Alias
Ich lächelte Luciel zu, als er dem zustimmte, beide mitzunehmen, denn mein Vater war wieder kurz davor, einen Vortrag anzufangen. Er nahm sie auch mit und ich hatte eine echt beschissene Aufgabe, denn mein Vater hatte nicht genug Bargeld und nur seine Kreditkarte mit. Ich musste mich dann erklären, immerhin war es ja nicht meine und ich hatte auch nur den beschränkten Zugang dazu. Nach einer langen Erklärung und auch nachdem der Kellner eine Kellnerin holte, die meinen Vater und Luciels Mutter bedient hatte, konnte es endlich geklärt werden, dass ich zahlen durfte, auch mit seiner Kreditkarte. Viele Gänse waren auch schon wieder weg und ich durfte mit Leichtigkeit das Auto unter den wenig verbliebenen auf dem Parkplatz finden.
Genervt stieg ich ein und schaltete zunächst die Heizung an, bevor ich langsam runter rollte. Der schnellste Weg führte eigentlich um die Stadt herum zu uns, so würde ich alle glatten Straßen in der Stadt meiden und vielleicht noch etwas Schlaf bekommen, weshalb ich nicht lang zögerte. Der Weg war auch recht angenehm und ich hatte sicherlich nicht mehr viel Weg vor mir. Da sah ich aber kurz nicht richtig hin und ehe ich mich versah, stand vor mir ein Reh auf der Straße. Natürlich ging ich in die Bremse, immerhin war dies die natürliche Reaktion in der Situation, aber die doch noch glatte Straße brachte meinen Wagen zum schleudern, auch wenn ich versuchte das Lenkrad festzuhalten.
Als ich meine Augen öffnete war ich so benommen, dass ich keine Ahnung hatte, was los war. Mein Schädel brummte und meine Ohren piepsten, während ich versuchte etwas zu erkennen. Der weiße Schnee war befleckt von Blut, auch wenn es nicht viel war. Ich brauchte etwas Zeit, um wieder zu mir zu kommen und mich im Wagen umzusehen, mir ging es noch gut, obwohl meine Nase blutete. Eine kurze Berührung verriet mir, dass sie nicht gebrochen war, dennoch musste ich irgendwie handeln. Mit Mühe griff ich zu meiner Tasche, die in den Fußraum am Beifahrersitz gefallen ist und suchte mein Handy. Jede Bewegung schmerzte in meinem Schädel, der Schock musste tief sitzen, aber mir tat nichts anderes am Körper weh. Ausgerechnet jetzt hatte ich null Ahnung, wie ich die Polizei anrufen sollte, warum fiel mir es nicht ein? Ich drückte einfach auf den letzten Anruf und wählte jemanden, der mich zuletzt angerufen hatte, mehr war scheinbar nicht drin.
Es wählte und ich wartete, bis jemand am Telefon abhob. "Luciel?", fragte ich so gut ich konnte und räusperte mich daraufhin.
Ich lächelte Luciel zu, als er dem zustimmte, beide mitzunehmen, denn mein Vater war wieder kurz davor, einen Vortrag anzufangen. Er nahm sie auch mit und ich hatte eine echt beschissene Aufgabe, denn mein Vater hatte nicht genug Bargeld und nur seine Kreditkarte mit. Ich musste mich dann erklären, immerhin war es ja nicht meine und ich hatte auch nur den beschränkten Zugang dazu. Nach einer langen Erklärung und auch nachdem der Kellner eine Kellnerin holte, die meinen Vater und Luciels Mutter bedient hatte, konnte es endlich geklärt werden, dass ich zahlen durfte, auch mit seiner Kreditkarte. Viele Gänse waren auch schon wieder weg und ich durfte mit Leichtigkeit das Auto unter den wenig verbliebenen auf dem Parkplatz finden.
Genervt stieg ich ein und schaltete zunächst die Heizung an, bevor ich langsam runter rollte. Der schnellste Weg führte eigentlich um die Stadt herum zu uns, so würde ich alle glatten Straßen in der Stadt meiden und vielleicht noch etwas Schlaf bekommen, weshalb ich nicht lang zögerte. Der Weg war auch recht angenehm und ich hatte sicherlich nicht mehr viel Weg vor mir. Da sah ich aber kurz nicht richtig hin und ehe ich mich versah, stand vor mir ein Reh auf der Straße. Natürlich ging ich in die Bremse, immerhin war dies die natürliche Reaktion in der Situation, aber die doch noch glatte Straße brachte meinen Wagen zum schleudern, auch wenn ich versuchte das Lenkrad festzuhalten.
Als ich meine Augen öffnete war ich so benommen, dass ich keine Ahnung hatte, was los war. Mein Schädel brummte und meine Ohren piepsten, während ich versuchte etwas zu erkennen. Der weiße Schnee war befleckt von Blut, auch wenn es nicht viel war. Ich brauchte etwas Zeit, um wieder zu mir zu kommen und mich im Wagen umzusehen, mir ging es noch gut, obwohl meine Nase blutete. Eine kurze Berührung verriet mir, dass sie nicht gebrochen war, dennoch musste ich irgendwie handeln. Mit Mühe griff ich zu meiner Tasche, die in den Fußraum am Beifahrersitz gefallen ist und suchte mein Handy. Jede Bewegung schmerzte in meinem Schädel, der Schock musste tief sitzen, aber mir tat nichts anderes am Körper weh. Ausgerechnet jetzt hatte ich null Ahnung, wie ich die Polizei anrufen sollte, warum fiel mir es nicht ein? Ich drückte einfach auf den letzten Anruf und wählte jemanden, der mich zuletzt angerufen hatte, mehr war scheinbar nicht drin.
Es wählte und ich wartete, bis jemand am Telefon abhob. "Luciel?", fragte ich so gut ich konnte und räusperte mich daraufhin.
"The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

Ist das von einem K-Drama oder so?)