"Willst du das wirklich?" Rain würde in seine Einzelteile zerlegt worden sein, sobald man gemerkt hatte, dass etwas mit ihm nicht stimmte. War man von Geburt an kränklich und schwach, dann war das meist kein gutes Omen - dann bedeutete es, man sei ohnehin dem Tode geweiht und Nayantai fragte sich, ob er die Blase, in der sich Rain befand, einfach so zerstören konnte. Thria war kein schöner Ort, gleich wenig wie das Leben für jemanden wie ihn dort schön wäre. Hätte man ihn leben gelassen, ja hätte man ihn nach draußen in den Schnee geworfen um zu sehen, ob er wenigstens den eiskalten Temperaturen standhielt und Rain hätte augenblicklich die Fähigkeit zu atmen verloren, dann hätte man ihm seinem Schicksal überlassen. Natürlich war das keine natürliche Selektion, natürlich verbrannte man die sterblichen Überreste einer jeden Wolfsleiche, damit der eingesperrte Geist frei war, aber war das wirklich alles das, was man wollte? Ja, war es denn wirklich Sinn der Sache, sich einfach die aus einem verrottendem Baum herauszupicken, die noch einigermaßen nützlich wirkten? Und was war mit denen, die - so wie Rain - wirklich unter den Wölfen auf die Welt kamen? Nayantai kannte keinen von ihnen, er kannte die kranken Alten, die einst Krieger waren, er kannte diejenigen, die im Alter seines Vaters waren, denen ein Arm oder ein paar Finger fehlten, aber keiner beklagte sich über sie, dafür aber über diejenigen, die von Anfang an nicht mithalten konnten, die schon von Anfang an dem Tode geweiht waren. Er schüttelte den Kopf, strich weiter durch blondes Haar - Rain war kein guter Wolf.
Womit hatte er das Lamm denn auch verdient? Es ging so zärtlich mit ihm um wie keiner, es fragte nicht, ohne vorher gefragt zu haben, ob es doch ohnehin in Ordnung war, überhaupt zu fragen und es sträubte sich auch nicht dagegen, dem Wolf seine eigene Meinung kundzutun. "Ich glaube, das ist schwer in Worte zu fassen, die du verstehst", sprach der Wolf, der viel lieber dabei zusah, dass Rain sich wohl fühlte, dass es ihm an nichts fehlte, an dem es ihm eventuell hätte fehlen können. Irgendwie, so dumm es auch klang, fühlte er sich für das Wohlbefinden des Lammes verantwortlich, das ihn wieder in die Welt der Lebenden geholt hatte. "Ich weiß, aber ... willst du solche Sachen wirklich von mir lernen?" Nicht, dass er sich grundsätzlich nicht auskannte, es war eher so, dass Nayantai wohl die falsche Person dafür war, dass er selbst wohl einige Schatten hatte, über die er nicht einfach so hinwegspringen konnte. War er es denn leid, atmen zu müssen, existieren und leben zu sollen? "Wie wa- Au!", bemerkte er bestürzt, eher erschrocken über den plötzlichen Biss des Lammes, bevor er sich selbst nicht mehr zu helfen wusste, kurz darüber lachte und Rain sanft über den Rücken strich. "Du bist ganz schön wild!" Aber das störte jemanden wie ihn nicht, schlussendlich war er froh darüber, etwas Leben in das Lamm gehaucht zu haben. "Mh, ich glaube, jetzt habe ich dich verstanden. Ich ... äh ... das hört sich vermutlich dumm an, aber ich glaube nicht, dass es eine kluge Idee wäre, wenn du ... uhm. Mich berührst? Zumindest nicht so, wie ich vorhin."
Womit hatte er das Lamm denn auch verdient? Es ging so zärtlich mit ihm um wie keiner, es fragte nicht, ohne vorher gefragt zu haben, ob es doch ohnehin in Ordnung war, überhaupt zu fragen und es sträubte sich auch nicht dagegen, dem Wolf seine eigene Meinung kundzutun. "Ich glaube, das ist schwer in Worte zu fassen, die du verstehst", sprach der Wolf, der viel lieber dabei zusah, dass Rain sich wohl fühlte, dass es ihm an nichts fehlte, an dem es ihm eventuell hätte fehlen können. Irgendwie, so dumm es auch klang, fühlte er sich für das Wohlbefinden des Lammes verantwortlich, das ihn wieder in die Welt der Lebenden geholt hatte. "Ich weiß, aber ... willst du solche Sachen wirklich von mir lernen?" Nicht, dass er sich grundsätzlich nicht auskannte, es war eher so, dass Nayantai wohl die falsche Person dafür war, dass er selbst wohl einige Schatten hatte, über die er nicht einfach so hinwegspringen konnte. War er es denn leid, atmen zu müssen, existieren und leben zu sollen? "Wie wa- Au!", bemerkte er bestürzt, eher erschrocken über den plötzlichen Biss des Lammes, bevor er sich selbst nicht mehr zu helfen wusste, kurz darüber lachte und Rain sanft über den Rücken strich. "Du bist ganz schön wild!" Aber das störte jemanden wie ihn nicht, schlussendlich war er froh darüber, etwas Leben in das Lamm gehaucht zu haben. "Mh, ich glaube, jetzt habe ich dich verstanden. Ich ... äh ... das hört sich vermutlich dumm an, aber ich glaube nicht, dass es eine kluge Idee wäre, wenn du ... uhm. Mich berührst? Zumindest nicht so, wie ich vorhin."
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.