Vehement schüttelte Rikiya den Kopf. “Das konntest du nicht wissen. Lassen wir Khojin etwas Zeit, ich gib mir sicher, dass sie das Meiste sowieso nur aus dem Affekt heraus gesagt hat.”, klärte er Rain auf. Immer wollte sie recht behalten, das hatte sie in diesem Fall auch getan, und Rikiya konnte ihr es nicht übel nehmen - in ihrer Ehre fühlte sie sich sicher gekränkt, gleich wie in ihrem Stolz, und darauf wollte er sich nun einmal gerade jetzt nicht einlassen. Stattdessen bot er Rain eine helfende Hand an, damit er wieder auf die Beine käme; ein Heiler sollte sich die Verletzung definitiv ansehen, am besten gleich. Dennoch wollte er gerade jetzt nicht noch mehr Aufmerksamkeit erregen, als Khojins Schreierei es wohl schon getan hatte. “Rain, mach dir darüber keine Sorgen, wirklich. Das ist vergeben und vergessen, ja? Außerdem bin ich mir sicher, dass Caelan es dir sowieso nie gesagt hätte.” Eine dermaßen gute Beziehung hatten die beiden zueinander wohl nicht gehabt - Rikiya war sich nicht sicher, inwiefern er daran Schuld trug, und doch war er zumindest teilweise nicht nur ein Leidtragender sondern auch ein Auslöser für diese derartig komische Beziehung.
“Ja, es ist doch meine Siedlung. Wieso sollte es nicht in Ordnung sein? Nicht alle Wölfe sind so.”, lachte er. Rikiya wusste nicht, wie seine Leute auf Rain reagierten; er erhoffte sich, dass sie erwachsener als Khojin waren und dass sie, wenn auch gleich von Krieg gezeichnet, nicht jeden in ein und denselben Topf warfen. Was hatte er denn sonst zu verlieren? Sein Volk legte ihr Leben in seine Hände, vertraute ihm und wandte sich nicht gegen seine Entscheidungen - Rain hier zu behalten, in einem Stück, war seine Entscheidung. Dementsprechend wollte er nicht auch nur eine Sekunde lang einen Gedanken daran vergeuden, dass sie sich gegen ihn wenden würden - er schätzte sie als loyal ein, vielleicht teilweise zu Unrecht - aber mehr war auch wieder nicht daran. “In Ordnung, aber wirklich, lass dir Zeit. Soll sich dein Bein nachher jemand ansehen? Ich schicke jemanden zu euch - Nayantai könnte auch jemanden gebrauchen, der sich sein Auge ansieht.” Oder was davon noch über war. Rikiya hingegen half Rain und stabilisierte die Position, die er inne hatte - offerierte ihm einen Arm, der ihm die notwendige Balance gab und machte sich langsamen Schrittes auf den Weg durch die Siedlung. Viel gab es nicht zu sehen, außer verschneite Tonkrüge und Zelte, oder neugierige Kinder, die im gestrigen Schneegestöber durch die halbe Welt tollten - Erwachsene sah man fast keine, und Rikiya war froh, als er Rain in eines der kleineren Zelte lockte, in dem ein riesiger Kessel auf Holzscheiten aufgebahrt war. Ringsherum standen hölzerne Bänke und ein Tisch mit Schalen, sowie mehrere Kellen und hölzerne Löffel - auf Zehenspitzen lugte Rikiya über den Topfrand. “Kannst du dich mit Butzenkletteneintopf anfreunden?”
“Ja, es ist doch meine Siedlung. Wieso sollte es nicht in Ordnung sein? Nicht alle Wölfe sind so.”, lachte er. Rikiya wusste nicht, wie seine Leute auf Rain reagierten; er erhoffte sich, dass sie erwachsener als Khojin waren und dass sie, wenn auch gleich von Krieg gezeichnet, nicht jeden in ein und denselben Topf warfen. Was hatte er denn sonst zu verlieren? Sein Volk legte ihr Leben in seine Hände, vertraute ihm und wandte sich nicht gegen seine Entscheidungen - Rain hier zu behalten, in einem Stück, war seine Entscheidung. Dementsprechend wollte er nicht auch nur eine Sekunde lang einen Gedanken daran vergeuden, dass sie sich gegen ihn wenden würden - er schätzte sie als loyal ein, vielleicht teilweise zu Unrecht - aber mehr war auch wieder nicht daran. “In Ordnung, aber wirklich, lass dir Zeit. Soll sich dein Bein nachher jemand ansehen? Ich schicke jemanden zu euch - Nayantai könnte auch jemanden gebrauchen, der sich sein Auge ansieht.” Oder was davon noch über war. Rikiya hingegen half Rain und stabilisierte die Position, die er inne hatte - offerierte ihm einen Arm, der ihm die notwendige Balance gab und machte sich langsamen Schrittes auf den Weg durch die Siedlung. Viel gab es nicht zu sehen, außer verschneite Tonkrüge und Zelte, oder neugierige Kinder, die im gestrigen Schneegestöber durch die halbe Welt tollten - Erwachsene sah man fast keine, und Rikiya war froh, als er Rain in eines der kleineren Zelte lockte, in dem ein riesiger Kessel auf Holzscheiten aufgebahrt war. Ringsherum standen hölzerne Bänke und ein Tisch mit Schalen, sowie mehrere Kellen und hölzerne Löffel - auf Zehenspitzen lugte Rikiya über den Topfrand. “Kannst du dich mit Butzenkletteneintopf anfreunden?”
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.