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  • Caleb Caleb musste über den Kommentar mit dem Schöntrinken ungewollt lachen. Er kannte Valentin gut genug um zu wissen, dass es wohl eher scherzhaft, als ernst gemeint war und generell sollte man viel weniger im Leben ernst nehmen, oder? Dann würde es auch viel weniger Probleme geben und er müsste sich nicht den Kopf über seine Beziehung zerbrechen und- Oh. Vielleicht war Caleb ein bisschen zu angetrunken. Dabei hatte er immer noch das halbvolle erste Whiskeyglas vor sich stehen. Valentin blinze…

  • Caleb "Ich finde den Geschmack nicht schlecht. Die leicht versetzte Wirkung ist viel schlimmer", antwortete Caleb mit einem Lächeln, während er tatsächlich mit dem Gedanken spielte, einfach neben Richard auf die Bank zu rutschen, um sich wieder an ihn kuscheln zu können. Er spielte kurz mit dem Whiskeyglas in seinen Händen, bevor er die ersten Schlücke trank. Seltsamerweise erinnerte er sich noch an den Geruch und den Geschmack, aber der Rest des Abends war vollkommen weg. Er wusste bis heute ni…

  • Caleb "Das gemeine an dem Whiskey ist, dass er nicht wirkt...bis er wirkt", merkte Caleb vielleicht etwas zu ernst an. Er und ein paar der anderen Stammgäste waren neugierig geworden, was das teuerste Getränk auf der Karte gewesen war und hatten den Whiskey vielleicht ein bisschen zu großzügig verteilt. Und dann hatten sie ja noch herausfinden müssen, welches das günstigste war und welches genau im Durchschnitt lag und vielleicht war es auch weniger der Whiskey als mehr das Durcheinandertrinken …

  • Oliver Fairchild Alter 31 Fähigkeiten Oliver besitzt einen Stein, der ihn effektiver schlafen lässt. Statt der empfohlenen 8 benötigt er so nur ca. 4 Stunden Schlaf, um vollkommen ausgeruht zu sein. Er nutzt den Stein allerdings nicht so oft, meistens nur, wenn er an den Tagen nach seinen Auftritten arbeiten muss. Charakter Mit einem Lächeln, das den Raum erhält und einer positiven Grundeinstellung, die beinahe gruselig ist, erfüllt Oliver eigentlich alle Voraussetzungen, um Protagonist in einem…

  • Caleb "Irish Whiskey. Selbstgebrannt", bestätigte Caleb, als Richard überlegte, was das teuerste Getränk auf der Karte wäre. "Ich hab ihn genau einmal probiert und kann mich an die zwei Tage davor und danach nicht erinnern. Ich weiß nicht, was genau sie da reinmischen, aber ich bin beeindruckt, dass sie das Zeug über der Theke verkaufen dürfen." Caleb zog wenig begeistert die Nase kraus, stand auf und steuerte die Theke an, um kurze Zeit später mit zwei Guinness zurück zu kommen. "Ich hatte das …

  • Caleb “Es sind knappe fünfzehn Minuten Fußweg. Ich bin oft genug nüchtern und angetrunken hin und her gegangen, um mir ganz sicher zu sein”, bestätigte Caleb. Im Zweifelsfall hatte der Rückweg eher länger gedauert, weil er sich im angetrunkenen Zustand schon mal in der Straße geirrt hatte, aber das musste er Richard ja nicht unbedingt auf die Nase binden. “Wir müssen größtenteils einfach nur die Straße runter. Irgendwann kommt man an einem Club vorbei und dann folgt ein paar Häuser weiter der Pu…

  • Caleb Man sagte, dass man etwa drei Wochen brauchte, bis etwas zur Routine wurde. Caleb hatte das Gefühl, dass dieser Zeitraum deutlich zu hoch angesetzt war. Er duschte nach Richard, der offenbar so begeistert von seiner neuen Kleidung war, dass er sie sofort in die Waschmaschine warf, und legte sich danach zu ihm aufs Sofa, den Kopf auf seiner Brust, den Blick aufs Meer gerichtet. Das Kuscheln war bisher die wahrscheinlich unerwartetste Wendung ihrer Beziehung gewesen. Irgendwie hatte es sich …

  • Caleb Die leicht irritierten Blicke der beiden Damen als Richard ihn küsste fühlten sich beinahe ein bisschen zu gut an. Das Problem war schlicht, dass Caleb jetzt kurz das Verlangen unterdrücken musste, Richard einfach in die Umkleidekabine zu folgen. Wahrscheinlich war es das Lächeln. Richard sah viel zu gut aus, wenn er lächelte. Caleb musste ihm dringend mehr auf die Nerven gehen. Caleb sah nicht zu genau auf die Zahl, die die Kasse am Ende ausspuckte. Er registrierte, dass sie sich irgendwo…

  • Caleb Jepp, das war sein Albtraum. Caleb zwang sich zu einem kleinen Lächeln, während er jegliches Angebot für irgendwelche Hemden und Anzüge ablehnte, das die Verkäuferinnen ihm machen wollten. Er hatte das Gefühl, erst wieder richtig atmen zu können, als er endlich auf der Couch vor den Umkleiden saß und einen Kaffee in die Hand gedrückt bekam, den er mit einer physikalisch vollkommen unmöglichen Menge an Zucker füllte. Jetzt mussten nur die beiden Damen noch verschwinden und dann könnte er ha…

  • Valentin Heery Alter 30 Fähigkeiten Ähnlich wie Caleb kann Valentin Steine auf einer anderen Ebene wahrnehmen als andere Menschen. Ander, als bei Caleb läuft diese Wahrnehmung bei Valentin über sein Gehör. Von einem kleinen Wispern, bis hin zu kaum überhörbaren Krach - ein Leben in Stille ist er nicht gewohnt. Privat nutzt er kaum Steine und wenn, meistens kleine “Haushaltshelfer”, ein Stein, der seine Haare sofort perfekt frisiert, einen, der dafür sorgt, dass er seine Einkaufsliste nicht vergi…

  • Caleb "Ich habe Rücklagen, falls das Konto dich nicht überleben sollte." Auch wenn Calebs eigene Zuversicht gerade ein wenig abgenommen hatte. Vielleicht hatte er Richard ein wenig zu sehr angespornt. Sein Kontostand war wahrscheinlich höher, als Richard dachte, aber niedriger als die Zahl, auf die Richard korrigieren würde, wenn er ihm sagen würde, dass er mehr drauf hatte, als er dachte. Aber sein Kontostand war nicht seine einzige Anlage. Er würde nur ungerne Aktien, oder Immobilien verkaufen…

  • Caleb Richards Ernsthaftigkeit bei seinem letzten Satz war seltsam beruhigend und ein kleines Bisschen überfordernd. Sie hatten Schluss gemacht, sie hatten sich so sehr gestritten, dass sie fast nochmal Schluss gemacht hätten und trotzdem saßen sie jetzt zusammen hier. Was nichts heißen musste. Der nächste Streit konnte immer noch das Ende ihrer Beziehung bedeuten. Trotzdem wollte Caleb glauben, dass das hier halten würde. "Es liegt nicht am Vertrauen. Ich bin mir nur ziemlich sicher, dass mein …

  • Caleb Caleb blinzelte kurz ein wenig irritiert, bevor er nicht anders konnte, als zu lachen. Wenigstens konnte man Richard nicht unterstellen, irgendwelche geheimen Hintergedanken zu haben. Caleb musste irgendwie zugeben, dass er die Direktheit wirklich schätzte. Finanziell würde wahrscheinlich sowieso nichts gegen Richards Plan sprechen, wenn er nicht von heute auf morgen entscheiden würde, sich fünf Luxusvillen in Ibiza zu kaufen und spielsüchtig zu werden. “Ich habe nicht vor, mich rauszurede…

  • Caleb Okay. Der Kühlschrank war voll, Richard konnte unabhängig von ihm in die Wohnung kommen und sie hatten einen ungefähren Plan, was sie mit dem Rest des Tages anstellen würden. Fehlte noch irgendwas? Caleb sah Richard kurz gedankenverloren hinterher, als er sich aufmachte, um sich was anzuziehen. Ihm fiel spontan kein offener Punkt ein, also konnte er zumindest nichts großes vergessen haben, oder? Jetzt mussten sie die nächsten Tage nur irgendwie überleben und dann würde schon alles gut werd…

  • Caleb War es seltsam, dass sich diese Wohnung immer weniger wie ein Zuhause anfühlte, als die Wohnung in London, auch wenn er hier weitaus mehr Zeit verbrachte? Caleb gab Richard eine Tour im Schnelldurchlauf, bevor er ihm die Dusche überließ und selbst ein paar Handgriffe nachholte - Kühlschrankinhalt prüfen, WLan wieder einschalten und dergleichen. Seine Wohnung war hell eingerichtet und dank der Fenster lichtdurchflutet. Hier und da waren ein paar bunte Akzente gesetzt und ausnahmsweise war e…

  • Caleb “Klimaanlage, Radio, Rückfahrkamera. Das Auto ist nicht alt, es ist nur kein Sportwagen.” Caleb zuckte kurz mit den Schultern und griff nach seinem Kaffee, während der Kuss ein kleines Lächeln auf seine Lippen zauberte. Irgendwie passierte ihm das immer öfter. Es war schwer deprimiert zu sein, wenn Richard in seiner Nähe war. Nicht, dass er das je zugeben würden. Wahrscheinlich musste er das auch nicht. Richard konnte ihn viel zu gut einschätzen. “Sicher, dass Steve sich nicht um die Koste…

  • Caleb "Nein, ich kann dir höchstens einen Balkon bieten. Dafür mit Meerblick." Für moderne Dachterassen war das Gebäude zu alt. Das Panoramafenster im Wohnzimmer war das einzige bisschen Renovierung gewesen, an das Caleb sich rangetraut hatte - für alles weitere müsste er wohl das ganze Haus kaufen, statt nur eine Wohnung darin, auch wenn das theoretisch kein großer Sprung mehr wäre. Er hatte nur keine Lust auf den damit verbundenen Papierkram. Also musste er mit seinen Nachbarn leben - ein älte…

  • Caleb "Links." Caleb zog Richard mit sich durch den geschäftigen Teil des Flughafens. Es war ziemlich früh, aber Zeit war an solchen Orten ja irgendwie relativ. Flughäfen schienen generell in ihren ganz eigenen Sphären zu existieren. Obwohl Caleb Orte wie diese liebte. Steine musste man generell abgeben, bevor man ein Flugzeug betrat was bedeutete, dass er zur Abwechslung mal nicht mit tausenden Eindrücken und Gefühlen von Außen klarkommen musste. Gleich würden sie sogar noch einsamer sein - Cal…

  • Caleb Caleb biss sich auf die Unterlippe, bemüht, möglichst ernst zu bleiben, bevor er einfach nicht anders konnte, als zu lachen. “Sorry, aber die Vorstellung, wie du ein Kinderzimmer einrichtest, ist einfach ein bisschen zu viel für mich!” Er konnte es bildlich vor sich sehen - Richard mitten in einem Zimmer, mit einem Eimer zartrosa Wandfarbe, einem kleinen Gitterbettchen und Plüschtieren. Er würde so deplatziert wirken, wie ein Tiefseetaucher im Ballett. Richard ein Kind in den Arm zu drücke…

  • Caleb "Sie interessiert sich nicht sonderlich für den Teil meines Lebens. Und ich nehme die Antidepressiva auch nicht nur, weil sie mich dran erinnert. Ich habe meine Medikamente durchaus im Griff." Ab und an ging ihm vielleicht mal ein Tag durch, wenn er mitten in der Nacht aus dem Bett gerissen wurde, oder wie jetzt eine depressive Phase durch machte, was sowieso egal war, weil er zu viel Alkohol trank, als dass die Antidepressiva wirklich wirken würden, aber eigentlich hatte er seine Medikame…