Caleb
Okay. An der Einstellung würden sie wahrscheinlich noch ein wenig arbeiten müssen. Sean und Emmett waren zu oft bei ihm und er wollte sich ungerne noch zwischen seinen Neffen und seinem Freund entscheiden müssen. Aber zum Glück würde es ja reichen, wenn er sich mit kurzen Babysitter-Tagen abfinden könnte. Falls er das überhaupt je musste. Immerhin wohnten sie nicht zusammen. Richard musste ja nicht bei ihm sein, wenn er auf seine Neffen aufpasste. Was für ein seltsamer Gedanke. Jetzt suchte Caleb offensichtlich schon nach Problemen, die es gar nicht gab.
Richards kleine, fast schon panische, Gegenfrage entlockte ihm tatsächlich ein kleines Lachen. Irgendwie war es seltsam bestätigend, dass Richard ihn offenbar so sehr als Mann wahrnahm, dass er sich gar keine Gedanken um eine ungewollte Schwangerschaft machte. Caleb stellte den leeren Teller auf den Tisch, um sich selbst einen Moment zu geben, um mit dem seltsam positiven Gefühl in seinem Kopf klarzukommen.
"Theoretisch nicht", antwortete er schließlich. "Zumindest nicht, solange ich regelmäßig Testosteron nehme. Aber es sind schon unwahrscheinlichere Dinge passiert, also würde ich es nicht ganz ausschließen?" Sein letzter Zyklus lag zumindest schon Jahre zurück, obwohl er von anderen Trans-Männern gehört hatte, dass der Körper manchmal wohl seinen ganz eigenen Kopf hatte. Wunder gab es schließlich immer wieder, oder?
"Ich habe versucht, eine Hysterektomie zu bekommen, als ich jünger war und die typische 'aber was, wenn dein Mann irgendwann Kinder will' Antwort bekommen, also hab ich es irgendwie einfach aufgegeben." Es hatte bisher auch so wunderbar funktioniert. Caleb war eh kein großer Fan von Operationen. Er hatte kein Problem mit den Schmerzen, aber die Ausfallzeit danach war zu lang und er hatte selten jemanden gehabt, auf den er sich wirklich verlassen konnte, ihm zu helfen. Die Zeit nach seiner Brust-OP war der pure Horror gewesen. Außerdem hasste er den sterilen Krankenhaus-Flair.
"Aber ich denke nicht, dass irgendwas in die Richtung passieren wird." Sie nutzten eh Kondome. Bei so vielen Faktoren wäre eine Schwangerschaft so unwahrscheinlich, dass er sofort eine neue Religion gründen könnte, falls er doch ein Kind bekam.
Okay. An der Einstellung würden sie wahrscheinlich noch ein wenig arbeiten müssen. Sean und Emmett waren zu oft bei ihm und er wollte sich ungerne noch zwischen seinen Neffen und seinem Freund entscheiden müssen. Aber zum Glück würde es ja reichen, wenn er sich mit kurzen Babysitter-Tagen abfinden könnte. Falls er das überhaupt je musste. Immerhin wohnten sie nicht zusammen. Richard musste ja nicht bei ihm sein, wenn er auf seine Neffen aufpasste. Was für ein seltsamer Gedanke. Jetzt suchte Caleb offensichtlich schon nach Problemen, die es gar nicht gab.
Richards kleine, fast schon panische, Gegenfrage entlockte ihm tatsächlich ein kleines Lachen. Irgendwie war es seltsam bestätigend, dass Richard ihn offenbar so sehr als Mann wahrnahm, dass er sich gar keine Gedanken um eine ungewollte Schwangerschaft machte. Caleb stellte den leeren Teller auf den Tisch, um sich selbst einen Moment zu geben, um mit dem seltsam positiven Gefühl in seinem Kopf klarzukommen.
"Theoretisch nicht", antwortete er schließlich. "Zumindest nicht, solange ich regelmäßig Testosteron nehme. Aber es sind schon unwahrscheinlichere Dinge passiert, also würde ich es nicht ganz ausschließen?" Sein letzter Zyklus lag zumindest schon Jahre zurück, obwohl er von anderen Trans-Männern gehört hatte, dass der Körper manchmal wohl seinen ganz eigenen Kopf hatte. Wunder gab es schließlich immer wieder, oder?
"Ich habe versucht, eine Hysterektomie zu bekommen, als ich jünger war und die typische 'aber was, wenn dein Mann irgendwann Kinder will' Antwort bekommen, also hab ich es irgendwie einfach aufgegeben." Es hatte bisher auch so wunderbar funktioniert. Caleb war eh kein großer Fan von Operationen. Er hatte kein Problem mit den Schmerzen, aber die Ausfallzeit danach war zu lang und er hatte selten jemanden gehabt, auf den er sich wirklich verlassen konnte, ihm zu helfen. Die Zeit nach seiner Brust-OP war der pure Horror gewesen. Außerdem hasste er den sterilen Krankenhaus-Flair.
"Aber ich denke nicht, dass irgendwas in die Richtung passieren wird." Sie nutzten eh Kondome. Bei so vielen Faktoren wäre eine Schwangerschaft so unwahrscheinlich, dass er sofort eine neue Religion gründen könnte, falls er doch ein Kind bekam.