"Warum verdrehst ausgerechnet du meinen Kopf?", wollte der Wolf prompt wissen, wusste aber auch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass er eine Antwort auf diese Frage erhielt, noch geringer war, als seine Flucht aus diesem Gebäude. Könnte er das Wetter dort draußen ohne passende Kleidung gerade noch ertragen, würde er spätestens einige Meter in thrianischem Gebiet erfrieren - und würde er Rain weiterhin diese Fragen stellen, dann musste er sich selbst eingestehen, dass sein Herz, das ihm oftmals beinahe aus seinem Mund herauskriechen wollte, weil es in seiner Brust keine Ruhe fand, nicht deswegen schlug, weil er aufgeregt war, sondern weil Rain seine Hände - mehr oder minder freiwillig - an ihn legte. "Würde ein anderer Wolf uns sehen, dann weiß ich gar nicht, was sie anstellen würden", dennoch lag die Wahrscheinlichkeit, man würde Rain der Hexerei bezichtigen, nicht unweit. Dem Prinzen der Wölfe hatte ein einfaches Schaf den Kopf verdreht, hatte ihm den Verstand geraubt und hatte angefangen, ihn zu belügen, damit er ihn ganz für sich hatte. All diese Dinge klangen so, wie man sie dem Blonden wohl vorwerfen würde, aber daran wollte der Wolfsprinz auch gar nicht denken - er war hier, irgendwo in verschneiter Landschaft, saß neben einem Schaf in dessen Bett und ließ sich berühren, ließ sich behandeln wie ein zahmes Tier. Jetzt war all das schon zu spät - es gab keinen Ausweg und auch keine Ausrede aus dieser Situation mehr, egal wie sehr er sich eine einfallen lassen würde, die Grenzen waren überschritten und die Regeln gebrochen.
Nun hatte er eine Hand auf seiner Narbe, die im Gegensatz zu seiner eigenen, beinahe durchgehend warmen Haut, eiskalt war und beinahe schon brannte, als würde man eiskalten Stahl nehmen um die Wunde wieder aufzureißen. Kein Wunder war es für ihn, dass Rain immer so kalt war, wenn sich sein eigener Körper nicht das nehmen konnte, was er brauchte. "Mh, das dachte ich mir", murmelte Nayantai, der nach der zweiten Hand des Blonden griff und sie auf ungefähr die gleiche Stelle an der anderen Seite legte - eine der wenigen Stellen, die vermutlich nicht ganz vernarbt waren. "Dir irgendetwas über meine Narben zu erzählen wäre vermutlich kontraproduktiv", sagte der Wolf, der gar nicht wusste, wieso er das Schaf überhaupt so gerne so nah an sich heranziehen wollte. "Aber wenn du mich schon ansiehst, warum nicht auch all die unschönen Dinge, die mein Körper mit sich schleppt?" All die Dinge, die sich schon in ihn hinein gefressen hatten, von denen er auch noch in zehn Jahren wüsste, warum oder wieso er sie mit sich herumschleppte. Vermutlich wäre es schlussendlich die eine Brandnarbe, die er selbst nur spüren aber nicht sehen konnte, die ihm zeigen würde, was genau er vergessen hatte. Nachdem er von Rains Händen abließ, nahm er das Band, das noch immer um sein Handgelenk gewickelt war, von diesem und zog seine Haare nach hinten, verschnürte sie irgendwie zu einem Zopf, der lediglich dafür sorgte, dass diese nicht mehr im Weg waren, aber eher so aussah, als würde es Nayantai gar nicht stören, schlief er so wieder ein. "Es ist zwar stockdunkel hier, aber vielleicht siehst du ja mehr."
Nun hatte er eine Hand auf seiner Narbe, die im Gegensatz zu seiner eigenen, beinahe durchgehend warmen Haut, eiskalt war und beinahe schon brannte, als würde man eiskalten Stahl nehmen um die Wunde wieder aufzureißen. Kein Wunder war es für ihn, dass Rain immer so kalt war, wenn sich sein eigener Körper nicht das nehmen konnte, was er brauchte. "Mh, das dachte ich mir", murmelte Nayantai, der nach der zweiten Hand des Blonden griff und sie auf ungefähr die gleiche Stelle an der anderen Seite legte - eine der wenigen Stellen, die vermutlich nicht ganz vernarbt waren. "Dir irgendetwas über meine Narben zu erzählen wäre vermutlich kontraproduktiv", sagte der Wolf, der gar nicht wusste, wieso er das Schaf überhaupt so gerne so nah an sich heranziehen wollte. "Aber wenn du mich schon ansiehst, warum nicht auch all die unschönen Dinge, die mein Körper mit sich schleppt?" All die Dinge, die sich schon in ihn hinein gefressen hatten, von denen er auch noch in zehn Jahren wüsste, warum oder wieso er sie mit sich herumschleppte. Vermutlich wäre es schlussendlich die eine Brandnarbe, die er selbst nur spüren aber nicht sehen konnte, die ihm zeigen würde, was genau er vergessen hatte. Nachdem er von Rains Händen abließ, nahm er das Band, das noch immer um sein Handgelenk gewickelt war, von diesem und zog seine Haare nach hinten, verschnürte sie irgendwie zu einem Zopf, der lediglich dafür sorgte, dass diese nicht mehr im Weg waren, aber eher so aussah, als würde es Nayantai gar nicht stören, schlief er so wieder ein. "Es ist zwar stockdunkel hier, aber vielleicht siehst du ja mehr."
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.