"Ich glaube auch nicht unbedingt an meine Götter, nicht, dass sie mir jemals geholfen hätten. Aber ich glaube eher, dass Wölfe sich ihren Göttern verbundener fühlen, einfach aus dem Grund, weil sie glauben, eine Ahnung von dieser Welt zu haben", erklärte Nayantai, der genau wusste, dass weder die Schafe noch die Wölfe sonderlich klug in ihrem Vorhaben waren. Die Schafe glaubten, sie besäßen das Recht, ein ganzes Volk auszurotten und die Wölfe glaubten, sie könnten - im Gegenzug - abertausende Schafe töten, einfach deswegen, weil viele von ihnen auf den Geschmack gekommen waren, oder glaubten, man müsse Gewalt mit Gewalt beantworten. "Wir könnten auch einfach ... naja, so heiraten?", schlug Nayantai dann schließlich vor, bevor er kichern musste. Ohne einen Priester wäre wohl auch das keine offizielle Ehe, aber wen kümmerte das schon? Für Schafe waren die Dinge, die Wölfe als wahr erklärten, sowieso nur Ketzerei und vermutlich war es umgekehrt genau so. Wer glaubte also daran, dass die Beziehung zwischen einem Schaf und einem Wolf funktionieren konnte? Natürlich wusste Nayantai, dass es unter den Wölfen einige solcher Personen gab, aber das hieß doch noch lange nicht, dass alle von ihnen über ihre Herkunft zufrieden waren, oder sich mit ihrer befremdlicheren Seite identifizieren konnten - eigentlich ganz im Gegenteil. Irgendwo war er wohl froh, dass er nicht zu ihnen gehörte.
"Meine Handschuhe haben ein Loch, das ich nähen muss!", kam es von Nayantais Lippen gesprungen, als hätte er sich die Antwort schon festgelegt, bevor er Rain das Hemd aufgerissen hatte. Eigentlich wäre das schön gewesen, aber das hieße ja, er habe damit gerechnet, dass er seine Hände nicht bei sich behalten und seine Kraft nicht einschätzen konnte. Was war nun einmal die Wahrheit, nach der er sich so sehnte und weswegen er glaubte, die Welt würde die Zeit etwas weniger schnell vergehen lassen, wenn er sich benahm? "Es gehört sich nicht? Das hört sich dumm an. Andere Schafe, so wie dein Vater, erheben doch auch ein Schwert und machen sich so verflucht dreckig, egal ob es wirklich Schlamm oder Blut ist - und du sagst mir, du kannst nicht kochen, weil es sich nicht gehört?" Irgendwo war es doch fast schon komisch, wie zimperlich sich manches Schaf verhielt - so sehr, dass Nayantai nur den Kopf schütteln konnte und Rain ein kurzes Lächeln schenken konnte. "Ich ... habe keine Ahnung, ich habe es nur gehört und es klang irgendwie so, als wäre es etwas Schönes. Habe ich etwas Falsches gesagt?", harkte er nach, aus Angst darüber, er hätte den Blonden nun vergrault. Vielleicht griff er gerade deswegen nach seiner Hand und drückte sie leicht, als wolle er Rain bestätigen, dass er es nicht so gemeint hatte. "Ja! Ich mag deine Augen, dein weiches Haar und außerdem, deine Haut und deine Lippen sind weich und makellos - irgendwie siehst du eher aus wie eines deiner perfekten Gemälde, als ein Mensch. Aber ... was ich am meisten an dir mag, ist dein Lächeln. Es steht dir", lachte Nayantai, als er ein paar blonde Haarsträhnen aus Rains Gesicht wischte. "Sei nicht so. Ich mag dich, so wie du bist!"
"Meine Handschuhe haben ein Loch, das ich nähen muss!", kam es von Nayantais Lippen gesprungen, als hätte er sich die Antwort schon festgelegt, bevor er Rain das Hemd aufgerissen hatte. Eigentlich wäre das schön gewesen, aber das hieße ja, er habe damit gerechnet, dass er seine Hände nicht bei sich behalten und seine Kraft nicht einschätzen konnte. Was war nun einmal die Wahrheit, nach der er sich so sehnte und weswegen er glaubte, die Welt würde die Zeit etwas weniger schnell vergehen lassen, wenn er sich benahm? "Es gehört sich nicht? Das hört sich dumm an. Andere Schafe, so wie dein Vater, erheben doch auch ein Schwert und machen sich so verflucht dreckig, egal ob es wirklich Schlamm oder Blut ist - und du sagst mir, du kannst nicht kochen, weil es sich nicht gehört?" Irgendwo war es doch fast schon komisch, wie zimperlich sich manches Schaf verhielt - so sehr, dass Nayantai nur den Kopf schütteln konnte und Rain ein kurzes Lächeln schenken konnte. "Ich ... habe keine Ahnung, ich habe es nur gehört und es klang irgendwie so, als wäre es etwas Schönes. Habe ich etwas Falsches gesagt?", harkte er nach, aus Angst darüber, er hätte den Blonden nun vergrault. Vielleicht griff er gerade deswegen nach seiner Hand und drückte sie leicht, als wolle er Rain bestätigen, dass er es nicht so gemeint hatte. "Ja! Ich mag deine Augen, dein weiches Haar und außerdem, deine Haut und deine Lippen sind weich und makellos - irgendwie siehst du eher aus wie eines deiner perfekten Gemälde, als ein Mensch. Aber ... was ich am meisten an dir mag, ist dein Lächeln. Es steht dir", lachte Nayantai, als er ein paar blonde Haarsträhnen aus Rains Gesicht wischte. "Sei nicht so. Ich mag dich, so wie du bist!"
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.