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___ Kazuya ___ Kazuya vergaß gerne, dass Daiki eigentlich aus einer richtigen Bonzenfamilie stammte und das sein Cousin nicht gerade irgendjemand war. Nun laut der Erzählung des Blauhaarigen schien es Daiki selbst nicht zu betreffen, aber irgendwie wirkte Hayato dadurch noch ein klein wenig einschüchternder als ohnehin schon. Das Seufzen seines geliebten Mitbewohners zu urteilen war das aber ein Thema das deutlich schwerer wog als Kazuya zunächst angenommen hatte. Ob es richtig war das er nachge…
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___ Kazuya ___ Vorbildlich räumte Kazuya also die Einkäufe aus, sortierte alles brav wie ihm Daiki es einmal gezeigt hatte ein und sorgte dafür das die Einkäufe schnell verstaut waren. In der Küche regierte eindeutig sein Mitbewohner und von daher hielt sich Kazuya auch an die Regeln und wenn diese lediglich daraus bestanden, dass alles einfach einen gewissen Platz hatte, nahm der Kleinere das gern in Kauf. Gerade wenn er ihn mit einem wahren Festmahl versuchte aufzumuntern, wenn er einen schlec…
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___ Kazuya ___ Keine Sekunde zu früh trällerte schon die Stimme seines Mitbewohners durch die Wohnung, woraufhin Kazuya seine Verkleidung die er eigentlich gerade schön zusammen gelegt hatte, eilig in den Schrank stopfte. Glücklicherweise hatte er es geschafft sich umzuziehen und so öffnete er in einer lässigen schwarzen Jeans mit Löchern an den Knien und weißen Shirt mit V-Ausschnitt die Zimmertür, nur um ein wenig perplex auf einen fliegenden Schuh zu blicken der genau vor ihm landete. "Das is…
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___ Kazuya ___ Parkourläufer zu sein hat verflucht viele Vorteile, der wichtigste von allen nach so einem Tag war, das man verdammt schnell verschwinden kann! Da Kazuya nach dieser Woche nur noch paranoider geworden war, als ohnehin schon hatte er es vorgezogen sich seinen eigenen Ausgang vom Schulgelände zu suchen und nicht mit der Meute Richtung Parkplätze zu laufen. Die Gefahr war einfach zu groß Ayaka noch einmal über den Weg zu laufen, das würde er nicht noch einmal verkraften. Alles was Ka…
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___ Kazuya ___ Es war ein Trauerspiel, ein einziges lausiges und erbärmliches Trauerspiel und sie beide waren die Darsteller, welche man dafür gewählt hatte. Wäre das hier ein Anime, wäre es vielleicht sogar amüsant. Selbst aber Teil dieses Desaster zu sein, schmälerte den Humor allerdings drastisch. Zugegeben waren die Worte von Ayaka schmeichelnd, dennoch war Kazuya viel zu misanthropisch gepolt und vorsichtig, als darauf irgendetwas zu geben. Es reichte, dass es einen Menschen gab der ihn gek…
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___ Kazuya ___ Einen Moment sah Kazuya den Pudding an und dann wieder zu Ayaka und fragte sich wirklich, ob der Typ noch ganz Knusper in der Birne war. Hatte er vergessen, was er ihm alles an den Kopf geworfen hatte und wie er ihn beleidigt hatte? Glaubte er ernsthaft, der Blonde würde seinen beschissenen Pudding annehmen? Einen kurzen Moment musste er widerstehen ihm an die Stirn zu fassen um zu überprüfen, ob er an Fieberwahn leidet oder ob er wirklich einfach so beschränkt war. "Nein", war al…
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___ Kazuya ___ Da war sie nun seine Hiobsbotschaft, welche das Trauerspiel, welches sich seit Wochen um ihn herum abspielte perfekt abrundete. Kazuya war nie jemand gewesen, der sich bei anderen ausjammerte, seit er sich aber mit seinem Mitbewohner angefreundet hatte, hatten sie beide fast schon ein abendliches Ritual eingeführt, in denen sie sich gegenseitig bemitleideten und Pudding in sich hinein futterten. Es war süß und ehrlich gesagt hatte Kazuya gar nicht gewusst, dass er überhaupt in der…
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___ Kazuya ___ Kazuya war ja nicht unbedingt der paranoide Typ, aber diese komische Besitzerklärung von Ayaka war jetzt ungefähr eine Woche her und Kazuya hatte das Gefühl das absolute Zentrum der Aufmerksamkeit zu sein und er hasste es. Ernsthaft, er hatte sich diesen Aufzug doch nicht zum Spaß mit so viel Liebe zusammen gestellt, um jetzt von allem und jedem analysiert zu werden. Verfluchtes Arschloch, als wäre Kazuyas Schulzeit nicht schon Albtraum genug gewesen. Nein, Ayaka machte einfach ke…
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___ Haru ___ Keisuke war ehrlich gesagt auf eine merkwürdige Art und Weise dankbar, dass die Venoms hier waren. Zwar würde es ihrem Chef gewaltig gegen den Strich gehen, dass ihre Feinde bzw. Rivalen sie so geschwächt erlebten, aber Kei war rational genug um zu begreifen, dass diese Rivalen ihnen gerade ziemlich geholfen hatten. Die beiden Geschwister blickten eher missmutig auf ihren Vize, der sich bei der Ärztin der Venoms bedankt hatte, sagten aber nichts weiter dazu. Sie waren viel mehr dami…
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___ Haru ___ Keisuke wusste, dass er tief in der Schuld der Venoms stand, nicht nur er sie alle. Sie hatten dafür gesorgt, dass ihr Chef in ein Krankenhaus kam und sich an die Abmachung ihres vorübergehenden Waffenstillstandes perfekt gehalten. Zu so viel waren sie nicht einmal verpflichtet und es wäre für die Venoms ein Segen müssten sie sich nicht mehr um die Velvets Gedanken machen und hätte das alleinige Momentum. Nun Virus war wohl ein deutlich größeres Problem und Keisuke schwor sich, dass…
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___ Haru ___ Es war zwar typisch Haruka gewesen, sich nach so einem Unfall direkt nach seinem Wagen zu erkundigen, aber nicht das er danach sofort zusammen brach. Keisuke hatte den Anführer der Velvet schon öfter einmal mit Wunden gesehen, aber er war nie zu Boden gegangen, nie! Für die Velvets war ihr Anführer sowohl Hiroto als auch Harukas praktisch unsterblich. Ihn so in den Armen von Naoya zu sehen riss dem Vize fast den Boden unter den Füßen weg. Überall war so viel Blut, alles war rot. Das…
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___ Haru ___ Haruka war ziemlich erstaunt, dass er trotz der Tatsache das er gerade mit einigen hundert Sachen ohne Bremsen durch die Straßen heizte so gefasst war. Merkwürdig, er hatte erwartet das er größte Angst hätte, aber wahrscheinlich verhinderte das geballte Adrenalin in dem Moment ein Denken in solcher Richtung. Nun er sollte im Augenblick dankbar dafür sein, denn er glaubte nicht das er sonst so genau den fahrenden Autos ausweichen konnte, wenn er jetzt Panik bekam. Ganz anders würde e…
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___ Haru ___ Das war die Welt die er liebte. Natürlich war er durch und durch ein Gangleader, aber der Geruch von Benzin, das Quietschen der Reifen und das Adrenalin welches ihn bei jedem Rennen durchströmte, war für Haruka das reinste Aphrodisiakum. Straßenrennen bedeutete für ihn Freiheit. Er wollte so schnell sein, dass er alles und jeden hinter sich ließ. Es war wie Flügel zu besitzen. Haru war ein begnadet guter Fahrer und auf dieses Talent auch ungemein stolz. Als der Start ertönte und er …
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___ Haru ___ Haruka hatte wirklich gute Lust dieses kleine Biest unter seinen zugegeben ziemlich teuren Schuhen zu zerquetschen. Frau hin oder her, aber diese Gang hatte eine Grenze überschritten, welche nicht einmal die Venoms je überschritten hatten und diese waren immerhin mit den Velvets seit gefühlten Jahrzehnten spinnefeind. Das diese Virus-Schlampe auch noch die Dreistigkeit besaß Haru indirekt herauszufordern in dem sie ihn direkt anstarrte und provokant einen Kussmund zuwarf, stieß dem …
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___ Haru ___ Gerade als Haruka ansetzen wollte nun doch irgendein Kommentar zu finden, damit er seine Sprachlosigkeit für diese bescheuerte Bemerkung ungeschehen machen und vor allem dieses dreckige Grinsen aus dem Gesicht des Venom prügeln konnte, wurde er mit der Ankunft von Virus unterbrochen. Eigentlich hatte Haru erwartet, dass irgendein Typ so breit wie hoch aus dieser übertrieben dramatisch positionierten Karre stieg, aber keine zugegeben extrem hübsche Frau mit einer Haarpracht wie ein L…
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___ Haru ___ Haruka hätte nie erwartet, dass er sich einmal mit Naoya vor einem Straßenrennen treffen würde. Mal ehrlich, es wäre wahrscheinlicher gewesen wäre er in einem rosa Tüllkleid hinter dem Steuer gesessen, aber seine Laune war wie immer vor einem Rennen so unsagbar gut, dass ihn selbst die Hackfressen der Venoms nicht auf die Nerven gingen. Sollten sie doch hier sein, dumme Sprüche reißen und die Idioten sein, die sie eben waren. Haruka konnte man vor einem Straßenrennen selten die gute…
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___ Haru ___ Unruhig lief das junge Mitglied der Velvets Akashi in ihrem Quartier auf und ab. "Keisuke wo zur Hölle steckt unser Boss? Er wollte mich heute mitnehmen und jetzt ist er unpünktlich!" fluchte der Blondschopf. Es war nicht so das sich Akashi sonderlich für Straßenrennen interessierte, auch wenn er gehört hat das Haru zu den besten Fahrern gehört und die Gang deshalb einen verdammt guten Ruf in dieser Szene hatten, es war nämlich viel mehr auch bekannt das Informanten an solchen Orten…
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___ Hayato ___ Hayato schmunzelte während er die Augen geradeaus gerichtet behielt, um auf den Verkehr zu achten. Er musste Jun nicht ansehen um zu wissen, dass er aufgrund seiner Aussage wohl maßlos überfordert war. Nun glücklicherweise war Hayato ein sehr direkter Mensch und konnte ausdrücken was er meinte. Gott Jun war wirklich süß. "Nicht nur wegen des Vereines. Es wäre schön wie heute auch einfach wieder Tee trinken zu gehen. Natürlich nur wenn du das möchtest und dir meine private Gesellsc…
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___ Hayato ___ Das Jun Spaß hatte erfreute Hayato ungemein. Es erstaunte ihn wie sehr es ihn tatsächlich freute. Irgendetwas hatte der Brünette an sich von dem Hayato nicht die Finger lassen konnte. Er hatte diesen Nachmittag trotz ihrer beider Startschwierigkeiten wirklich genossen und er nahm sich vor den Jüngeren eindeutig noch öfter zu entführen. Oh Gott das dürfte er wirklich niemals Daiki erzählen, er würde nicht mehr aufhören zu grinsen! Das würde sich der Blauhaarige dann sein Leben lang…
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___ Hayato ___ Auch wenn Jun gerade einfach verboten niedlich war und sich Hayato den Anblick des Brünetten auf ewig ins Gedächtnis brennen wollte, hatte er es wohl übertrieben. Sie sind ein ordentliches Stück vorangekommen, haben sich angenähert und mit diesem Moment drohte all das wieder zu zerbrechen. Zulassen durfte Hayato das nun wirklich nicht! Wenn er an ihren ersten Moment auf der Hinfahrt dachte, wie sie sich eisern angeschwiegen hatte, grauste es ihn allein schon davor daran zu denken.…