[2er RPG] I Hate You - I Love You

    • Alais

      Ich lächelte leicht, nachdem mir der Herr entgegnete, er möchte auch ein Bier haben und erhob mich,um den Weg in die Küche zu nehmen. Mitten auf dem weg hörte ich von dem Herren, dem ich ebenfalls ein Bier mitbringen wollte ,Ich solle warten, woraufhin ich mich umdrehte. "Ihr seid ekelhaft!",murmelte ich mit einem genervten Unterton und einem angeekelten Gesicht, bevor ich zu Luciel hoch sah. Ich nahm den Weg in die Küche wieder auf und sah in dem Kühlschrank nach dem Bier. "Na toll, mein Vater hat es wahrscheinlich mit nach unten gebracht und dort wird es schon fast eingefroren sein..Ich hole es mal..",murmelte ich und schloss den Kühlschrank,bevor ich den Weg zum Flur nahm, in dem ich die Tür zum Keller öffnete. Eigentlich mochte ich es nicht in den Keller runter zu gehen. Die Tür war sehr schwer und ging von innen nicht mehr auf, seit die Klinke kaputt war. Ein Mal ist die Tür zugegangen und ich saß da unten in der kompletten Dunkelheit, Aber jetzt war ich etwas genervt von dem Theater auf der Couch im Wohnzimmer und von der Tatsache,dass das Bier unten wahrscheinlich fast eingefroren war. Da kümmerte ich mich um die Tür recht wenig.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Im Kühlschrank herrschte gähnende Leere. Ein wenig deprimiert sah ich ja schon aus, als ich nun auch einen neugierigen Blick hinein warf und feststellte, dass eben doch nicht das vorhanden war, was wir suchten. Wie sollte ich den diesen kitschigen Abend ohne ein Bierchen überstehen? Die beiden Turteltauben erträgt man im nüchternen Zustand schon lange nicht mehr. Ich frage mich, wann der Zeitpunkt kommt, wenn sie wieder in ihren Trott verfallen. Es ist immer so mit meiner Mum, sie verliebt sich Hals über Kopf, sie kleben aneinander und überstürzen alles und dann geht es wieder in die Brüche. Ich seufzte leise und hätte fast nicht das mitbekommen, was Alais gesagt hatte. "Ich begleite dich."murmelte ich leise und folgte Alais in Richtung des Kellers. Irgendwie hatte dieser Keller etwas von einem Horrorfilm. Es wäre jetzt verdammt klischeehaft, würde die Tür zufallen und nicht mehr aufgehen. Ein wenig belustigte mich der Gedanke ja schon. "Wow, ganz schön staubig hier unten. Wann habt ihr das letzte mal sauber gemacht?" fragte ich amüsiert und blickte mich um. "Hat ja einen richtig historisches Feeling."


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    • Alais

      Ich hörte ein kurzes 'Ich begleite dich' und sah auch schon auf der Hälfte der Treppe nach oben. Nach einem kurzen Nicken nahm ich die Treppe weiter runter und schaltete das Licht an, damit wir etwas sehen konnten. "Hier geht nie jemand hin, außer es geht um die Getränke..",entgegnete ich und nahm den Weg zum Fenster, um dieses kurz zu öffnen. Im Keller war es wirklich staubig und etwas frische Luft würde dem gut tun. "Früher hat mein Bruder gerne hier mit seinen Freunden gespielt.. Sie haben Horrorfilme nachgespielt..",erklärte ich und wollte das Fenster schließen, aber ein starker Wind schoss durch die Öffnung. Meine Haare flogen durcheinander und ich hörte nur noch die schwere Tür zugehen, als der Wind wieder nach ließ und ich das Fenster schließen konnte. "Na toll..Sie geht von innen nicht mehr auf..",murmelte ich seufzend. "Das ist sowas von kitschig und klar, dass es wirklich nur noch peinlich ist..",murmelte ich und ließ mich auf eine Kiste setzen. "Mal gucken, ob die beiden es bemerken.. Immerhin sehen sie gar nichts außer sich selbst..". Ich hatte mir noch nicht einmal die Mühe gegeben aufzustehen und gegen die Tür zu schlagen, das würde keiner hören.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Der Keller hatte eindeutig schon bessere Tage gesehen und obwohl ich nun wirklich nicht den größten Sauberkeitstick hatte, hatte ich das dringende Bedürfnis, hier aufzuräumen. Das könnte aber auch einfach daran liegen, dass ich mich versuchte abzulenken. Ich fühlte mich schrecklich unwohl hier unten, jetzt wo ich wusste das die Tür von innen nicht mehr auf ging. Wäre es einfach nur darum gegangen Alkohol zu holen und wieder hinaus zugehen, wäre das kein Problem, aber das jetzt war eine ganz andere Geschichte. Ich wuselte also ein wenig auf und ab und versuchte mich mit Reden abzulenken. "Einen Horrorfilm nachspielen, halte ich für keine gute Idee." ich holte mein Handy heraus, woraufhin sich meine Augen weiteten. "Ernsthaft, man hat in eurem Handy kein Empfang? Ist hier unten das Tor zur Hölle oder was?" murrte ich dann und deutete auf eine wirklich sehr imposanten Weinsammlung. Sicherlich war ein Tropfen teurer als der andere. "Hast du was dagegen, wenn ich mich bediene?" fragte ich sie dann und hoffte inständig hier unten einen Korkenzieher zu finden. Aber Alais meinte ja, hier unten sei auch Bier. Jedenfalls brauchte ich jetzt auf alle Fälle Alkohol und ich betete inständig, dass man uns hier gleich herausholte.


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    • Alais

      Während Luciel sichtlich die Nerven langsam verlor blieb ich ganz ruhig und bließ einfach auf der Kiste sitzen. Ich kannte das Ganze hier schon und hatte kein Problem, zu warten obwohl es mich ankotzte.
      "Nur zu..Da ist ein Korkenzieher rechts.. Mein Vater hat im ganzen Haus welche und er öffnet den Wein auch schon gerne mal hier.. bevor er ihn hoch nimmt..",antwortete ich auf die Frage danach, ob er sich bedienen durfte und beobachtete den Herren. "Aber ich will auch etwas.. Ich würde dir die von Oben raten, dass sind meistens die ältesten.. Mein Vater lagert sie gerne nach Alter.. Oben der älteste unten der jüngste..".
      Hier unten konnte nichts passieren, jedenfalls nicht, wenn das Licht nicht bald ausgehen würde. Es ging automatisch aus, soweit ich es wusste, weil wir als Kinder natürlich gerne mal vergaßen, das Licht auszuschalten und mein Vater keine teuren Rechnungen haben wollte.
      Ich überlegte kurz und sah mich in unserem großen Keller um. Ich hatte ihn nie so groß in Erinnerung, aber ich wusste nicht, ob Moms alte Couch nicht hier drinnen stand. Sie wollte sie nie wegwerfen, aber durch einen Fleck, den sie nicht mehr rausbekam, mussten neue her.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich würde es nicht Klaustrophobie nennen, aber ich habe absolute Panik in verschlossenen Räumen, wenn ich nicht selbst wieder hinauskommen kann von alleine. Das ist mit einer schrecklichen Kindheitserinnerung verbunden und eigentlich hatte ich geglaubt, dass ich darüber schon längst hinweg war. Ich lag total daneben. Mein Blick wanderte durch den Keller in der Hoffnung hier ein Fenster zu finden - Fehlanzeige. Ich hatte mich um mich abzulenken, nach einem Korkenzieher gesucht und Alais veriet mir, das es hier tatsächlich einen gab. Dankbar hatte ich mir diesen genommen und auf ihren Rat hin, einen der älteren Weine geschnappt. "Perfekt."murmelte ich und öffnete direkt den Wein. "Habt ihr hier Gläser?" fragte ich die Pinkhaarige und ging wieder zu ihr. Ich fragte mich, warum zur Hölle sie diese verfluchte Tür nicht repariert hatten, wenn sie doch wussten, dass man sie von Innen nicht mehr aufbekam? Was wenn man mal in den Keller ging und diese zufiel und niemand war daheim? Ich versuchte das Zittern meiner Hände zu unterdrücken, während ich die Weinflasche hielt und auch wenn ich am liebsten weiter auf und ab gelaufen wäre, hatte ich mich neben Alais gesetzt.


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    • Alais

      "Ich befürchte nicht, du kannst einfach aus der Flasche trinken", antwortete ich und sah zu Luciel. Seine Hände zitterten leicht und ich verstand langsam, was bei ihm los war. scheinbar hatte er hier Angst,aber das war nur eine Vermutung.
      "Als ich klein war, hat mich meine ältere Schwester hier mal eingesperrt.. ",fing ich an und sah auf meine Füße runter. "Ich habe geschrien und geweint.. Aber es hatte nichts gebracht und ich das hier, bis mein Vater mich fand. Und seit dem habe ich irgendwie keine Angst mehr hier zu sein.. und das ist nicht das zweite Mal, das ich hier unten sitze.. ich denke eine halbe Stunde und wir sind hier raus",erzählte ich und sah zu Luciel hoch. "Und hier sollte noch ein Sofa stehen.. wenn wir es finden, wird es noch gemütlicher".
      Ich war schon immer schlecht darin, das richtige zu sagen, aber ich gab mein bestes. Mit einem Lächeln unterstützte ich das ganze und ließ Luciel kurz nicht aus den Augen ,bevor ich meinen Blick durch den Keller gehen ließ.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Geht klar." Alais hatte mir zu verstehen gegeben, dass ich eben aus der Flasche trinken musste. Das war allerdings nichts was mich störte und vorallem auch die geringste meiner Sorgen. Das Trinken lenkte mich wenigstens von diesem peinlichen Zittern meiner Hände ab. Als ich plötzlich Alais Geschichte lauschte, seufzte ich leicht. Eigentlich wusste das absolut niemand und ich hatte auch nicht vor, mir so eine Blöße zu geben, aber wie sollte ich mein Verhalten sonst erklären.
      "Bei mir hatte es den gegenteiligen Effekt. Als meine Eltern verreist waren, war ich für ein paar Tage bei meinem Onkel. Er dachte es sei eine gute Idee nach der Scheidung seiner Frau ein wenig Zeit mit mir zu verbringen. Wir haben uns immer gut verstanden und keiner hätte gedacht, dass so etwas passieren konnte. Naja mein Onkel hat sich betrunken und ist handgreiflich geworden. Ich hatte so Panik, das ich in mein Zimmer dort gerannt bin und ich konnte es glücklicherweise verschließen. Naja ich war den kompletten Tag eingesperrt, weil ich Angst hatte heraus zukommen. Mein Onkel befand es noch als witzig, einen 6 Jahre alten Jungen dort im Dunkeln sitzen zu lassen, denn er hat knallhart die Sicherung aus dem Raum rausgehauen am Sicherungskasten." erzählte ich dem Mädchen neben mir dann. Mein Blick wanderte etwas umher in der Hoffnung tatsächlich das Sofa zu finden, von dem sie gerade erzählt hatte.


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    • Alais

      Ich lauschte der Erzählung von Luciel und konnte es gar nicht fassen, was ich da zu hören bekam. Langsam bekam ich wirklich ein schlechtes Gewissen, dass er hier mit runter gekommen war und sah etwas unsicher auf meine Hände. Während ich Däumchen drehte überlegte ich, was ich Luciel eigentlich sagen konnte. "Es tut mir leid..",entgegnete ich und sah wieder hoch zu Luciel. Ich legte meine Hand auf seine Hand, die die Flasche Wein hielt, bevor ich zart lächelte. "Du muss dich drauf vorbereiten, dass bald das Licht ausgehen kann.. Ich werde das Sofa in der Zeit suchen, dann wird es auch gemütlicher für uns!".
      Ich hoffte, dass meine Worte etwas brachten, war aber auch darauf vorbereitet, dass es nichts bringen würde. Dennoch ließ ich seine Hand los und stellte mich hin, um Ausschau nach dem Sofa zu halten. Ich fand etwas größeres unter einem weißen Laken, hinter einer Menge Kartons und fing an, mir den Weg durch die Kartons durchzubrechen. Als ich das Lacken ergriff und es runter zog grinste ich natürlich breit. "Gefunden!", entgegnete ich zu Luciel und sah siegessicher zu ihm rüber.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Warum hatte ich ihr das erzählt? Erstens ist das absolut unmännlich und zweitens was half es schon, wenn ich darüber sprach? Richtig, es half überhaupt nicht. Das einzige wozu es führte war, dass ich gerade eine Schwäche zugab und Schwäche zugeben ist etwas das ich abgrundtief hasse. Ich seufzte leicht und schüttelte den Kopf. "Es braucht dir nicht Leid tun, wird Zeit das ich darüber hinweg komme."murmelte ich dann und blickte etwas unsicher auf die Lampe an der Decke. Sie würde bald ausgehen? Nun ich hatte damit kein Problem und ich hatte auch kein Problem mit geschlossenen Räumen, ich habe ein Problem damit, wenn ich nicht aus dem Raum herauskommen kann. Die Tatsache, dass es abgeschlossen ist verursacht mir Panik. Das ich nicht abgeschlossen hatte und keinen Schlüssel hatte. Ein wenig perplex beobachtete ich Alais, wie sie ein weißes Laken ausbreitete. "Du hast doch nicht vor hier zu übernachten oder? Hat dieses Loch kein Fenster?" fragte ich dann und blickte mich in dem zugegeben extrem großen Keller um.


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    • Alais

      "Ein Fenster?",fragte ich und sah Luciel komisch und stirnrunzelnd an. "Das ist so klein, dass dein hübscher Hintern nicht durch passt.. Außerdem ist alles draußen voller Schnee",erklärte ich und deutete hinter ihm,um ihm das schmale längliche Fenster zu zeigen. "Ich ziehe den Laken nur runter, damit die Couch hier zum Vorschein kommt.. wir müssen einfach nur warten.. mein Vater muss hier noch heute runter, damit er die Sachen für morgen holt und er merkt schon, dass sein Essen nicht bestellt wurde..",erzählte ich Luciel und legte den Laken zur Seite. Ich ließ mich auf die Couch werfen und sah zu Luciel rüber, bevor ich mehrmals auf den Platz neben mir klopfte. "Beruhige dich.. mein Vater wird uns schon finden",lächelte ich und machte es mir gemütlich. Ich konnte komischerweise ziemlich ruhig bleiben, im Gegensatz zu dem Herren wohl.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Als ob mich der Schnee interessieren würde."brummte ich dann und rollte genervt mit den Augen. Mein Blick wanderte zu dem Fenster, dass tatsächlich viel zu klein war. Ich seufzte leicht und beobachtete Alais ein wenig. Sie erklärte mir, dass ihr Vater sowieso hier hinunter müsste, so mussten wir also wohl oder übel nicht ganz hier versauern. Naja meine Mutter würde nach ihrem Geturtel, sicherlich auch merken das irgendetwas nicht stimmt. "Ich bin ruhig." murmelte ich und lies mich neben der Pinkhaarigen auf das Sofa fallen. Die Couch hatte zwar auch schon bessere Tage gesehen, aber wenigstens war sie bequem. Ich nahm einen erneuten Schluck von dem Wein, der zugegeben extrem gut schmeckte und lehnte mich zurück. "Und was machen wir jetzt so lange? Uns hemmungslos betrinken?"


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    • Alais

      Ich seufzte leicht,als Luciel so genervt reagierte und beobachtete ihm, wie er sich zu mir setzte. Er nörgelte, aber er durfte rumnörgeln, weil ich nichts gegen hatte, obwohl er mich sicherlich schon längst zur Sau gemacht hätte.
      "Ich weiß nicht, was willst du machen? Wir können reden.. oder schweigen und uns besaufen",schlug ich vor und sah zu ihm hoch, bevor ich zu der Flasche griff. "Ich denke nicht, dass wir mit Wein so richtig besoffen werden können, aber hier gibt es so viele Flaschen, da wird es bestimmt irgendwie funktionieren!".
      Das wäre sicherlich lustig, auch wenn mein Vater ziemlich sauer werden würden ,inzwischen trank er den Wein sowieso selten. Da würde er einfach eiskalt verderben und unnötig hier liegen, und Alkohol war immer zum trinken da! Auch wenn Wein ziehen musste, um gut zu werden.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Wie du weißt, bin ich nicht unbedingt der beste Redner."murmelte ich und seufzte leicht. Ich war wirklich kein talentierter Redner und überhaupt, worüber sollten wir sprechen? Wir beide sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht, schwarz und weiß. Wahrscheinlich kommen wir nur auf einen Nenner, wenn es um unsere Eltern geht und langsam hatten wir dieses Thema echt durch. Ich nahm einen erneuten Schluck von dem Wein und blickte sie nach ihren Worten belustigt an. "Bei einer Frau vielleicht. Ich verraten dir ein Geheimnis. Die meisten Männer vertragen Wein und Sekt nicht unbedingt gut. Ausnahmen bestätigen die Regel aber ich gehöre beispielsweise auch dazu, ich vertrage das Zeug nicht. Gib mir Flasche und du kannst mich am Ende ins Bett tragen." erzählte ich ihr leicht lachend und glücklicherweise war das ein Thema, dass micht tatsächlich von dieser Situation ablenkte, in der wir uns befanden.


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    • Alais

      "Ich weiß",entgegnete ich und seufzte kurz. Ich sprach auch nicht immer gerne und viel, beschränkte mich auch mal gerne nur auf die wenigen Worte. "Aber es gibt sicherlich Themen, über die wir reden könnten.. ich meine, du kennst mich ja nicht wirklich und ich dich auch nicht, wenn man bedenkt..da reicht es sicherlich auch, seine eigene Meinung zu einem Thema zu sagen".
      Ich schloss meine Augen und hörte Luciel bei der Sache mit dem Wein zu. "Oh gib mir etwas Sekt und ich bin heiter wie sonst was. Zwar nicht weg, aber mein Kichern läuft dann fast auf einer Dauerschleife!",lachte ich und schüttelte den Kopf. "Wenn ich dich mal abfüllen und vergewaltigen will, weiß ich ja was ich mit dir trinken muss!". Da war auch das Licht schon aus, nachdem es klick gemacht hatte und ich seufzte. Durch das schmale Licht schien zum Glück noch etwas von dem Mondlicht rein.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel
      Was Alais sagte ergab durchaus Sinn, daher nickte ich zustimmend. "Du hast Recht."murmelte ich dann und lehnte mich etwas an der Lehne des alten Sofas zurück. Ich wollte lieber nicht so genau wissen, wie lange dieses Ding schon hier unten stand. Glücklicherweise war es durch die Abdeckung nicht zu verstaubt und man konnte sich gefahrlos auf die Polster setzen ohne Angst haben zu müssen, dass uns irgendetwas direkt anspringt. Als Alais mir erzählte, dass sie Sekt nicht unbedingt vertragen konnte, sah ich sie überrascht an. "Ich dachte immer Frauen sind fast immun gegen Sekt, man lernt nie aus."meinte ich dann zugegeben wirklich überrascht. Bei ihren nächsten Worten musste ich aber dann doch lachen. "Ich will sehen, wie du das versucht."murmelte ich belustigt, ehe das Licht ausging und ich zugegeben ein wenig zusammen zuckte. Ich hatte kein Problem mit Dunkelheit, ganz im Gegenteil. Ich war schon immer ein Nachtmensch. Die Tatsache in einem abgeschlossenen Raum ohne Licht zu sein, dass ist es was mir Unbehagen bereitet. Wenigstens war der Mond auf unserer Seite und spendete halbwegs etwas Licht. "Wir ziehen solche unglücklichen Momente an wie Magnete,mh?"


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    • Alais

      "Ich habe auch gedacht, mein Geschlecht kann so viel Sekt trinken, wie es möchte.. Meine Freundinnen konnten es,aber ich noch nie.. ich bin dann sowas hin weg!",lachte ich und schüttelte den Kipf. die Erinnerungen daran, wenn es überhaupt welche gab, waren sicherlich grausam. "Du würdest dich wundern, wenn du dann nackt neben mir aufwachst!". Ich fand den Gedanken an einen nackten Luciel gar nicht so schlecht, auch wenn ich den Gedanken lieber zur Seite schon um nicht auf noch dümmere zu kommen. Das Licht war aus und ich seufzte kurz, bevor ich kurz zu der Flasche tastete und nach ihr Griff. "Darf ich?";fragte ich und sah zu Luciel. Meine Augen hatten sich an die Dunkelheit gewohnt gehabt, da konnte ich Luciel irgendwie erkennen. Auch wenn er sicherlich nicht viel sehen konnte lächelte ich kurz und sah nicht von ihm ab. Ja, wir zogen immer solche Sachen am. "Vor allem immer zusammen";lachte ich kurz.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Geht mir ähnlich. Wein und Sekt sind mein Untergang."murmelte ich mit einem amüsierten Ton. Ich häte nicht gedacht, mit Alais einmal ein so merkwürdiges Gespräch zu führen, aber das war in Ordnung. Es machte Spaß und ich war froh, dass ich hier unten nicht alleine war. Eigentlich.....war ich ganz froh, dass sie gerade bei mir war. "Du glaubst, ich würde mich wirklich noch wundern?" antwortete ich ihr grinsend, sah sie für einen Moment an, ehe ich anfing zu lachen. Gerade als ich etwas sagen wollte, ging das Licht aus und mein Lachen verstummte. Ja, jetzt war ich eindeutig froh, dass sie hier bei mir war. Ich war dankbar das sie versuchte mich abzulenken und nickte bei ihrer Frage hin, ob sie den Wein haben durfte. Einige Sekunden später fiel mir aber auf, dass es ja dunkel war und sie mein Nicken wohl kaum sehen würde. "Sicher bedien dich." meinte ich dann und reichte ihr vorsichtig die Flasche. Es stimmt tatsächlich, wir beide ziehen solche Situationen echt magisch an. "Allerdings...irgendwie haben wir dafür wohl echt ein Talent."


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    • Alais

      "Ich glaube wirklich, du würdest dich wundern..",bestätigte ich Luciel und seufzte bei der Vorstellung, wie es wohl aussehen würde. "Du würdest dich über einige Sachen bei mir wundern.. Wirklich..". Ja, wenn ich die Geschichten erst einmal rausholen würde, dann würde ich aber wahrscheinlich für immer hier unten bleiben, weil manches so peinlich war.
      Ich rutschte zu Luciel etwas näher, nachdem das Licht aus war und nahm von der Flasche mehrere große Schlücke, bevor ich sie ihm wieder reichte. "Der ist witklich gut..",entgegnete ich und meinte natürlich den Wein, den ich gerade in der Hand gehabt hatte. "Hat irgendetwas, süßliches an sich!". Ich musste kurz darauf lachen, dass war wirklich schwachsinnig was ich gesagt hatte. "Ich hatte schon immer ein Talent dafür gehabt, in Schwierigkeiten zu geraten! Seit klein an..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Nach dieser Aussage, kam ich nicht umhin Alais interessiert anzusehen. "Ich wundere mich gern. Jetzt hast du mich neugierig gemacht." antwortete ich der Pinkhaarigen und fragte mich, welche Geheimnisse sie wohl verbarg. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, was genau sie mit ihren Worten meinte. Für mich wirkte Alais abgesehen von ihrem damaligen Miststückverhalten, dass sie glücklicherweise abgelegt hatte, erschreckend anständig. Wir saßen nun also im Dunkeln beeinander, tranken einen zugegeben extrem guten Wein und es war nur eine Frage der Zeit, bis dieser bei mir anschlagen würde. Bis uns unsere Eltern hier herausholen, bin ich wahrscheinlich schon komplett betrunken. Das sind ja echt Aussichten. "Er schmeckt wirklich." stimmte ich ihr zu und grinste hörbar. "Seit du klein bist,mh? Lass hören."


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