"Eben", lachte der Wolf als einfache Antwort - Rain war keinen deut besser als er. Sie beide hatten wohl herausgefunden, dass es Spaß machte, neckten sie einander und sie beide wussten genau so gut, dass eben das in Ordnung war - fühlte man sich so, als hätte man zu viel von sich verloren, griff man eben nach den dünnen Halmen, die einem entgegenstanden und stopfte das Loch mit brüchigem Heu, bis es nichts mehr zu stopfen gäbe. "Dann kann ich dir immerhin ziemlich gut Dinge vorgaukeln", gestand er dem Lamm, das seine Lobeshymnen gerade aus der Luft griff. Nayantai war nicht mehr als ein gebrochener Mann, der sich alles andere als leicht dabei tat, weiterhin zu glauben, dass die Welt es wirklich gut mit ihm meinte und ihn noch auf seinen zwei eigenen Beinen stehen lassen wollte. Zu viel hatte er gesehen, hatte er erlebt und zu viele Kerben waren in seinem heilende Haut geschlagen worden, die mittlerweile eher so stumpf wirkte, wie sie konnte. "Oh, glaub mir, dann würdest du nicht hier in meinen Armen liegen - dann würde ich mich nicht zügeln, sondern einfach tun, was ich will." Was genau der Wolf jedoch wollte, das wusste er - ehrlich gesagt - selbst nicht ganz. Wollte er, dass Rain im weiterhin aus der Hand fraß, oder wollte er sich erst recht von ihm abwenden und darauf hoffen, dass er ihn für immer und ewig in Ruhe lassen würde, wenn er ihn das nächste Mal einfach so berührte?
"Ich kann mir schlecht keine Sorgen um dich machen!" Das entsprach nun einmal der Wahrheit. All das, was zwischen ihnen passiert war, war seine Schuld - er hatte sich nicht im Griff, hatte das Lamm verängstigt und hatte auch noch behauptet, dass dieser wohl zu nichts gut war, außer seinen Artgenossen Arbeit aufzubrummen. Wieso beschäftigte er sich noch immer damit? Hatte Rain nicht gesagt, er wollte vergessen? "Aber du hast jeden Grund dazu, mich zu hassen ... und warum auch immer tust du genau das nicht", brummte Nayantai. Es störte ihn nicht, dass er beinahe schon umgeht und gepflegt wurde, als wäre er ein federloser Vogel, dessen letztes Kapitel angebrochen war, doch allein daran zu denken schien, als wäre es einfach nur eine Heuchelei. Leider lebte er noch, atmete noch und verkehrte nun mit einem Lamm, dem er sanft über den entblößten strich. Dunkle Iriden ruhten auf den tiefblauen des Fürsten, wollten jedwede Reaktion aus seinem Gesicht ablesen - am liebsten wäre es ihm, er könnte den ganzen Tag nur das tun - neben Rain zu liegen, seinen Tag zu verschwenden und sich so fühlen, als wäre er wieder in einem Stück. "Du bist wirklich ziemlich unerfahren ... aber sagen wir einfach, ich will dich nicht enttäuschen oder dir Schmerzen zufügen, die sich vermeiden lassen", nuschelte der Wolf, der dem Welpen lieber sanft über die zarte Haut strich, die sich unter seinen rauen Händen so unvertraut anfühlte. Was hatte Nayantai denn schon, wenn nicht sich selbst, eine gesunde Portion Einbildung und die Ambition, sich Rain gerade nicht hinzugeben, sondern lediglich auf dessen Berührungen zu achten? Nichts. Rain könnte mit ihm tun, was er wollte, wann auch immer er es wollte - das stand fest, doch würde er es wohl nicht wagen, auch, wenn der Wolf sich lieber seine eigene Hand in sein Gesicht drückte um sich zu verstecken und sein Körper zuckte, wenn das Lamm ihn biss und anschließend küsste. Unangenehm war es nicht, das stand fest - und trotzdem riss er sich zusammen, damit keine unsittlichen Laute seinen Mund verließen. "G-gerne ... aber, es fühl sich gerade ... so gut an", beichtete er dem Lamm, das noch dafür sorgen würde, dass er seinen Verstand verlor, wenn er das Zwicken weiterhin an seiner Haut spürte und jedes Mal ein klein wenig zusammenzuckte. "Rain", entfleuchte es ihm, bevor er die Hand, hinter der er sich versteckte, noch flüchtig zum Kinn des Lammes wanderte, um seinen Kopf von dort aus leicht anzuheben und ihm wieder in die Augen zu sehen. "Du kannst mich auch gern auf die Lippen küssen."
"Ich kann mir schlecht keine Sorgen um dich machen!" Das entsprach nun einmal der Wahrheit. All das, was zwischen ihnen passiert war, war seine Schuld - er hatte sich nicht im Griff, hatte das Lamm verängstigt und hatte auch noch behauptet, dass dieser wohl zu nichts gut war, außer seinen Artgenossen Arbeit aufzubrummen. Wieso beschäftigte er sich noch immer damit? Hatte Rain nicht gesagt, er wollte vergessen? "Aber du hast jeden Grund dazu, mich zu hassen ... und warum auch immer tust du genau das nicht", brummte Nayantai. Es störte ihn nicht, dass er beinahe schon umgeht und gepflegt wurde, als wäre er ein federloser Vogel, dessen letztes Kapitel angebrochen war, doch allein daran zu denken schien, als wäre es einfach nur eine Heuchelei. Leider lebte er noch, atmete noch und verkehrte nun mit einem Lamm, dem er sanft über den entblößten strich. Dunkle Iriden ruhten auf den tiefblauen des Fürsten, wollten jedwede Reaktion aus seinem Gesicht ablesen - am liebsten wäre es ihm, er könnte den ganzen Tag nur das tun - neben Rain zu liegen, seinen Tag zu verschwenden und sich so fühlen, als wäre er wieder in einem Stück. "Du bist wirklich ziemlich unerfahren ... aber sagen wir einfach, ich will dich nicht enttäuschen oder dir Schmerzen zufügen, die sich vermeiden lassen", nuschelte der Wolf, der dem Welpen lieber sanft über die zarte Haut strich, die sich unter seinen rauen Händen so unvertraut anfühlte. Was hatte Nayantai denn schon, wenn nicht sich selbst, eine gesunde Portion Einbildung und die Ambition, sich Rain gerade nicht hinzugeben, sondern lediglich auf dessen Berührungen zu achten? Nichts. Rain könnte mit ihm tun, was er wollte, wann auch immer er es wollte - das stand fest, doch würde er es wohl nicht wagen, auch, wenn der Wolf sich lieber seine eigene Hand in sein Gesicht drückte um sich zu verstecken und sein Körper zuckte, wenn das Lamm ihn biss und anschließend küsste. Unangenehm war es nicht, das stand fest - und trotzdem riss er sich zusammen, damit keine unsittlichen Laute seinen Mund verließen. "G-gerne ... aber, es fühl sich gerade ... so gut an", beichtete er dem Lamm, das noch dafür sorgen würde, dass er seinen Verstand verlor, wenn er das Zwicken weiterhin an seiner Haut spürte und jedes Mal ein klein wenig zusammenzuckte. "Rain", entfleuchte es ihm, bevor er die Hand, hinter der er sich versteckte, noch flüchtig zum Kinn des Lammes wanderte, um seinen Kopf von dort aus leicht anzuheben und ihm wieder in die Augen zu sehen. "Du kannst mich auch gern auf die Lippen küssen."
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.