Nayantai bezweifelte, dass es Sinn machte, wenn Rain wirklich versuchte, sich gegenüber Khojin zu behaupten. Rikiya half dabei auch nicht sonderlich, immerhin tauchte er hier auf und versuchte, sich zwischen ihn und Khojin zu zwängen, damit Ruhe herrschte. Was half es denn, wenn sie sich allesamt nur stritten und ihm den Tod wünschten? Er hatte sich gestern aus bestimmten Gründen verkrochen und mittlerweile wünschte er sich, er wäre nie aus seinem Versteck geklettert - sich selbst das Leben zu nehmen war nicht die richtige Antwort auf das, was ihm bevorstand, spielte es doch nur in die Karten des Feindes, und doch wusste er nur zu gut, dass er sich selbst in solch einem Zustand wohl kaum gebrauchen konnte. Zermürbt rieb Khojin ihre Zähne aneinander und ging ihre Optionen durch - Optionen, von denen sie durchaus wusste, dass es keinen Sinn haben würde; Rikiya war hier und jeder Schritt in die falsche Richtung würde sie nur einen Schritt näher an Nayantais Grab bringen. “Es tut dir leid?” Ihr stand die Galle wohl zum Hals heraus - ihre Stimme war nicht sonderlich von Emotionen durchwebt, aber sie sagte genug über ihre eigene Menschlichkeit aus; die fehlende, kalte Stimmlage half dabei wenig. “Weißt du, was mir ein ‘es tut dir leid’ bringt? Absolut gar nichts.” “Khojin.” “Was?”
Stille fegte erneut durch das Zelt, kaum nahm sich Rikiya der Situation an und Nayantai kuschelte sich an Rain, als müsse er ihn beschützen. Ob all das der Wahrheit entsprach war fragwürdig, und doch glaubte er nicht, dass er darauf klarkäme, wenn er sich ihr stellen musste. So verhasst er hier mittlerweile auch war, so sehr erhoffte er sich, wieder akzeptiert zu werden. “Rain kann auch nichts dafür - den Krieg hat er weder angezettelt noch unterstützt.”, murrte Rikiya. Khojin rümpfte lediglich die Nase und drehte sich um, wollte Rain keines Blickes mehr würdigen und schien allgemein eher daran interessiert, ihre Ruhe zu haben. Dass sie beide es nicht für nötig hielten, sie gänzlich einzuweihen, lag ihr wie ein Stein im Magen, und doch wusste sie, dass es wenig brachte - Rain profitierte nicht davon, wenn er sie anlog, und doch konnte sie ihn nicht ausstehen. “Also hast du meinem Bruder nichts angetan? Und das soll ich dir glauben?” “Ja, er hat mi-“ Nayantai wollte das alles nicht so stehen lassen - dieser Morgen war turbulent genug, so viel stand fest, und doch war es gleichermaßen seine eigene Schuld. “Nayantai, dich hat keiner gefragt. Rain hat selbst einen Mund, den er besser benutzen sollte, wenn er nicht will, dass ich ihm gleich den Kopf abreiße.” “Khojin, du machst gar nichts davon.”, mischte sich Rikiya erneut ein. “Dich hat er auch verblendet! Was ist falsch mit euch!?” Nayantai brummte in die Richtung seiner Schwester, drückte Rain weiter an sich. “Gar nichts. Kannst du bitte gehen?” “Vater, dass kannst du-!” “Khojin, bitte.” Schnaubend stampfte Khojin aus dem Zelt heraus, mit geballten Fäusten, unzufrieden darüber, wie dad alles gerade ausging. “Geht es euch gut?” Nayantai nickte lediglich.
Stille fegte erneut durch das Zelt, kaum nahm sich Rikiya der Situation an und Nayantai kuschelte sich an Rain, als müsse er ihn beschützen. Ob all das der Wahrheit entsprach war fragwürdig, und doch glaubte er nicht, dass er darauf klarkäme, wenn er sich ihr stellen musste. So verhasst er hier mittlerweile auch war, so sehr erhoffte er sich, wieder akzeptiert zu werden. “Rain kann auch nichts dafür - den Krieg hat er weder angezettelt noch unterstützt.”, murrte Rikiya. Khojin rümpfte lediglich die Nase und drehte sich um, wollte Rain keines Blickes mehr würdigen und schien allgemein eher daran interessiert, ihre Ruhe zu haben. Dass sie beide es nicht für nötig hielten, sie gänzlich einzuweihen, lag ihr wie ein Stein im Magen, und doch wusste sie, dass es wenig brachte - Rain profitierte nicht davon, wenn er sie anlog, und doch konnte sie ihn nicht ausstehen. “Also hast du meinem Bruder nichts angetan? Und das soll ich dir glauben?” “Ja, er hat mi-“ Nayantai wollte das alles nicht so stehen lassen - dieser Morgen war turbulent genug, so viel stand fest, und doch war es gleichermaßen seine eigene Schuld. “Nayantai, dich hat keiner gefragt. Rain hat selbst einen Mund, den er besser benutzen sollte, wenn er nicht will, dass ich ihm gleich den Kopf abreiße.” “Khojin, du machst gar nichts davon.”, mischte sich Rikiya erneut ein. “Dich hat er auch verblendet! Was ist falsch mit euch!?” Nayantai brummte in die Richtung seiner Schwester, drückte Rain weiter an sich. “Gar nichts. Kannst du bitte gehen?” “Vater, dass kannst du-!” “Khojin, bitte.” Schnaubend stampfte Khojin aus dem Zelt heraus, mit geballten Fäusten, unzufrieden darüber, wie dad alles gerade ausging. “Geht es euch gut?” Nayantai nickte lediglich.
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.