[2er RPG] Killer Instinct

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    • John kicherte leise als er sah, mit welchen Elan sein Polizist an die Sache ranging. Er musste nich einmal etwas sagen, da lag der Mann schon auf dem Boden.
      Lächelnd ließ sich John auf den Toilettendeckel sinken. Er nahm sich einen Augenblick, um diese wundervolle Kreatur zu betrachten. Zeitgleich plante er jeden seiner Schritte. Wie er die Nadeln setzen würde. Welche Linien er in das Fleisch zeichnen würde. Sein Blick blieb an Vincents verletzter Schulter hängen und er verzog kurz das Gesicht. Das war ein Ausbruch gewesen, ein Fehler. Es war hässlich und er selbst war daran Schuld.
      "Du hast doch bestimmt schonmal den Begriff Druckpunkte gehört, oder?", fragte Vincent, als er aufstand und sich die Nadeln vom Waschbeckenrand nahm.
      Er schon sie sich wie Krallen zwischen die Finger. Er drehte sich um, machte zwei Stritte auf Vincent zu und betrachtete ihn von oben herab. Sein Blick markierte jeden dieser Punkte.
      "Den an der Hand benutzt man oft. Man drückt drauf und plötzlich geben die Beine nach. Es gibt noch sehr viel mehr davon. Der Nervenknoten in der Schulter ist beispielsweise einer."
      Er ging in die Hocke und strich mit einem Finger sanft über Vincents Unterarm.
      "Ich will, dass du weißt, dass ich heute Abend praktisch keinen Schaden anrichten werde. Aber es wird sich so anfühlen. Du wirst das Bewusstsein verlieren und ich werde dich aufwecken. Der Schmerz wird tagelang bleiben, bis die Kanäle, die ich schlage, verheilt sind."
      Er sah Vincent in die Augen.
      "Aber zuerst werde ich etwas tun, was völlig neu ist: ich werde dir die Wahl lassen, ob du das wirklich willst. Ich werde heute Abend nichts anderes tun, als das, was ich dir gerade erklärt habe. Ganz oder gar nicht. Deine Entscheidung."


    • Vincent fühlte die kalten Fliesen auf seinem Rücken, wie sich die Kälte ihren Weg in seinen Körper suchte und wie der harte Boden jetzt schon an Schulterblättern und Steißbein leicht unangenehm drückte. Er sah John an, wie er sich auf den Toilettensitz setzte und ihn betrachtete. Wie oft John ihn schon betrachtet hatte und offenbar wurde es ihm noch nicht langweilig...
      Er spielte mit dem Gedanken über Johns Bein zu streichen, das neben ihm stand, aber er wollte das Bild für den Killer nicht stören, also lächelte er lediglich.
      Vincent brummte und nickte als Bestätigung auf Johns nächste Frage und beobachtete, wie er langsam aufstand und sich die Nadeln holte. Es war unglaublich wie elegant John in jeder seiner Bewegungen war, fast wie eine Katze.
      Der Killer betrachtete ihn wieder und ließ seinen Blick über Vincents Körper schweifen, während dieser darüber nachdachte, dass der Raum viel heller war, als der Keller, obwohl John auch dort gute Beleuchtung gehabt hatte. Und... Vincent war nirgends gefesselt, aber das musste er auch nicht sein. Er würde sich nicht wehren, er hätte sich auch damals nicht gewehrt.
      Das Streichen über Vincents Unterarm bescherte ihm eine leichte Gänsehaut, während er John mit seinen grünen Augen entschlossen entgegen blickte. Er konnte die Vorfreude die sich in ihm auftat gar nicht beschreiben, es war ungesund, dumm und vermutlich noch vieles mehr, aber das war Vincent egal. Und er machte das auch nicht für John, dafür, dass er seinen Durst besser unter Kontrolle halten konnte, oder dafür, dass er bei Vincent blieb. Das war nur ein Bonus.
      "Ich will das. Das ganze Paket.", erklärte er mit entschlossener Stimme und festem Blick. Dann lächelte er. Sein Herz schlug bereits schneller und sein Magen kribbelte, wie in einer Achterbahn, kurz bevor der Wagen nach unten schnellte. Nur, dass ihm das Gefühl viel intensiver vorkam. "Gib mir noch einen Kuss bevor wir anfangen.", forderte Vincent, Adrenalin floss jetzt schon durch seinen Körper und das Gefühl keine Angst und keine Sorgen haben zu müssen breitete sich in ihm aus. Andernfalls hätte Vincent sich niemals getraut etwas von John zu verlangen, auch nicht, wenn dieser der Aufforderung mit Sicherheit nachkommen würde.
    • John schüttelte lächelnd den Kopf und legte Vincent eine Hand an die Wange.
      "Du weißt doch: Die Belohnung kommt erst danach."
      Mit diesen Worten drückte er langsam eine der Nadeln in Vincents Fleisch. Er hielt den Blickkontakt, während er Vincents Nervengewebe überlastete und sein Schmerzzentrum mit nur einer Nadel auf Hochturen brachte. Er hörte erst auf, als die Nadel nur noch etwa einen Zentimeter zu sehen war. Es war wie umgekehrte Akupunktur. Als die Nadel drin war, lehnte sich John vor und küsste den Polizisten.
      "Ich will, dass du laut mitzählst", sagte er, als er sich von Vincent löste und sich dann rittlings auf seine Oberschenkel setzte.
      Er wartete, bis Vincent "Eins" sagte, dann setzte er eine weitere Nadel an einem anderen Punkt an. Als die drin war, zog John sein Shirt aus. Nadel drei und die Hose landete ebenfall in der unbenutzten Wanne. Vier war ein weiterer Kuss, der so lange andauerte, bis Nadel Nummer fünf auch drin war. Sie bildeten einen kleinen Pfad über Vincents Oberkörper.
      Als sich John wieder aufrichtete, betrachtete er den nun bewusstlosen Polizisten. Schmerz war eine interessante Sache. Er hatte nicht erwartet, dass Vincent fünf aushielt.
      Er wartete ein paar Minuten, dann hielt er Vincent Nase und Mund zu. Der Reflex, nach Luft zu schnappen sollte ihn aufwecken und die spontane, unkontrollierte Bewegung würde die beschädigten Nervenenden weiter reizen.
      John stand nun nackt über Vincents Kopf und sah lächelnd zu ihm hinunter.
      "Du hast fünf Nadeln geschafft. Respekt. Die meisten gehen nach zwei."
      Er ging in die Hocke und verschaffte Vincent damit einen noch besseren Blick auf den massiven Ständer, den er hatte.
      Er zeigte Vincent seine rechte Faust, aus der vier neue Nadeln glänzten, und die einzelne in seiner linken, die er zwischen Daumen und Zeigefinger hielt.
      "Willst du deine Belohung jetzt? Oder wartest du noch ein bisschen, um eine größere zu bekommen? Deine Entscheidung."


    • Vincent hätte sich denken können, dass er den Kuss nicht schmerzfrei erleben würde, aber das war nicht unbedingt etwas Schlechtes.
      Als die erste Nadel langsam in ihn eindrang, merkte er erst kaum etwas, bevor der Schmerz ihn förmlich erschlug und ihm Tränen in die Augen trieb. Johns eisblauen Augen verschwammen vor seinen Augen, während Vincent versuchte die Tränen aus seinen Augen zu blinzeln und einen Schrei zu unterdrücken. Er wollte nicht nachgeben, nicht jetzt schon. Obwohl es sich anfühlte, als würde die Nadel seinen Körper in zwei Hälften teilen.
      Der Kuss nahm Vincent kurzzeitig die Luft, seine geweiteten Pupillen suchten krampfhaft nach einen Punkt den sie fokussieren konnten und nachdem John wieder von ihm abließ, musste Vincent nach Luft schnappen. Eine Bewegung die er gleich wieder bereute. Er suchte Johns Blick, während er seinen Körper dazu überredete etwas zu sagen. Er brauchte einen Moment um seine Stimme zu finden und zuerst kam nur ein ersticktes Keuchen aus seiner Kehle. "Eins.....", presste er hervor und diesmal konnte er einen kurzen Aufschrei nicht verhindern.
      Sein Körper verkrampfte sich bei jedem weiteren Millimeter und er konnte seine Stimme kaum kontrollieren. Zitternd presste er auch die Worte "Zwei" und "Drei" hervor, während er kaum genießen konnte, wie John seine Kleidung ablegte. Vincent presste seine Zähne so fest zusammen, dass sein Kiefer bereits schmerzte und er musste seinen Körper dazu zwingen aufzulockern, damit er auch noch "Vier" sagen konnte. Seinem ganzen Körper widerstrebte es, wusste er doch, dass danach nur die nächste Nadel folgen würde.
      John beugte sich vor um Vincent zu küssen, seine sanften, warmen Lippen linderten für einen Moment den Schmerz, vielleicht bildete Vincent sich das auch nur ein. So oder so folgte die nächste Nadel und der Polizist konnte vor lauter Schmerz nicht einmal mehr Luft holen. Er merkte wie sein Körper versuchte abzuschalten um dem hier zu entgehen. Er wehrte sich noch kurz dagegen, bevor alles Schwarz wurde.
      Vincent bäumte sich auf, als er die Augen aufschlug um nach Luft zu schnappen. Erneut durchzog ihn ein unsagbarer Schmerz und er knallte zurück auf den Boden. Für einen Moment war er komplett orientierungslos, bis seine Augen John fanden. Vincents Finger kribbelten, er wollte die Nadeln aus seinem Körper reißen, den Schmerz los werden, aber er bewegte sich nicht. Er war nicht einmal sicher, ob er sich bewegen hätte können.
      Er brauchte einen Moment um zu erkennen was da vor ihm war, dann richtete sich sein Blick langsam zu dem Etwas was sich da noch bewegte und sein Körper zuckte schmerzhaft zusammen, als würde sich schon die nächste Nadel in seinen Körper bohren.
      "Fünf....", presste Vincent hervor, nachdem er vorhin keine Gelegenheit mehr gehabt hatte weiter zu zählen, dann war er eine Weile damit beschäftigt seinen Körper dazu zu überreden, nach noch mehr zu verlangen. Ein Teil von ihm wollte los weinen und John schluchzend anflehen aufzuhören, aber diesem Teil gab er nicht nach. Diesem Teil hatte er noch nie nachgegeben und er hatte nicht vor das zu ändern. Vielleicht aus Trotz, oder weil er wollte, dass John stolz auf ihn war und Spaß mit ihm haben konnte.
      "I...Ich...", begann Vincent keuchend und konnte den Satz nicht in einem vollenden. Was er sagen wollte dröhnte in einer endlos Schleife in seinem Kopf, aber er brachte es nicht über seine Lippen. Es hatte keinen Sinn den Satz von vorne zu beginnen, obwohl schon einige Zeit vergangen war, aber er würde sonst nie fertig werden. Gequält versuchte er auch den Rest irgendwie zu artikulieren. "...halte noch.... mehr aus...." Sein Gehirn war gerade zu sehr mit Schmerz beschäftigt um sich ausmalen zu können, was diese Belohnung beinhalten würde. Im Moment sehnte er sich nur danach, dass das alles aufhörte und dass er sein Bewusstsein erneut verlor. Aber er ließ das nicht zu, Vincent wollte wach bleiben. Es forderte enorme Kraft diesen Kampf in seinem Inneren unter Kontrolle zu haben, während sein Körper sich unaufhörlich verkrampfte. Seine Muskeln hatten langsam keine Kraft mehr für das hier und er begann zu zittern, was den Schmerz nur noch verstärkte.
    • John lächelte.
      "Mein Held", seufzte er theatralisch und stand auf.
      Er überlegte sich, wo er die nächsten fünf Nadeln platzieren wollte. Er entschied sich dafür, Vincents Beine zum größten Teil in Ruhe zu lassen. Also nahm er sich Vincents bereits angeschlagenen Arm vor, wo er die Nummern sechs bis achte verteilte. Seine Hand würde ein paar Tage lang bei bestimmten Bewegungen zittern. Das Tolle an dieser Methode des Folterns war, dass es keine bleibenden Schäden hinterließ. Sofern man es richtig machte.
      Nachdem Vincents Arm so präpariert war, dass er ihn nicht mehr bewegen konnte - noch ein Vorteil der Druckpunkte, drückte er Nummer neun in den entsprechenden Nervenknoten des anderen Armes. Das war zu Vincents eigenem Schutz. Sollte er die Nadeln einfach rausreißen, könnte das Nervenschäden nach sich ziehen. Das wollte ja keiner. Nummer zehn würde etwas besonderes werden.
      Wieder saß John auf Vincents Oberschenkeln. Die letzte Nadel hielt er triumphal in der Hand.
      "Nur noch eine übrig", schnurrte er und rutschte tiefer bis er zwischen Vincents Beinen saß.
      Er schob sie auseinander, sodass er freie Sicht hatte und leckte sich über die Lippen vor Vorfreude.
      "Akupunktur ist ebenfalls sehr interessant. Es funktiiniert ähmlich wie die Druckpunktstimulation. Man kann alle möglichen Effekte damit erzeugen. Von Muskelentspannung über Schmerzbefreiung bis hin zu..."
      Vorsichtig stupste er die Nadel in einen Punk an Vincents Unterbach in der Nähe des Beckenknochens. Binnen einer halben Minute wurde der nächstgelegene Schwellkörper mit Blut gefüllt.
      "Faszinierend, nicht wahr?"
      Er leckte der Länge nach über den Schaft.
      "Willst du deine Belohnung jetzt oder willst du noch warten? Deine Entscheidung."


    • Vincent hätte gelächelt, oder die Augen verdreht, wenn er gekonnt hätte, stattdessen verließ ein erneuter erstickter Schrei seine Kehle als die nächste Nadel in seinen Körper stieß. Seine freie Hand krampfte und versuchte halt an den rutschigen Fliesen zu finden, da war aber nichts um sich festzuhalten. Er ballte also seine Hand zu einer Faust, dass er seine Nägel in seine Handfläche stieß ging bei all dem Schmerz einfach unter.
      Tapfer zählte er weiter, bis sie bei Neun angekommen waren. Mittlerweile konnte Vincent seine Arme nicht mehr bewegen, ein komisches Gefühl. Seine Muskeln waren so angespannt, dass er nichts tun konnte, er konnte aber auch kaum noch klar denken. Seine Kopf versuchte sich wegzudenken um nicht verarbeiten zu müssen, was er gerade fühlte, aber jede noch so kleine Bewegung zog eine Welle größten Schmerzes nach sich, sodass er aus einer möglichen Trance sofort wieder heraus gerissen wurde. Vincent bekam sein Kiefer kaum noch auseinander, weswegen er das Gefühl hatte keine Luft zu bekommen, das wiederum löste eine leichte Panik aus, gefolgt von schnellerem Atmen, das zu noch mehr Schmerzen führte. Es war ein Teufelskreis.
      John sagte etwas, aber bis es bei Vincent ankam, dauerte es eine Weile und selbst dann, konnte er es nicht verarbeiten. Der Polizist versuchte seinen Kopf anzuheben um Johns faszinierten Blick zu folgen, aber er konnte nicht. Was hatte John gesagt? Schmerzbefreiung?
      Schmerzbefreiung Schmerzbefreiung Schmerzbefreiung Das Wort hallte in Vincents Kopf wider, während ein leichtes Kribbeln von seinem Unterleib ausging. Das war kein Schmerz... und Vincent versuchte das Gefühl wieder zu finden, um sich daran fest zu klammern. Johns Worte drangen irgendwie zu ihm. Belohnung? Irgendwo wusste Vincent, dass John ihn nur dazu bringen wollte, etwas zu sagen, weil er wusste wie schwer es ihm gerade fiel. Er konnte sich aber nicht darüber beschweren. Stattdessen versuchte er ein Wort zu formulieren, das ihm zum wiederholten Male entglitt. Was wollte er noch gleich sagen? Dieser Schmerz... John...Belohnung...? Das Wort war zu schwer, wie konnte er so etwas... was...? Was hatte John eben gesagt...?
      "J...jetzt...", keuchte er, während er die Bedeutung dieses Wortes schon wieder vergessen hatte. Es tat weh... so verdammt weh... John... er brauchte ihn... er... musste sich auf ihn konzentrieren, ihn finden. John...
    • John lächelte. Es war schneller gegangen, als erwartet, zeitlich betrachtet. Aber neun verletzte Druckpunkte auszuhalten war enorm.
      "Na schön, mal sehen..."
      John zog drei Nadeln aus Vincents Körper. Es waren die, die am weitesten unten saßen. Er wollte seinem Polizisten ja auch wirklich eine Belohnung geben.
      Er stand auf und fischte sein Oberteil aus der Wanne, um zusammenzulegen und unter Vincents Kopf zu schieben.
      "Das hast du gut gemacht, mein Hübscher. Und jetzt will ich dir die versprochene Belohnung geben."
      Wieder setzte er sich auf Vincents Schoß. Vorsichtig entfernte er Nadel Nummer zehn, dann ließ er sich quälend langsam auf Vincents eigene Nadel sinken. Als das geschafft war, blickte er zu Vincent hinunter.
      "Fühlt sich das besser an?", schnurrte er und begann, sich langsam zu bewegen.
      Schon bald musste er sich neben Vincent auf den kalten Fliesen abstützen. Der Polizist war einfach zu gut.
      "Hefällt dir deine Belohnung?", stöhnte er und erhöhte das Tempo ein wenig.


    • (Das is mehr als nur eine 'Nadel' xD )

      Als John drei Nadeln aus seinem Körper entfernte, fühlte er sich für einen kurzen Moment besser und erleichtert, aber das hielt vielleicht einen Bruchteil einer Sekunde an. Es tat immer noch weh und als John sein Blickfeld verließ durchzog ihn kurze Furcht. Er konnte das nicht ohne ihn aushalten. Sein ganzer Körper krampfte und neben den Schmerzen durch die übrigen Nadeln, schmerzte auch jeder Muskel in seinem Körper. Das Atmen fiel ihm schwer, er konnte nur stoßweise nach Luft schnappen, wenn er genügen Anspannung abbauen konnte um seinen Lungen den nötigen Platz einzuräumen. Alles was Geschah, geschah verzerrt. Nicht nur, weil er durch seine geweiteten Pupillen kaum mehr als einen riesigen weißen Fleck sah, sondern auch zeitlich. Manches dauerte quälend lang, dann wieder machte John mehrere Handgriffe, als dauerten sie nur einen Bruchteil einer Sekunde. John hätte ihm sagen können, dass er erst eine Minute hier lag, oder eine Woche, beides hätte er ihm geglaubt.
      Vincent fühlte wie sein Kopf höher gelegt wurde, das weiche was-auch-immer unter ihm war angenehm, er klammerte sich an alles was sich gut anfühlte. Erneut hörte er Johns Stimme und seine Brust kribbelte. Er sah ihn vor sich, wollte ihn berühren, aber seine Arme bewegten sich kein Stück, stattdessen bebte sein ganzer Körper unter dem Schmerz und der nicht nachlassenden Anspannung. Die Badezimmerbeleuchtung hinter John, ließ ihn wie einen Engel erscheinen.
      Ein weiterer Fremdkörper verließ sein Fleisch und erneutes Kribbeln breitete sich in seinem Unterleib aus. Sein Körper erwartete eine Art Erlösung, aber es dauerte ewig und das angenehme, kribbelnde Gefühl, das sich in ihm ausgebreitet hatte und die Tatsache, dass er keinen einzigen Muskel in seinem Körper bewegen konnte, machten es ihm noch schwerer.
      Er sah zu John auf, zumindest zu dem schemenhaften Schatten den er erkannte, aber er wusste was passierte. Am Liebsten hätte er ihn gepackt und auf sich gedrückt, hätte am Liebsten seine Finger in Johns Fleisch vergraben. Das alles blitzte in seinem Kopf auf, ohne, dass er es wirklich verstand oder in Worte fassen konnte. Aber er verstand, dass er sich darauf konzentrieren musste was passierte, wenn er der Bewusstlosigkeit nicht endlich nachgeben, oder verrückt werden wollte.
      Tatsächlich fühlte es sich besser an, viel besser. Vincent versuchte seinem Körper einzureden, dass er erst ab seiner Hüfte anfing und alles was oben höllisch schmerzte ignorieren konnte. Das Lustzentrum in seinem Gehirn wurde schnell angeregt, fand doch ein Teil von ihm die ganze Situation ohnehin sehr erregend. Es war erstaunlich wie Sex Schmerzen lindern konnte. Aber weg waren sie bei Weitem nicht.
      Vincents vor Schmerzen vernebeltes Gehirn, bekam jetzt noch weniger Blut ab, vielleicht war das auch gerade, was die Schmerzen linderte. Als John sich nach vorne lehnte, registrierte Vincent es fast gar nicht, aber sein Geruch stieg ihm in die Nase und es beruhigte ihn.
      Sein Körper schaltete immer mehr ab, Vincent versuchte sich einfach an alles was er von John erhalten konnte zu klammern. Alles war er fühlte, roch und sah war kostbar für ihn. Sein Körper spannte sich unter John weiter an, der Polizist fühlte sich, als könnten seine Muskeln jederzeit platzen. Er wollte John antworten, aber er konnte nicht, er konnte nicht einmal mehr richtig Schlucken.
      Seine Gedanken waren bald leer, da war nichts mehr, nur das Wissen, das er das hier wollte, dass es sich gut anfühlte. Er würde den Schmerz für das hier noch eine Ewigkeit in Kauf nehmen. Wallend durchzuckten in Schmerz und Ekstase. Der Schmerz wallte in ihm hoch und wenn er zurück schwappte, blieb Lust und Erregung zurück. Wie Wellen wechselten sich diese beiden Gefühle ab und schaukelten immer höher und höher, bis Vincent nicht einmal mehr wusste wo er war, oder was es war, das er hier fühlte. Die Grenze zwischen Schmerz und Lust verschwamm komplett, nun fühlte er Beides gleichermaßen und überall. In seinem Körper und um sich herum. Alle existierenden Farben zuckten vor Vincent auf, er fühlte sich als schwebte und fiel er gleichzeitig. Ein tiefer Abgrund unter ihm und der erlösende Himmel oben, nur das alles Eins war. Er wollte lachen, weinen, schreien und stöhnen, aber sein Körper konnte nicht. Er konnte nicht einmal atmen. Und als nach einer undefinierbar langen Zeit endlich all die Anspannung von ihm abfallen sollte... tat sie es nicht. Der Schmerz setzte noch nicht wieder mit voller Kraft ein, aber sein Körper reagierte weiter auf die Fremdkörper. Zitternd und außer Stande auch nur einen Laut von sich zu geben lag Vincent auf dem kalten Badezimmerboden.

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    • John wäre zu gern auf Vincents Brust gesunken, hätte zu gern dem Rasen seines Herzens gelauscht. Aber das konnte er nicht, ohne Schaden anzurichten. Aber so zittrig wie seine Hände nach diesem Orgasmus waren, konnte er die Nadeln auch nicht einfach rausziehen. Also musste er sich damit zufrieden geben, einfach dort sitzen zu bleiben, wo er gerade war und Vincents Kampf gegen seinen eigenen Körper zu beobachten.
      Schließlich lehnte er sich vor, küsste den Hals des Polizisten und hauchte: "Sshh. Es ist okay. Schließ die Augen. Atme. Ich werde auf dich aufpassen."
      John tat etwas ähnliches. Durch bestimmte Atemtechniken brachte er seinen Körper wieder unter Kontrolle, dann zog er die Nadeln alle vorsichtig aus Vincents Körper. Er betrachtete ihn eine kleine Weile, dann duschte er und verließ das Badezimmer.
      Er hätte nicht gedacht, dass Vincent so abhängig von ihm war. Aber ihn sollte das nicht stören. Im Gegenteil. Es könnte sogar ganz nützlich sein.
      Er kramte sein Tagebuch aus seinem Nachttisch und beschrieb die Ereignisse des heutigen Tages mitsamt Kommentar. Den Abend führte er in allen Details aus und fügte hinzu, was er getan hätte, wenn er nicht so eingeschränkt wäre.


    • Vincents Körper zitterte immer heftiger und das Zittern verstärkte den Schmerz noch mehr. Er versuchte wach zu bleiben und weiter zu atmen. Atmen... Er fühlte etwas an seinem Hals, eine schwache Berührung die unter allem Anderen fast unter ging. Johns Stimme klang weit entfernt, aber sie war da und das war es was zählte. Vincent tat was John ihm sagte, schloss die Augen und konzentrierte sich auf den Atem des Killers an seinem Ohr. Vincent hatte schon ganz vergessen wie es war keine Schmerzen zu haben.
      Es vergingen weiter Minuten, obwohl es für Vincent genauso gut Tage gewesen sein könnten, bis John die Nadeln aus deinem Körper zog. Der Schmerz ließ langsam ein wenig nach, aber selbst als die letzte Nadel seinen Körper verließ, tat noch immer alles weh. Immer noch nicht in der Lage sich zu bewegen, ließen seine Muskeln nur langsam locker, er blieb liegen und versuchte seinen Körper zu beruhigen bis John das Zimmer schon längst verlassen hatte.
      Nach einer halben Ewigkeit erhob er sich zitternd und schwach. John würde ihn so nicht ins Bett lassen, also schleppte er sich in die Dusche um sich zu waschen. Seine Knie waren weich, alles tat weh, er fühlte sich als hätte ihn ein Zug überfahren...mehrmals. Er konnte sich nicht erinnern jemals so starke Schmerzen gehabt zu haben.
      Nachdem er sich irgendwie gewaschen hatte, schleppte er sich an der Wand entlang wieder nach draußen. Er kümmerte sich nicht darum etwas anzuziehen... vermutlich hätte er es gar nicht können. Stattdessen kämpfte er sich ins Schlafzimmer, zum Bett und ließ sich auf die angenehm weiche Matraze fallen. Zitternd griff er nach Johns Hand und drückte schwach zu. Er konnte immer noch nichts sagen und er hatte Mühe sich wachzuhalten. Aber er wollte noch ein wenig Johns Nähe spüren...
    • John ließ es zu. Nächstesmal würde er Vincent vielleicht wieder fesseln, aber im Augenblick ließ er zu, dass der Polizist seine Hand ergriff. Er ließ sich nicht von seiner Arbeit abbringen und beendete seinen Tagesbericht mit Gedankenkommentar ohn Unterbrechung. Das Tagebuch landete mit Kugelschreiber wieder im Nachttisch. John rutschte tiefer ins Bett und schlug die Decke über sie beide.
      "Das hast du gut gemacht, Vincent", flüsterte er und küsste den Polizisten, nachdem er sich an ihn gekuschelt hatte.
      Diese Nacht wüede Vincent noch ein paar Tage in Erinnerung bleiben. Es würde etwa eine Woche dauern, bis er nichts mehr spürte. Seine Hand würde noch zwei Wochen lang rumzicken. Es würde interessant werden zu sehen, wie Vincent damit umging. Konstanter Schmerz, aber trotzdem musste er funktionieren. Und wenn er, John, dann auch noch gewisse Dinge forderte... ein faszinierendes Experiment. Schön, das alles mal umsetzen zu können ohne unter Zeitdruck zu stehen.
      "Ruh dich aus. Du wirst noch lange genug etwas davon haben."


    • John schrieb weiter in seinem Tagebuch und Vincent schloss die Augen, während er Johns sanftem Atmen zuhörte. Seine Muskeln zuckten und arbeiteten immer noch und erschöpft hielt er sich noch eine Weile wach.
      Der Polizist - oder eher Ex-Polizist - öffnete die Augen, als John sein Tagebuch weg räumte und zu ihm nach unten rutschte. Er seufzte erleichtert, als er Johns warmen Körper an seinem eigenen spüren konnte und gab sich Mühe den Kuss zu erwidern. Das Lob wärmte seine Brust, aber er konnte nichts erwidern. Vincent schloss seine Augen wieder und sobald er seinem Körper erlaubte zu schlafen, war er auch schon weg.

      Er hatte schon lange nicht mehr so lange am Stück geschlafen, ausgeschlafen fühlte sich Vincent aber trotzdem nicht, als er am nächsten Tag mit seinem Kaffee am Tisch saß. Als er seine Tasse anhob um zu trinken, begann seine Hand zu zittern und beinahe wäre ihm alles aus der Hand gefallen. Er schaffte es alles unbeschadet zurück zu stellen und hielt seine Hand fest um sich zu beruhigen, bevor er eben seine linke Hand nutzte um zu trinken. Jetzt jemanden zum Essen einzuladen wäre wohl keine gute Idee. Somit hatte er den Gedanken schon fast wieder aus seinem Kopf gestrichen.
    • John beobachtete den Polizisten wie ein Wissenschaftler sein Experiment. Er saß ihm gegenüber, die Beine überschlagen, eine Tasse Kaffee vor sich stehend, aus der er gelegentlich einen Schluck nahm.
      "Wie fühlst du dich?", fragte er, nachdem er das erwartete Zittern in der Hand gesehen hatte.
      Es war heftiger ausgefallen, als er erwartet hatte. Eine mentale Notiz hatte er bereits angefertigt.
      Auf Johns Schoß lag das Buch, das Vincent ihm gestern mitgebracht hatte. Er hatte vor, sich heute darin zu verlieren. Darin und in noch etwas anderem. Oder besser jemand anderem. Bei seinen gestrigen Überlegungen hatte er den Verlauf dieses Experimentes festgelegt. Er würde hauptsächlich beobachten, aber er wollte auch seinen Spaß haben. Also wurde er eine bestimmende Komponente in diesem Versuch.
      "Wie sehen deine Pläne heute aus? Arbeit? Oder Erholung von gestern? Ich könnte dich ein bisschen verwöhnen, wenn du möchtest."


    • Vincent lächelte John an. "Als wäre ich mehr als einmal unter die Räder eines Lastwagens gekommen.", antwortete er seufzend und lehnte sich vorsichtig wieder etwas zurück. Jede Bewegung tat weh, er fühlte Schmerzen in Muskeln von denen er bisher gar nicht gewusst hatte, dass sie existierten.
      "Keine Arbeit...", murmelte er kopfschütteln, aber bis er in 2 Tagen zum ersten Mal im Büro erscheinen sollte, hatte er auch nicht wirklich etwas zu tun. "Ich kümmere mich nachher um das Geschirr... danach nehme ich dein Angebot gerne an." Vincent wusste, dass John Ordnung schätzte und nachdem er gestern nur alles in die Abwasch geworfen hatte, nachher aber nicht mehr in der Lage war sich darum zu kümmern, musste es eben jetzt sein. Nachdem er seinen morgendlichen Kaffee ausgetrunken hatte. Sein Körper tat schon weh bei dem Gedanken aufstehen zu müssen, aber Vincent war es schon gewohnt sich zu zwingen etwas zu tun.
    • "Klingt nach einem Plan. Ich werde ein bisschen lesen.", sagte John und hielt das Buch in die Höhe.
      Das war ebenso Forschungsarbeit wie die Beobachtung seines Experimentes. Wissen war Macht, wissen konnte eine Waffe sein. Und John erweiterte gern sein Repertoire.
      "Übernimm dich nur nicht. Deine Beine und deinen Rücken habe ich in Ruhe gelassen, stehen und laufen sollte also kein allzugroßes Problem sein. Deine rechte Hand kannst du vergessen. Neunzig Prozent aller möglichen Bewegungen werden zu einem heftigen Tremor führen, wie du bereits gesehen hast. Atme. Das hilft gegen den Schmerz und entspannt die Muskeln. Du wirst einige Krämpfe bekommen, wenn du nicht darauf achtest, dich bewusst zu entspannen."
      Helfen würde John dem Polizisten nicht. Er hatte es gewollt, also waren die Konsequenzen seine. Er musste sie tragen. Außerdem hatte John nicht die richtigen Materialien hier, um ihm den Schmerz vollständig zu nehmen.
      "Sag Bescheid, wenn du soweit bist."
      Lächelnd schlug er das Buch auf, nippte an seinem Kaffee und begann mit seiner interessanten Lektüre über einen englischen Serienmörder aus dem letzten Jahrhundert.


    • Vincent nickte lächelnd, während er weiter an seinem Kaffee nippte. "Ich war leider noch nie gut im Entspannen.", stellte er fest und ließ John dann in Ruhe lesen.
      Nachdem er seinen Kaffee ausgetrunken hatte, schnappte er sich seine und Johns leere Tasse - mit der linken Hand - und biss die Zähne für einen Moment zusammen, als er sich von einer minimal gebückten Haltung wieder aufrichten wollte. Er atmete kurz durch, bevor er in die Küche schlurfte. "Möchtest du noch eine Tasse?", fragte er John von dort, während er sich freute, dass sie einen Geschirrspüler hatten. Andererseits verfluchte er die Position am Boden im nächsten Moment.
      Er öffnete die Tür und musste einige Momente am Boden sitzen bleiben, bevor er seine Bauchmuskeln dazu überreden konnte sich ein wenig anzustrengen und ihn wieder aufstehen zu lassen. Aber er beschwerte sich nicht, darüber dass John seelenruhig im Wohnzimmer saß und las, obwohl er vermutlich sehr viel weniger Zeit dafür brauchte das hier zu erledigen. Vincent wollte das und es war ja nicht nur schmerzhaft gewesen, den Schmerz jetzt ertrug er ebenfalls mit einem gewissen Maß von Stolz. Es war vielleicht dumm, aber er fühlte sich John näher und ihn bei dem zu Beobachten was ihm Spaß machte war gleichermaßen faszinierend wie erregend. Auch wenn Vincent ab spätestens der Hälfte nicht mehr viel mitbekommen hatte.
      Was noch hinzu kam war das Adrenalin und das Gefühl am Leben bleiben zu wollen. So oft hatte Vincent sich nach dem Sinn gefragt, oder danach, ob er in diese Welt noch passte, aber seinen Körper an die Grenze zu treiben ließ ihn spüren, wie sehr er sich noch ans Leben klammerte. Und sich vollkommen in Johns Hände zu begeben und ihm zu zeigen, dass er genau von dem richtigen Menschen besessen war, war ebenfalls ein gutes und berauschendes Gefühl. Alles in Allem fand Vincent 1000 Gründe seinen Schmerz zu genießen und vielleicht eine Handvoll, es nicht zu tun.
      Vincent widmete sich wieder dem Geschirr. Erst wollte er sich an der Küchentheke aufstützen, aber das funktionierte nicht. Er konnte jeden Teller nur quälend langsam nach unten lassen und in das Gerät stellen, aber er schaffte es in einer annehmbaren Zeit und schloss das Gerät zufrieden mit seinem Fuß. Danach kam er wieder nach draußen, schlang seine Arme um John, der immer noch las und drückte ihm einen sanften Kuss auf den Hals. Es tat weh zu versuchen nicht sein ganzes Gewicht auf John drücken zu lassen und es tat weh sich so nach unten zu beugen, geschweige denn von dem Schmerz den er verspüren würde, wenn er wieder aufstehen wollte.
      "Danke...", hauchte er und verblieb noch eine Weile, bevor er seinen Körper zwang sich wieder aufzurichten.

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    • "Dusche", befahl John beinahe schon sachlich, "nichts tun, bloß reinstellen."
      Er hob den Blick von seinem Buch und lächelte zu Vincent hinauf.
      "Ich komme gleich nach", versprach er mit diesem gewissen Unterton in der Stimme.
      Er laß die letzten zwei Seiten des Berichts noch fertig, dann klappte er das Buch zu und stand auf, um Vincent zu folgen.
      Lächelnd ging er auf den Polizisten zu. Er drückte ihn gegen die Fliesen der Duschewand.
      "Neun Nadeln. Das heißt, du hast dir neun Belohnungen verdient. Neun Tage lang. So lange brauchen deine Nerven, um wieder zu heilen. Noch bist du zu nichts zu gebrauchen, also übernehme ich die Arbeit. Aber je kräftiger du wirst, desto mehr darfst du dich an mir austoben, wie auch immer es dir beliebt. Klingt das nach einer fairen Belohnung für deine Mühen von gestern?"
      Er begann damit, Vincent auszuziehen und die Klamotten beiseite zu werfen. Dann zog er sein eigenes Shirt aus, faltete es zusammen und legte es auf den Boden.
      "Knie dich da hin. Kopf auf den Boden."
      Er schaltete die Dusche an, das warme Wasser würde Vincents Muskeln gut tun.
      "Deine Knie bleiben auf dem Shirt. Deine Ellenbogen auf dem Boden", raunte er dem Mann ins Ohr.
      "Wir werden heute etwas Neues ausprobieren. Du musst dich entspannen, sonst tust du dir weh. Und du musst mir vertrauen. Es wird am Anfang unangenehm sein. Vertrau mir. Ich werde dir heute nicht weh tun. Wenn du tust, was ich dir sage, dann passiert dir nichts."
      Er strich Vincents Wirbelsäule entlang und über seinen wohlgeformten Hintern.
      "Atme", hauchte er und schob vorsichtig seinen Zeigefinger in Vincent hinein.


    • Vincents Muskeln zitterten bei jeder größeren Anstrengung, dazu zählte auch das Aufrichten aus einer gebückten Haltung. Er lächelte kurz, bevor er Johns Aufforderung nachkam und ins Badezimmer ging. Er dankte dem Innenarchitekten für eine ebenerdige Dusche und hatte im Gefühl, dass er dafür noch öfters dankbar sein würde. Seufzend lehnte Vincent sich an die Fliesen, beinhaltete bloß reinstellen, angezogen bleiben? Aber er brauchte ohnehin einen Moment und schloss die Augen. Bevor er sich wieder dazu durchringen konnte sich zu bewegen, kam John auch schon ins Badezimmer und stellte sich zu ihm. Er drückte ihn an die kalte Wand, Vincent hatte eine gewisse Zuneigung zu harten, kalten Flächen entwickelt. Doch die Kälte zog schnell in seine Muskeln und er merkte wie sich alles ein wenig mehr zusammen krampfte.
      "Ich dachte die Belohnungen gab es gestern schon...", lächelte Vincent, während er sich ausmalte was er mit John anstellen konnte. Seine Gedanken wurden unterbrochen als John anfing sein Hemd aufzuknöpfen und ihm heraus half. Kurz darauf folgte der Rest. Auch John zog sein Shirt aus, Vincent mochte den Anblick.
      Er ließ sich langsam auf den Boden sinken, wobei er das letzte Stück eher fiel, elegant sah es bestimmt nicht aus. Dann beugte er sich nach vorne und keuchte kurz auf. Er konnte seinen Körper nicht halten und stürzte die letzten Zentimeter nach vorne. Er hätte seinen Kopf gar nicht mehr aufrichten können.
      Er zuckte zusammen, als die ersten Wassertropfen seinen Körper berührten, was eine Schmerzenswelle zur Folge hatte, die ihn zittern ließ. Dann aber entspannte er sich wieder ein wenig. Das warme Wasser trieb die Kälte aus seinen Muskeln und fühlte sich angenehm an.
      Johns Stimme an seinem Ohr löste eine Gänsehaut aus, der Boden unter seinen Knien war hart.
      "Du musst mir nicht immer sagen, dass ich dir vertrauen soll...", keuchte Vincent gegen den Boden und versuchte einen Blick auf John zu erhaschen. "Ich vertraue dir...immer..." Johns Finger kitzelten ihn und Vincents Bauchmuskeln zuckten für einen Moment. Er sog die Luft ein und atmete langsam wieder aus. Dann zuckte er noch einmal zusammen und keuchte erneut, diesmal löste es einen Krampf in Vincents Bauchgegend aus, aber dieser ging schnell vorbei. Atmen...
    • "Aber ich höre gern, wie du es sagst", schnurrte John.
      Seinen Finger vewegte er in einem langsamen Rhythmus, damit sich Vincent und sein Körper daran gewöhnen konnten.
      "Ich habe dir doch gesagt, dass deine Belohnung größer wird, wenn du wartest. Jede Nadel stand für einen Tag. Du hättest nach fünf aufhören können. Aber das hast du nicht. Gestern war Nadel Nummer zehn, die langweiligste von allen. Ab heute nehmen wir die interessanten."
      Er schob einen zweiten Finger in Vincent hinein, wartete einen Augenblick, dann machte er weiter. Langsam erhöhte er das Tempo und er war sich auch nicht zu schade, den mannseigenen G-Punkt gegen den Polizisten zu verwenden.
      Mal sehen, wie lange er sich an seine Anweisungen halten konnte, dachte John und schob auch noch einen dritten Finger in Vincent. Seine freie Hand legte sich um das beste Stück des anderen Mannes.
      "Wenn du kommen willst, muss du deine Hüften selbst bewegen", hauchte er gegen die nasse, erhitzte Haut in Vincents Nacken, ehe er unsanft hinein biss.


    • Vincent keuchte leicht als John anfing seinen Finger zu bewegen. "Deine Kreativität hätte ich gerne...", murmelte er und stöhnte kurz darauf leise auf. Er war sich nicht zu Schade John zu zeigen, dass es sich gut anfühlte. Er zuckte unter diesen Eindrücken zusammen, gerade als der Schmerz langsam in den Hintergrund gerückt war, meldete er sich erschlagend wieder. "Ich dachte... das soll eine Belohnung sein...", keuchte er mit zitternder Stimme. Aber das war es ja...
      Er hob sein Becken an um John mehr Platz einzuräumen, seine Bauchmuskeln krampften unter der Anstrengung. Er drehte seinen Kopf und lag nicht mehr mit Wange oder Stirn auf dem Boden, sondern stützte seine erhöhte Position mit der Oberseite seines Kopfes. Seine Finger suchten Halt an dem glatten Boden, fanden aber nichts. Stattdessen begann Vincents Hand wieder zu zittern. Die Muskeln in seinem Unterleib zuckten mit einer Mischung aus Schmerz und Verlangen. Er wollte sich bewegen, sich John entgegen drücken, aber gleichzeitig wollte er sich nicht aufrecht halten und seinen Muskeln Ruhe gönnen. Er stöhnte, aber er konnte kein angenehmes Tempo aufbauen, nicht wenn er sich zu jedem Kippen nach vorne und wieder zurück zwingen musste. Nicht wenn er all seine Kraft brauchte um nicht vorn über zu fallen. Er konnte Johns Hand um seinen Schaft deutlich sehen, er wollte einfach nur, dass John seine verdammte Hand bewegte. Sein Kopf begann in dieser Position ebenfalls schnell zu schmerzen.
      Er versuchte seine Hand unter seinen Kopf zu schieben, aber er wollte Johns Regeln nicht verletzen. Er schätzte das meistens nicht, auch wenn er es geradezu provozierte. Ein schmerzender Schauer wanderte durch Vincents ganzen Körper, als er versuchte sich erneut zu bewegen, begleitet von einem lauten Stöhnen, dessen Ursprung nicht ganz klar war.
      "Bitte... John...", keuchte Vincent flehend. Er konnte einfach nicht...