Sie hatte damit gerechnet, dass er felsenfest schlief und sich keine Weile länger damit abfinden wollte, wach zu sein - Oyu lag falsch, mehr als je zuvor - und sie wusste auch, dass sie es sich vielleicht doch nicht erlauben hätte sollen, so ungezwungen in dem Bett eines Fremden zu nächtigen, der den ganzen Platz, den er in diesem kleinen Raum für sich hatte, auch beanspruchen sollte. Wortlos kämpfte sie sich aus der kuscheligen Decke frei, wartete, bis ihre Augen sich ein wenig an die Dunkelheit gewöhnten und spähte danach nach dem Gesicht des Mannes, dem sie alles wegnahm, was er noch hatte. "Hast du gar nicht geschlafen?", fragte sie müde und rutschte ein wenig nach oben, damit sie besser in sein formloses Gesicht sah, das in der Dunkelheit gar nicht so alt war, wie sie es in Erinnerung hatte. War seine Schlaflosigkeit ihre Schuld? Oder hatte er die letzten Tage grummelnd unter einer Decke verbracht, nur, damit man ihm abkaufte, dass er wirklich schlief? Wenn sie Antworten darauf hätte, dann würde sie sich keine Fragen wie diese stellen. "Belastet dich irgendetwas?", kaute Oyu Caelan vor, als würde sie das Thema auf jene Art und Weise erraten wollen. Das würde nur schiefgehen können.
"Ich wollte dich wirklich nicht wachhalten.", stellte sie klar. Absichten hatte sie diesbezüglich zwar keine gehabt, wenn es allerdings schon passiert war, dann konnte sie auch nichts dafür - über vergossene Milch zu weinen brachte keinem von ihnen etwas. Oyu drehte sich um, um in eine ordentliche Position zu kommen und setzte sich dann auf, bevor sie sich spitzbübisch aus dem Bett davonstahl. Eine kurze Wanderung zur Tür reichte aus, um zu entdecken, dass die Wache ihren Posten verlassen hatte - sie lehnte das knarzende Holzstück lediglich am Rahmen an und tapste zurück zum Bett. "Willst du ein Bad nehmen? Wir hätten gerade freie Bahn. Und hungrig bist du sicher aus, warmes Essen tut dir sicher gut!", schlug sie vor, setzte sich dabei aber wieder auf die Bettkante, um eine Antwort von Caelan abzuwarten. Wenn er nichts davon wollte, dann war das auch in Ordnung, aber mit Shuren wollte sie sich allerfrühestens morgen beschäftigen, wenn ihr eben jene Option blieb.
"Ich wollte dich wirklich nicht wachhalten.", stellte sie klar. Absichten hatte sie diesbezüglich zwar keine gehabt, wenn es allerdings schon passiert war, dann konnte sie auch nichts dafür - über vergossene Milch zu weinen brachte keinem von ihnen etwas. Oyu drehte sich um, um in eine ordentliche Position zu kommen und setzte sich dann auf, bevor sie sich spitzbübisch aus dem Bett davonstahl. Eine kurze Wanderung zur Tür reichte aus, um zu entdecken, dass die Wache ihren Posten verlassen hatte - sie lehnte das knarzende Holzstück lediglich am Rahmen an und tapste zurück zum Bett. "Willst du ein Bad nehmen? Wir hätten gerade freie Bahn. Und hungrig bist du sicher aus, warmes Essen tut dir sicher gut!", schlug sie vor, setzte sich dabei aber wieder auf die Bettkante, um eine Antwort von Caelan abzuwarten. Wenn er nichts davon wollte, dann war das auch in Ordnung, aber mit Shuren wollte sie sich allerfrühestens morgen beschäftigen, wenn ihr eben jene Option blieb.
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.