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Andrew Niamhs Aussagen waren auf der einen Seite erfrischend unbesorgt, auf der anderen ziemlich irritierend. Andrew verspürte eine breite Palette an Emotionen. Ihm wäre es deutlich lieber, wenn Ezra sich nie wieder verletzen würde, denn das war das einzige Probleme, das er mit ihm hatte. Die ständige Panik, dass er sich irgendetwas antat. Man musste sich ständig Sorgen machen, vor allem weil er eben leider (?) keine Kakerlake war. Er konnte auch nur so viel überleben, wie jeder andere Mensch, u…
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Andrew Dass Niamh absolut nicht besorgt klang, schockierte Andrew zwar ein wenig aber es war auch irgendwie beruhigend. Vielleicht hatte es ihm gefehlt, dass ihn jemand daran erinnerte, wie robust Ezra war. Auch wenn er gerade alles andere als robust aussah und jedesmal, wenn Andrew die blauen Flecken in seinem Gesicht sah, wollte er sofort schreien. "Oh, gut", sagte er erleichtert, als Niamh ihren Flug erwähnte. Er sackte etwas in sich zusammen und lehnte sich in den Stuhl. Er fragte sich, waru…
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Alin Alin runzelte die Stirn, als der Vampir das Wort Knoblauch wiederholte und so irritiert klang, als würde er überhaupt nicht verstehen, wovon Alin gerade redete. "K-konzentrat", hing er an, als würde das irgendetwas ändern. Dann standen sie sich eine sehr lange Zeit schweigend gegenüber, oder, naja, Alin stand. Der Vampir kauerte in einer Ecke wie eine verängstigte Maus. Als könnte er sich so klein machen, dass Alin ihn irgendwann mit dem bloßen Auge nicht mehr sah. Okay. Das war doch armsel…
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Andrew Der Arzt verließ das Zimmer und ließ Andrew alleine bei Ezra, während es bei Niamh noch klingelte. Er betete, dass sie abheben würde, damit irgendjemand so schnell wie möglich hierher kommen und ihm sagen konnte, was los war. Und außerdem… sollte sie vielleicht wissen, was mit ihrem Bruder passiert war, egal wieviel Kontakt sie in den letzten zehn Jahren gehabt hatten. Seine Gebete wurden erhört. Als er Niamhs Stimme durch sein Handy hörte, war er kurz seltsam erleichtert und musste tief …
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Andrew Es verging sicher eine Stunde, bis die Ärztin von vorhin mit einer Sozialarbeiterin zurückkam und den Vorhang zur Seite zog. Andrew saß auf einem Stuhl neben dem Bett und hatte sich vor etwa einer halben Stunde das Baby von dem älteren Jungen gestohlen. Einerseits, weil er deutlich größer war und - Andrew ging davon aus dass sie ein Mädchen war - die Kleine vielleicht eine Runde schlafen konnte, wenn der Junge sie nicht so krampfhaft festhielt. Andererseits wollte er einfach irgendetwas h…
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Richard Natürlich hob der Arsch nicht ab. Wusste er nicht, dass er genau genommen noch im Dienst war? Andrew hatte schon immer einfach nur das getan, worauf er gerade am meisten Lust hatte. So dämlich konnte auch kein anderer sein, in ein brennendes Haus zu laufen. Richard seufzte, legte sein Handy weg und konzentrierte sich wieder auf Calebs Schluchzen, was irgendwie auch nicht besser war. Dieser Morgen war der reinste Horror. Er war auch deutlich zu müde, um sich um all das zu kümmern und glei…
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Richard Caleb war erschreckend blass. Blasser, als er es gewesen war, als Richard ihn bei seinem kleinen versuchten Diebstahl erwischt hatte. Richard scannte den Raum noch nach seinem T-Shirt ab, als Caleb auch schon auflegte und er seine Chance verpasst hatte. Er hatte ungefähr gehört, was Steve gesagt hatte, da es in seinem Schlafzimmer todstill gewesen war. "Wir sollten ein paar Sachen einpacken, nicht viel. Wir können so gut wie alles einfach in Moskau kaufen, und wir haben sowieso nicht vie…
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Richard Vom Arbeits-Klingelton wachzuwerden, war nie ein gutes Zeichen. Richard runzelte die Stirn und rieb sich über die Augen, bevor er seinen Arm unter Caleb hervorzog und sich aufsetzte. Oh Mann, hatten sie gekuschelt? Wie war das denn passiert? Richard nahm sein Handy von seinem Nachttisch und nahm den Anruf an, während sein Blick noch eine Weile an Caleb festhing. Wenn er schlief, sah er ausnahmsweise mal richtig friedlich aus. Richard musste seine Gedanken aktiv stoppen, bevor sie sich in…
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Andrew Andrew lief zurück in den ersten Stock, wo er Ezra vorhin zurückgelassen hatte, da kam ihm von oben ein so gequältes Kreischen entgegen, dass er einen Zahn zulegte. Es war eine Frauenstimme, die leiser wurde, je schneller Andrew lief, bis er die Quelle des Lärms gefunden hatte. Er lief durch eines der Zimmer hindurch, dahinter war eine Türe, die ins Badezimmer führte und ihm eine unheimliche Szene zeigte. Andrew blieb im Türrahmen wie versteinert stehen. Vor ihm kniete Nadia über einer Fr…
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Andrew Das Bild, das sich ihnen ergab, war grauenvoll. Es war chaotisch und Andrew wollte irgendwie als erstes den Passanten erklären, dass sie auf keinen Fall ins Haus rennen sollten, weil das so ungefähr das dämlichste war, das man in einem Brandfall tun konnte. Aber sie waren ja selbst gerade kurz davor, völlig ohne Schutz in ein qualmendes Haus zu laufen. Andrew seufzte frustriert, als er sah, dass weder Feuerwehr noch Rettung bereits am Ort waren. Die Polizei konnte ungefähr so viel ausrich…
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Jay nickte. "Das klingt gut", sagte er. "Ich hab's vermisst, mit anderen Leuten zu spielen" Er lächelte leicht, nur um dieses Lächeln dann etwas gezwungener aufrecht zu halten, als Theo Noel und ihn "süß" nannte. Es war auf jeden Fall noch gewöhnungsbedürftig, so etwas zu hören. Jay machte sich peinlich berührt daran, ein paar Töne des ersten Songs, der ihm einfiel, auf der E-Gitarre zu spielen. Währenddessen spürte er, dass Theos Kommentar zwar ungewohnt gewesen war, ihn aber irgendwie glücklic…
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Andrew Andrew war sich sicher, dass sein eigener Schock sich in Ezras Augen widerspiegelte. Welcher kranke Arsch lief in einem Waisenhaus Amok? Er hörte dem russischen Gestreite eine Weile zu, dachte aber an etwas völlig anderes. Es war eine grauenvolle Idee. Eine abartig verantwortungslose Idee. Aber sie konnten hier nicht herumstehen, warten und daran glauben, dass Nadia und Jelena extra eine Ablenkung geplant hatten, um sie hier wegzulocken. Und selbst wenn… wie könnten sie darauf nicht anspr…
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Alin Was noch deutlich überraschender kam, als der Schnitt an seiner Hand, war die Person, die plötzlich vom Himmel fiel. Alin, der eben noch über das Bett gebeugt gestanden hatte, wurde von der Wucht, die ihn von oben traf, sofort niedergerungen. Die Schwere drückte ihm die Luft aus den Lungen, und, sobald er sich von dem Sturz erholt hatte und seine Umgebung wieder wahrnehmen konnte, sah er die Gliedmaßen und ließ einen schockierten Schrei aus. Er kämpfte sich zusammen mit der Person aus der u…
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Andrew Er liebte Ezras Humor. Das tat er wirklich. Und es gefiel ihm auch, mit ihm in ernsten Lagen zu scherzten, um alles etwas aufzulockern. Aber heute bekam Andrew es einfach nicht zustande. Er hatte keine geistreichen Antworten auf Ezras Kommentare, dafür war er eindeutig zu sehr in Work-Mode. So sehr, wie noch nie. Er nahm das Ganze vielleicht sogar ernster, als er musste, aber er hatte das Gefühl, dass es neben Mikhail und Ezra doch eine Person geben musste, die sich wie ein Roboter verhie…
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Alin Alin öffnete das Fenster, nachdem durch die Scheibe kaum Licht einfallen konnte. Sofort wurde es etwas heller und die Sonne konnte durch die schmale Öffnung einen Strahl in den Raum werfen. Alin lehnte sich ein wenig aus Fenster und atmete tief die frische Luft ein. Die Räume waren so hoch, dass es sich im zweiten Stock schon so anfühlte, als wäre man im vierten. Bei der Realisation ging er einen Schritt zurück. Solange es hier drinnen etwas sonniger war als im Rest des Hauses, war er auch …
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Im Ernst? War das jetzt Jays Leben? Er richtete sich peinlich berührt auf und wusste nicht wirklich, was er antworten sollte. Er war wohl echt schlecht darin, irgendetwas geheimzuhalten. Es störte ihn hier allerdings auch etwas weniger, weil Theo kein wichtiger Bestandteil seines Lebens war, oder so. Es war ihm ein wenig unangenehm. Unangenehm genug, dass er zurück zu seiner ausgewählten Gitarre ging und sie sich wieder umhing, um die Aufmerksamkeit von Noel und ihm wegzulenken. Aber vermutlich …
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Andrew Ezra sah heute Morgen etwa so aus, wie Andrew sich die letzten Tage gefühlt hatte. Er war froh, zumindest halbwegs gut geschlafen zu haben, damit sie nicht beide Zombies verkörperten. So oder so wollte Andrew seinen Freund gerne in eine Decke einwickeln und zurück ins Bett tragen. Sein Mitleid verabschiedete sich nur für eine Sekunde am Frühstückstisch. „Und ich war so stolz auf dich, dass du dein Verlangen unterdrückt hast. Aber meinetwegen. Nicht, dass es was zum gratulieren gibt“ Außer…
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Jay blinzelte irritiert, als Theo ihn aufforderte, sich eine Gitarre auszusuchen. Was, er war nicht zum zusehen hier? Sobald Theo verschwunden war drehte Jay ruckartig den Kopf zu Noel und sah ihn mit großen Augen fragend an. "Ich meine… irgendwie schon, ja", antwortete er voller Überforderung. "Aber ich hab selbst gesagt, ich bin ein Fan von Überraschungen und will nichts wissen. Die letzten fünf Minuten waren nur leicht peinlich, weil ich keinen Plan hatte, was abgeht" Er sah sich erneut in de…
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Jay stieg aus dem Auto und war augenblicklich verwirrt, als sie in einer Wohngegend ohne irgendwelche Restaurants, Kinos, Bars, Museen oder sonstigen Kram standen. Besuchten sie jemanden? Oh Gott. Jetzt bereute Jay noch mehr, sich Noel in seinem Stil nicht irgendwie angepasst zu haben. Auch, wenn er dafür erstmal einkaufen gehen müsste. Dann kam ihnen auf einmal jemand entgegen, den Jay gleichzeitig zu gut und überhaupt nicht kannte. Sein Gehirn fror ein. Bis Theo vor ihnen zu stehen kam und ihn…
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Andrew „Wenn ich irgendwann seltsame Blicke von Steve bekomme, suche ich die Schuld zuerst bei dir und deinem Versuch, potentielle Flirts für mich abzuwehren. Was, nebenbei bemerkt, völlig sinnlos ist. Falls ich dich erinnern darf: Es hat noch niemand so lange mit mir ausgehalten, wie du. Du bist drauf und dran mich länger zu kennen, als meine Eltern“ Vermutlich nicht nur das. Ezra kannte ihn an diesem Punkt seines Lebens vermutlich auch besser, als Andrews Eltern ihn je kennen konnten. Zwischen…