[2er RPG] I Hate You - I Love You

    • Alias

      Ich lächelte Luciel zu, als er dem zustimmte, beide mitzunehmen, denn mein Vater war wieder kurz davor, einen Vortrag anzufangen. Er nahm sie auch mit und ich hatte eine echt beschissene Aufgabe, denn mein Vater hatte nicht genug Bargeld und nur seine Kreditkarte mit. Ich musste mich dann erklären, immerhin war es ja nicht meine und ich hatte auch nur den beschränkten Zugang dazu. Nach einer langen Erklärung und auch nachdem der Kellner eine Kellnerin holte, die meinen Vater und Luciels Mutter bedient hatte, konnte es endlich geklärt werden, dass ich zahlen durfte, auch mit seiner Kreditkarte. Viele Gänse waren auch schon wieder weg und ich durfte mit Leichtigkeit das Auto unter den wenig verbliebenen auf dem Parkplatz finden.
      Genervt stieg ich ein und schaltete zunächst die Heizung an, bevor ich langsam runter rollte. Der schnellste Weg führte eigentlich um die Stadt herum zu uns, so würde ich alle glatten Straßen in der Stadt meiden und vielleicht noch etwas Schlaf bekommen, weshalb ich nicht lang zögerte. Der Weg war auch recht angenehm und ich hatte sicherlich nicht mehr viel Weg vor mir. Da sah ich aber kurz nicht richtig hin und ehe ich mich versah, stand vor mir ein Reh auf der Straße. Natürlich ging ich in die Bremse, immerhin war dies die natürliche Reaktion in der Situation, aber die doch noch glatte Straße brachte meinen Wagen zum schleudern, auch wenn ich versuchte das Lenkrad festzuhalten.
      Als ich meine Augen öffnete war ich so benommen, dass ich keine Ahnung hatte, was los war. Mein Schädel brummte und meine Ohren piepsten, während ich versuchte etwas zu erkennen. Der weiße Schnee war befleckt von Blut, auch wenn es nicht viel war. Ich brauchte etwas Zeit, um wieder zu mir zu kommen und mich im Wagen umzusehen, mir ging es noch gut, obwohl meine Nase blutete. Eine kurze Berührung verriet mir, dass sie nicht gebrochen war, dennoch musste ich irgendwie handeln. Mit Mühe griff ich zu meiner Tasche, die in den Fußraum am Beifahrersitz gefallen ist und suchte mein Handy. Jede Bewegung schmerzte in meinem Schädel, der Schock musste tief sitzen, aber mir tat nichts anderes am Körper weh. Ausgerechnet jetzt hatte ich null Ahnung, wie ich die Polizei anrufen sollte, warum fiel mir es nicht ein? Ich drückte einfach auf den letzten Anruf und wählte jemanden, der mich zuletzt angerufen hatte, mehr war scheinbar nicht drin.
      Es wählte und ich wartete, bis jemand am Telefon abhob. "Luciel?", fragte ich so gut ich konnte und räusperte mich daraufhin.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Die Heimfahrt war ein echter Horrorfilm. Nein, schlimmer. Die beiden kicherten auf der Rückbank so laut, dass nicht einmal Dorian schlafen konnte und dieser sah mehr als nur müde aus. Nicht einmal meine USB-Stick voller Musik konnte die beiden ablenken oder davon abhalten lauter zu schreien als meine Autoboxen. Das sollte schon was heißen. Mir kam eine Autofahrt noch nie so lang vor und das erste Mal war ich erleichtert, dass ich aus dem Wagen kam. Genervt hatte ich Dorian und seinen Vater im Haus verfrachtet. Ein Glück hat mir Alais Bruder etwas unter die Arme gegriffen und wir haben es mehr oder weniger geschafft ohne seinen Vater K.O. zu schlagen. Ich könnte allerdings schwören, dass Dorian kurz davor war. Meine Mutter hatte ich kurzerhand ins Bett getragen, auch wenn sie lauthals protestiert hatte, weil sie bei ihrem Lover schlafen wollte. Ich hielt es allerdings für deutlich schlauer, dass sie ihren Rausch bei uns daheim ausschlief. Gerade als ich mich auf mein Bett gesetzt hatte und geglaubt hatte, für heute Abend hätte ich es dann endlich geschafft, bzw. für heute Nacht oder eher heute Morgen. Es war halb 5 in der Früh, klingelte mein Handy. Perplex las ich auf dem Display den Namen von Alais, gerade als ich mich oben ohne aufs Bett geschmissen hatte und eine Rauchen wollte. Victoria schlief im Wohnzimmer, demnach würde sie es mir verzeihen, wenn ich mein Schlafzimmer später ordentlich durchlüfte, bevor sie es wieder betrat. "Alais, was ist los?" murmelte ich in das Handy, nachdem ich dran gegangen war.

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      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Alais

      Diese Stimme, die ich hörte war schon fast Musik in meinen Ohren. Es fühlte sich so gut an, dass ich Angst davor hatte, irgendetwas stimme nicht mit mir. Ich atmete tief durch, denn mein Kopf verweigerte jegliche Sprache und Kommunikation, ich war vielleicht noch etwas zu berauscht.
      "Ich.. Da war ein Reh..", murmelte ich und ließ, einen Nacken langsam kreisen. "Ich habe ein Reh angefahren.. Der Wagen.. steckt im Schnee..An der Landstraße..". Ich kam nur langsam zu mir, aber meine Gedanken wurden immer klarer. "Ich habe die erste Nummer angerufen, die ich fand tschuldige..", entschuldigte ich mich und schüttelte leicht den Kopf, obwohl er es nicht nur konnte. Peinlich zuzugeben, dass einem die Nummer für jegliche Hilfe nicht einfiel, aber ich hatte meinen Kopf wohl gegen das Lenkrad geprallt. Warum blieb der Airbag aus?
      So langsam kam auch der Schmerz in meinem Kopf und ich war mir dadurch sicher, dass es mir gut ging. "Ich rufe die Polizei oder so an..". Immer hin musste der Wagen aus dem Schnee rausgezogen und das Reh beseitigt werden. Ich konnte es unmöglich , außerdem musste die Versicherung meines Termin davon erfahren, falls der Wagen beschädigt war.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich hatte ja echt geglaubt, der Tag oder eher diese Nacht könnte nicht mehr chaotischer werden - Fehlanzeige. Alais lässt wirklich keine Langweile aufkommen. Im ersten Moment war ich noch entspannt, zog an meiner Zigarette und stellte mir den vorwurfsvollen Blick meiner Katze am nächsten Morgen vor, da saß ich scho aufrecht in meinem Bett und drückte meine Zigarette im gläsernen Aschenbecher aus, ehe ich direkt mein Fenster kippte. Fröstelnd erinnerte ich mich daran, dass ich oben ohne war und zog mir direkt etwas über. "Geht es dir gut?" platzte es direkt aus mir heraus, als mir Alais erzählte was los war. "Bist du verletzt?" ich schnappte mir direkt während dem Reden meine Jacke und lief aus meinem Zimmer. "Okay, bleib ganz ruhig. Ruf die Polizei an und den Abschleppdienst. Sag mir genau wo du bist und ich komme zu dir." wies ich sie dann an und schlüpfte in meine Turnschuhe.


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    • Alais

      Diese Fürsorge von Luciel brachte mich wirkich zum lächeln. Er konnte so nett sein, wenn man es brauchte und ich brauchte es jetzt wirklich. "Mein Schädel dröhnt und meine Nase blutet... Bin gegen etwas gefahren, oder einfach nur gegen einen Schneehaufen..",murmelte ich. "Die Airbags wurden nicht ausgelöst..". Luciel gab mir Anweisungen, die ich ausführen sollte, während er sich auf den Weg hier her machen wollte. Er brauchte jetzt nicht wirklich herfahren, das war total unnötig, aber ich ließ den Versuch ihn aufzuhalten ruhen, denn gegen seine Sturrheit würde ich ganz sicher jetzt nicht ankommen.
      "Wenn du die Hauptstraße bei uns bis zum Ende durchfährst und nach rechts abbiegst kommst du auf die Landstraße.. Da irgendwo an der Seite.. entgegen deiner Fahrrichtung.. Ich rufe die Polizei mal an.. Das Tier muss hier weg..". Ich wartete kurz, bevor ich auflegte und meine Augen kurz schloss, um sie auszuruhen. Ich musste das Dröhnen kurz wegbekommen, damit ich telefonieren konnte, aber es wollte nicht. Deshalb riss ich mich zusammen und öffnete die Augen, ehe ich die Nummer der Polizei wählte und der Dame am Telefon erklärte, was passiert war.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich hatte Alais mitgeteilt, dass ich sofort bei ihr sein würde und das sie sich jetzt an die Polizei und den Abschleppdienst wenden musste. Heute würde ich eindeutig nicht mehr ins Bett kommen und wahrscheinlich hatte es sich für die Kleine auch erledigt. Was zur Hölle war das bitte für eine Nacht gewesen? Ich setzte mich direkt hinter das Steuer und versuchte auf schnellstem Wege zu ihr zu kommen. Nun gut, so schnell es eben mit diesen Wetterverhältnissen ging. Offenbar hatte sich Väterchen Frost dazu entschlossen, noch einmal schön eine ganze Ladung Schnee nachzuschicken. Wenn man geglaubt hat, die Straßen seien jetzt schon weiß, nun jetzt waren sie es erst Recht. Man konnte durch die Autoscheibe kaum etwas sehen, aber glücklicherweise war das nicht mein erster Winter hinter dem Steuer. Ich wäre fast an ihrem Wagen vorbei gefahren, glücklicherweise half mir aber das Licht der Polizei, die mich fragend ansahen, was ich hier eigentlich zu suchen hatte, nachdem ich ausgestiegen war. "Ich gehöre zu ihr." erklärte ich knapp, nachdem ich den Wagen abgestellt hatte und ging direkt zu Alais. "Geht es dir gut?"


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    • Alais

      Es ging seit meinem Anruf alles recht schnell. Ich sollte im Wagen bleiben und das tat ich auch, bis die Polizei mit einem Krankenwagen und dem Abschleppdienst eintrafen. Sie sperrten die Straße ab und kümmerten sich um den Wagen und um das Tier, während ich hinten im Krankenwagen sitzen sollte, weil sich die beiden Herren um meine Nasenwunde kümmerten. Sie wollten mich mitnehmen, weil ich sicherlich durch den Schock etwas verpasste, was lebensbedrohlich sein könnte, aber ich wollte nicht. Es war einfach nur unnötig und ich wollte ins Bett.
      Die Polizisten kümmerten sich um das Reh auf der Straße, welches zum Glück sofort tot war, das arme Tier. Ich habe aber mein Bestes dafür gegeben! Während ich in eine dicke Decke eingehüllt war beobachtete ich einen Wagen, der auf der anderen Seite stehen blieb. Ein Lächeln bildete sich auf meinen Lippen, als ich Luciel sah, der auf mich zukam.
      "Mir geht es gut.. Aber die Herren wollen nicht verstehen, dass ich mit ihnen nicht mitfahren will.. Außer Kopfschmerzen habe ich nichts!", murmelte ich und wickelte mich noch mehr in die Decke ein, während ich zu Luciel hoch sah. "Es tut mir Leid, dass du keine Ruhe bekommst..". Ich wollte ihm wirklich etwas Ruhe geben, aber ich hatte es ja nicht mit Absicht gemacht!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Als ich eintraf, versuchte ich mir erst einmal einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Glücklicherweise schien aber alles gut gegangen zu sein. Alais ging es mehr oder weniger gut, der Wagen hatte kaum etwas abbekommen, nur um das Tier war es schade. Diese Nacht hatte es verdammt nochmal echt in sich. Nun gut der Morgen graute schon und die ersten Sonnenstrahlen bahnten sich ihren Weg durch die trübe Wolkendecke. Man hörte das Vogelgezwitscher dier Wintervögel und ich wollte lieber nicht auf die Uhr sehen in dem Moment. Wir haben Winter vor 8 Uhr morgens wird es wohl kaum hell werden. "Ich werde sie ins Krankenhaus fahren und sie dort sicherheitshalber durchchecken lassen. Ich würde gerne mit dem Kerl vom Abschleppdienst sprechen, dass er uns den Wagen Heim bringt und die Kleine dann mitnehmen. Brauchen sie noch irgendetwas?" fragte ich dann die Polizisten. Bis auf einige Formalitäten und noch anderem Blabla, um welches ich mich dann kümmerte, war alles mehr oder weniger in Ordnung. Ich hatte mir Alais geschnappt und sie auf meinen Beifahrersitz verfrachtet, nachdem ich mit dem Mann vom Abschleppdienst gesprochen hatte. "Dein Alter wird die Rechnung vom Abschleppdienst zahlen." meinte ich dann an Alais gerichtet. Ich sehe es nicht ein, dass wir beide für das Chaos aufkommen, immerhin wäre das ohne die Saufaktion der beiden Chaoten niemals passiert. "Also ab ins Krankenhaus und dann verschwinden wir endlich nach Hause,mh?"


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    • Alais

      Ich blieb sitzen, als Luciel sich um den Rest kümmerte und sah auf die Stelle, auf der noch vorher das Reh gelegen hatte. Der Förster wurde gerufen und hatte sich sein Tier genau angeguckt, bevor dieses mitgenommen wurde. Blut lag noch überall auf der Fahrfläche und auf dem Schnee, aber nmich schockierte heute nichts mehr, wirklich nichts mehr. Auf die Frage, warum ich mitten in der Nacht hier entlang fuhr gab ich keine Antwort, aber ich hatte zum Glück mein Führerschein mit und mein Vater die Papiere im Handschuhfach, obwohl er sie gerne mal verlegte. Diesmal aber nicht.
      Ich saß angeschnallt bei Luciel im Auto und kuschelte mich in den warmen sitz ein, während mein Schädel dröhnte und meine Nase schmerzte. Die Sanitäter hatten mir bestätigt, dass sie nicht gebrochen war, welch ein Wunder. "ich brauche keinen Krankenhaus, ich brauche einfach nur ein warmes Bett.. und etwas Schlaf, mehr brauche ich wirklich nicht..",erklärte ich und seufzte leise. "Danke Luciel..",murmelte ich daraufhin, bevor ich aus dem Fenster sah. Daxs alles war mir dann schon etwas peinlich...
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Als wir dann endlich wieder im Wagen saßen, rollte ich bei den Worten von Alais die Augen. "Sei leise. Ich fahr dich jetzt ins Krankenhaus, wenn wirklich nichts ist, sind wir da auch schnell wieder weg. Um die Stunde kommt es jetzt nun auch nicht mehr an oder?" brummte ich dann und setzte meinen Weg zum Krankenhaus fort. Als ob ich sie jetzt nach einem Unfall Zuhause absetzen würde, als wäre nichts gewesen. Ich wollte sicher gehen das ihr nichts fehlt, sie dann Heim bringen und wie ein Stein ins Bett fallen. Ob es mir überhaupt vergönnt war heute noch ein Auge zuzumachen steht zwar sprichwörtlich in den Sternen, aber wir werden sehen. Als ich dann plötzlich ein leises ´danke´vernahm, schmunzelte ich leicht. "Schon gut. Ich bin froh, dass es dir mehr oder weniger gut geht. Lass uns das heute endlich hinter uns bringen. Ich glaube wir beide brauchen etwas Ruhe, wir sind gleich beim Krankenhaus und dann geht es ab nach Hause." antwortete ich ihr und hielt an einem der Parkplätze vor dem großen, weißen Gebäude. Glücklicherweise war ausnahmsweise in der Notfallstation nicht sonderlich viel los und wir wurden gebeten noch einen Moment zu warten, bis der Arzt Zeit hatte.


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    • Alais

      Ein Schmunzeln erschien auf meinen Lippen, als Luciel sagte, dass er froh war,dass es mir gut ging. So konnte ich mich auch nicht mehr gegen die Fahrt ins Krankenhaus wehren und schwieg einfach, bis Luciel das Auto geparkt hatte. Brav folgte ich ihm rein und schwieg auch, als er mich anmeldete und wir warten sollten. Es sollte nicht lange dauern und der Arzt sollte gleich zu uns kommen, da ging aber plötzlich die Hölle los, weil anscheinend jemand eingeliefert wurde.
      "Ich glaube, das dauert noch etwas..",murmelte ich und seufzte leise, bevor mein Kopf auf Luciels Schulter wanderte. Wir waren die einzigen in dem großen Warteraum, denn auch die Krankenschwester vom Empfang lief hinterher. "Ich nutze dich etwas aus..",murmelte ich leicht schläfrig und schloss die Augen, bevor ich der Ruhe in dem Raum zuhörte. Seine Schulter war warm und gemütlich, da war es mir sofort nach Schlaf, aber ich hielt mich taff und gab mich nicht geschlagen! Schließlich musste ich noch dem Arzt vorgestellt werden.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich fühlte mich ja schon ziemlich verarscht, als wir im Krankenhaus ankamen und gleich ein Notfall eintrudelte, so das wir warten mussten. Das war ja sowas von klar. "Karma ist schon ein echtes Miststück."brummte ich genervt und lies mich dann mit Alais auf einen der Stühle im Warteraum fallen. Mein Blick wanderte zur Seite, als Alais ihren Kopf an mich lehnte. "Schlaf etwas, ich wecke dich sobald der Arzt Zeit hat." murmelte ich ihr zu und lehnte mich etwas zurück. Der Tag, die Nacht und der Morgen gingen mir eindeutig zu lang. Ich glaube wir beide haben uns nach der ganzen Aktion heute mehr als nur Ruhe verdient. Die beiden Übeltäter, denen wir das Drama zu verdanken haben, lagen jetzt eingekuschelt in ihren Betten. Naja wenigstens ist alles gut gegangen und niemanden ist etwas passiert. Ich hoffe bei der Kleinen ist jetzt auch alles in Ordnung und dann geht es ab ins Bett. Ich fühlte mich wie ein durchgekauter Kaugummi, langsam sollte man uns doch jetzt wirklich Ruhe gönnen oder?


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    • Alais

      "Ja, schlafen ist gut.. und du bist so schön gemütlich..",murmelte ich schon schlaftrunken und griff mit meinem Arm unter Luciels Arm, um mich an diesem festzuhalten. Zwar schlief ich nicht tief uns fest ein, aber dieser Halbschlaf reichte mir irgendwie aus, auch wenn ich es später sicherlich bereuen würde. Ich beräute meine Nickerchen nämlich immer.. Ohne Ausnahmen.
      "Du bist mein Retter in Not..",murmelte ich, obwohl ich mich selber kaum daran erinnern kann. Seine Schulter war einfach wie ein warmes Bett, in welchem ich jetzt am liebsten liegen würde. Vielleicht hatte mich der ganze Schock und das, was passiert war so müde gemacht? Ich war zuvor auch müde, aber doch nicht so stark, dass ich im Sitzen einschlafen würde.. Oder vielleicht war doch etwas mit meinem Kopf??
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Gemütlich, Retter in der Not? Sicher das du von mir sprichst?" hakte ich belustigt nach und lehnte mich mit Alais etwas zurück. Ich ließ sie sich an mich lehnen und ein wenig Schlaf nachholen. Mir waren Krankenhäuser unbehaglich, weshalb ich mehr als nur froh war, wenn wir hier endlich wieder verschwinden können. Ich war zwar hundemüde, aber hier würde ich kein Auge zu kriegen. Allerdings wollte ich es Alais nicht verwehren, sie sollte wirklich etwas Schlafen. Mein Blick wanderte durch den weißen Warteraum, der offen angelegt war, so das man die Krankenschwestern vorbei wuseln sehen konnte. Dieses sterile Weiß machte mir Kopfschmerzen. Es gab Krankenhäuser die deutlich freundlicher eingerichtet waren, mit Farbe und etwas bei dem man nicht gleich an das Ende denken musste. Ich musste hier natürlich das totale Klischee-Krankenhaus erwischen. Mich fröselte es bei dem Gedanken und ich konnte nicht unbedingt verhindern, dass mich all das hier nervös machte. Hoffentlich beeilte sich dieser Arzt.


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    • Alais

      Langsam verfiel ich dem Schlaf und reiste in das Land der Träume. Es brachte nichts, dagegen anzukämpfen oder sich zu wehren, mein Drang nach Schlaf war einfach viel größer als meine Kraft sich dagegen zu wehren. Während ich träumte saß ich wieder hinter dem Steuer. Ich blickte auf die Straße, die ich entlang fuhr, als mich dieses Reh wieder ansah. Diese braunen Augen fokussierten genau mich und ich konnte nichts anderes, als wieder in Vollbremsung zu gehen, und mit dem Kopf gegen das Lenkrad zu knallen.
      Sofort wachte ich mit einem Schreck auf und hob meinen Kopf von Luciels Schulter, bevor ich versuchte mein Herz zu beruhigen, welches raste. Ich fühlte mich, als wäre ich Meilen gerannt und würde keine Luft mehr kriegen. Deshalb nahm ich mehrmals tief Luft und gab mein Bestes um wieder zur Ruhe zu kommen. Ich saß aber nicht mehr hinter dem Steuer, sondern im Krankenhaus und das beunruhigte mich irgendwie viel mehr, als der Traum selber.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • (Woher ist den das süße Gif? =) Ist das von einem K-Drama oder so?)

      Luciel

      Zugegeben saß ich ein wenig unruhig auf dem mehr als nur unbequemen Holzstuhl im Wartezimmer des Krankenhauses. Alais schlief allerdings auf meiner Schulter und ich wollte sie nicht wecken. Die Kleine brauchte den Schlaf und ich beneidete sie schon fast, dass sie hier ein Auge zubekam. Allerdings schien ihr Nickerchen nicht unbedingt von positiven Träumen gesegnet zu sein und sie schreckte aus dem Schlaf auf. Gerade rechtzeitig, als der Arzt um die Ecke kam und uns endlich verlauten ließ, dass er Zeit für uns hatte. "Alles okay?" flüstete ich Alais zu, ehe ich aufstand und mit ihr zusammen mit großgewachsenen Arzt mit dem verwuschelten schwarzen Haar folgte. Er wirkte recht jung und sicherlich war er noch nicht allzulange von seinem Studium weg. Uns würde also kein alter grummelnder Vortrag erwarten, zumindest hoffte ich das. Wir setzten uns zusammen mit dem Arzt in einen ebenfalls weißen Raum - schrecklich. "Also, was ist genau passiert?" fragte er dann nach, während ich die Situation schilderte, aber dann zu Alais blickte, die immerhin besser wusste, was ihr passiert war. Der Arzt hörte geduldig zu und machte sich dann an die Arbeit um die Kleine zu untersuchen.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • (Ja, zwar irgendwo gefunden, aber extra für dich gesucht, woher es kommt! :D dramabeans.com/2012/04/rooftop-prince-episode-7/)

      Alais

      Ich war sichtlich verwirrt, nachdem ich so aprupt aufgewacht war und nickte zart auf Luciels Frage hin, ob denn auch alles in Ordnung wäre. Ich wusste selbst nicht, ob alles in Ordnung war, alles schien so, merkwürdig. Aber ich bemerkte auch den Arzt, der auf uns wartete und folgte Luciel einfach in das weiße Zimmer, in dem wir uns wieder setzen durften.
      Während Luciel erzählte sah ich bloß auf den Schreibtisch vor uns hin und beobachtete, wie sich die Linien der Muster aus dem Holz kreuzten. Am liebsten wäre ich mit dem Finger nachgefahren, aber da war ich auch schon angesprochen worden. "ich brauche keinen Arzt.. ich bin mit dem Kopf gegen das Lenkrad geknallt und habe jetzt Kopfschmerzen.. Logisch, wenn ich da mit Dem Kopf so draufpralle.. Also ist das ganze Hier ziemlich..überflüssig..",erklärte ich, seufzte aber da sich der Arzt davon auch nicht abwimmeln ließ. Mir wurde die Temperatur und der Blutdruck gemessen, anschließend mein Kopf auf irgendwelche Verletzungen untersucht und zum Schluss durfte ich auf einer weißen Linie laufen, damit er mein Gleichgewicht beurteilen konnte. Ja, mir war es etwas schummrig aber immerhin hatte ich kaum geschlafen.
      "Am liebsten würde ich Sie den Tag und die Nacht noch hier lassen..";hieß es von dem Arzt,nachdem ich mich setzen durfte und er in den Computer etwas eintippte. "Ausgeschlossen..", entgegnete ich sofort und schüttelte den Kopf. "ich werde mich einfach brav in mein Bettchen hinlegen und schlafen, mehr brauche ich wirklich nicht..".
      Aber er ließ natürlich nicht locker und dann folgte auch der typisch ernste Blick, den auch meine Ärztin drauf hatte. "Du solltest nicht unbewacht bleiben.. Wenn der Schock vorbei ist, dann können sich ernst Symptome zeigen.. Das kann gefährlich werden..", kam er von ihm und ich seufzte. "Mein Gott, dann schlafe ich halt bei ihm im Zimmer.. Oder bei meinem Bruder.. Dann wird mein Vater alle paar Minuten nach mir sehen..", erklärte ich schon langsam wirklich genervt. Ich wollte einfach nur schlafen.
      Der Arzt merkte, dass ich nicht locker lassen würde und ließ sich seufzend zurücklehnen. "Ich verspreche auch hoch und heilig, dass ich sofort herkomme, wenn irgendetwas ist.. Oder ich lasse mich her fahren", versprach ich und hob eine Hand hoch, bevor ich die andere aufs Herz legte um den Schwur anzudeuten. Und da hatte ich den Herren auch schon überzeugt. Immerhin war ich schon volljährig und musste nicht hier bleiben, wennich es nicht wollte!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • (awww, lieb von dir =) Danke ^^)

      Luciel

      Ich rollte doch ein wenig mit den Augen als Alais versuchte den Arzt zu überzeugen das ihr nichts fehlte. "Alais ich mag dich, aber bitte halt die Klappe. Du bist kein Arzt und ich denke er kann das besser beurteilen, also lass den Mann seine Arbeit machen. Ich will genauso ins Bett wie du, aber dein kindisches Verhalten hilft uns jetzt auch nicht weiter." murrte ich genervt, weil mir langsam aber sicher die Geduld ausging. Mal ehrlich, je weniger sie jetzt zickte, desto schneller würden wir hier wieder wegkommen oder wenigstens wissen was los ist. Der Arzt machte dann seine Arbeit. Mir wäre es zwar auch lieber, dass sie hier bleiben würde, aber dagegen konnte ich nichts sagen. Wenn sie nicht will, dann will sie eben nicht. "Bist du fertig mit deiner Predigt? Dann fahren wir jetzt." brummte ich müde, bedankte mich bei dem jungen Arzt und stampfte aus dem Krankenhaus. Ich war froh, dass ich endlich wieder in meinem Wagen saß. Mein Auto bedeutete, dass ich nach Hause fuhr und Zuhause bedeutete Bett. Gott, ich war so dermaßen müde!


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    • Alais

      Ich sagte nichts auf dem Weg zum Auto und nachdem ich den Arzt verabschiedet hatte, um Luciel nicht weiter zu reizen. Ich war selber ziemlich gereizt aber sie verstanden alle nicht, dass ich einfach in mein Bett wollte und nichts anderes.. Ich wette, würde es um den Herren selber gehen, der gerade am Steuer saß, würde er sich genauso aufregen und nach Hause fahren! Da war ich mir mehr als nur sicher, aber ich durfte es natürlich nicht.
      Im Auto schnallte ich mich an und schloss die Augen, bevor ich meinen Kopf gegen die Fensterscheibe anlehne. In vielleicht zehn Minuten würde ich in einem warmen Bettchen liegen und einfach nur schlafen, bis dann Liam bei mir auftauchen würde, damit wir einkaufen gingen. Ich würde e, denke ich, einfach um zwei Stunden verschieben um etwas länger zu schlafen, aber da wäre ja noch er Umzug von Luciel und seiner Mutter zu uns ins Haus.. Vielleicht würde ich mir einfach Koffeintabletten reinwerfen und dann würde schon alles gut gehen?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Die Fahrt über sprach ich mein Wort, gähnte hin und wieder nur etwas vor mich hin und behielt das Radio mit irgendeinem merkwürdigen Lied aus den 80er Jahren an, damit ich nicht einschlief. Ich habe zwar immense Schlafprobleme und bin es gewohnt Nächte durchzumachen, aber dieses mal war ich echt im Eimer. Ich hörte mein Bett förmlich nach mir schreien und würde ich jetzt in mein Bett fallen und nicht schlafen können, dann würde ich durchdrehen - ganz sicher. Als ich dann endlich nach einer gefühlten Ewigkeit und einiger Schlitterpartien später vor meinem Haus ankam, blieb ich stehen und drehte mich zu ihr. "Ich bringe dich noch kurz zu deiner Tür" meinte ich dann und gähnte erneut. Ich strich mir verschlafen durchs Haar und wollte lieber nicht wissen, wie zerzaust diese gerade aussehen mussten. Nicht unbedingt meine Schokoladenseite. Ich parkte das Auto also und stieg zusammen mit der Kleinen aus. Unterwegs zündete ich mir noch eine Zigarette und schlenderte zu ihrer Haustür.

      [Blockierte Grafik: https://31.media.tumblr.com/fb1f72118b3e9bc0d8aa91d2cfd2b87c/tumblr_myybd8frnx1scz9tto1_500.gif]


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