❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Haru ___

      Gerade als Haruka ansetzen wollte nun doch irgendein Kommentar zu finden, damit er seine Sprachlosigkeit für diese bescheuerte Bemerkung ungeschehen machen und vor allem dieses dreckige Grinsen aus dem Gesicht des Venom prügeln konnte, wurde er mit der Ankunft von Virus unterbrochen. Eigentlich hatte Haru erwartet, dass irgendein Typ so breit wie hoch aus dieser übertrieben dramatisch positionierten Karre stieg, aber keine zugegeben extrem hübsche Frau mit einer Haarpracht wie ein Löwe. Dennoch war die Bemerkung von Naoya zu ihrer Feindin mehr als nur schwanzgesteuert, sodass amüsanter weise nicht nur Haru den Venom schief von der Seite ansah mit einem Blick der einfach nur ein ´echt jetzt Naoya?´deutlich machte, selbst einige seiner Mitglieder schienen diesen Blick drauf zu haben. "Richtig du denkst ja nur mit der unteren Region,mh?", stichelte Haru dem Venom entgegen. "Boss spart euch bitte euren Rosenkrieg für später auf. Sie sieht zu uns", kam es dann von der Stimme der Vernunft Keisuke, woraufhin Haru in die Richtung der Göre blickte. Offenbar schien sie genau zu wissen, dass der Chef der Velvets ebenfalls an dem Rennen teilnahm, denn sie fixierte Haruka direkt, schenkte ihm einen Kussmund und stolzierte mit der Hüfte wackelnd zurück zu ihrem Wagen. Der Dunkelhaarige schnalzte verärgert mit der Zunge. "Die lasse ich Staub fressen", brummte Haruka genervt. "Sei vorsichtig Chef. Ich traue dem Ganzen nicht", entgegnete Keisuke und blickte auch zu dem teilnehmenden Venom. "Das gilt auch für dich. Irgendetwas stimmt nicht." Da der Start bald bevor stand, nickte Haruka nur und sah noch einmal zu Naoya. Sie wussten alle das sie die Augen offen halten mussten und auch wenn es dem Velvet stank, waren sie nun einmal Verbündete und er musste sich hier auf Naoya ebenfalls verlassen....verdammt nochmal. Er legte eine Hand auf die Schulter von Keisuke, dem Mann, dem er hier wirklich vertraute und machte sich dann auf den Weg zu seinem Wagen.


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    • Naoya
      Seine Bemerkung über die Attraktivität der Virus Teilnehmerin beim Rennen war womöglich nicht unbedingt die taktvollste und wäre Minako nicht gerade von Kenshin abgelenkt gewesen, wäre sie mit Sicherheit herüber gekommen, um ihm einen Schlag auf den Hinterkopf zu verpassen und ihn mahnend anzublicken. Das blieb ihm in dem Moment zwar erspart, einige der Mitglieder blickten ihn aber dennoch geschockt an und er verdrehte nur die Augen. Also ob das die meisten nicht ohnehin auch gedacht hatten... Ist ja nun wirklich nicht so, als hätte er sofort gemeint sie flach legen zu wollen. Sie sollten mal nicht so empfindlich sein. Ziemlich selbstsicher und arrogant warf sie Haruka einen Kussmund zu und so attraktiv besagte Dame auch war, umso weniger traute Naoya ihr. Die Tatsache, dass sich der Teilnehmer von Virus als Frau entpuppte beruhigte ihn keinesfalls, schließlich war allgemeinhin bekannt, dass Frauen kaltherziger und skrupelloser... geradezu hinterhältiger in ihrer Vorgehensweise sein konnten und das hatte ihre bisherige Erfahrung mit Virus es ja auch bisher bestätigt. Sie schienen keinerlei Hemmungen zu haben, gegen die anderen Gangs vorzugehen, ohne darüber nachzudenken fair zu spielen. Erschreckenderweise machte sie das wirklich unheimlich angsteinflößend und unberrechenbar. Sollten sie nun also hier irgendetwas dummes abziehen. Naoyas besorgter Blick glitt zu Anko und Kenshin, welche sich beide so langsam für das Rennen startklar machten, weshalb Minako sich schließlich zu den schaulustigen Venoms hinzugesellte, Haruka, Keisuke und einigen der anderen Velvets knapp zunickte und schließlich neben Naoya zum Stehen kam, wo sie sich ebenfalls leicht an dessen Motorrad anlehnte. "Ich habe Kenshin und Anko gerade auch schon gewarnt, aber sei auch du vorsichtig, Haruka. Die Bitch von Virus gefällt mir ganz und gar nicht und ich meine sogar noch eine zweite Person auf dem Beifahrersitz gesehen zu haben. Rechnet also mit allem und geht keine zu großen Risiken ein... Virus hat ja bereits gezeigt, dass sie so ziemlich skrupellos sind."
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    • ___ Haru ___

      Haruka hatte wirklich gute Lust dieses kleine Biest unter seinen zugegeben ziemlich teuren Schuhen zu zerquetschen. Frau hin oder her, aber diese Gang hatte eine Grenze überschritten, welche nicht einmal die Venoms je überschritten hatten und diese waren immerhin mit den Velvets seit gefühlten Jahrzehnten spinnefeind. Das diese Virus-Schlampe auch noch die Dreistigkeit besaß Haru indirekt herauszufordern in dem sie ihn direkt anstarrte und provokant einen Kussmund zuwarf, stieß dem Velvet übel auf. Natürlich war dies reine Provokation und Keisuke versuchte ihn schon direkt mit der Hand auf der Schulter zu beruhigen. Autorennen waren etwas was an Harukas Stolz appellierte, denn ohne arrogant zu sein, war der Dunkelhaarige in diesem illegalen Sport verdammt gut und hatte öfter als die meisten anwesenden hier bereits Rennen gewonnen. Ihn in seinem Metier herauszufordern war mutig und wenn man es nicht besser wüsste auch dumm. Das Virus aber leider intelligenter war als gut für sie war, bedeutete das sie einen Plan verfolgten und genau das wurmte den Anführer der Velvets. Es wurmte ihn sogar mehr als der Fakt das ihn Minako mit vollen Namen ansprach. Sicherlich hatte dieser beschissene Naoya ihr seinen Vornamen gesteckt. Da er die Kleine aber halbwegs leiden konnte, sofern man überhaupt einen Venom leiden konnte, hatte er diesen Fakt ignoriert und nickte ihr zu. "Vielleicht finde ich heraus wer auf ihrem Beifahrersitz sitzt. Ich werde aufpassen." antwortete er ihr und war danach zu seinem Wagen gelaufen und eingestiegen. Es dauerte keine 5 Minuten da begann bereits die Ansage, dass sich alle Teilnehmer an der Startlinie versammeln sollten. Eine attraktive junge Frau mit pechschwarzem langem Haar und eisblauen Augen stand dort mit knapper Jeans Hotpants und hob klassisch eine Flagge, mit der sie den Start verkünden würde. Der Countdown begann, die Kleine senkte ihre karierte Flagge und die Wagen starteten mit Vollgas in das Rennen.


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    • Naoya
      Die Stimmung allgemein war durchaus ziemlich angespannt, seit Virus sich hatte blicken lassen und während die teilnehmenden Fahrer nun zu ihren Wagen gegangen waren, um den Countdown abzuwarten, beobachtete Naoya den Start ganz und gar nicht glücklich. Er konnte dieser Art von Sport nicht ganz so viel abgewinnen und hatte es bisher auch hauptsächlich vermieden bei solchen illegalen Veranstaltungen teilzunehmen. Natürlich war er der Anführer einer Gang und das hatte nicht allzu viel mit Legalität zu tun, aber solch ein Straßenrennen schrie danach aufzufliegen und auf eine Polizeirazzia konnte er gut verzichten. Zumal er es sich ganz und gar nicht leisten konnte im Gefängnis zu landen, wenn er sich doch um seine Geschwister kümmern musste. Und sein Vater wäre zudem maßlos enttäuscht. Es reichte schon, dass sein Vater der Meinung war, Naoya gehöre einem Fußballclub an, statt einer Gang. Seine Geschwister kannten zwar die Wahrheit, hatten ihrem Vater aber nie aufgeklärt, da sie wussten, dass dieser sich womöglich die Schuld daran geben würde und wenn die vier Geschwister sich in einem sicher und einig waren, dann dabei dass ihr Vater der mit Abstand wundervollste und liebevollste Mensch auf Erden war, der nur das beste verdiente. Sobald Naoya seinen Abschluss hatte, wollte er schnellstmöglich Arbeit finden, um seinen Vater endlich entlasten zu können, sodass dieser nicht mehr so viel arbeiten musste.
      "Wettest du auf irgendjemanden?", vernahm er plötzlich Minakos Stimme neben sich, welche ihren Kopf vage an Naoyas Schulter gelehnt hatte und den Countdown mit Neugierde beobachtete. "Anko? Kenshin? Oder wettest du auf dein neues Betthäschen?", schmunzelte sie weiterhin in einem stichelnden Tonfall, erntete aber lediglich ein böses Grummeln von Seiten des Venom Anführers, welcher den Kopf daraufhin schüttelte. "Weder noch... Kenshin und Anko kriegen viel mehr einen Arschtritt wenn sie nicht vorsichtig genug sind. Wenn es nach mir geht, würde ja kein einziger Venom hier dran teilnehmen. Ich vertrau dem ganzen nicht..."
      Und damit viel der Startschuss.
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    • ___ Haru ___

      Das war die Welt die er liebte. Natürlich war er durch und durch ein Gangleader, aber der Geruch von Benzin, das Quietschen der Reifen und das Adrenalin welches ihn bei jedem Rennen durchströmte, war für Haruka das reinste Aphrodisiakum. Straßenrennen bedeutete für ihn Freiheit. Er wollte so schnell sein, dass er alles und jeden hinter sich ließ. Es war wie Flügel zu besitzen. Haru war ein begnadet guter Fahrer und auf dieses Talent auch ungemein stolz. Als der Start ertönte und er Vollgas gab, dauerte es nicht einmal 5 Sekunden bis er schon einen Großteil hinter sich gelassen hatte. Sein Ziel war nicht nur dieses Rennen, das hier würde auch ihr erster Sieg gegen Virus werden. Er konnte nicht erwarten sie Staub schlucken zu lassen.
      Keisuke tippte währenddessen nervös mit den Fingern auf seiner roten Lederjacke herum, während er mit den Armen verschränkt neben seinen Jungs und merkwürdigerweise auch neben Minako und Naoya stand. Der Aussage von dem Chef der Venoms konnte er leider Gottes nur beipflichten. "Der Boss ist unglaublich!", platzte es aus Akatsuki heraus, der wohl die Suche nach Hawks aufgegeben hatte und nun mitfiebernd neben ihm hin und her hüpfte. "Ist er, aber das gefällt mir nicht. Ich habe ein ungutes Gefühl und mein Gefühl täuscht mich selten", antwortete der Vizechef der Velvets. "Alter Pessimist. Du weißt doch wie es läuft. Unser Chef wird mit seinem typischen breiten Grinsen auf uns zukommen und erneut seinen illegalen Pokal abstauben, weil er wie ein Irrer in die Kurven fährt und ihm das keiner so schnell nachmacht", erklärte Tetsuya belustigt, was Keisuke nur grummeln ließ. Nein, er täuschte sich bei solchen Gefühlen wirklich selten.

      Bei einem Straßenrennen trat man relativ selten auf die Bremse, aber falls man nicht gerade aus der Kurve fliegen wollte, sollte man es in Erwägung ziehen. Als Haruka auf die Bremse trat und diese durchdrückte, dämmerte ihm was los war. Grinsend lehnte er sich am Sitz zurück. Er hätte es wissen müssen, am liebsten hätte er ja jetzt über seine eigene Dummheit gelacht. Allerdings war sein Ärger darüber, das sich diese Hure an seinem Auto zu schaffen gemacht hatte deutlich größer. Sie mussten einen verdammt talentierten Mechaniker haben, dass er in der kurzen Zeit in der Haru bei den Venoms war die Bremsen manipulieren konnte. Virus wollte ihn also wirklich tot sehen,mh? Pech so schnell würde er nicht abkratzen. Er ließ sein Auto die Nummer von Keisuke wählen, der sofort dran ging aber mehr als nur perplex reagierte, dass ihn sein Chef mitten in der Fahrt anrief.
      "Keisuke zuhören. Virus hat an meinem Auto gepfuscht. Die Bremsen funktionieren nicht. Ich versuchte irgendwie von der Brücke zu kommen, unterhalb ist ein kleiner Park, der schon längst abgesperrt ist. Ich denke das Gras wird mich mehr oder weniger abbremsen. Sieh zu das du dort bist." daraufhin legte Haru auf und drehte von der Brücke ab.

      Fassungslos starrte Keisuke sein Handy an und wurde kreidebleich."Kei? Alles klar Kumpel? War das der Chef?", hakte Takuya nach, woraufhin sie Keisuke anstarrte. "Sie haben seine Bremsen manipuliert, er kann nicht halten und versucht jetzt irgendwie zum Stehen zu kommen...." Es war wahrscheinlich das erste Mal das die Velvets den ruhigen Keisuke so überfordert sahen. Es dauerte aber glücklicherweise nur Sekunden, bis er sich gefangen hatte. "Ich brauche ein Auto sofort!"


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    • Naoya
      Der Startschuss fiel und die Motoren heulten auf, als die getunten Sportwagen lospreschten und damit den Beginn des heutigen illegalen Straßenrennens einläuteten. Es herrschte unter den Zuschauern zum großen Teil rege Begeisterung und es war nicht sonderlich schwer jene Menschen auszumachen, die wahrscheinlich ein halbes Vermögen in Wetten gesetzt hatten. Diese Leute sahen mit Abstand am nervösesten aus. Nichtsdestotrotz schien die Stimmung tatsächlich erstaunlich gut zu sein und erst als Keisukes Handy klingelte und sich dessen Gesichtszüge verhärteten wusste Naoya, das hier etwas ganz und gar nicht stimmte und es höchstwahrscheinlich mit Virus zusammenhing. Sorge und Bedenken machten sich in dem Anführer von Venom breit, als Keisuke fragte, ob jemand ein Auto parat hätte, daraufhin stieß sich der Venom von seinem Motorrad ab und deutete auf eben jenes ältere, aber immernoch schnelle Fahrzeug.
      "Steig auf. Ich fahr dich. Wo müssen wir hin?" Auch Minakos Gesichtszüge verhärteten sich nun und sofort zückte die Blauhaarige ihren Autoschlüssel aus der Jackentasche ihrer Lederjacke und deutete Richtung Osten, weg von dem Straßenrennen. "Mein Wagen steht etwas außerhalb. Sagt mir wo ich hin soll und ich komme nach, bot die Ärztin daraufhin an, schließlich hatte sie so das Gefühl, dass sie eine Ärztin durchaus gebrauchen könnten, wo auch immer sie jetzt hierhin fuhren... mal ehrlich, höchstwahrscheinlich hatte Virus irgendwie Haruka Wagen manipuliert. Das war momenten die wahrscheinlichste Sache und würde auch Keisukes besorgtes Erscheinungsbild erklären. Naoya mochte sich gar nicht vorstellen, was ihre neue verfeindete Gang No. 1 dem Anführer der Velvets angetan haben könnte und es stieß Naoya ganz klar bitter auf. Schnell schwang sich der Venom auf sein Motorrad und rutschte dabei ein wenig nach vorne, sodass auch Keisuke Platz hatte, während er den Motor des Gefährts startete und sich dafür bereit machte auch schon loszufahren um schnellstmöglich den Zielort zu erreichen.
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    • ___ Haru ___

      Haruka war ziemlich erstaunt, dass er trotz der Tatsache das er gerade mit einigen hundert Sachen ohne Bremsen durch die Straßen heizte so gefasst war. Merkwürdig, er hatte erwartet das er größte Angst hätte, aber wahrscheinlich verhinderte das geballte Adrenalin in dem Moment ein Denken in solcher Richtung. Nun er sollte im Augenblick dankbar dafür sein, denn er glaubte nicht das er sonst so genau den fahrenden Autos ausweichen konnte, wenn er jetzt Panik bekam. Ganz anders würde es jetzt wahrscheinlich den Velvets gehen nach diesem Anruf. Armer Keisuke, er hatte es mit seinem Anführer wirklich nicht leicht. Er würde sich entschuldigen müssen, dass er seinem Vize sicher frühzeitig graue Haare bescherte.
      Keisuke sah den Chef der Venoms einen Augenblick lang an. "Danke....." hier ging es gerade um das Leben seines Chefs und er hatte keine Zeit für falschen Stolz oder irgendeine idiotische Feindschaft zwischen Gangs. Was würde er nur tun, würde Haruka das nicht überleben? Unbewusst griff Keisuke bei der Fahrt etwas in die Lederjacke des Anführers der Venoms. Er hatte den Jungs, welche mit Minako mitfahren durften den Standort mitgeteilt, welchen Haru wohl versuchte zu erreichen. Die Gedanken des Dunkelhaarigen überschlugen sich förmlich und er betete einfach nur, dass alles gut gehen würde. Naoya ließ sich glücklicherweise nicht viel Zeit sondern beeilte sich wirklich an den genannten Ort zu gelangen, denn Haru offenbar tatsächlich erreicht hatte. Nur wie er diesen erreicht hatte, war ein anderes Thema.
      Der Wagen, das absolute Heiligtum von ihrem Anführer war ein absoluter Totalschaden und vorn komplett zerstört. Er schien von all den Büschen wenigstens etwas abgebremst zu haben, aber war dennoch mit einer ordentlichen Wucht gegen einen Baum gekracht. Das Motorrad kam noch nicht mal richtig zum Stehen da war Keisuke schon abgesprungen, stolperte und rannte zu dem Wagen von Haru.
      "HARU!" panisch suchte er nach seinem Chef, der tatsächlich aus dem Wagen stieg, allerdings mit viel Blut im Gesicht und Platzwunden überall und nur ein. "Mein Wagen...." stammelnd. Der Wagen war das geringste Problem für Keisuke in diesem Augenblick, aber Haruka lebte und das war alles was zählte. "Chef, Du ...." doch da war der Anführer der Velvets bereits umgekippt.


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    • Naoya
      Einige Schritte taumelte Haruka noch, ehe seine Beine auch schon nachgaben und er sich bewusstlos dem Erdboden näherte. Gerade noch schnell genug konnte Naoya ihn knapp vorm Boden abfangen, ehe er ihn vorsichtig hochhob und sich zusammen mit Keisuke von dem zerstörten Sportwagen entfernte. Erst nahe der Straße, wo er das Motorrad abgestellt hatte blieb er schließlich stehen und legte Haruka vorsichtig auf dem Boden ab und begann ihn langsam nach offensichtlichen Verletzungen zu untersuchen, selbst wenn er nicht ganz so viel Ahnung davon hatte. Aber so überbrückte er die Wartezeit, bis Minako hier war. Diese könnte Haruka nicht nur intensiver unter die Lupe nehmen, sondern brachte gleich noch ein Auto mit, in dem sie den Anführer der Velvets ins Krankenhaus bringen könnten. Auf einem Motorrad machte sich das eher schlecht.
      Nachdem Naoya die, seiner Meinung nach, schlimmsten Platzwunden lokalisiert hatte, trug er Keisuke auf den Erste Hilfe Koffer aus dem Stauraum des Motorrads hervorzuholen und machte sich dann daran die Blutungen zu stillen. Oder zumindest versuchte er das, während er sich verzweifelt an den Erste-Hilfe-Kurs von vor drei Jahren erinnerte, bei dem ganz sicher keine Behandlung von Autounfallopfern behandelt wurden. Er war nur froh, dass er daran gedacht hatte Haruka von dem Auto wegzuholen, da er sich nach diesem Unfall nicht sicher war, ob das Fahrzeug nicht noch Feuer fangen würde... oder explodierte. Man konnte ja nie wissen.
      Naoya fiel förmlich ein Stein vom Herzen, als wenig später Minakos Wagen neben ihnen zum Halten und diese mit einigen Velvets aus dem Wagen sprang. Eilig übersah sie die provisorische Versorgung der Wunden und ging zumindest sicher, dass die Verbände die Blutungen weitestgehend stoppten, ehe sie die Anwesenden anblickte und auf den bewusstlosen Velvet deutete. "Legt ihn in den Wagen, ich bringe ihn in ein Krankenhaus. Das kann ich nicht alleine behandeln, er braucht richtige Ärzte."
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    • ___ Haru ___

      Es war zwar typisch Haruka gewesen, sich nach so einem Unfall direkt nach seinem Wagen zu erkundigen, aber nicht das er danach sofort zusammen brach. Keisuke hatte den Anführer der Velvet schon öfter einmal mit Wunden gesehen, aber er war nie zu Boden gegangen, nie! Für die Velvets war ihr Anführer sowohl Hiroto als auch Harukas praktisch unsterblich. Ihn so in den Armen von Naoya zu sehen riss dem Vize fast den Boden unter den Füßen weg. Überall war so viel Blut, alles war rot. Das Gesicht des Dunkelhaarigen war komplett Blut überlaufen, am Kopf war eine riesige Platzwunde und auch sein Oberkörper war getränkt in dem sonst so kostbaren Rot der Velvets. Wo kam all das Blut her? Konnte überall so viel davon in einem menschlichen Körper sein? Keisuke fühlte sich nutzlos als er neben Naoya stand, der sein Möglichstes tat, um Haru zu helfen. Keisuke wollte irgendetwas tun, stand aber da wie fest gefroren, unfähig nur einen Muskel zu rühren, während sein Atem immer hektischer wurde. Er war froh als Minako und seine Jungs auftauchten und die Ärztin sofort veranlasste den Schwerverletzten in ein Krankenhaus zu bringen. Tetsuya stürzte sich fast panisch zu Haruka und hatte das erste Mal seit Kei ihn kannte Tränen in den Augen. Immer wieder rief er panisch den Namen des Velvets, aber Haruka reagierte nicht. Er zuckte nicht einmal mehr. "Kei....ey...Kei....KEISUKE!" so schnell konnte er gar nicht schauen da hatte ihm Takuya eine verpasst. "Reiß dich zusammen. Der Chef braucht dich jetzt verflucht nochmal!", fauchte ihn der Brünette an. Im ersten Moment wollte Keisuke den anderen verfluchen, aber er war dankbar da er sich dadurch endlich wieder vom Fleck rühren konnte. Schnell sprintete er also zu Minako. "Haru sagte mir, wenn ihm jemals etwas passiert sollen wir ihn zum Tokyo International Hospital bringen und diese Nummer anrufen, sobald wir dort sind.", daraufhin fischte Keisuke sein Handy heraus um die Nummer aufzurufen, die ihm Haruka einmal gegeben hatte. Das Tokyo International Hospital ist eines der besten Krankenhäuser Tokyos und verflucht teuer, weshalb die Brüder ihren Velvetkollegen perplex ansahen. "Er wird seine Gründe haben....bitte Minako."


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    • Naoya
      Nachdem Minako mit ihrem Wagen und einigen anderen Velvets aufgetaucht war, luden sie den Velvetanführer auf die Rückbank, sicherten ihn dort, ehe die Ärztin sich den Namen des Krankenhauses geben ließ und ihn in ihr Navigationssystem eingab, damit dieses ihr den schnellstmöglichen Weg weisen würde. "Fahrt ihr vor und kümmert euch um ihn... ich komme später nach. Ich muss erst sichergehen, dass Kenshin und Anko in Ordnung sind und nicht ebenfalls in Gefahr schweben.", schaltete Naoya sich schließlich ein und so gern er eben auch ins Krankenhaus mitgefahren wäre, um sich zu versichern, dass Haruka in Ordnung sein würde, musste er in diesem Moment versuchen rational zu denken. Minako und Keisuke würden schon dafür sorgen, dass der Velvetanführer wunderbar versorgt würde und es ihm an nichts fehlte, während er sich von seinen Verletzungen erholte. Naoya war allerdings eben an allererster Stelle der Anführer der Venoms und musste sichergehen, dass seine Leute außer Gefahr waren, ehe er sich um einen Velvet sorgen durfte. "Ruft mich an, wenn ihr im Krankenhaus seid und mehr wisst. Ich werde versuchen micht zu beeilen, sollte es den anderen gut gehen." Die Blauhaarige Medizinstudentin nickte dem Brünetten daraufhin leicht zu, ehe sie die restlichen Velvets anwies sich ins Auto zu setzen und wenig später auch schon mit ihrem Kombi lospreschte. Geradewegs in Richtung Krankenhaus. Einen Moment blickte Naoya ihr noch nach, dann glitt sein Blick wieder zu dem geschrotteten Auto und ein leises Seufzen verließ seine Lippen. Dann war wohl jetzt Zeit einen auf Spaßverderber zu machen. Er schickte den restlichen Venoms eine Textnachricht, dass jene die noch als Zuschauer beim Rennen waren sich schnellstmöglich aus dem Staub machen sollten, da bald die Polizei auftauchen würde. Noch während er sich auf sein Motorrad schwang, setzte er einen kurzen Anruf an die Polizei bezüglich des Rennens ab und kontaktierte einen Freund bezüglich Harukas geschrottetem Baby. Und dann fuhr er auch schon selbst los. Da Kenshin und Anko am Fahren waren und von alldem vermutlich nicht viel mitbekommen hatten, hatte er sich mit seinem Motorrad auf den Weg gemacht die Jungs auf der Rennstrecke abzuschneiden, damit diese nicht das Ziel erreichen würden, wo vermutlich die Polizei nur schon wartete. Glücklicherweise hatte Ryo sich kurz vorher bereit erklärt mit ihrem Sportmotorrad zu den Jungs aufzuholen und so dauerte es nicht lange, ehe Naoya und Ryo es schafften die beiden ahnungslosen Venoms anzuhalten und sicher zum Stehen zu bekommen. Noch einen Unfall konnten sie heute wirklich nicht gebrauchen.
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    • ___ Haru ___

      Keisuke wusste, dass er tief in der Schuld der Venoms stand, nicht nur er sie alle. Sie hatten dafür gesorgt, dass ihr Chef in ein Krankenhaus kam und sich an die Abmachung ihres vorübergehenden Waffenstillstandes perfekt gehalten. Zu so viel waren sie nicht einmal verpflichtet und es wäre für die Venoms ein Segen müssten sie sich nicht mehr um die Velvets Gedanken machen und hätte das alleinige Momentum. Nun Virus war wohl ein deutlich größeres Problem und Keisuke schwor sich, dass er diese Leute umbringen würde, die es gewagt hatten Hand an ihren Chef zu legen. "Wie schlimm ist es?", erkundigte sich Keisuke bei Minako, die immer noch ihr Bestes gab, um sich parallel um den Verletzten zu kümmern. Was die Wahl des Krankenhauses und des Notfallkontakts anging, schien Haru wohl irgendein Spiel zu spielen, welches keiner so genau verstand, denn kaum hatten sie das Krankenhaus erreicht und Kei der Person der Nummer erläutert was los war, wurden sie zu einem Hintereingang geschickt und einige Krankenschwestern und Ärzte hatten sich Haruka direkt angenommen. Keisuke verstand nicht genau was hier los war, aber solang sie seinem Chef halfen, war ihm das gleich.
      Mehr konnten sie nicht tun.....Keisuke wusste nicht, wann er sich jemals so machtlos gefühlt hatte und er hasste dieses Gefühl.

      Wie viele Stunden saß der Vize der Velvets wohl schon auf dem Wartezimmerstuhl und starrte das OP-Lämpchen an der Wand an, während die beiden Brüder unruhig wie Tiger im Käfig durch den Raum wanderten? Er hatte irgendwann aufgehört zu zählen, da ihn der Sekundenzeiger an dieser grässlichen klischeehaften Wanduhr, die ihn zu sehr an die typischen Schuluhren erinnerte, fast wahnsinnig machte. Akashi der das Ganze erst später mitbekommen hatte und bei ihnen nun ebenfalls eingetroffen war, hatte endlich aufgehört zu weinen. Seine Nase erinnerte ein wenig an dieses komische Rentier, dessen Namen sich Keisuke einfach nie merken konnte und er deshalb immer Ärger von seiner kleinen Schwester bekam, welche jedes Jahr an Weihnachten den Film sehen wollte. Die anderen Velvets wussten noch nicht was los war und solang Keisuke nicht genau wusste was mit ihrem Chef war, würde das auch so bleiben, da sonst nur Panik ausbrechen würde. Seufzend vergrub er das Gesicht in den Händen ehe er zu Minako aufsah, die tatsächlich noch hier war. "Du musst nicht mit uns warten. Ich kann dir nicht oft genug danken. Dir und auch Naoya.....ich werde das nicht vergessen."


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    • Naoya
      Er hatte eine ganze Weile herumtelefonieren müssen, nachdem Kenshin und Anko in Sicherheit waren und keinerlei Probleme mehr bekommen konnten. Stattdessen hatte Nao schnell erfahren, dass die Razzia der Polizei ziemlich erfolgreich gewesen sein sollte, die Fahrerin von Virus allerdings spurlos verschwunden war. Auch die Velvets hatten keine weiteren Verluste zu beklagen, da Naoyas Venoms wohl dafür gesorgt hatten, dass die anderen Velvets auch Bescheid wussten. Das hätten sie nicht tun müssen, aber sie hatten es getan und in diesem Moment war Naoya sogar wirklich dankbar für ihre Kooperationsparty. Er hatte bereits gemerkt dass einige seiner Venoms den Velvets nicht mehr ganz so feindselig gegenüber waren seit diesem Abend und so blöd es auch klang, fühlte er sich in diesem Moment wie ein stolzer Vater. Seine Venoms hatten dadurch ein gewisses Maß an Größe bewiesen.
      Bevor er sich schlussendlich nach einigen Stunden endlich auf den Weg zum Krankenhaus machte, wollte Ryo ihn noch überzeugen vorher heimzufahren, um sich etwas frisches anzuziehen und seine blutbeschmierte Kleidung auszutauschen, aber Naoya wollte ungern noch mehr Zeit verschwenden und machte sich somit auf den direkten Weg zu besagtem Krankenhaus, in dem laut Minakos Informationen Haruka noch immer im OP lag und sie nun leider bisher auch noch nicht wussten, wie es um ihn stand. Naoya parkte sein Motorrad also zügig auf einem der überteuerten Krankenhausparkplätze, ehe er förmlich in die Notaufnahme preschte und nicht einmal lange die Velvets und Minako suchen musste, die eine Miene zogen, als wäre Harukas Schiksal bereits besiegelt. Mal ernsthaft... Haruka war solch eine taffe Nervensäge, als ob der durch soetwas einfach sterben würde.
      "Schon gut, ich denke ihr habt hier jemanden nötig, der euch etwas beruhigt. Sonst macht ihr Jungs euch noch viel zu verrückt.", hatte die Blauhaarige gerade zum Vize der Velvets gemeint, ehe sie erleichtert zu Naoya aufblickte, dessen blutverschmierter Anblick etwas ungewohnt war, aber allein an seinem Gesicht konnte sie erkennen, dass es den anderen Venoms wohl gut ging. "Wie geht es ihm? Wisst ihr mittlerweile schon mehr?", erkundigte sich Naoya also, während er sich der Gruppe näherte und schließlich vor ihnen zum Stehen kam.
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    • ___ Haru ___

      Keisuke war ehrlich gesagt auf eine merkwürdige Art und Weise dankbar, dass die Venoms hier waren. Zwar würde es ihrem Chef gewaltig gegen den Strich gehen, dass ihre Feinde bzw. Rivalen sie so geschwächt erlebten, aber Kei war rational genug um zu begreifen, dass diese Rivalen ihnen gerade ziemlich geholfen hatten. Die beiden Geschwister blickten eher missmutig auf ihren Vize, der sich bei der Ärztin der Venoms bedankt hatte, sagten aber nichts weiter dazu. Sie waren viel mehr damit beschäftigt Akashi zu beruhigen, bevor dieser erneut einen Heulkrampf bekam. Umso so besser. Keisuke wüsste nicht, ob er die beiden Geschwister in dem Zustand händeln könnte. Er war wieder einmal mehr davon beeindruckt wie Haruka dies schaffte. Er wirkte nach außen hin wie ein unhöflicher Arsch auf die meisten, aber er war ein hervorragender Chef. Seine Bande stand komplette loyal zu ihm und er beschützte sie mit allem was er hatte. Ja, vielleicht fand er nicht immer die taktvollsten Worte aber Keisuke hatte oft genug gesehen wie er einige der Gang getröstet hatte. Haruka war sanfter und unfreundlicher als die meisten Menschen, wenn man sich einfach nur die Mühe machte hinter diese harte Fassade zu blicken. Keisuke bewunderte und liebte ihn abgöttisch, wenn auch nicht auf romantischer Ebene. Gott, ihm durfte einfach nichts passiert sein. Keisuke war nicht gläubig, was für einen Japaner nicht unbedingt typisch war, aber er würde tatsächlich anfangen zu beten, wenn es denn helfen würde. "Ich hoffe mal stark, ihr verwendet das nicht gegen uns Venom", platzte es dann irgendwann aus Tetsuya heraus, der den Druck und das Warten wohl nicht mehr aushielt. "Tetsuya reiß dich zusammen. Sie haben uns geholfen. Jetzt ist echt kein Platz für irgendwelche Bandenkriege. Unser Chef liegt auf der Intensiv.", murrte Keisuke zunächst ruhig. "Wer weiß ob die das nicht eingefädelt haben. Dein kleiner Doktor ist wahrscheinlich nicht so ein Engel wie du glaubst Kei." Keisuke dessen Nerven gerade auch zum zerreißen gespannt waren, packte seinen Freund am Kragen seines roten Shirts. "Tetsuya, ich sage es dir nur noch einmal, unser Feind ist aktuell Virus und du hilfst Haru garantiert nicht in dem du hier eine Szene machst und das Bild vermittelst, dass wir ohne ihn nicht in der Lage sind uns zusammenzureißen! Willst du das?" Nicht gerade begeistert aber verstehend ließ es Tetsuya glücklicherweise gut sein, woraufhin Keisuke seufzend zu Minako blickte. "Bitte entschuldige. Die Nerven liegen bei uns allen blank." In dem Augenblick kam der Chef der Venoms, zugegeben mit einem ziemlich dramatischen Auftritt. Hätte Keisuke nicht gerade anders im Kopf, hätte er das blutende Oberteil sicherlich kommentiert. "Leider nicht, er ist immer noch im OP und..." doch weiter kam Keisuke gar nicht, da ging endlich das Lämpchen aus, das sie alle so verrückt gemacht hatte und wie aufs Stichwort rannten die Jungs fast den armen OP-Arzt über den Haufen und bombardierten ihn mit Fragen zum Zustand ihres Chefs.
      Bestimmt schob der Arzt die Meute erst einmal zur Seite und richtete sich den weißen Mantel. "Er ist zäh und über den Berg. Er hat sehr viel Blut verloren und hättet ihr nicht rechtzeitig reagiert, weiß ich nicht, ob er es geschafft hätte. Glücklicherweise hat er die Bluttransfusion gut angenommen und wird wieder fit. Besucher kann ich aber nicht erlauben, er schläft und braucht die Ruhe mehr als nur dringend. "


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    • Naoya
      Die indirekte Beleidigung des Velvets überhörte die Blauhaarige geflissentlich, da sie durchaus wusste, dass aus dem Kerl der Stress und die Sorge sprach und man konnte es ihm schließlich auch nicht wirklich übel nehmen der weiblichen Medizinstudentin zu misstrauen. Wenn auch nicht offiziell, war sie immer noch ein Venom und so viele Jahre von Gang-Feindschaft konnte man nicht einfach mal so beiseite schieben. Aber Keisuke schien dies bereits weitestgehend zu klären, sodass Minako den aufgewühlten Jungs nur ein trauriges Lächeln schenken konnte, ehe auch schon ein blutbesudelter Naoya die Notaufnahme betrat und sich kurzerhand nach dem Wohlbefinden und Verbleib des Chefs der Velvets erkundigte, wenngleich nicht wirklich eine Antwort nötig war, da wenige Sekunden später auch schon der Arzt den OP verließ und von den Velvets beinahe umgerannt wurde. Zumindest schien der Arzt sich nicht überwältigen zu lassen und erkämpfte sich erst einmal ein wenig Freiraum, ehe er ihre schlimmsten Befürchtungen verneinte und ihnen bestätigte, dass Haruka soweit über den Berg sei und viel Ruhe bräuchte. Wenn Nao ehrlich war, beruhigte ihn diese Aussage ebenfalls ungemein, denn es war für ihn schwer gewesen einzuschätzen, wie schlimm die Verletzungen wirklich waren und ob irgendwelche lebenswichtigen Organe verletzt waren. Er hatte keinerlei medizinisches Wissen und hatte nur versucht einen kühlen Kopf zu bewahren und irgendetwas logisches zu tun, während Keisuke einen halben Nervenzusammenbruch hatte. Nicht, dass Naoya das nicht nachvollziehen könnte. Hätte Minako dort schwer verletzt gelegen hätte er vermutlich eine Panikattacke bekommen und hätte heulend um Hilfe geschrien. Auch nicht unbedingt so viel besser. Langsam atmete Naoya aus und legte erleichtert einen Arm um Minako, die ebenfalls nur noch ein wenig entspannter wirkte und den Chef der Venoms kurz anlächelte, bevor sie ein paar Schritte auf die Velvets zumachte. "Ihr habt ihn gehört. Eurem Chef geht's gut, aber er muss sich ausruhen und darf keinen Besuch empfangen... geht nach Hause... ruht euch aus und kommt dann wieder. Ihr seht komplett fertig aus und ich denke ihr macht das Krankenhauspersonal nur noch nervöser, wenn ihr hier weiter solch einen Lärm macht."
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    • ___ Kazuya ___

      Kazuya war ja nicht unbedingt der paranoide Typ, aber diese komische Besitzerklärung von Ayaka war jetzt ungefähr eine Woche her und Kazuya hatte das Gefühl das absolute Zentrum der Aufmerksamkeit zu sein und er hasste es. Ernsthaft, er hatte sich diesen Aufzug doch nicht zum Spaß mit so viel Liebe zusammen gestellt, um jetzt von allem und jedem analysiert zu werden. Verfluchtes Arschloch, als wäre Kazuyas Schulzeit nicht schon Albtraum genug gewesen. Nein, Ayaka machte einfach keine halben Sachen. Kaum betrat Kazuya einen Raum wurde getuschelt, auf dem seinem Tisch hatte er die nette Kritzelei von wegen ´Ayakas Schlampe´bewundern dürfen, inklusive Rechtschreibfehlern natürlich und irgendwelche Idioten sprachen ihn tatsächlich darauf an, ob er gut im Bett war, weil sie sonst das Interesse ihres Schulbadboys nicht begriffen. Ganz ehrlich? Es war reizend - nicht. Die Laune des Fakebrünetten war ja in der Schule meistens schon bescheiden, aber aktuell am absoluten Tiefpunkt angelangt. Kazuya konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal so beschissenen gelaunt war. Einer der Schulgangster war seit einer Weile nirgends zu sehen und das stimmte auch den anderen überraschend ruhig. Änderte aber nichts an der Tatsache, dass Ayaka die beiden um Längen schlug. Der zierliche Blonde wurde das Gefühl nicht los, dass man ihn chronisch beobachtete und immer wieder erwischte er diesen Deppen, wie er ihn schräg von der Seite angrinste. Meistens endete es in einem Versteck- und Fangspiel, bei dem Kazuya kaum erblickte er Mr. Haarspray sofort das Weite suchte. Es war ein Albtraum. So viel Pudding konnte sein geliebter Mitbewohner gar nicht kochen, damit Kazuya den Tag verdrängen könnte. Meistens ging Kazuya nach der Schule nochmal auf den Parkourplatz, um auf andere Gedanken zu kommen, weshalb er später Heim kam und Daiki krank vor Sorge war. Es war niedlich und der Gedanke an seinen Mitbewohner brachte Kazuya tatsächlich zum Lächeln. Allerdings blieb selbst das Lächeln heute aus, als er in der Cafeteria auf sein Handy starrte und sich fragte, ob ihn die ganze Welt jetzt endgültig verarschen wollte.
      Hajime hatte ihm tatsächlich eine Nachricht geschrieben, was ohnehin schon eigenartig genug war, aber das er ihn nach einem Jackett fragte für die Hochzeit fragte, damit hatte er nicht gerechnet. Heiratete er seine Freundin endlich? Sollte er da nicht selbst für einen Anzug sorgen, statt sich einen zu leihen?
      Die Antwort darauf ließ selbst den gelassenen Schulkazuya mit großen Augen auf sein Handy starren. Zum Glück trug er diese dicke Brille und die Haare der Perücke hingen ihm ins Gesicht. Denn immer und immer wieder las er sich die Antwort von Hajime durch, um es irgendwie verdauen zu können. Konnte er aber nicht.
      "Das ist doch nicht dein beschissener Ernst!", platze es aus Kazuya heraus, der fast sein Handy auf den Tisch geworfen hätte. Natürlich starrte ihn der ganze Raum direkt an, weshalb er sich wieder leise auf seinen Platz sinken ließ.
      ´Natsuos Hochzeit? Hast du das nicht mitbekommen? Sie ist diesen Sonntag.....uhm......ich schicke dir mal die Daten. Du solltest kommen.´


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    • Daiki
      Natürlich hatte die Ansprache von Daiki wenige Tage zuvor bereits die Runde gemacht und jeder an der Schule schien sich so seinen eigenen Teil dazu zu denken. Während die einen mutmaßten, dass Kisaragi irgendein Druckmittel gegen Daiki gefunden hatte, machten sich auf anderer Seite die Gerüchte breit Daiki hätte Interesse an dem kleinen Streber und wollte ihn ins Bett bekommen. Zweiteres war nun nicht ganz falsch, wenngleich Daiki ganz und gar nicht der Typ Kerl war, der nur jemanden ins Bett bekommen wollte und es dann als erledigt ansah... Ehrlich gesagt würde ihm mit seinem momentanen Image aber auch niemand glauben, dass er bisher noch nie mit einer Person geschlafen hatte und bisher auch nur ein einziges Mal einen Kerl geküsst hatte. Sein Liebesleben war bisher halt eher eine ziemliche Trauergeschichte und war es nicht unbedingt wert an dieser Schule ausgerollt zu werden. Doch zu Daikis Überraschung schienen die anderen Schüler nicht unbedingt den Respekt vor ihm zu verlieren, während sie solche Mutmaßungen anstellten und bisher hatte er auch nur recht wenig homophobe Bemerkungen am Rand mitbekommen, die dann nicht einmal direkt ihm galten. Überaus überraschend. Dass das Unverständnis über sein plötzliches Interesse an Kisaragi allerdings dazu führte, dass der Kleinere nun noch öfter blöd angemacht wurde, stieß bei Daiki allerdings sehr bitter auf und es nervte ihn sehr, dass seine Schutzerklärung nicht unbedingt so gerechnet hatte, wie er es hoffte. Stattdessen griffen die Deppen dieser Schule den Jüngeren nun einfach indirekter an und taten es nicht mehr wirklich von angesicht zu angesicht, was es für Daiki sogar schwerer machte diese Idioten seine Missgunst spüren zu lassen. Was seinen eigenen... Freundeskreis anging... einer der drei Deppen, die immer um ihn herum schwirrten, hatte sich nicht mehr blicken lassen, während die anderen beiden deutlich ruhiger geworden sind. Arisa hatte sich allerdings kein bisschen von ihm distanziert und suchte ihn immernoch recht oft auf, wenngleich sie ihn nicht mehr durchgehend nach Dates fragte und er sie zuweilen ertappte, wie sie ihn einfach nur lange Zeit aus dem Augenwinkel beobachtete. Er war sich nicht wirklich sicher, was in ihrem Kopf herumging, aber so verbrachte er tatsächlich ganz gerne Zeit mit ihr.
      Er hatte es sich angewöhnt, wann immer er Kisaragi auf dem Flur, in der Bibliothek oder in der Cafetaria entdeckte, sich zu ihm zu gesellen, schon allein um blöde Bemerkungen und Vollidioten abzuwehren, wenngleich ihm bewusst war, dass der Jüngere versuchte ihm aus dem Weg zu gehen. Es tat ehrlich weh, war andererseits aber eben auch nicht weiter verwunderlich.
      Und so suchte auch jetzt Daiki den Brünetten in der Cafeteria auf und ließ sich gegenüber von ihm am Tisch nieder, wobei er ihm einen Becher mit Vanillepudding zusammen mit einem kleinen Löffel hinüberschob und ihn musterte. "Du wirkst aufgebracht. Kann ich dich irgendwie aufmuntern?"
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    • ___ Kazuya ___
      Da war sie nun seine Hiobsbotschaft, welche das Trauerspiel, welches sich seit Wochen um ihn herum abspielte perfekt abrundete. Kazuya war nie jemand gewesen, der sich bei anderen ausjammerte, seit er sich aber mit seinem Mitbewohner angefreundet hatte, hatten sie beide fast schon ein abendliches Ritual eingeführt, in denen sie sich gegenseitig bemitleideten und Pudding in sich hinein futterten. Es war süß und ehrlich gesagt hatte Kazuya gar nicht gewusst, dass er überhaupt in der Lage war so viel zu sprechen! Daiki kitzelte es einfach immer wieder aus ihm heraus und Kazuya würde sprichwörtlich alles tun nur damit er die Nähe zu seinem Mitbewohner weiter genießen konnte, selbst wenn es bedeutete, dass er viel mehr sprach als er gewohnt war. All die Aufmerksamkeit, welche sein bunter Mitbewohner ihm schenkte war wie Balsam für seine Seele, welche so sensibel geworden war, dass es den Blonden immer wieder aufs Neue erschreckte. Alles in ihm schrie danach Daiki von dieser Nachricht zu erzählen, aber er war sich nicht sicher, ob er das dieses Mal tatsächlich würde. Würde er ihm davon berichten, dass sein Bruder heiratete, ihn offenbar aber nicht einmal dort dabei haben wollte, würde er sicherlich noch wütender als es Kazuya überhaupt war und Natsuo ähnlich zur Sau machen wie diesen Idioten auf dem Sportplatz. Ob der Blonde das verkraften würde, wusste er allerdings nicht. Seufzend starrte er also sein Handy an und fragte sich, ob der Tag wirklich noch beschissener werden konnte. Als sich aber Ayaka ihm gegenübersetzte, hätte Kazuya fast losgelacht. Ganz ehrlich, was hatte er eigentlich verbrochen? Doch direkter hätte man ihm diese Frage nun wirklich nicht beantworten können. Das der coolste Kerl der Schule sich seit Neusten für ihn interessierte, war wirklich ein schlechter Witz und bislang hatte Kazuya das einfach nur für eine Phase gehalten, dummerweise rannte ihm der Typ sprichwörtlich überall hinterher. Das er ihm noch nicht auf die Toilette gefolgt war, war auch schon alles. Jetzt wagte er es auch noch ihm Pudding zuzuschieben? Die Speise welche für Daiki und ihn gepachtet war? Kazuya hatte das dringende Bedürfnis ihn zu töten. Der Blonde in diesem Fall eher Fakebrünette blickte nicht sonderlich begeistert auf und schenkte ihm viel mehr einen ´willst du mich eigentlich verarschen´Blick.
      "Du könntest mir verraten, was ich tun muss, damit ich dich wieder los werde. Das würde meine Laune in der Tat heben."


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    • Daiki
      "Sei doch nicht so... ich biete dir nur einen Pudding an. Mehr nicht. Ich habe gesehen, dass du ziemlich finster auf dein Handy gestarrt hast und da wollte ich dich lediglich ein wenig aufmuntern. Sei nicht so engstirnig. Es ist nur ein Pudding und kein verpflichtender Vertrag, dass wir von nun an beste Freunde werde. Du kannst den Pudding also annehmen und essen und mich währendessen immer noch vom ganzen Herzen hassen.", versuchte es Daiki schließlich erneut und hoffte so zumindest nicht auf weitere Ablehnung zu prallen, sondern den Jüngeren zumindest zu überzeugen die Süßspeise anzunehmen. Aber natürlich wusste Daiki, dass er nicht der einzige Grund für die schlechte Laune des Jüngeren war. Es war mehr als offensichtlich, dass Kisaragi eine Nachricht erhalten hatte, die ihn ganz und gar nicht glücklich machte und selbst wenn Daiki nicht in der Position war, um ihm ein offenes Ohr oder Hilfe anzubieten, wollte er zumindest etwas tun, um den Jungen, der sein Herz schneller schlagen lässt, ein wenig aufzumuntern. Leider fiel ihm aber auch nicht viel mehr als der Nachtisch ein und andere Dinge würde der Brünette wohl kaum ebenfalls annehmen. So eine einseitige Liebe für einen Kerl der einen hasste war schon nicht ganz so leicht. "Wurdest du heute eigentlich wieder blöd angemacht? Oder gab es wieder irgendwelche Kritzeleien auf deinem Schließfach oder deinem Schreibtisch? Ich hatte eigentlich gehofft, du würdest nun in Ruhe gelassen werden, aber da unterschätze ich wohl die Boshaftigkeit von Oberschülern.", seufzte der Fake-Brünette daraufhin leise, während er ein Onigiri auspackte und fast so tat, als wären sie beide wirklich Freunde, wenngleich er es natürlich besser wusste. Vielleicht versuchte er darin eine gewisse Normalität hereinzubringen oder aber er versuchte sich nur selbst darüber zu belügen... Es tat gleichermaßen gut in Kisaragis Nähe zu sein, schmerzte aber ebenso ungemein und während er jedem Freund in dieser Situation geraten hätte sich nicht weiter zu quälen und jemanden zu finden, der einen auch liebte, wusste er selbst dass die Liebe nicht wirklich so funktionierte und zuweilen wirklich beschissene Entscheidungen fällte.
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    • ___ Kazuya ___

      Einen Moment sah Kazuya den Pudding an und dann wieder zu Ayaka und fragte sich wirklich, ob der Typ noch ganz Knusper in der Birne war. Hatte er vergessen, was er ihm alles an den Kopf geworfen hatte und wie er ihn beleidigt hatte? Glaubte er ernsthaft, der Blonde würde seinen beschissenen Pudding annehmen? Einen kurzen Moment musste er widerstehen ihm an die Stirn zu fassen um zu überprüfen, ob er an Fieberwahn leidet oder ob er wirklich einfach so beschränkt war. "Nein", war also alles, was der Blonde daraufhin antwortete und damit war das Thema für ihn erledigt. Kazuya wollte sich lieber seiner aktuellen Beschäftigung widmen, in dem er das arme kleine technische Gerät in seiner Hand anstarrte, als wäre es die Wurzel allen Übels. Sagt man nicht, wenn man jemanden einfach lang genug ignoriert, verliert er das Interesse an einem oder galt das nur bei Insekten, wenn man nicht wollte das sie zustechen? Hielt Kazuya im Übrigen für einen Mythos, aber das nur am Rande. Ayaka erinnerte ihn tatsächlich an eine nervige Wespe an einem heißen Sommertag. Jedenfalls war der Ignoranzversuch ungefähr so hilfreich wie bei eine leere Batterie in eine Fernbedienung zu legen. Durchhaltevermögen musste ihm der Fakebrünette allerdings zugestehen, denn sein liebster Feind quasselte einfach weiter. Sehnsüchtig blickte Kazuya auf seine Handyuhr in der Hoffnung das der Gong ihn bald erlöst und er sich in den Unterricht und dann nach Hause zu Daiki flüchten konnte. Kazuya atmete einmal tief durch, ehe er mit den dicken Brillengläsern, die er eigentlich gar nicht benötigte, aufsah. "Und das sollte ich dir warum erzählen? Damit du heldenhaft einschreiten kannst, was ja von Anfang an so wunderbar funktioniert hat? Hör zu ich hab keine Ahnung woran du dir den Kopf gestoßen hast, das du unbedingt meinst wir werden urplötzlich ein normales Gespräch miteinander führen, aber ich habe absolut kein Interesse an dir oder deinem Versuch nach all den Jahren plötzlich ein netter Mensch zu werden. Nachdem du zuvor deinem Hobby mir auf die Nerven zu gehen soviel Leidenschaft gewidmet hast. Ich finde es gut, wenn du dich tatsächlich ändern möchtest, aber das war dann auch schon alles, was ich dir zugestehen kann. Deine kleine Freundin findet dich doch super, teste dein neues Ich an ihr, sie freut sich sicher."


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    • Daiki
      Er schluckte die harten Worte des Jüngeren weitestgehend herunter, schließlich wusste er dass Kisaragi jedes Recht dazu hatte, nachdem Daiki das gesamte letzte Jahr alles andere als ein Gentleman war, dennoch war es schwer in diesem Moment ein Lächeln auf den Lippen aufrecht zu erhalten, was er aber dennoch schaffte, um nach außen hin so sorglos wie möglich zu wirken. Diese Auseinandersetzungen dieser Art häuften sich in der letzten Zeit zwischen ihnen ganz besonders und es wäre nicht fair von Daiki sich in solchen Momenten verletzt zu geben, wenn er doch viel schlimmer zu dem Jüngeren gewesen war. Ein Teil von ihm wünschte sich sogar beinahe letztes Jahr als er selbst hier aufgetaucht zu sein. Dann wäre Daiki vielleicht von den anderen Schülern geächtet und verspottet worden, aber der Blauhaarige hätte Kisaragi ehrlich und aufrecht begegnen können und vielleicht wären sie ja sogar Freunde geworden... nun ja, das war dann wohl doch wieder weit hergeholt. Wahrscheinlich hätten sie dann einfach nur niemals miteinander geredet oder Kisaragi hätte ihm genauso viel Verachtung geschenkt wie der Rest der Schule. Es wäre sicher nicht auf magische Art und Weise eine zauberhafte Romanze daraus geworden. Wie war das noch gleich mit Daikis verfluchtem Liebesleben? Vielleicht hatte er in seinem früheren Leben einfach irgendeine ganz schlimme Sünde begangen... oder es gab wirklich einen oder mehrere homophobe Götter. Wer wusste das denn schon... In der Hinsicht war das Schicksal jedenfalls nicht auf seiner Seite.
      "Ich habe mein Verhalten reflektiert und festgestellt, dass ich ein ziemlicher Arsch war und dir ohne guten Grund das Leben schwer gemacht habe. Dass du wiederum dich aber stets gewehrt hast und nie nur eingesteckt hast, hat mein Interesse geweckt und ich habe festgestellt, dass ich dich beeindruckend finde. Du musst mich nicht mögen, aber ich kann dich dafür mittlerweile ziemlich gut leiden. Du bist taffer als du aussiehst und lässt dir nichts gefallen. Das ist bewundernswert, wenn du mich fragst." Er versuchte diese Worte so nüchtern wie möglich hervorzubringen und wählte seine Worte so genau wie möglich, um nicht wie ein Vollidiot herauszuhauen, dass er sich in ihn verliebt hatte.
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