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Ich sagte nichts, aber um ein sanftes Lächeln kam ich einfach nicht drum rum. Es tat unglaublich gut, Daiki schweigend dabei zuzusehen, wie er nach dem Brot griff. Erst biss er nur ein wenig zögerlich hinein, doch schon im nächsten Moment verputzte er mit richtig gutem Appetit eine ganze, dicke Scheibe. Der Anblick erwärmte mir einfach das Herz. Egal wie chaotisch oder anstrengend der Abend in der Aula auch gewesen sein mochte – diesen ruhigen Moment hier mit ihm zu teilen, war so viel schöner. …
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Ich unterdrückte ein amüsiertes Schmunzeln, als Jamie Jacks Ohr schließlich freigab und er sich mit hochgezogener Augenbraue die gerötete Stelle rieb. Ich ließ ihn ausreden, ohne ihn zu unterbrechen. Sein Ton war deutlich schärfer geworden, als es für eine sachliche Diskussion nötig gewesen wäre, aber zumindest wusste ich jetzt, woran ich war. Und ehrlich gesagt war mir ein offener Einwand lieber als jemand, der nickte und später hinter meinem Rücken darüber schimpfte. Sollte sich dieser Kerl nu…
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Ich schmunzelte leise, ehe ich liebevoll seufzte und den Kopf schüttelte. "Kaffee bei einem Alkoholkater ist so ziemlich das Schlechteste, was du deinem Magen jetzt antun könntest. Außerdem putscht er auf und dann kannst du nicht schlafen, du stures Breitschwert." Trotz seines Nörgelns war ich unglaublich froh, dass er den Kräutersud brav ausgetrunken hatte. Ich sah auf die leere Tasse in seinen Händen und neigte den Kopf ein wenig zur Seite. "Bist du sicher, dass du nicht doch noch ein Stück vo…
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Maralda hielt den Atem an, während sich das Spektakel vor ihren Augen entfaltete. Es war eine atemberaubende, fast schon surreal schauerliche Vorführung dämonischer Macht. Wie der Keeper mit einer spielerischen, unverschämten Leichtigkeit den polternden Trümmern auswich und dabei furchtlos den gewaltigen Mandragora-Dämon verhöhnte, ließ ihren Puls rasen. Gegen dieses Ausmaß an urweltlicher Magie wirkte ihr rostiges Eisenrohr zwar wie ein lächerlicher Zahnstocher, doch sie weigerte sich strikt, e…
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Als die Tür aufging und eine zierliche junge Frau mit einem munteren Lächeln gefolgt von den zwei jungen Männern mein Büro betrat, schob ich die Unterlagen auf meinem Schreibtisch ein Stück zur Seite. Mein Blick blieb kurz an Jack hängen, der sich mit mürrischer Miene leicht die Rippen hielt. Ich unterdrückte ein amüsiertes Schmunzeln und deutete einladend auf die gemütliche Sesselgruppe und den runden Besprechungstisch an der Seite des Raumes. "Guten Morgen. Kommen Sie doch bitte rein und setze…
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Ich hielt mitten in der Bewegung inne und hob langsam den Kopf über den dampfenden Topf. "Komisch?" Ein wenig beleidigt zog ich eine Augenbraue hoch. Nach allem, was ich gerade an Kräutern zusammengesucht hatte, war das nun wirklich nicht die Anerkennung, die ich erwartet hatte. Ich nahm den Kochlöffel aus dem Topf und rührte noch einmal um. Ein kräftiger Duft nach Ingwer, Minze und Zitronenmelisse stieg auf und mischte sich mit der Süße des Honigs. "Das ist kein komischer Geruch. Das ist ein He…
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Ich hob den Blick zu ihm und bemerkte, wie er ihm auswich. Seine Ohren hatten sich leicht gerötet und obwohl er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen, verriet ihn das kleine Räuspern ebenso wie die kurze Unsicherheit in seiner Stimme. Ich begann wieder leicht zu lächeln. "Natürlich fällt mir das auf." Die Antwort kam ganz selbstverständlich. "Ich achte genauso auf dich wie du auf mich." Erst als ich den Satz ausgesprochen hatte, wurde mir bewusst, wie zweideutig er klang. Meine Wangen färbte…
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Ich antwortete zunächst nicht. Stattdessen lauschte ich dem gleichmäßigen Klang seiner Schritte, spürte die sanften Bewegungen, mit denen er mich trug, und ließ seinen Worten Zeit damit ich über sie nachdenken konnte. Ayakashis suchten sich ihre Götter nicht aus.. Wie selbstverständlich er das sagte. Als wäre es ein Naturgesetz. Als gäbe es daran nichts zu hinterfragen. Dabei war das doch nicht immer so. Wenn überhaupt eine blöde Richtlinie. Ich sah verlegen zur Seite. "Aber... aber nur weil etw…
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Eine niederr Gottheit als Ballprinzessin? Ich blinzelte überrascht. Für einen Augenblick wusste ich gar nicht, was ich darauf antworten sollte. Dann stahl sich ein leises, ungläubiges Schmunzel auf meine Lippen. "Ich glaube, dafür fehlt mir die Eleganz", murmelte ich und hob den Saum meines Kleides ein wenig an. "Und ganz sicher die Fähigkeit, einen ganzen Abend auf diesen verfluchten Schuhen zu laufen. Denn sonst bin ich... Gerade mal ein Zwerg." Ich wollte gerade weitergehen, als plötzlich Dai…
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Maralda senkte für einen Moment den Blick und betrachtete etwas überrascht das obere Ende des Rohres, an dem nun das unheimliche, azurblaue Feuer des Hochgewachsenen lautlos emporloderte. Ein echter Flammenwerfer wäre ihr in dieser Situation zwar irgendwie lieber gewesen, aber… der Gedanke zählte wohl. Da Ostiarius ohnehin so lange versiegelt gewesen war, wusste er vermutlich gar nicht, was so ein moderner Gegenstand überhaupt war. "Danke... das ist sehr... aufmerksam.", brachte die Rothaarige l…
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Lillith lächelte zufrieden, während sie die Handflächen voneinander lösten, und kicherte übersüßlich. Es war ein hoher, fast singender Ton, der sich im dichten Samt des Raumes verfing und den eisigen Ernst der letzten Minuten wie eine Seifenblase zerplatzen ließ. "Fein, fein, fein!", flötete sie und wirbelte einmal um ihre eigene Achse. "Nun, da wir beste Freundinnen sind, gehört sich ein standesgemäßer Empfang." Mit einer grazilen Handbewegung deutete sie auf den eisernen Tisch in der Mitte des…
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Ich nickte langsam, ich hatte mir bereits gedacht dass eine Art taktischer Rückzug genau das richtige war um schlimmere Katastrophen zu verhindern. Vielleich hatte ich Daiki wieder zu viel zugemutet. Erst der Ball, dann die vielen Menschen, der Lärm, der Tanz und schließlich all das, was zwischen und geschehen war... ohne das ich es selbst wirklich benennen konnte. Ich dachte an den Moment zurück, in dem wir uns beinah...? Ich spürte augenblicklich, wie mir wieder die Wärme ins Gesicht stieg. Oh…
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Es klopfte leise an der Tür, und Bennetts Assistentin trat vorsichtig herein. In der Hand hielt sie einen dampfenden Cappuccino, dessen cremiger Milchschaum mit einem kunstvollen kleinen Herz verziert war. Sicher dass sie sich nicht im BÜro geirrt hatte? "Guten Morgen, Miss Harris. Ein kleiner Energieschub für den Start in den Tag", sagte sie lächelnd und stellte die Tasse behutsam auf meinem Schreibtisch ab, genau neben den frisch ausgerichteten Notizblöcken. Ich hatte keinen Kaffee bestellt un…
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Maralda blinzelte verdutzt, als sie die Hand des Dämons auf ihrem Kopf spürte. Das sanfte Tätscheln wie man es bei einem treuen aber etwas begriffsstutzigen Haustier tat, kam so unerwartet, dass sie für einen Moment völlig aus dem Konzept gebracht wurde. Doch anstatt sich über diese herrlich unangemesse Geste zu ärgern, breitete sich eine unerwartete, wohlige Wärme in ihrer Brust aus. Ein leises, fast unmerkliches Schnauben entwich ihr, und ein sanftes Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, während…
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Claire presste die Hand auf ihre Brust, unfähig, den Blick von Jolandas starrem Glasauge abzuwenden. Das Herz hämmerte ihr bis zum Hals. In ihren Adern pulsierte noch immer dieses fremde, uralte Lied, und das Echo des Namens Celestia fühlte sich an wie ein süßes, schweres Gift, das sie von innen heraus lähmte.Draußen im Korridor verklangen Alexiels Schritte. Die erdrückende, mächtige Präsenz, die selbst durch die dicke Eichentür zu spüren gewesen war, zog sich endlich zurück. Nur einen Wimpernsc…
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Maralda spürte, wie ein Hauch von schlechtem Gewissen in ihr aufstieg, als sie den bitteren Unterton in den Worten des Dämons bemerkte. Sie wollte dem Hochgewachsenen keineswegs das Gefühl geben, dass sie an seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten zweifelte, oder ihm mit ihren ständigen Verboten und Bedenken zu nahe treten. Es lag nicht direkt an ihm... vielmehr war es die Sache selbst, die ihr eine Heidenangst einjagte und ihren Magen sich selbst verknoten ließ. Die junge Frau versuchte, die aufko…
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Ich saß immer noch im feuchten Gras der kleinen Nische und war verzweifelt bemüht, mich mittels kontrollierter Atemübungen wieder zu fokussieren und zu beruhigen. Einatmen, ausatmen. Meine Lungen füllten sich mit der kühlen Nachtluft, doch das Chaos in meinem Kopf wollte sich einfach nicht legen. Fakt war... das war kein Traum gewesen. Unterbewusst hob ich die Hand und fasste mir an die Stirn, genau dorthin, wo seine Lippen vor wenigen Minuten geruht hatten. Die Haut fühlte sich immer noch ganz …
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Ich betrachtete die beiden noch eine Weile, während das sanfte, tiefe Schnurren des Katers den Raum erfüllte. Es war schon fast magisch, wie dieses sonst so schüchterne Tier unter Maes kleinen Händen regelrecht dahinschmolz und alle Viere von sich streckte. Doch ein Blick auf die Uhr holte mich unbarmherzig in die Realität zurück. Halb neun. Für eine Vierjährige war die Schlafenszeit längst überschritten. "Also gut, meine Damen und Herren", sagte ich, klatschte leise in die Hände und setzte mein…
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Ich war absolut nicht imstande, auch nur ein einziges Wort herauszubringen, geschweige denn einen klaren Gedanken zu fassen. In meinem Inneren tobte ein gewaltiger Sturm aus Gefühlen und völlig neuen Eindrücken, die ich in dieser Intensität noch niemals zuvor kennengelernt hatte. Das war gar nicht gut. Überhaupt nicht gut. Für ein sterbliches Mädchen mochte so ein Gefühlschaos normal sein, aber ich war eine Göttin mit mächtigen magischen Fähigkeiten! Wenn ich mich nicht bald beruhigte, würde mei…
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Ich richtete mich langsam auf, stämmte die Arme in die Hüften und stieß ein leises Seufzen aus, während ich beobachtete, wie bezaubernd sich Mae über das plötzliche Vertrauen des Tieres freute. Na toll. Dann gab es morgen wohl kein Lachs-Avocado-Toast mit geröstetem Sesam und Chili-Öl zum Frühstück für mich. Aber Maes helles Lachen und das glückliche Leuchten in ihren Augen waren diesen kulinarischen Verlust mehr als wert. "Ich hole ein Handtuch und den restlichen Lachs, Mae. Bleib genau so sitz…