Renera ließ sich schließlich von Khil überreden sich ein wenig hinzulegen, was nicht allzu schlimm war, nachdem ihre Nacht unterbrochen worden war. Sie nahm eine Kapsel von Khil ein, die diese als ihre eigene ausgab, und kroch dann in das kleine Zelt, während Khil ihr hoch und heilig versprach, während ihrer Abwesenheit ihre Waffen zu polieren. Sie wartete genau zehn Minuten lang, in denen sie die Vögel am Himmel zählte, und vergewisserte sich dann, dass Renera eingeschlafen war, ehe sie sich schlendernd zum anderen Lager begab. Vor Aradans Zelt war ziemlich was los und Jarku kam gerade herausgeschlüpft, als sie ankam.
"Denk nicht, dass du dich in dieser Aufregung davonstehlen kannst! Ich habe dein Gift noch immer nicht vergessen und werde es dir herauskitzen, wenn es nötig ist!! Aber wie geht es Aradan?"
Jarku berichtete ihr, dass er wohl wieder ansprechbar war und so ließ sie sich von ihm die Genehmigung geben, in das Zelt zu schlüpfen.
Drinnen war es ziemlich stickig. Aradan sollte mal lüften.
"Hallo, Aradan. Du siehst ja wirklich scheußlich aus."
Sie kniete sich vor ihn, wie sie es bereits am Vormittag getan hatte.
"Ich meine - du siehst echt so aus, als würdest du jeden Moment sterben! Richtig weiß im Gesicht."
Sie beugte sich über ihn und runzelte die Stirn.
"So helle Wangen sind nie ein gutes Zeichen. Du hast nicht zufällig einen Arzt in deiner Truppe? Das wäre jetzt nützlich. Ich kenne mich auch nicht gut genug mit Medizin aus."
Sie setzte sich wieder auf ihre Fersen und legte sittsam die Hände auf die Oberschenkel.
"Ich habe lange nachgedacht - nun, eigentlich auch nur die letzte halbe Stunde, während ich Renera das Ohr abgequasselt habe - aber ich bin dennoch zu dem Entschluss gekommen, dass du deine Entdeckungen aufschreiben solltest. Und wer bietet sich dafür besser an, als eine Schreiberin vom Kaiserhof!"
Sie lächelte breit.
"Ich brauche nur Papier und dann kannst du mir alles diktieren, was du gesehen hast und was du gefühlt hast und was du gedacht hast und was du sonst noch alles aufschreiben möchtest. Ich halte es für äußerst wichtig, das alles festzuhalten, allein schon für den Arzt, der dich vielleicht eines Tages untersucht. Oder für... hm... ich weiß nicht... andere lebende Katalysatoren. Oder für die Geisterwesen. Oder nur für dich."
Sie betrachtete ihn munter.
"Denk nicht, dass du dich in dieser Aufregung davonstehlen kannst! Ich habe dein Gift noch immer nicht vergessen und werde es dir herauskitzen, wenn es nötig ist!! Aber wie geht es Aradan?"
Jarku berichtete ihr, dass er wohl wieder ansprechbar war und so ließ sie sich von ihm die Genehmigung geben, in das Zelt zu schlüpfen.
Drinnen war es ziemlich stickig. Aradan sollte mal lüften.
"Hallo, Aradan. Du siehst ja wirklich scheußlich aus."
Sie kniete sich vor ihn, wie sie es bereits am Vormittag getan hatte.
"Ich meine - du siehst echt so aus, als würdest du jeden Moment sterben! Richtig weiß im Gesicht."
Sie beugte sich über ihn und runzelte die Stirn.
"So helle Wangen sind nie ein gutes Zeichen. Du hast nicht zufällig einen Arzt in deiner Truppe? Das wäre jetzt nützlich. Ich kenne mich auch nicht gut genug mit Medizin aus."
Sie setzte sich wieder auf ihre Fersen und legte sittsam die Hände auf die Oberschenkel.
"Ich habe lange nachgedacht - nun, eigentlich auch nur die letzte halbe Stunde, während ich Renera das Ohr abgequasselt habe - aber ich bin dennoch zu dem Entschluss gekommen, dass du deine Entdeckungen aufschreiben solltest. Und wer bietet sich dafür besser an, als eine Schreiberin vom Kaiserhof!"
Sie lächelte breit.
"Ich brauche nur Papier und dann kannst du mir alles diktieren, was du gesehen hast und was du gefühlt hast und was du gedacht hast und was du sonst noch alles aufschreiben möchtest. Ich halte es für äußerst wichtig, das alles festzuhalten, allein schon für den Arzt, der dich vielleicht eines Tages untersucht. Oder für... hm... ich weiß nicht... andere lebende Katalysatoren. Oder für die Geisterwesen. Oder nur für dich."
Sie betrachtete ihn munter.

