. Die Situation war schwer genug und sie wusste, nicht wie sie reagieren würde, wenn sie Andvari wiedersah. Die Anwesenheit Faolans oder jemand anderem außer Sylvar würde sie dazu zwingen, sich besser kontrollieren müssen.
Schwere und mit modriger Feuchtigkeit gefüllte Luft schlug der Heilerin entgegen, als sie Sylvar durch das magische Portal folgte. Mit unsicheren Schritte trat sie hindurch und fühlte wie sich die Atmosphäre um sie herum veränderte. Es war das erste Mal, die sie mit einem von Sylvars Portalen reiste. Das warme Licht der Abendsonne, dass noch zuvor ihre Haut erwärmt hatte, nun vertrieben von der Kälte der Kerker. Fröstelnd rieb sie sich über die Arme und war sich dabei selbst nicht sicher, ob es wirklich an der kühle der Luft lag oder an dem Unbehagen, das stetig durch ihre Adern kroch.
Trostlos und grau, eingekesselt von groben Stein, blieb sich dicht an der Seite des Magiers. Der erste Atemzug in den dunklen Gemäuern blieb er augenblicklich im Hals stecken. Selbst in den Lazaretten auf den Kriegsfeldern hatte es nicht so erbärmlich gestunken. Viola presste sich eine Hand über Mund und Nase, als von allen Seiten her der Geruch von Unrat sie einhüllte. Der metallische Geschmack von altem Blut beschwerte die Atemluft und legte sich klebrig auf die Zunge. Unverkennbar auch der süße Geruch von Verwesung. Der Heilerin wurde übel.
Selbst der wunderliche Anblick des grobschlächtigen Zwerges bot nur eine kurze Ablenkung. Unter anderen Umständen hätte sie vermutlich einen genauren Blick riskiert. Die junge Frau hatte außer in Geschichten noch nie von Zwergen gehört, geschweige den Leibhaftigen gesehen. Dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, kein sehr freundlicher Zeitgenosse.
Sie wandte wider besseren Wissens den Blick zur Seite und erblickte eine schmutzige mit Blut verkrustete Hand, die sich an das Eisen klammerte. Ein mehrere Finger waren in erschreckenden Fingern verbogen. Sie war so hager, dass sie froh war den mitleidenwerten Besitzer im Schatten nich erkennen zu können.
Die Heilerin zwang sich wegzusehen, auch wenn alles was sie in ihrem Leben gelernt, danach verlangte zu heilfen. Aber deswegen war sie nicht hier.
and it is a place where mortal blood is turned to fire.
It is a place of beauty and terror
beyond what can be imagined here."
Viola
Zustimmend nickte Viola. Die Situation war schwer genug und sie wusste, nicht wie sie reagieren würde, wenn sie Andvari wiedersah. Die Anwesenheit Faolans oder jemand anderem außer Sylvar würde sie dazu zwingen, sich besser kontrollieren müssen.
Schwere und mit modriger Feuchtigkeit gefüllte Luft schlug der Heilerin entgegen, als sie Sylvar durch das magische Portal folgte. Mit unsicheren Schritte trat sie hindurch und fühlte wie sich die Atmosphäre um sie herum veränderte. Es war das erste Mal, die sie mit einem von Sylvars Portalen reiste. Das warme Licht der Abendsonne, dass noch zuvor ihre Haut erwärmt hatte, nun vertrieben von der Kälte der Kerker. Fröstelnd rieb sie sich über die Arme und war sich dabei selbst nicht sicher, ob es wirklich an der kühle der Luft lag oder an dem Unbehagen, das stetig durch ihre Adern kroch.
Trostlos und grau, eingekesselt von groben Stein, blieb sich dicht an der Seite des Magiers. Der erste Atemzug in den dunklen Gemäuern blieb er augenblicklich im Hals stecken. Selbst in den Lazaretten auf den Kriegsfeldern hatte es nicht so erbärmlich gestunken. Viola presste sich eine Hand über Mund und Nase, als von allen Seiten her der Geruch von Unrat sie einhüllte. Der metallische Geschmack von altem Blut beschwerte die Atemluft und legte sich klebrig auf die Zunge. Unverkennbar auch der süße Geruch von Verwesung. Der Heilerin wurde übel.
Selbst der wunderliche Anblick des grobschlächtigen Zwerges bot nur eine kurze Ablenkung. Unter anderen Umständen hätte sie vermutlich einen genauren Blick riskiert. Die junge Frau hatte außer in Geschichten noch nie von Zwergen gehört, geschweige den Leibhaftigen gesehen. Dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, kein sehr freundlicher Zeitgenosse.
Sie wandte wider besseren Wissens den Blick zur Seite und erblickte eine schmutzige mit Blut verkrustete Hand, die sich an das Eisen klammerte. Ein mehrere Finger waren in erschreckenden Fingern verbogen. Sie war so hager, dass sie froh war den mitleidenwerten Besitzer im Schatten nich erkennen zu können.
Die Heilerin zwang sich wegzusehen, auch wenn alles was sie in ihrem Leben gelernt, danach verlangte zu heilfen. Aber deswegen war sie nicht hier.
[Lady Midnight - Cassandra Claire]
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Winterhauch ()