"Das könnte ich nicht." Nayantai hatte, anders als Rain, schon so viel in seinem Leben gesehen und gespürt. Während das Lamm dieses Gemäuer nicht verlassen konnte, ein Gefangener seines eigenen Lebens war, so hielt den Wolf oftmals nichts auf - könnte er, würde er dort draußen durch den Schnee tollen und Zuflucht in dieser missratenen Welt suchen. Nayantai würde sich seine bereits verheilten Wunden lecken, würde sich einen Ort suchen, an dem er sein konnte, wer auch immer er wollte - und erst, wenn all das nichts mehr brachte, dann würde er wohl für sich selbst zu realisieren haben, dass auch er kein unbeschriebenes Blatt war und sein Kummer und seine Sorgen nicht vom Winde verweht werden konnten. "Ja, Dayan ... ist vor ein paar Jahren gestorben. Die Narben erinnern mich an ihn und daran, dass er wirklich gelebt hat. Aber auch daran, dass ich schlussendlich nichts tun konnte, um ihn zu beschützen." Nayantai hatte sich bereits zu viel vorgeworfen, wusste er doch, dass es schließlich nicht wichtig war, was er nun hätte tun können, um Dayan vor sich selbst zu beschützen oder vor der Welt, die sie beide in ihre Einzelteile zerrissen hatte. Die Antwort, die keiner hören wollte, war in Stein gemeißelt. "Er hatte ziemlich spitze Zähne!", erklärte er Rain und bleckte dabei seine eigenen - sie waren nicht ansatzweise so spitz, wie die seines Vaters oder Dayans, aber vermutlich spitz genug, um Rain wehzutun, wenn er wollte. "Oft genug!"
"Wölfe sind eben etwas rabiater als Schafe, aber das heißt noch lange nicht, dass wir uns nicht auch benehmen können!" Vermutlich waren es auch einfach nur die Jüngeren von ihnen, die sich oft genug in den Haaren lagen. Hätte er solche Dinge vor Shurens Vater, oder seinem älteren Bruder getan, wäre es vermutlich gar nicht erst dazu gekommen, dass er sich mit jemandem wie ihm angefreundet hätte - hingegen schien es relativ einfach, sich den anderen Prinzen zu nähern und sie auszuquetschen, wollte man etwas konkretes wissen. Jagdausflüge wurden, oftmals, für ganz andere Dinge genutzt, als sie eigentlich gedacht waren - aber wollte er Rain das wirklich auf die Nase binden? Immerhin befanden sie sich noch immer inmitten eines Krieges und doch, Nayantai konnte nicht sagen, dass seine Jugend miserabel gewesen war. "Das habe ich nicht vor! Aber du kannst mir nicht sagen, dass es dich stört, wenn ich kein Hemd trage!", lachte der Wolf. Sie beide verstanden sich, so gut, dass Nayantai sich eigentlich gar nicht mehr vor Rain und seinem Status einschüchtern lassen wollte. Womöglich reichte es, ihm weiterhin schöne Augen zu machen? Aber das musste er gar nicht, das tat er freiwillig. "Küssen und ... naja, andere Dinge auch!" Wieso verhielt er sich so, als hätte er noch nie in seinem verdammten Leben mit einer Person geschlafen, oder zumindest versucht, sie in sein Bett zu kriegen? Weil Rain so verdammt unschuldig war und oftmals gar nicht verstehen zu schien, was er eigentlich von ihm wollte? Vermutlich. Der Wolf nahm den Schwamm entgegen, begann, sich damit zu waschen und versenkte seinen Schopf voller langer Haare im Wasser, nur, um wieder nach oben zu kommen und sich das Wasser abzuschütteln, als wäre er ein Hund. Erst, als das Meiste davon überall im Raum verteilt war, sah er Rain an. "Oh ... willst du ... nicht eventuell ... auch gleich deine Haare waschen?"
"Wölfe sind eben etwas rabiater als Schafe, aber das heißt noch lange nicht, dass wir uns nicht auch benehmen können!" Vermutlich waren es auch einfach nur die Jüngeren von ihnen, die sich oft genug in den Haaren lagen. Hätte er solche Dinge vor Shurens Vater, oder seinem älteren Bruder getan, wäre es vermutlich gar nicht erst dazu gekommen, dass er sich mit jemandem wie ihm angefreundet hätte - hingegen schien es relativ einfach, sich den anderen Prinzen zu nähern und sie auszuquetschen, wollte man etwas konkretes wissen. Jagdausflüge wurden, oftmals, für ganz andere Dinge genutzt, als sie eigentlich gedacht waren - aber wollte er Rain das wirklich auf die Nase binden? Immerhin befanden sie sich noch immer inmitten eines Krieges und doch, Nayantai konnte nicht sagen, dass seine Jugend miserabel gewesen war. "Das habe ich nicht vor! Aber du kannst mir nicht sagen, dass es dich stört, wenn ich kein Hemd trage!", lachte der Wolf. Sie beide verstanden sich, so gut, dass Nayantai sich eigentlich gar nicht mehr vor Rain und seinem Status einschüchtern lassen wollte. Womöglich reichte es, ihm weiterhin schöne Augen zu machen? Aber das musste er gar nicht, das tat er freiwillig. "Küssen und ... naja, andere Dinge auch!" Wieso verhielt er sich so, als hätte er noch nie in seinem verdammten Leben mit einer Person geschlafen, oder zumindest versucht, sie in sein Bett zu kriegen? Weil Rain so verdammt unschuldig war und oftmals gar nicht verstehen zu schien, was er eigentlich von ihm wollte? Vermutlich. Der Wolf nahm den Schwamm entgegen, begann, sich damit zu waschen und versenkte seinen Schopf voller langer Haare im Wasser, nur, um wieder nach oben zu kommen und sich das Wasser abzuschütteln, als wäre er ein Hund. Erst, als das Meiste davon überall im Raum verteilt war, sah er Rain an. "Oh ... willst du ... nicht eventuell ... auch gleich deine Haare waschen?"
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.