❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Kazuya ___
      Es war ein Trauerspiel, ein einziges lausiges und erbärmliches Trauerspiel und sie beide waren die Darsteller, welche man dafür gewählt hatte. Wäre das hier ein Anime, wäre es vielleicht sogar amüsant. Selbst aber Teil dieses Desaster zu sein, schmälerte den Humor allerdings drastisch. Zugegeben waren die Worte von Ayaka schmeichelnd, dennoch war Kazuya viel zu misanthropisch gepolt und vorsichtig, als darauf irgendetwas zu geben. Es reichte, dass es einen Menschen gab der ihn geknackt hatte, er brauchte nicht mehr davon. Wobei er sich bei Ayaka da eher weniger Gedanken machen musste, immerhin konnte der Blonde den Typen, an dem sich die Haarspray-Industrie eine goldene Nase verdient hat, nicht ausstehen. Skeptisch hob er daher eine Augenbraue, sah den anderen lediglich an, ehe er sich zurücklehnte die Arme verschränkte und eine Frage stellte. "Und wie kommt es zu dem plötzlichen Sinneswandel? Bist du morgens aufgestanden und es hat dich wie der Blitz getroffen, was für ein Arschloch du bist?"
      Bevor sich der junge Mann mit der Perücke noch weiter quälen musste, erhörte ihn der Gong der Pausenklingel, welche das Ende dieses Pfades der Drangsal einläutete und so schnell wie sich der Blonde erhob, konnte Ayaka wahrscheinlich gar nichts bis 3 zählen. Kazuya sparte sich die Verabschiedung, sondern sah zu, dass er sich verdammt schnell aus dem Staub machte. In seinem Klassenzimmer angekommen, entdeckte er ein neues Kunstwerk auf seinem Tisch, was wenn man es mit viel Fantasie betrachtete sogar ihn darstellen konnte, nackt und irgendetwas stand daneben, dass er nicht lesen konnte - war sicher besser so. Da ihn das heute sicherlich nicht mehr schocken konnte, nahm er sich den Tafelschwamm und wischte die Sauerei weg, ehe er ein Tempo aus der Schultasche kramte und den Tisch abtrocknete. Nun wenn man jedes Übel so einfach beseitigen konnte, gäbe es auf der Welt sicherlich deutlich weniger Übel. Erneut schnappte sich Kazuya sein Handy, klickte die Nachricht von Natsume weg und öffnete den Chat mit Daiki.
      ´Bitte setzte euch heute ganz viel Pudding auf.´


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    • Daiki
      Noch ehe er etwas auf Kisaragis Worte erwidern konnte, wurde er von der Schulklingel unterbrochen, welche das Ende der Pause verkündete. Und kaum sah er einen Moment nicht zu dem Jungen seines Herzens, war dieser auch schon schnellstens verschwunden und hatte Daiki ganz alleine an dem Tisch zurückgelassen. Ein leises Seufzen verließ die Lippen des Fake-Brünetten, während er sein Lächeln fallen ließ und sich nun deutlich betrübter im Stuhl zurücklehnte, während er seine Augen schloss. Wieso konnte er nicht so attraktiv und selbstbewusst wie sein Bruder sein? Sollte Hayato sich irgendwann mal für die Liebe öffnen, würde er ganz sicher kein Problem haben, das Herz seiner Auserwählten zu erobern. Es liebten ihn ja ohnehin alle ab dem ersten Moment wo sie ihn sahen. Manchmal wünschte Daiki sich wirklich auch zumindest einen kleinen Teil dieses Charmes geerbt zu haben. Von welchem Teil der Familie kam der eigentlich? Sicher nicht von Hayatos Mutter... Charmant wäre nicht unbedingt das Wort mit dem er seine Tante beschreiben würde. Zumal sie eh nicht viel von Daiki zu halten schien. Da kam Hayato zum Glück eher nach seinem Vater...
      Er zuckte zusammen, als sein Handy plötzlich vibrierte und ihn über eine neue Textnachricht unterrichtete. Langsam öffnete er die Augen und fischte sein Smartphone aus seiner Hosentasche, ehe er es entsperrte und die Nachricht seines Mitbewohners las. Ein kleines Lächeln schlich sich auf seine Lippen und sogleich machte er sich daran eine Antwort zu verfassen, die er kurz darauf auch schon abschickte.
      'Auch einen blöden Tag gehabt? Was hältst du davon, wenn wir uns mit dem Pudding in mein Bett kuscheln und auf meinem Tablet irgendeinen Film schauen um auf bessere Gedanken zu kommen? Ich könnte heute auf jedenfall auch etwas seichtes gebrauchen mit einem Happy End!' Sie hatten nun einmal nach wie vor keine richtige Wohnzimmereinrichtung und die Wahl für einen Filmeabend stand zwischen dem Bett in seinem Zimmer und dem Schlafsofa in dem Zimmer seines Mitbewohners.
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    • ___ Kazuya ___

      Parkourläufer zu sein hat verflucht viele Vorteile, der wichtigste von allen nach so einem Tag war, das man verdammt schnell verschwinden kann! Da Kazuya nach dieser Woche nur noch paranoider geworden war, als ohnehin schon hatte er es vorgezogen sich seinen eigenen Ausgang vom Schulgelände zu suchen und nicht mit der Meute Richtung Parkplätze zu laufen. Die Gefahr war einfach zu groß Ayaka noch einmal über den Weg zu laufen, das würde er nicht noch einmal verkraften. Alles was Kazuya jetzt wollte war nach Hause zu kommen, den Plan seines geliebten Mitbewohners in die Tat umzusetzen und der Welt zu verdeutlichen, dass sie ihn mal kreuzweise konnte. Ehrlich irgendetwas musste er in seinem früheren Leben eindeutig verbrochen haben. Vielleicht war er ja das krasse Gegenteil zu seinem derzeitigen Ich und der totale Gigolo, woraufhin alle Frauenseelen ihn nun verflucht haben oder Männerseelen, je nach Auslegung seines damaligen Ichs. Diese Woche hatte es in sich und unterstrich diese Vermutung mehr als nur deutlich in den Augen von Kazuya. Nachdem er also über die Schulmauer gesprungen, auf einigen Vorsprüngen und Seitengassen seine Abkürzung nach Hause gesucht hatte, war er tatsächlich sogar 5 Minuten früher Zuhause als geplant! Die Route würde er sich merken. Zwar hat der arme Nachbarshund vor lauter Bellen aufgrund seines plötzlichen Auftauchens morgen garantiert keine Stimme mehr, aber vielleicht gewöhnt sich der Vierbeiner ja noch an ihn. Kazuya nahm wie üblicher wieder zwei Treppenstufen auf einmal, joggte nach oben und hätte aus Versehens fast die alte Dame, welche unter Ihnen wohnte über den Haufen gerannt, die ihn wie jedes Mal wenn er sie traf, nach dem hübschen jungen Mann im Anzug fragte. Hayato hinterließ wirklich Eindruck, das musste man ihm lassen und das war wohl einer der vielen Gründe, weshalb ihn der Kerl ziemlich einschüchterte.
      Als er dann endlich in der Wohnung ankam und sicher ging, dass er tatsächlich zuerst Zuhause war, hatte er sich in Windeseile in sein Zimmer begeben, damit er sich vor der Ankunft seines Mitbewohners umziehen konnte. Kazuya spielte in der letzten Zeit tatsächlich mit dem Gedanken, dem süßen Blauhaarigen einfach diese Sache mit der Verkleidung zu erklären, da es je mehr Zeit verging immer anstrengender wurde diese Maskerade geheim zu halten, wobei es ja vor seinem Mitbewohner gar kein Grund dazu gab.


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    • Daiki
      Der Tag war nicht zwingend frustrierend gewesen, aber es ging durchaus ein wenig auf die Gefühle, wenn man ständig zurückgewiesen wurde, also war Daiki umso glücklicher als er endlich Schulschluss hatte und den Heimweg antreten konnte. Bevor er allerdings ihre Wohnung erreichte, machte der Fake-Brünette erst einen Abstecher ins nächstgelegene Fitness Center, wo er erstmal eine intensive Dusche nahm und sich von der Haarfarbe befreite und die Mitarbeiter mit seinem vorher-nachher-Look dezent überraschte. Er stopfte die Jacke seiner Schuluniform mit dem Emblem der Schule in seinen Rucksack und machte sich nun nur noch im weißen Hemd und schwarzer Hose gekleidet auf den Weg zum nächsten Supermarkt, wo er vielerlei Zutaten für Mahlzeiten der kommenden Tage besorgte und sich schließlich auf den Heimweg machte. Es war nicht verwunderlich, dass Kazuya bereits zuhause war und während Daiki vollbepackt die gemeinsame Wohnung betrat, räusperte er sich kurz, um dann den Namen seines Mitbewohners zu rufen. "Kazuya? Honey? Ich bin zu Hause.", rief er lachend, während er verzweifelt versuchte seine Schuhe auszuziehen, ohne auch nur die Einkaufstüten abzusetzen. Wäre ja viel zu einfach sonst. "Könntest du mirr bitte mal helfen? Ich war einkaufen und bin etwas voll bepackt." Erfolgreich befreite er sich von seinem ersten Schuh, ehe das ganze Spiel auch schon mit dem zweiten losging, sich aber dadurch nicht unbedingt leichter gestaltete. Eine halbe Ewigkeit später... oder vielleicht auch nur eine halbe Minute, löste sich der Schuh endlich von Daikis Fuß und flog ein ganzes Stück in Richtung Küche. Einen Moment blickte der Blauhaarige geschockt in die Richtung, ehe er auch schon begann herzlich loszulachen.
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    • ___ Kazuya ___

      Keine Sekunde zu früh trällerte schon die Stimme seines Mitbewohners durch die Wohnung, woraufhin Kazuya seine Verkleidung die er eigentlich gerade schön zusammen gelegt hatte, eilig in den Schrank stopfte. Glücklicherweise hatte er es geschafft sich umzuziehen und so öffnete er in einer lässigen schwarzen Jeans mit Löchern an den Knien und weißen Shirt mit V-Ausschnitt die Zimmertür, nur um ein wenig perplex auf einen fliegenden Schuh zu blicken der genau vor ihm landete. "Das ist wirklich eine interessante Begrüßung." kam es leicht kichernd von ihm ehe er auch schon schnell zu dem Blauhaarigen eilte, um ihm die Tüten aus der Hand zu nehmen. "Den nächsten Einkauf übernehme aber ich. Du verwöhnst mich eindeutig zu sehr", schmunzelte der Blondschopf, nun endlich wieder ohne Perücke. Lächelnd stellte er die weißen Tüten auf den Küchentisch. "Unsere Nachbarin hat mich wieder nach dem gutaussehenden Mann im Anzug gefragt.", erzählte er amüsiert. "Langsam habe ich das Gefühl, sie geht davon aus das er hier wohnt und nicht wir." Kazuya machte sich daran den Inhalt der Tüten aufzuräumen und blickte auf einen riesigen großen Kohlkopf. "Okay, wer hat dich verärgert, dass du deinem armen Mitbewohner Kohl servieren willst?" hakte er nach und war kaum war Daiki in seiner Nähe endlich wieder besser gelaunt. Er war im Nachhinein wirklich froh, dass er sich diese Wohnung mit jemanden teilte, auch wenn er niemals damit gerechnet hatte, sich in ihn Hals über Kopf zu verlieben. Nennt sich wohl echt Karma, was? Die Nachricht seines Bruders lag ihm zwar immer noch verdammt schwer im Magen, aber Zuhause erträgt sich das deutlich leichter als in der Schule bei all den Vollzeitarschlöchern.


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    • Daiki
      Es war schön den blonden Kleinen nach diesem Tag zu sehen und automatisch entspannte sich der Blauhaarige auch etwas. Kazuya war einfach der beste Mitbewohner, den man sich nur wünschen konnte und Daiki war einmal mehr glücklich, dass sie beide verarscht wurden und nun zusammenleben mussten, um die Miete bezahlen zu können. Es wäre schrecklich nach solchen Tagen einfach in eine leere Wohnung zurückkehren zu müssen, ohne mit jemandem reden oder einfach nur herumspaßen zu können. Stattdessen konnte er sich nun auf einen entspannten Abend mit Kazuya freuen und seine Sorgen zwischenzeitlich vergessen. Kazu hatte in seiner Textnachricht zuvor ja auch nicht unbedingt glücklich geklungen. "Schon gut. Du wirktest vorhin nicht gerade glücklich und da dachte ich mir ich veranstalte heute Abend ein kleines Festessen um dich abzulenken. Allerdings musst du auch Gemüse essen. Gerade als Sportler solltest du wissen dass das wichtig ist.", murmelte Daiki lachend und folgte seinem Mitbewohner schließlich in die Küche, wo dieser die Einkaufstüten abstellte. "Jeder liebt Hayato... es ist Fluch und Segen zugleich. Ich weiß er meint es nur gut, aber manchmal übertreibt er es mit seinem Beschützerinstinkt und die Tatsache, dass selbst unser Opa der Meinung ist, dass wir irgendetwas inzestiöses am Laufen haben, macht es absolut nicht besser. Aber ich rede mit meinem Opa nicht und Hayato sieht es nicht für nötig dieses Missverständnis aufzuklären.", zuckte er amüsiert mit den Schultern und machte sich dann daran die Einkäufe in der Küch einzusortieren. "Magst du keinen Kohl? Wenn ich das gewusst hätte,hätte ich weniger besorgt. Das nächste Mal musst du mir eine Liste machen, was du nicht magst oder nicht verträgst. Dann richte ich mich auch danach. Versprochen." Es dauerte nicht lange, da war schließlich alles verstaut und lächelnd lehnte der Blauhaarige sich an die Küchentheke, verschränkte die Arme vor seiner Brust und blickte Kazuya an. "Dein Tag war also nicht so toll, was?"
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    • ___ Kazuya ___

      Vorbildlich räumte Kazuya also die Einkäufe aus, sortierte alles brav wie ihm Daiki es einmal gezeigt hatte ein und sorgte dafür das die Einkäufe schnell verstaut waren. In der Küche regierte eindeutig sein Mitbewohner und von daher hielt sich Kazuya auch an die Regeln und wenn diese lediglich daraus bestanden, dass alles einfach einen gewissen Platz hatte, nahm der Kleinere das gern in Kauf. Gerade wenn er ihn mit einem wahren Festmahl versuchte aufzumuntern, wenn er einen schlechten Tag hatte. Mal ehrlich, konnte man einen besseren Mitbewohner als Daiki haben? Nein, garantiert nicht. Der Typ war ein echter Engel und da konnte es Kazuya doch niemand verübeln, dass er sich verliebt hatte, oder? Erstens sah der Kerl einfach zum Niederknien aus, besaß das schönste Lachen auf diesem Planeten und meinte es immer nur gut mit ihm. Tatsächlich hatte der Blonde vergessen wie gut es sich anfühlen konnte, wenn sich jemand um einen sorgte. Da sein Verhältnis zu seiner Familie ja mehr oder weniger auf Eis lag, war es schon peinlich, dass er seinen Familienersatz in Daiki suchte. Glücklicherweise konnten die Menschen noch keine Gedanken lesen, sonst hätte sich Kazuya für mehr als nur diesen Gedanken bereits vor Scham aus dem Fenster geworfen. "Ich mag Gemüse, aber Kohl....es gibt einfach keine Möglichkeit, dass Kohl schmecken kann", murmelte der Blondschopf und betrachtete das Gemüse von allen Seiten. Allein die Form war ihm schon suspekt. Als sie beide dann auf das Thema Hayato kamen, nachdem die Oma in der Wohnung unter ihnen, Kazuya mal wieder nach ihm gefragt hatte, musste er bei der Antwort von Daiki schmunzeln. "Er liebt dich eben, was ich ihm nicht verdenken kann.", beim letzten Teil färbten sich die Wangen von Kazuya in einem zarten rosa, weshalb er plötzlich den Inhalt des Kühlschrankes ganz besonders interessant fand und seinen Kopf schnell dort versteckte. "Uhm was deinen Opa angeht, scheint er ja niemand zu sein auf dessen Meinung man wert legen sollte, wenn du nicht mit ihm sprichst und auch Hayato keinen Grund sieht irgendetwas zu erklären. Mach dir keine Gedanken was die Leute über euch denken. Ich war zwar auch ein wenig überrascht, aber ich bin auch ziemlich neidisch auf eure Beziehung. Er hätte nicht diesen übertriebenen Beschützerinstinkt, wenn du ihm nicht wichtig wärst und du scheinst ihm unsagbar kostbar zu sein." meinte Kazuya mit einem Lächeln, was eine ziemlich gute Überleitung auf das nächste Thema war, weshalb er die Sache mit dem Kohl mal zur Seite schob und sich nach der Frage von Daiki, was los war, an den Küchentresen mit dem Rücken lehnte. "Ich weiß nicht, ob ich dir das erzählen sollte....die Schule mal außen vor gelassen, habe ich heute eine Nachricht von meinem Bruder bekommen und weiß nicht so recht was ich davon halten soll..." ein wenig überfordert, da er es einfach immer noch nicht gewohnt war mit jemanden über seine Probleme zu sprechen, fuhr er sich durch das seidige blonde Haar. "Uhm...magst du mir nicht lieber erzählen was dich bedrückt?"


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    • Daiki
      Die Abneigung des Kleineren gegenüber Kohl ließ Daiki doch schmunzeln und er erwog beinahe seinen Mitbewohner überzeugen zu wollen, dass man damit auch etwas Leckeres zaubern konnte, was dem Blonden ebenso schmecken würde, unterließ dies aber. Er musste ihn ja nicht dazu zwingen etwas zu essen, was er nicht essen wollte. Dazu war Daiki auch nicht wirklich in der Position und er hatte schließlich genügend Essen besorgt, damit Kazuya auch satt wurde, ohne Dinge essen zu müssen, die er eigentlich überhaupt nicht leiden konnte. Gemeinsam verstauten sie die ganzen Lebensmittel und während Kazuya Daikis Anweisungen befolgte, welche Lebensmittel er wohin stellen sollte, kamen sie auf Hayato und irgendwie auch auf Daikis Opa zu sprechen, woraus ein leises resignierendes Seufzen folgte. "Die Geschichte mit meinem Opa ist etwas schwierig... ich bin kein legitimer Erbe, weshalb er mich nicht einmal als Familienmitglied ansieht und es nie wirklich für nötig empfunden hat mit mir zu sprechen, wodurch Hayato der Haupterbe und die Hoffnung des Familienunternehmens ist. Ich vermute mal mein Opa, kann Hayato genauso wenig leiden, wie mich, aber mit seinem legitimen Erben muss er zumindest reden, selbst wenn die beiden sich oft streiten. Kurz gesagt mein Opa ist sehr altmodisch, arrogant und starrköpfig in allen Belangen. Es ist ein Wunder, dass seine beiden Kinder unfassbar liebe und fürsorgliche Menschen sind..."
      Schließlich beendeten sie die Aufräumarbeiten und Daiki kam auf die Thematik zu sprechen, die ihm die letzten Stunden durchaus seine Sorgen bereitet hatte. Die Textnachricht von Kazuya.
      "Du kannst gerne mit mir reden... Ich höre dir zu und falls du einen Rat brauchst, werde ich versuchen, irgendwie hilfreich zu sein. Wir sind Freunde... friss also nicht alles in dich hinein, wenn du jemanden zum Reden hast.", murmelte er lächelnd und streckte dann seine Hand nach Kazuya aus, um ihm schließlich sanft durch sein blondes Haar zu wuscheln. Daiki sah den Kleinen ungern so besorgt. Ein Lächeln stand ihm wahrlich viel besser.
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    • ___ Kazuya ___
      Kazuya vergaß gerne, dass Daiki eigentlich aus einer richtigen Bonzenfamilie stammte und das sein Cousin nicht gerade irgendjemand war. Nun laut der Erzählung des Blauhaarigen schien es Daiki selbst nicht zu betreffen, aber irgendwie wirkte Hayato dadurch noch ein klein wenig einschüchternder als ohnehin schon. Das Seufzen seines geliebten Mitbewohners zu urteilen war das aber ein Thema das deutlich schwerer wog als Kazuya zunächst angenommen hatte. Ob es richtig war das er nachgefragt hatte und mehr erfahren wollte? Er interessierte sich schließlich für den Blauhaarigen und eine kleine penetrante Stimme in ihm schien immer mehr und mehr über Daiki erfahren zu wollen, am besten alles was es zu wissen gab. Natürlich hatte jeder seine Geheimnisse, aber am liebsten wollte Kazuya die Vertrauensperson für Daiki werden, der er einfach alles erzählen konnte. War klar ein echt naives Denken, aber wie bereits oft erwähnt war der Blonde einfach nur heilfroh, dass niemand in seine wirre Gedankenwelt blicken konnte. Ein Glück schrieb er kein Tagebuch! Würde das jemand finden, könnte er sich gleich erhängen. "Naja Kinder werden entweder wie ihre Eltern oder das krasse Gegenteil. Es scheint mir aber das dein Opa nicht sonderlich viel Einfluss hat, oder? Ich kann mir Hayato nicht wie jemanden vorstellen, der sich von irgendwem in seine Arbeit hereinreden lassen würde. Aber ich kenne ihn ja überhaupt nicht und könnte mich auch täuschen. Das....uhm geht mich auch eigentlich nichts an, oder? Bitte entschuldige, dass ich so neugierig bin." den letzten Teil nuschelte er deutlich leiser und fühlte sich plötzlich ziemlich taktlos. Mal ehrlich, wer gab ihm das recht in den Familienangelegenheiten von Daiki herumzuschnüffeln? Kazuya nahm sich untypisch für ihn viel zu viele Freiheiten heraus und kam Daiki auf so vielen Ebenen näher als es ihm zustand. Sicher würde der Blauhaarige irgendwann die Schnauze voll von ihm haben. Bei dem Gedanken bildete sich ein unangenehmer Klos in seinem Hals. Erst als ihm sein Mitbewohner so liebevoll durch das weiche Haar strich, sah er mit leicht geröteten Wangen zu ihm auf. "Danke. Du bist wirklich lieb zu mir", lächelte er immer noch verlegen und blickte auf seine plötzlich ungemein interessanten Socken. "Hajime hat mich nach einem Jackett gefragt, dadurch habe ich beiläufig erfahren, dass unser älterer Bruder dieses Wochenende heiratet und ich wusste davon rein gar nichts. Ich weiß, dass er mich hasst, aber das er mich bei so einem wichtigen Ereignis einfach ausschließt....ich weiß nicht damit hab ich nicht gerechnet.


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    • Daiki
      Kazuya versuchte bei der Thematik vorsichtigerzu sein, da er sich unsicher schien, wie empfindlich Daiki darauf reagierte, aber selbst wenn es den Blauhaarigen zuweilen verärgerte, dass ihre Familie nicht ganz beisammen war nur wegen eines alten, starrköpfigen Mannes, änderte es nichts daran, dass Daiki ein enges Verhältnis zu Hayato und zu seinem Onkel hatte. Unabhängig davon, ob er als legitimer Enkel angesehen wurde oder nicht. Mal abgsehen davon, wie sollte Daiki eine Hotelkette leiten? Er schaffte es ja nicht einmal sein eigenes Leben unter Kontrolle zu bringen. Das war schließlich schon schwierig genug. Auch ohne hohe Erwartungen von außerhalb.
      "Schon gut. Das ist kein so empfindliches Thema, wie es vielleicht im ersten Moment erscheint. Mein Opa hat zwei Kinder, meine Mutter und Hayatos Vater, wobei meine Mutter die Ältere von beiden ist. Rein rechtlich hätte sie also das Erbe des Familienunternehmens übernommen, sie entschied sich aber gegen dieses Erbe und für ein kleines, bodenständiges Leben mit meinem Vater auf dem Dorf. Mein Großvater war es wohl bis dahin gewohnt, dass alles nach seinem Plan läuft, also hat er meine Mutter, meinen Vater und mich damit formell von der Familie verstoßen und uns enterbt. Nicht... dass wir auf sein Geld scharf wären. Daraufhin hat Hayatos Vater das Erbe erst übernommen und nun Hayato selbst. Rein formell ist Opa immer noch der Vorstand und wenn ihm etwas wirklich gar nicht passen würde, könnte er noch dagegen vorgehen, aber da ihm die Erben so ziemlich ausgehen und Hayato der einzige ist, der dies tun kann, hat er wohl gelernt irgendwie über die rebellischen Akte meines Bruders hinwegzusehen, da ihm eh nichts anderes übrig bleibt... Und er kann uns ja auch nicht daran hindern, dass ich mich mit Hayato oder meinem Onkel treffen. Genauer gesagt sind die beiden regelmäßig bei meinen Eltern in der Heimat zu Besuch.", erklärte Daiki daraufhin leicht lächelnd und war einmal mehr froh, dass nur sein Opa solch ein Idiot war. Ansonsten war seine Familie doch garnicht mal so übel...
      Sie hatten zusammen fertig aufgeräumt und schließlich erkundigte Daiki sich nach Kazuya, der nach einigen Momenten schließlich mit der Sprache herausrückte und Daiki wusste ehrlich nicht ob er eher wütend oder traurig sein sollte. "Dein Bruder geht langsam echt zu weit. Ernsthaft? Warum zur Hölle lädt er dich nicht ein? Verdammt... heutzutage lädt man doch sogar seine verhasste Tante vierten Grades zu einer Hochzeit ein!"
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    • ___ Kazuya ___

      Aufmerksam lauschte Kazuya der Erzählung von Daiki, damit er auch keine Information verpasste oder nicht verstand. Er wollte seinen Mitbewohner wirklich kennenlernen, ihm näher kommen und verstehen. Es war schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Kazuya bis vor kurzem noch jegliches menschliches Individuum vermieden hatte. Es hatte sich nichts daran geändert, dass er nach wie vor mit seinen Mitmenschen nicht umgehen bzw. anfangen konnte. Er verabscheute sie nach wie vor alle samt. Aber eine Sache hatte sich geändert, er hatte einen Menschen auf diesem Planeten gefunden, den er tatsächlich nicht verabscheute. Nun es gab natürlich noch Miyako, die fand er auch absolute klasse und eine kleine Stimme in ihm konnte seine Brüder, die er jahrelang geliebt hatte auch nicht hassen. "Verstehe. Das war wirklich sehr mutig von deiner Mutter." antwortete Kazuya mit einem Lächeln. "Geld verändert die Menschen und vielleicht war dein Opa auch mal ganz anders, sonst hätte er ja nicht zwei tolle Kinder auf die Welt setzen können. Irgendetwas muss eure Oma ja an ihm gefunden haben." Mit einem sanften Blick sah er zu dem Blauhaarigen. "Dank ihm gibt es ja indirekt auch dich, also gibt es etwas wofür ich ihn dankbar sein kann." Als sich Kazuya bewusst wurde, was er da gesagt hatte, wurde er plötzlich knallrot im Gesicht und starrte Daiki an. "Oh Gott, war das peinlich." schnell versteckte er sein komplett gerötetes Gesicht hinter seinen Händen. Konnte sich nicht einfach ein Loch auftun? Wie konnte er seinen Gedanken nur laut aussprechen?
      Vielleicht war der Themenumschwung auf seinen älteren Bruder gar nicht so schlecht, damit lenkte er wenigstens von diesem Desaster ab. "Ich verstehe es auch nicht. Scheinbar war selbst Hajime verblüfft und selbst er ist ja nicht gut auf mich zu sprechen."


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    • Daiki
      "Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht wie meine Oma wohl war, da sie noch vor meiner Geburt gestorben ist. Gut möglich, dass sie der positive Aspekt an der Beziehung war. Aber ich finde es auch nicht unbedingt schlimm wie es mit meinem Opa steht. Es könnte besser, aber auch deutlich schlimmer sein.", beendete der Blauhaarige damit das Thema schulterzuckend und schenkte Kazuya ein sanftes Lächeln und musste schließlich bei der niedlichen Ansprache des Jüngeren leise lachen. Wie dieser dann auch noch in Verlegenheit verfiel war ein wirklich unfassbar süßer Anblick und erneut konnte Daiki sich nicht zurückhalten und dem Kleineren durch das Haar zu wuscheln.
      "Gott, du bist wirklich unfassbar niedlich. Immer wieder erstaunlich, dass sich unter dieser süßen Fassade ein extrem begabter Parkourläufer mit beindruckenden Muskeln versteckt.", murmelte der Blauhaarige daraufhin leicht schmunzelnd und ließ schließlich von Kazuya ab, um doch ein eher ernsteres Thema zu besprechen, welches den Jüngeren nicht nur den Tag beschäftigt und betrübt hatte, sondern welches zudem Daiki ziemlich wütend werden ließ, da er einfach nicht fassen konnte, dass Kazuyas ältester Bruder solch ein Arschloch sein konnte. Was war er? Fünf? Selbst wenn der Blonde seinem Bruder tatsächlich die Freundin ausgespannt hätte, war es absolut lächerlich, seinem eigenen Bruder soetwas so lange nachzutragen, insbesondere wenn er nun heiraten wollte. "Ist das sein Ernst? Das ist doch absoluter Kindergarten! Wen heiratet er denn? Die Frau, die sich in dich verknallt hatte? Nicht mal damit könnte er es rechtfertigen. Dein Bruder will nicht, dass du zu seiner Hochzeit kommst und lädt dich nicht ein, informiert dich aber genauso wenig darüber... Ich bin dafür, dass wir diese Hochzeit crashen. Wenn er solch ein Arsch zu dir ist, dann hat er von meiner Seite auch absolut kein Respekt verdient. Ich werde dich extrem heiß und gutaussehend herrichten, besorge dir ein paar echt schicke Designeranzüge und dann tauchen wir dort zusammen auf und stellen den Bräutigam in den Schatten, was sagst du?"
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    • ___ Kazuya ___
      Nachdenklich legte der Junge mit dem seidig blonden Haaren und zu seinem persönlichen Leidwesen Puppengesicht den Kopf leicht schief und sah Daiki an. Ob es dem Blauhaarigen wirklich so egal war wie er tat? Aber immerhin schienen Hayato und sein Onkel vollkommen hinter ihm zu stehen, das war ein großes Plus. Hayatos Liebe zu Daiki schien ohnehin für einen kompletten Verwandtschaftszweig zu reichen, zumindest hatte es auf Kazuya so gewirkt und das, obwohl er ihn nur einmal gesehen hatte. Leute mit so gewaltigen Charisma vergaß man aber tatsächlich verdammt schlecht. Wobei in den Augen von Kazuya auch Daiki vor Charisma und Charme nur so überquoll. Für den Blonden war sein Mitbewohner ohnehin perfekt. Gott, es stimmt wirklich, wenn man verknallt ist, ist an dem Menschen absolut alles toll, selbst wenn er sich bis auf die Knochen blamieren sollte. Nicht das Daiki dies jemals würde! "Wenn es dich tröstet, ich kenne meine Großeltern auch nicht. Ehrlich gesagt wird bei uns nicht gerade auf die Familie wert gelegt, darum war ich auch so fixiert auf meine Brüder. Unser Band war so eng. Gerade Natsuo hat Hajime und mich groß gezogen, er war immer unglaublich liebevoll und gütig. Es....ich glaube immer noch nicht, dass es so weit kommen konnte." gegen Ende wurde Kazuya beim Sprechen immer leise und senkte den Blick wieder. Das er sich im Anschluss aber direkt blamieren musste, das hatte er nicht geplant und er wünschte sich einfach nur das sich ein gewaltiges Erdloch auftut und ihn verschluckt. Wäre für die Welt wohl auch kein großer Verlust, wobei ihn wenigstens ein Mensch vermissen würde. Kazuya wollte daran festhalten, dass Daiki ihn vermissen könnte - zumindest wünschte er sich das. Daiki natürlich fand es extrem niedlich wie der Blonde einfach nur wünschte, dass ihn mal eben jemand gnädigerweise erschlug. Der Kleinere war sich nicht sicher, ob er das nun gut oder schlecht finden sollte. "Ich bin nicht süß....das ist einfach nur peinlich", murmelte Kazuya hinter seinen Händen als ihm sein geliebter Mitbewohner durch das Haar wuschelte. Es machte das Ganze nicht besser als ihm der Blauschopf auch noch Komplimente machte und seine Gesichtsfarbe immer mehr eine ungesunde rote Farbe annahm. War das biologisch überhaupt möglich so rot zu sein? Kazuya war sicherlich ein Außerirdischer.
      Als Daiki aber plötzlich verlauten ließ, dass sie die Hochzeit crashen sollten und er ihn auch noch begleiten würde, vergaß Kazuya sogar für den Moment das er gerade vor Scham im Boden versinken wollte. Perplex sah er hinter seinen Händen hervor. "Was?" stammelte er und sah den Anderen unsicher an. "Aber ich kann das doch nicht machen. Nein, es ist eine andere Frau aber....er will mich dort doch nicht haben, sollte ich da nicht besser wegbleiben? Ich meine dann hasst er mich doch nur noch mehr, falls das überhaupt möglich ist."


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    • Daiki
      Es schmerzte zu sehen wie sehr Kazuya seine Brüder doch eigentlich liebte und wertschätzte und wie sehr sie einander vor all dem Chaos geliebt haben mussten. Dass die Brüder sich aber nun voneinander so distanzierten und zu vergessen schienen, dass sie doch eigentlich Familie waren und sich deshalb unterstützen und gegenseitig helfen sollten, war mehr als traurig und Daiki konnte nicht anders als in dem Moment seinem Mitbewohner seine Hand mitfühlend auf den Unterarm zu legen und ihn traurig anzulächeln. Das war wirklich absolut nicht fair. Kazuya war solch ein grundsätzlich liebevoller und gütiger Charakter und je mehr Daiki über seine Brüder erfuhr, desto mehr hasste der Blauhaarige die beiden... insbesondere den Älteren dafür. Selbst Kindergartenkinder verhielten sich da deutlich erwachsener. Der Plan die Hochzeit zu crashen klang also von Minute zu Minute immer besser und dies wäre ein mehr als angemessener Grund, um Hayatos Angebot anzunehmen und die Kreditkarte des Älteren zu nutzen, um Kazuya in den schicksten Designerklamotten einzukleiden. Natürlich meldete sich in dem Moment wieder Kazuyas schüchterne und zögerliche Art und er meinte, dass er besser von der Hochzeit fernbleiben sollte, aber das würde Daiki sicher nicht zulassen. Schon allein, weil er mal ein ernstes Wort mit dem älteren Bruder führen wollte. "Kommt nicht in Frage.", meinte der Blauhaarige daraufhin bestimmt und trat etwas näher an Kazu, während er dem Jüngeren eine Hand ans Kinn legte und ihn zwang seinen Mitbewohner anzusehen. "Du wirst dorthin gehen und ich werde dich als dein Date begleiten. Wir werden extrem scharf aussehen und Klamotten im Wert der gesamten Hochzeit tragen, während ich deinem Bruder sein verdammtes Ego austreibe und seine zukünftigen Frau klarmache, was für einen Lappen sie da heiraten möchte... alternativ muss ich dich auch nicht als dein Date, sondern nur als Freund begleiten, wenn dir das vor deiner Familie lieber wäre." Parallel zu diesen Worten zückte Daiki auch schon mit der freien Hand sein Handy aus der Tasche und wählte die Nummer seines Cousins. Widerworte würde er von Kazu jetzt sicher nicht dulden. Dafür war er viel zu sehr Feuer und Flamme!
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    • ___ Kazuya ___

      Es war merkwürdig mit Daiki darüber zu sprechen. Allgemein war der Blondschopf niemand der über sich erzählte und schon gar nicht, wenn es etwas war, dass ihn verletzte. Schwäche nach Außen zu zeigen war für Kazuya zu etwas so fremdartigen geworden, dass er ganz vergessen hatte wie erleichternd es sein konnte, wenn man einen Menschen hatte, der einem wirklich zuhörte. Daiki schien sich tatsächlich für seine Sorgen und Probleme zu interessieren, fühlte mit ihm und war sogar wütender als es der Blonde in dem Augenblick war. Es tat Kazuya ungemein gut und allein dieses Gefühl, das es jemanden auf der Welt gab, dem er nicht egal war, ließ ihn wohl auftauen und über solche Themen sprechen. Es machte ihm Angst, aber es fühlte sich dennoch ungemein schön an. Das sein geliebter Mitbewohner aber tatsächlich die Hochzeit crashen wollte, das war doch etwas zu viel des Guten und Kazuya konnte nicht anders, als den Blauhaarigen fassungslos anzustarren und fieberhaft zu überlegen, wie er ihn davon abbringen konnte. Offenbar war es aber sehr schwer Daiki von etwas zu überzeugen, wenn er der felsenfesten Überzeugung war das er im Recht war. "Aber Daiki, ich...", stammelte er überfordert. Es war schon eigenartig. In der Schule fehlten ihm nie die Worte, als verkleideter Nerd war er schlagfertig, taff und selbstbewusst und jetzt vor Daiki wie ein unsicheres Kätzchen, dass sich nach Streicheleinheiten von dem Blauhaarigen sehnte. Kazuya hatte immer mehr und mehr das Bedürfnis vor Scham einfach nur verschwinden zu wollen. Ob es wohl sehr auffiel, wenn er jetzt einfach aus dem Zimmer rannte? Die Kirsche auf der Sahnetorte des Schamgefühls von Kazuya war aber, als ihm Daiki plötzlich das Kinn anhob und ihn mit diesen wundervollen Augen ansah. Oh Gott, sein armes Herz würde das nicht verkraften! Er spürte wie das bemitleidenswerte Organ so heftig gegen seinen Brustkorb hämmerte, als wäre er gerade 5 Stunden Parkour gerannt und nicht einmal dann wäre er so erledigt wie jetzt gerade. Er wollte lieber nicht wissen welche Farbatmosphären sein Gesicht bereits angenommen hatte. Der Blondschopf würde sicherlich eine ideale rote Ampel abgeben. "D...d...Date......" Okay das war's, er war Game over. Irgendwo schwebte seine Seele auf und davon. Kazuya starrte Daiki einfach nur noch an, während der Blauhaarige seinen Cousin anrief und dieser förmlich ins Handy trällerte, kaum hatte er die Stimme von Daiki vernommen. Als was er am Rande noch mitbekommen hatte war, wie Hayato Datum und Uhrzeit nannte ohne groß zu fackeln.


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    • Daiki
      Selbst wenn Kazuya versuchte den Blauhaarigen zu unterbrechen, so wirklich schaffte er das nicht und Daiki war bereits festentschlossen und würde sich von diesem Plan sicher nicht abhalten lassen. Als der Blauhaarige also vorschlug entweder Kazuya als Date oder nur als Freund zu begleiten und der Jüngere ersteres stammelte, nickte Daiki nur mehr als entschlossen und wählte auch schon die Nummer von Hayato, nur um mit ihm wenig später eine Zeit und Datum für eine Shoppingtour in den teuersten Designerläden Tokyos auszumachen. Daiki würde sicher gehen, dass sie erst fertig würden, wenn sie die perfekten Anzüge und perfekten Stylings für die Hochzeit hatten und um ganz sicher zu gehen, würde der Blauhaarige seinen Cousin noch anflehen einen seiner teuren Wagen fahren zu dürfen. In seinem eigenen Auto würde Daiki sicher niemanden bei der Hochzeit beeindrucken und während es ihm selbst wenig bedeutete, mit Marken angeben zu müssen, um sich gegenüber anderen überlegen zu fühlen, war dies eine komplett andere Situation. Gott... wenn Daiki keinen stinkreichen Bruder hätte, hätte er sogar einen Kredit aufgenommen, um dies irgendwie alles zu ermöglichen. Es sollte bloß keine Möglichkeit geben, dass jemand bei dieser Hochzeit auf den Blonden herabsah. Sollte irgendjemand es auch nur wagen Kazuya schlecht zu machen oder ihm ein schlechtes Gewissen einzuflößen, würde Daiki schon dafür sorgen, dass diese Person es nie wieder wagte Kazuya auch nur gegenüberzutreten, geschweige denn mit ihm zu reden. "Wann ist die Hochzeit noch gleich, sagtest du? Am Wochenende, nicht wahr? Hayato hätte übermorgen Zeit, um mit uns eine ausgiebige Shoppingtour zu machen und ich bin erst zufrieden, wenn du einen Anzug trägst, in dem du absolut perfekt aussiehst. Verstanden? Wir werden deiner Familie absolut in den Arsch treten und jeder wird es bereuen, der dich nur schief ansieht. Ganz besonders dein dämlicher Bruder." Wann war Daiki eigentlich das letzte mal so wütend gewesen? Normalerweise war er niemand, den man leicht auf die Palme bringen konnte.
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    • ___ Kazuya ___

      Irgendwann hatte Kazuyas Hirn abschalten, wahrscheinlich um seine armen Nerven zu schonen. Soviel zum Thema einer der Schulbesten. Er war schlichtweg komplett überfordert mit der Situation, zumal das letzte Mal das sich jemand so für ihn eingesetzt hatte Hajime mit 13 war als man Kazuya als Mädchen bezeichnet hatte, woraufhin sein Bruder den Typen verprügelt hatte. Also war es eine absolute Ewigkeit her. Kazuya hatte soziale Interaktionen seit Jahren gemieden war einfach so enttäuscht und deprimiert von der Menschheit, dass er sich in sein Schneckenhaus verzogen hatte und niemanden mehr an sich heranließ. Jetzt war Daiki aufgetaucht der ihn, ohne groß zu bitten, dort herauszog und so für ihn kämpfte, dass Kazuya das Bedürfnis hatte einfach loszuheulen. Da der Blondschopf aber mit seiner eigenen Schwäche nicht umgehen konnte, geschah dies nicht. Er starrte den anderen einfach nur an, der zwischenzeitlich mit Hayato telefonierte und der Typ am Handy nicht einmal irgendetwas hinterfragte, sondern sofort eingewilligt hatte. Was war das bitte für eine merkwürdige Familie? Irgendein für Kazuya fremder Kerl würde ihn einfach in Klamotten stecken dessen Wert ihre Monatsmiete für ein ganzes Jahr betrug.....
      Daiki ließ dem Blonden nicht einmal die Möglichkeit groß darauf zu antworten. Warum war der Blauhaarige nur so wütend? "Ich kann doch nicht das Geld deines Cousins annehmen Daiki. Ich kenne ihn nicht einmal richtig und hab ihn lediglich kurz gesehen.", meinte Kazuya dann, merkte aber schnell das Daiki gar nicht mehr so wirklich runterkam. Er war wirklich wütend für ihn....Kazuya schien wohl verlernt zu haben solche Gefühle offen zu zeigen. Da der Blondschopf einfach so unsagbar überfordert war und er einfach nur wieder das schöne sanfte Lächeln von Daiki sehen wollte, schlang er schnell die Arme um seinen Mitbewohner ohne wirklich zu realisieren was er da gerade tat. "Bitte lächle wieder, ja?"


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    • Daiki
      Er stockte, als Kazuya plötzlich seine Arme um den Größeren schlang und darum bat, dass Daiki endlich wieder lächeln würde. Zugegeben war der Gefühlsausbruch des Blauhaarigen absolut untypisch für ihn und passte so gar nicht zu seiner sonst so fröhlichen und freundlichen Art, die eigentlich seinen Charakter ausmachte. Es schockierte Daiki ja beinahe selbst, dass er dadurch so unfassbar wütend und ungehalten wurde, dass er eine Seite an sich entdeckte, die er normalerweise ja selbst nicht einmal kannte.
      "Tut mir leid...", murmelte Daiki in Kazuyas blonde Haare, ehe er langsam auch seine Arme um den Kleineren schlang und die Umarmung damit erwiderte. Er lehnte sein Kinn an Kazuyas Scheitel und atmete dann langsam aus, um sich ein wenig von dieser Wut zu beruhigen, die plötzlich wie aus dem Nichts aufgetaucht war und ihn immernoch innerlich sehr beschäftigte. "Du bist ein unfassbar netter und liebevoller Mensch und ich hasse es einfach zu sehen, wie dir die wenigen Leute, die dir so viel bedeuten auch noch weh tun. Ich kann nachvollziehen, dass du dadurch kein großer Fan von Menschen im Allgemeinen bist und deswegen will ich dir unbedingt helfen. Lass mich dir also bitte helfen. Ich werde mich zurückhalten und kein Drama veranstalten, aber ich empfinde es trotzdem als sinnvoll zu dieser Hochzeit zu gehen und deinem Bruder zu zeigen, dass ihr immer noch Familie seid. Was das Outfit angeht... denk einfach nicht darüber nach. Das ist meine Art und Weise um dich zu unterstützen und Hayato hilft gerne. Glaube mir... Abgesehen davon, will ich einfach nur für dich da sein und dich unterstützen. Kannst du das akzeptieren?" Langsam löste Daiki die Umarmung wieder um den Kleineren direkt ansehen zu können und dabei schlich sich sogar ein kleines Lächeln auf die Lippen des Blauhaarigen. Er hatte Kazuya wirklich sehr in sein Herz geschlossen und war glücklich solch einen guten Freund in ihm gefunden zu haben. Es war also das Mindeste ihm zu helfen. Das taten Freunde schließlich selbstverständlich.
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    • ___ Kazuya ___

      Oh Gott was tat er da! Er umarmte Daiki einfach so! Er der jedes menschliche Individuum, gut fast jedes, verfluchte und das letzte Mal vor Jahren jemanden freiwillig umarmt hatte (Die Umarmungen mit Miyako zählten nicht, sie ließ ihm ja keine andere Wahl). Es war ein merkwürdiges Gefühl, aber gleichzeitig auch angenehm und diese Nähe zu Daiki verursachte ein Kribbeln am gesamten Körper des Blonden. Ob Daiki es hören konnte? Hören wie sein armes Herz mal wieder irgendwelche Rekorde aufstellte? Ganz ehrlich, sein gutaussehender Mitbewohner war echt nicht gut für seine Gesundheit. Hoffentlich hörte er es aber nicht! Knallrot im Gesicht unterdrückte er den Drang sich an den Größeren zu schmiegen, aber als dieser seine Arme um ihn legte, musste er eher damit kämpfen nicht einfach umzufallen. Als sich Daiki bei dem Blonden entschuldigte blinzelt er perplex und sah ihn mit großen Augen an, als er losgelassen wurde. So viele freundliche Worte war er überhaupt nicht gewohnt, das einzige auf das die Leute ihn reduzierten war sein Aussehen. Seinen Charakter hatte bislang selten jemand bemerkt, weshalb Kazuya gerade ein wenig zu überfordert war, um darauf irgendetwas zu erwidern, dass nicht wie ein Gestammel aus Undefinierbaren klang. "Mir ist zwar wirklich unwohl, wenn man Geld für mich ausgibt, aber in Ordnung. Ziehen wir das durch..." Ganz überzeugt klang er zwar nicht, aber es berührte Kazuya wirklich ungemein, wie viel es Daiki bedeutete. Wie er sich für ihn einsetzte und kämpfen wollte. Womit hatte Kazuya nur so einen wundervollen Menschen verdient? Wie konnte man sich bitte nicht in diesen Mann verlieben. Ja, es war schon in Ordnung wenn er nie mehr sein konnte als nur ein Freund, hauptsache er konnte an der Seite dieses herzensguten und atemberaubenden Mannes bleiben.


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    • Daiki
      Die Umarmung hatte recht lange angedauert, aber sie hatte Daiki langsam wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht und seine Wut gemildert. Er wusste, dass er so ausgeflippt war, weil sein Mitbeohner ihm ans Herz gewachsen war und er es hasste zu sehen, wie dieser schlecht behandelt wurde, wenn er doch eigentlich ein sehr lieber und netter Kerl war, dessen Herz ganz genau am richtigen Fleck saß.
      Langsam lösten sie sich wieder und zu Daikis Erleichterung nahm Kazuya schließlich schweren Herzen die angebotene Hilfe an.
      "Genau das wollte ich hören. Sehr gut! Du musst dir keine Sorgen oder Gedanken machen, Hayato und ich wir regeln soweit alles, damit alles für das Wochenende perfekt ist.", murmelte Daiki regelrecht begeistert und schenkte dem Kleineren dabei ein strahlendes Lächeln, während er nebenher grübelte, was sie abgesehen von der Kleidung und dem Auto noch benötigen würden. "Da fällt mir ein... ich werde auf jeden Fall vorher noch einmal zum Friseur gehen, mit ausgewaschenen blau-grünen Haaren kann man wohl niemand beeindrucken. Ich denke hellblond wäre als nächstes gar nicht mal so übel und meine Haare sind schon wieder recht lang. Möchtest du auch einen Termin beim Friseur vorher haben?" Prüfend ließ der Blauhaarige eine Hand durch die blonden Haare seines Mitbewohners gleiten, als würde er überlegen, genau diese Haarfarbe auch haben zu wollen, ehe er seine Hand wieder sinken ließ und langsam von Kazuya wegtrat. "So... ich mach uns beiden jetzt etwas Leckeres, dann setzen wir uns mit den Tellern auf mein Bett und schauen uns irgendeinen trashigen, kitschigen Film mit schlechten Schauspielern an um diesen beschissenen Tag besser ausklingen zu lassen. Was hältst du davon? Einverstanden?" Damit würden sie sich einen schönen restlichen Abend gönnen und bald schon würde ihre Verwandlung in zwei unfassbar heiße und unwiderstehliche Kerle beginnen. Wenn auf der Hochzeit sie nicht mindestens eine Schar von Single Frauen und Männern anflirtete, wäre Daiki maßlos enttäuscht.
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