[2er RPG] I Hate You - I Love You

    • Alais

      Luciel hielt vor seinem Haus und ich seufzte, als der Wagen nicht mehr rollte. Die leichten Bewegungen des Wagens hatten mich in einen Halbschlaf versetzt, aber mein Bett wartete auch schon oben auf mich, endlich. Nachdem ich ausgestiegen bin und meine Füße in dem kühlen weiß gelandet waren, nahm ich auch meine Tasche aus dem Auto und folgte Luciel zu meiner Haustür, denn er wollte mich rüber begleiten. "Danke dir..",entgegnete ich und seufzte, als ich endlich an meiner Haustür war. In meiner Tasche suchte ich nach meinem Schlüssel, was mit den Kopfschmerzen und der Müdigkeit nicht einfach war.
      "Mein Kopf dröhnt, als hätte ich die ganze Nacht gefeiert..",murmelte ich leise, während ich meine Tasche durchsucht hatte. Nach gefühlt Stunden hatte ich den Schlüssel in meiner Hand und konnte die Tür öffnen. Bevor ich jedoch rein ging, drehte ich mich noch einmal zu Luciel. "Danke dir für alles.. und sorry, dass du keinen Schlaf gefunden hast..". Ich sah zu dem Herren hoch und lächelte zart. "Bis später dann..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich hatte Alais noch bis zur Haustüre gebracht, mir unterwegs eine Zigarette angezündet und blickte sie nach ihren Worten doch ziemlich vorwurfsvoll an. "Ich will kein Gejammer hören. Du hast im Krankenhaus eine Szene gemacht, dass es dir gut geht und jetzt beschwerst du dich über deinen Kopf? Sorry da bist du selbst Schuld, ich hätte es auch klüger gefunden, wenn du wenigstens eine Nacht im Krankenhaus geblieben wärst." antwortete ich ihr dann und schüttelte leicht den Kopf. In dieser Hinsicht ist Alais echt noch ein Kind, aber da sie nun einmal volljährig ist, kann sich der Arzt auch auf den Kopfstellen, egal wie gut er es meint, sie konnte entscheiden ob sie blieb oder nicht. "Schon gut, ich bin Nächte durchmachen gewöhnt. Schlaf gut Alais und leg dich jetzt direkt hin und schlaf dich aus." ich strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht, grinste leicht und drehte mich um, um zurück zu meinem Zuhause zu gehen. Das war ein langer Abend, eine lange Nacht und ein viel zu früher Morgen - ab ins Bett.


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    • Alais

      Ich seufzte innerlich, es ging schon wieder los. Warum war er, wenn es um mich ging immer so ein Moralappostel, aber wenn es um ihn ging, durfte niemand irgendetwas gegen seine Entscheidungen sagen, weil es ihm vollkommen egal war. Warum durfte es mir nicht egal sein?
      "Du wärst selber nicht da geblieben, Moralappostel..Ich weiß selber, wann ich im Krankenhaus bleiben muss und wann nicht.. Und es wäre einfach nur komplett unnötig gewesen, mein Vater hätte ein riesiges Drama gemacht und ich wäre morgen zu Weihnachten nicht rausgekommen.. ",murmelte ich und seufzte leise. Was kümmerte mich eigentlich, was er dachte? Warum konnte es mir nicht einfach nur egal sein, wo sie ihm alles egal war. Mit den Gefühlen zu ihm ging es doch genauso gut, inzwischen. Auch wenn nur tagsüber. Doch da war es wieder. Während er mir eine Strähne aus dem Gesicht strich beschleunigte mein Herzschlag um das tausendfache, um sich dann wieder zu beruhigen. "Gute Nacht", entgegnete ich noch und sah Luciel einen kurzen Moment hinterher. Warum musste er mir ausgerechnet den Kopf verdrehen? Warum konnte es nicht irgendein Rockstar oder Schauspieler sein? Sogar ein Lehrer wäre mir lieber.. Jemand, bei dem ich mir einfach sicher sein konnte, dass ich nie eine Chance bei der Person hätte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Weil ich mich hinterher nicht beklage, wenn ich mich für etwas entschieden habe. Wieso jammerst du jetzt bitte über Kopfschmerzen, wenn es dir doch ´ach so gut geht´? Spar dir jetzt die Zickerei und geh schlafen." ich seufzte erneut ziemlich genervt und musste mich schwer beherrschen, nicht schon wieder die Augen bei ihren Worten zu verdrehen. Das war eine Angewohnheit die ich nie hatte! Erst seit ich Alais kannte. Was interessierte es mich, ob sie jetzt Kopfschmerzen hatte oder nicht? Was interessierte es mich ob sie lieber hätte im Krankenhaus bleiben sollen, statt wegen diesem dummen Kommerztag so ein Drama zu machen? Es konnte mir prinzipiell scheiß egal sein. Soll sie doch jammern und heulen, ich kann mich einfach umdrehen und gehen. Ich hatte ja ohnehin schon eine Wohnung im Blick, so dass ich bald hier weg wäre, also warum störte es mich so? Ja, warum eigentlich?
      Und warum zur Hölle strich ich ihr jetzt auch noch durchs Haar? Ach, das war doch alles zum kotzen. Ist sicher das Schlafmangel. Jetzt lächelte ich sie auch noch an! Luciel verpiss dich einfach. Doch natürlich musste ich sie wirklich anlächeln, ehe ich dann nach Hause ging. Versteh mich einer. Kaum war ich in meinem Zimmer angekommen, fiel ich kurzerhand mit dem Gesicht vorraus in mein Kissen.


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    • Alais

      Da war es wieder. Einer dieser Momente in denen ich nicht glauben konnte, dass Luciel wirklich Luciel war. Einer dieser Momente, in denen ich ihn am liebsten nie kennengelernt hätte. Genau in diesen Momenten wünschte ich mir meine Mutter wieder zurück, denn auch wenn Luciel genau neben uns wohnte, ich hätte ihn nie so kennengelernt, wie ich ihn jetzt kannte und er wäre mir egal gewesen.
      Warum regte er sich darüber überhaupt auf? Wenn ich mich über irgendetwas aufregte, war es immer falsch, denn ich übertrieb immer, aber er durfte alles. Und das war eine der Sachen, die ich nicht bei ihm verstand, dabei war die Liste ellen lang.
      Am besten würde ich gar nichts mehr sagen, dann würde es kein Richtig oder Falsch geben. Es würde ihm sicherlich nicht auffallen, dass ich nicht reden würde und auch sicherlich nicht mehr aufregen, weil ich eben nichts sagen würde. Und wenn ich im Sommer dann weg bin, ist auch alles in Ordnung. Vorrausgesetzt ich würde an die Uni kommen, an der ich mich letzte Woche beworben hatte.
      Die Tür fiel hinter mir zu und ich zog meine Schuhe aus, bevor ich leise die Treppe nach oben nahm. Mir war es nicht mehr nach schlafen, dafür fühlte ich mich viel zu verletzt. Aber ich hatte noch etwa fünf Stunden, bis meine Verabredung hier sein würde, damit wir die letzten Weihnachtsgeschenke besorgen konnten. Letztenendes fielen meine Augen sofort zu, als ich mich auf das Bett hingelegt hatte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich musste ins Bett, das war amtlich und unbestreitbar. Es dauerte keine fünf Minuten da war ich schon in mein Zimmer gestürmt, hatte mir direkt die Klamotten ausgezogen und war mit dem Gesicht vorraus in die Kissen gefallen. Meine Lieblingsfrau schnurrte um mich herum und schien sich zu freuen, dass ich endlich wieder bei ihr war. Sie hatte mich sogar direkt mit einem maunzen begrüßt, was mich trotz all meiner Müdigkeit dazu veranlasste ihr erst einmal ihre verdiente Streicheleinheit zu schenken. Die Sonne schien direkt in mein Zimmer und machte mir unmittelbar verständlich, dass der Tag schon viel zu lange angebrochen war. Da ich jetzt schon keine Lust auf diesen Morgen hatte, verdunkelte ich direkt mein Zimmer und warf mich zurück in die weichen Laken. Victoria entschied sich ebenfalls für ein Schläfchen und es dauerte nicht einmal so lange wie gedacht, da war ich direkt eingeschlafen.


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    • Alais

      "Prinzessin?",hörte ich und spürte das Pieksen eines Fingers in meinen Bauch, weshalb ich mich auf die andere Seite drehte. "Lass mich in Ruhe Luciel",murmelte ich im Halbschlaf und versuchte weiter zu schlafen. "Ganz kalt süße",hörte ich und riss meine Augen auf. "Grayson!",entgegnete ich und setzte mich sofort auf. Ich hatte ihn angefangen bei seinem Nachnamen zu nennen, da es ihn echt aufgeregt hatte aber inzwischen wurde es zur Gewohnheit. "Wie kamst du hier rein?"',fragte ich und streckte mich, nachdem mein Puls und auch meij Schreck runter gingen. "Dein Bruder war so freundlich, weil du nicht reagiert hast. Du siehst echt scheiße aus.".
      Ich seufzte über die Worte und schmunzelte dann doch kurz. Ja, Liam war schon irgendwie ganz süß, halt ein schwuler bester Freund. Aber natürlich ließ er nicht locker und ich erzählte ihm alles, was passiert war, während ich meine Tabletten gegen Kopfschmerzen suchte.
      "Er hat er dir wohl wirklich immer noch ganz angetan",kan von dem Herren auf meinem Bett und ich seufzte. "Schon. Irgendwie. Manchmal wünsche ich mir aber, das wäre alles nicht passiert. Denn manchmal, da habe ich schon fast Angst. Nicht im Sinne, dass er mir etwas tun könnte, dies gewiss nicht",erzählte ich vom Badezimmer aus, denn ich zog mich um, und stoppte kurz. "Ich habe eher Angst, dass er mich nicht mag. Und das tut weh, jedes mal wenn er seine stimme gegen mich hebt und denkt, es würde mich interessieren, was er zu sagen hat".
      "Hat er damit nicht recht?",fragte Liam und ich seufzte laut, während ich ins Zimmer kan. "Leider schon. Obwohl ich an mir arbeite!".
      Kaum zehn Minuten später sah ich aus, als hätte ich die Nacht super durchgeschlafen und konnte mich mit Liam in Rührung der Stadt und des Einkaufszentrums machen. Mein Vater schlief scheinbar noch.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich hatte etwas Schlaf nachgeholt, mehr oder weniger jedenfalls. Ich fühlte mich, kaum war ich aufgestanden wie gerädert und mein Kopf war auch total over. Eigentlich gingen mit tausende Gedanken durch den Kopf, aber irgendwie auch gar keiner.
      "Wo bist du mit deinen Gedanken?" riss mich plötzlich die Stimme von Rachel aus meiner Trance. Da ich nicht Zuhause sitzen wollte um mich mit Gedankengängen herumzuplagen, die ich sowieso nicht verstand, hatte ich entschieden mit der dunkelhaarigen Schönheit Frühstücken zu gehen. Naja ein verspätetes Frühstück, es war fast 12. Allerdings gab es ein gutes Café, das Morgenmuffelfrühstück bis halb 1 anbot - perfekt. "Nirgendwo."murmelte ich und nippte von meinem schwarzen Kaffee. "Du hast erwähnt eure Familien ziehen zusammen?" fragte mich Rachel. "Ja, total bescheuert. Die beiden sind nicht mal ein halbes Jahr zusammen, ich rieche schon die nächste Katastrophe. Ich werde das jedenfalls nicht nochmal mitmachen. Ich hab schon eine Wohnung in Aussicht und wenn alles gut läuft, bin ich in knapp 2 Wochen weg, zwar nicht weit, aber wenigstens in meinen eigenen vier Wänden. Ich werde es ihnen heute abend sagen." erzählte ich ihr dann. Rachel legte den Kopf zur Seite und schmunzelte, dabei sah sie wie eine Katze aus und das fand ich damals schon extrem süß. "Du weißt, dass du jederzeit bei mir vorbeikommen kannst, wenn du reden magst, Ciel."
      "Ich weiß, danke."


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    • Alais

      "Ich war so lange nicht mehr hier!",entgegnete ich,als wir das große Einkaufszentrum betraten. Liam musste grinsen und ich sah mir zunächst den riesigen Weihnachtsbaum an, der in dem Eingang stand. Mehrere Meter hoch müsste dieser sein und so voller Schmuck und Lämpchen. "Komm wir holen uns einen Kaffee und gucken dann nach Geschenken",schlug Liam vor und ich nickte eifrig. Kaffee tat gut, denn gerade jetzt vor Weihnachten hatte es noch einmal ordentlich geschneit. Wir hatten auch einen Laden mit Cafe to Go gefunden und zogen durch die Läden. Ich fand etwas für meinen Vater, denn sein Lieblingsladen hatte gerade Ausverkauf und er konnte für seine Arbeit immer Hemde gebrauchen. Er trug sie auch in seiner Freizeit gerne und da die Verkäuferin ihn im Computer als einen treuen Kunden hatte, waren auch die Größen schnell gefunden. Für meinen Bruder fand ich ein paar Spiele, die er noch nicht hatte, aber die auf seiner Liste standen. Jedes Jahr machte er mir eine Liste, damit ich ihm ja das holte, was er noch nicht hatte, ich konnte damit seht gut leben. Einzig für Luciels Mutter konnte ich nichts finden, ich kannte die Frau ja kaum.
      "Was kann man deiner Mutter schenken?",schrieb ich Luciel und lungerte noch etwas mit Liam durch die Läden, die voller Rabatte und coolen Sachen waren. Auch Liam hatte mit meiner Hilfe etwas für seine Mutter gefunden ,denn er gehörte zu den Richtig kitschigen schwulen und wollte natürlich mal wieder zu viel holen. Zu viel Rosa, Glitzer oder Spitze, natürlich.
      Während ich auf Luciels Antwort wartete erblickte ich meinen alten Friseuren, der heute einen halben Preis anbot. Ich ließ den Gedanken schnell ab und wartete, bis sich Liam für eins der kitschigen Hemde mit Weihnachtsmuster entschied. "Warum färbst du sie nicht nach?",fragte er und ich sah wieder zu ihm. Mein blonder Ansatz war natürlich wieder zu sehen, aber ich wusste die Antwort selber nicht.
      "Ich kann deine Haare nicht mehr sehen. und da ich noch nichts für dich habe, gehen wir beide jetzt damit etwas machen", entgegnete er. Ich konnte noch nicht einmal ein Wort sagen, da wurde ich schon in die Richtung geschoben. Keine fünf Minuten später saß ich bei meinem Lieblingsfriseuren auf dem Sitz und tat etwas für mich: ich färbte mir meine Haare wieder knall pink, da ich darauf noch Lust hätte. "Das nächste mal kommt dann blau",lachte ich zu Liam, wer sich neben mir auch seine Haare wieder blondieren ließ. Es fühlte sich gut an, wieder etwas für mich zu machen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Luciel

      Es tat gut Zeit mit Rachel zu vebringen. Ich hatte sie wirklich vermisst und das meinte ich nicht im sexuellen oder beziehungstechnischen Sinne. Ich hatte sie als Freundin vermisst. Ihre Gesellschaft tat mir gut und es hatte sich in all den Jahren nicht geändert, wie leicht es mit ihr war. Egal wie unfreundlich ich sein konnte, Rachel verstand es und wusste was dahinter steckte. Sie schwieg, wenn man schweigen musste und sie sprach, wenn ich Zuspruch brauchte aber wegen meinem großen Ego nicht darum bitten wollte. Es wäre vielleicht alles soviel leichter gewesen, wäre sie damals nicht gegangen....
      Als plötzlich mein Handy vibrierte, schreckte ich auf und linste auf den Display. Alais. Warum fühlte ich mich plötzlich so furchtbar ertappt? Es ist ja nicht so, als würde ich Alais mit Rachel betrügen. Ich meine ich hab ja nichts mit der Kleinen am Laufen und das zwischen mir und Rachel ist bislang auch nur freundschaftlich. Selbst wenn! Es ist ja nicht so als hätte ich Alais irgendetwas versprochen! Wir sind nicht zusammen und was ich für sie empfinde, weiß ich bislang immer noch nicht. Gott, war etwas in meinem Kaffee oder so?
      Ich schüttelte leicht den Kopf und antwortete ihr auf ihre Nachricht.

      "Meine Mum steht auf Spa-Zeug. Vielleicht findest du ja etwas in der Richtung? Sie freut sich sicher sehr darüber. Ätherische Öle und so Zeug, kommt auch immer gut."


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    • Alais

      Ich hatte gerade Farbe auf meinem Kopf gehabt, als mein Handy vibrierte. Liam war gerade eifrig am erzählen, was er denn beim letzten Date hatte und ich fühlte mich an, als würde ich mit Freundinnen lästern, obwohl es nur ein Gespräch zwischen mir und Liam war, wobei er sprach. Ich war darüber erstaunt, dass jemand mehr reden konnte, als ich es konnte, aber ich hatte damit kein Problem. "Hat Mister L. Geschrieben?",fragte Liam, nachdem er sich sein Glas mit Sekt schnappte und einen Schluck nahm. Mister L. so nannte er gerne Luciel, aber Liam dachte sich für alles gerne Spitznamen aus, das mochte ich an ihm.
      "Er sagt SPA Zeug mag sie.. da kenne ich einen echt guten Laden, auf dem Weg raus",erklärte ich Liam ,während ich die Nachricht las.
      "Danke sehr.",schrieb ich Luciel zurück und packte mein Handy weg. "Ganz schön kalt Al.. ",bekam ich von Liam zu hören und seufzte, bevor ich lachte. "Ich bin einfach wieder ich. Jedenfalls versuche ich es und das wahre ich, schreibt nicht gerne SMS.. ", erklärte ich. Liam machte ein erstauntes Gesicht, mit dem er mir zeigen wollte, wie ich es nur konnte. "Aber dir schreibe ich natürlich noch",grinste ich zwinkernd und nippte an meinem Sekt.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Luciel

      "Hat dir die Kleine geschrieben? Wie hieß sie nochmal Alais?" fragte Rachel mit einem Grinsen nach, woraufhin ich auf mein Handy blickte und ein ´Danke´las. "Jo, sieht danach aus." ich packte mein Handy weg und blickte zu der Dunkelhaarigen. "Was soll dieses bescheuerte Grinsen Rachel?" skeptisch hob ich eine Augenbraue. "Magst du sie?" fragte sie mich mit einem Schnurren. Eine Tonlage die ich an ihr abgöttisch liebte. Sie hatte etwas katziges an sich und wie man bereits von mir wusste, war ich ein sehr großer Katzenliebhaber. Alles in allem erinnerte mich Rachel an einen eleganten Jaguar. Ich frage mich ja, ob das mit uns gehoben hätte, wäre sie nicht weggezogen. Allerdings waren diese Art Gefühle für sie nicht mehr vorhanden. Natürlich liebte ich sie noch, aber als Freundin. Ich bin sowieso der festen Überzeugung das ich mich nicht mehr verlieben kann. Diesbezüglich war mir mein Elternhaus einfach ein zu schlechtes Vorbild gewesen, nach dem mein Vater nicht mehr bei uns war. Meine Mutter wurde ein anderer Mensch und ich wurde es ebenfalls. "Möglich?" antwortete ich ihr und nippte von meinem Kaffee. "Du weißt auf welche Art mögen ich meine oder Ciel?" fragte sie dann genauer nach, woraufhin ich mit den Augen rollte. "Nein, tue ich nicht. Das heißt keinen Schimmer, ich bin dabei es herauszufinden. Die Kleine hat sich in mich verknallt, als sie mit mir geschlafen hat und mein Gewissen plagt mich leider Gottes. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass ich überhaupt noch ein Gewissen besitze." erklärte ich ihr. Rachel stellte ihre Tasse ab. "Bist du bescheuert? Hast du echt geglaubt, dass sie Sex ohne Gefühle haben könnte? Seit wann bist du so naiv Luciel?" seufzte sie schockiert und strich sich eine ihrer dunklen Haarsträhnen aus dem Gesicht. "Spar dir deine Moralpredigten. Ich hab es gewusst, aber irgendwie wollte ich es nicht wahr haben. Jetzt versucht sie so zu tun als wäre nichts." brummte ich dann ein wenig genervt. "Natürlich versucht sie das! Sie ist genauso kindisch wie du, wie es aussieht. Das wird ein böses Ende nehmen, wenn ihr beide so weiter macht und nicht miteinander sprecht..." erklärte sie mir dann. "Bist du jetzt dann fertig?" knurrte ich. "Noch lange nicht."lachend bestellte sie uns beiden noch einen Kaffee.


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    • Alais

      Eine gute halbe Stunde später war mein Kopf trocken, beziehungsweise soweit trocken, wie er es sein sollte und wurde mit kräftigen Männerhänden massiert und ausgewaschen. Genau das mochte ich bei Friseuren: Kopfmassagen! Auch der Herr, der meine Haare auswusch war ganz süß, wenn er doch nicht die ganze Zeit zu Liam gucken wurde. Liam tat natürlich so, als würde es ihn kalt lassen, aber ich sah seine Blicke ,die immer wieder zu meinem Friseuren wanderten.
      "Was ist eigentlich mit dem Macho da?",fragte Liam,als er sich wieder hingesetzt hatte. "Du meinst dem aus der Weihnachtsfeier?",fragte ich und Liam nickte hastig. "Er hatte dich doch auf einen Kaffee eingeladen.. oder nicht?". Ich seufzte nickte aber, bevor ich meinen Sekt in die Hand nahm "Ja so in etwa.. er will sich melden und so.. aber ich weiß nicht.. ich stehe glaube ich auf so egoistische Affen nicht", antwortete ich schulterzuckend. "Egoistische Affen? was ist mit Mister L.? der Ausdruck passt perfekt auf ihn!".
      Ich musste kurz lachen, während meine Haare leicht geschnitten worden sind. Ich mochte es eher, lange gerade Haare zu haben, die ich ab und an nur leicht an den Spitzen schneiden ließ. Während sich der Friseur daran machte, die Haare zu föhnen spürte ich schon Liams Blick auf mir. "Grayson.. ich werde es mir überlegen", murmelte ich und Liam machte ein entsetztes Gesicht. Ja, er tat es immer, wenn ich seinen Nachnamen als Vornamen nutzte. "Wie lange willst du ihm noch nachlaufen?", fragte er. "Es wird weniger, glaube ich. Jedenfalls treibt es sein Benehmen mir gegenüber in eine andere reichtungut. Mal süß und dann ätzend und voller Moralpredigen.. Soll er sich mal selber ansehen und bei sich anfangen.. ich habe es schon aufgegeben..",antwortete ich.
      "Aufgegeben?" - "den Gedanken aufgegeben, dass es jemals zwischen uns zu etwas kommen würde.. Außerdem bin ich ja bald vielleicht weg und dann ist er eh glücklich, ich ebenfalls und Friede Freude Eierkuchen".
      Nachdem Liam sich daran machte, den ersten Schritt zu machen und auf den Friseuren zuzugehen wartete ich vor dem Laden und beobachtete die beiden, während ich mir irgendwelche Kleider ansah. Mein Spiegelbild war wieder total super, meine Haare wieder zurück!
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    • (Ich mach mal einen Zeitsprung, wenn du erlaubst)

      Luciel

      Ich verbrachte den Rest des Tages mit Rachel und falls sie nicht damit beschäftigt war, mich aufzuziehen, war der Tag eigentlich verdammt schön. Das einzige was heute noch anstand, war dieses bescheuerte ´Familienessen´. Als ob man von Familie sprechen konnte, wenn man gerade mal ein paar Monate eine Beziehung führte. Meine Mutter und Alais Vater benahmen sich beide wie pupertäre Teenager, das ist kaum zu glauben. Ich hatte mich nicht großartig umgezogen, behielt meine schwarze Jeans und meinen weißen Pullover an, den ich getragen hatte als ich mit Rachel unterwegs war und klingelte an der Haustür von Alais. Meine Mutter wollte ja unbedingt schon vorgehen, weil jede Minute die sich von ihrem Lover getrennt war, ja soooo furchtbar für sie war. Ich hatte gute Lust den beiden auf ihre überteuerten Schuhe zu kotzen. Es stand also wieder so ein bescheuertes Essen an und danach würden wir die Sachen packen und in die freien Zimmer verteilen. In meinen Augen immer noch totaler Schwachsinn und ich werde meine Katze garantiert nicht im Zimmer einsperren, soweit kommt es noch!


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    • (Sicher doch :) )
      Alais

      Liam kam noch zu uns nach Hause, nachdem wir für Luciels Mutter das Geschenk geholt hatten. Ich hatte ihr einer solchen Sets geholt, samt einen Gutschein, da ich keine Ahnung hatte, ob sie es nicht vielleicht schon hatte. So konnte sie sich noch eines dazu holen, wenn sie Lust hatte!auch hatte natürlich jeder zuhause meine Haare bemerkt, auch wenn mein Vater darüber nur seufzen konnte.
      Mit einer Leggings und einem längeren schwarzen Pulli machte ich nicht auf den Weg zu der Tür, denn diese hörte natürlich keiner außer mir, auch wenn das Liebespaar in Wohnzimmer saß. Mit einem Todesblick ging ich an ihnen vorbei und griff zu der Klinke, um die Tür zu öffnen. "Hi",entgegnete ich zu Luciel und hielt ihm die Tür offen, als ich ihn sah. Mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßte ich ihn und schloss hinter ihm die Tür. "Es gibt Pizza zum Abendessen ..ein Dad wollte mal was neues ausprobieren und einfach etwas rumgammeln..",erklärte ich. Er hatte sich genug aufgrund des Wagens aufgeregt.
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    • Luciel

      Wieso habe ich das ungute Gefühl, das niemand außer Alais die Haustüre hört und sie jetzt von ihrer Zimmer hinunter zur Türe rennen darf, weil kein anderer Mensch in der Lage ist diese beknackte Tür zu öffnen? Ab und an ist die Kleine schon ein echt armes Schwein. Ich schien recht zu behalten, denn tatsächlich öffnete sie mir die Türe. "Hey." murmelte ich zur Begrüßung und ging hinein. Ich kickte mir im Hausflur die Schuhe von den Füßen und folgte Alais nach drin. Ich hörte ihr eher nur beiläufig zu, da meine Aufmerksamkeit ganz wo anders lag. Vorsichtig strich ich mit den Fingern durch ihr Haar und lies eine ihrer langen Haarsträhnen zwischen meine Finger gleiten. "Du warst beim Friseur. Es ist süß." entgegnete ich ihr sanft, schmunzelte leicht und ging dann mit ihr ins Wohnzimmer. Unsere Eltern saßen tatsächlich auf dem Sofa und....."Ernsthaft? Wir haben noch nicht mal angefangen zu essen, wollt ihr das ich jetzt schon kotze? Ernsthaft sucht euch ein Zimmer." fauchte ich dann, immerhin war Adrian noch minderjährig! Das musste er doch echt nicht sehen. Ertappt richtete meine Mutter ihr Haar und Alais Vater hörte ich sich räuspern, zumindest glaubte ich das. Hatten die beiden echt knallhart im Wohnzimmer rumgemacht. Ich dachte langsam aus dem Alter so etwas in der Öffentlichkeit zu tun, wären sie bereits.


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    • Alais

      Ich erstarrte in der Bewegung,als Luciel zu einer meiner Strähnen griff und sie zwischen seinen Finger gleiten ließ. Eine Gänsehaut überkam meinen ganzen Körper und ich war mir echt nicht sicher, was ich darüber denken sollte.
      "Danke";entgegnete ich und lächelte zart, bevor ich ihm ins Wohnzimmer folgte. Ich hatte mein Handy ober vergessen, das war natürlich schlecht gewesen, aber Liam musste davon erfahren. Wir hatten uns darüber unterhalten, was Luciel wohl zu meinem Haaren sagen würde, da hatte leider Gottes Liam gewonnen. Er war der Meinung, ihm würde es auffallen ,ich eher der, dass Luciel mir einen Vortrag drüber halten würde, wie kindisch das sei.
      Das er mit unseren Eltern meckerte bemerkte ich erst ,als die beiden auf dem Sofa von sich abließen. Ich musste mein Lachen zurückhalten und griff zu der Broschüre von der Kommode. Ich hielt sie hoh und lächelte in die Runde, damit ich die Stimmung etwas lockern konnte. "Wer will was haben?";fragte ih.
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    • Luciel

      Alais schien von meinem Kompliment mehr als nur erstaunt zu sein, was mich etwas verwunderte. Das war nun nicht das erste Kompliment, was sie jemals von mir erhalten hatte. Ich lies ihre Strähne durch die Finger gleiten und somit auch wieder los. Zusammen betraten wir das Wohnzimmer und nach einem kurzen Hinweis auf die Turteltauben, konnten wir uns um den heutigen Abend kümmern. "Ach bestellen wir heute Essen?" fragte ich Alais dann und deutete auf die Broschüre. "Oder was soll das sein, du hast darunter ein Magazin." fragte ich sie dann, da ich nicht erkennen konnte ob sie nun eine Speisekarte oder etwas anderes in der Hand hielt, wenn davor noch eine Frauenzeitschrift war. "Wir dachten, dass wir es uns heute gut gehen lassen und bestellen." erklärte meine Mutter lächelnd. "Ich hoffe nicht so gut, wie gestern. Ich schleppe garantiert niemand Betrunkenes mehr durch die Gegend." murmelte ich dann. Meine Mum lief daraufhin knallrot an, weil ihr das immer noch unangenehm war. Sie hatte sich heute Morgen bzw. Mittag auch tausend mal dafür entschuldigt. Ich nahm ihr das auch nicht übel, ich ärgerte sie damit nur ein wenig. "Luciel..." stammelte sie dann. "Schon gut, ich mache nur Spaß." ich lies mich daraufhin in den Sessel fallen und winkte Alais zu mir. "Lässt du mich in die Karte mit reinsehen?"

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      Alais

      Ich fand es schon witzig, wie Luciel seine Mutter aufzog und Witze über das riss, was gestern vorgefallen war. Ich würde meinen Vater auch gerne aufziehen wollen, aber dann würde ich wahrscheinlich mehr als böse Blicke kassieren, er war immerhin ein Kerl und wie Luciel, schwer einschätzbar.
      Er bat mich zu sich, nachdem seine Mutter ihm erklärt hatte, was wir heute vor hatten. Ich hatte es ihm schon erklärt aber scheinbar hatte er mir nichts zugehört, wie sonst immer. Ich zarte häufig das Gefühl, dass es egal war, was ich sagte. Er hörte sowieso nicht zu, beziehungsweise hörte nur das, was er wollte.
      Ich bewegte meinen Körper zu ihm rüber und setzte mich auf die Lehne des Sessels, bevor ich ihm die Karte in die Hände reichte. "Ich finde die dreizehn richtig gut.. oder, wenn du Nudeln magst die selbstgemachten Tortellini mit Fleisch",erklärte ich Luciel und lächelte zart. "Ich gehe mir ein Bier holen, magst du auch eins haben?";fragte ich den Herren und blieb noch sitzen, um seine Antwort abzuwarten. Wir hatten ja noch etwas Zuhause,nachdem mein Vater eingekauft hatte.
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    • Luciel

      Als Alais sich zu mir auf die Lehne setzte und die Karte so hielt, dass ich hinein sehen konnte, warf ich einen Blick auf die Auswahl an Gerichten. Ich hörte ihr nebenher zu, während ich nach besagten Speisen schaute. "Tortellini, klingt wirklich nicht schlecht."murmelte ich dann auf ihren Vorschlag hin und legte den Kopf nachdenklich schief. Als die Kleine dann ein Bier holen gehen wollte, nickte ich. "Ja,bring mir eines mit." antwortete ich ihr dankend und sah ihr für einen Moment nach, als sie aus dem Raum schritt um uns besagten Alkohol zu holen. Kaum hatte ich meinen Blick wieder von ihr abgewendet,hatten die Turteltauben den Moment genutzt um wieder aneinander zu kleben wie liebeskranke Teenager. Einen Moment hielt ich inne, ehe ich dann doch aufsprang. "Warte ich komme mit." ich war Alais also direkt nachgeholfen, beziehungsweise flüchtete ich davor unsere Eltern alleine so verknallt erleben zu müssen.


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