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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragKaum hatte sich die Tür hinter Tava geschlossen, setzte Malleus bereits an zu reden. "Ist dir bewusst, wie alt diese Aufzeichnungen sind, Tava? Wie unbezahlbar? Vergiss die Seide und das Gold. Das hier ist unschätzbares Wissen und es existieren keinerlei Kopien." Seine Stimme war so eisig kalt, dass es Tava dabei fröstelte. Der Ton machte etwas mit ihr, trieb ihr das Temperament aus und ließ sie sich mit einem Schlag ganz klein vorkommen. Wenn Tava nicht mochte, dass Malleus sie tadelte, dann mo…
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Es dauerte nicht lange, bis Chester das Zelt geräumt hatte und den Vorhang nach dem letzten zugerissen hatte. Es dauerte auch nicht lange, bis Laufschritte vom Gang ertönten und dann Owl herein gesprintet kam. Aber für Chester waren es in diesem Augenblick Stunden, in denen er sich wieder zu dem Leichnam umdrehte und ihn ansah, als würden sie beide eine Unterhaltung führen, ohne dabei ihre Körper zu benutzen. Tobys Augen waren geöffnet und für alle Ewigkeit ins Nichts gerichtet. Sie sahen Cheste…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragAls Tava das nächste Mal hinsah, hatte sich doch ein bisschen Licht erhoben. Das war auch kaum verwunderlich, wie aufgescheucht die ganzen Leute waren, nur wegen so ein bisschen Rauch. Es war ja trotzdem gar nicht viel und wenn sie sich einmal den Moment nehmen würden, um ein bisschen darüber nachzudenken, könnten sie erkennen, dass sich das Feuer ganz leicht bekämpfen ließ. Auch, wenn Tava auf ihrem Weg wohl an mehreren Stoffen gezündelt hatte. Aber sie dachten nicht nach und bald wuchs eine Fl…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragEin Blick zurück zeigte Tava, dass Amentia aufgestanden war und ihr jetzt folgte. Der Stich Nervosität, der in ihrer Brust gesessen hatte, wandelte sich in ehrliche Sorge. Sie wollte nicht gebranntmarkt werden. Was für ein Schwachsinn! „Wir sind noch nicht fertig, Tava!“ Die Stimme erinnerte sie für einen Moment so stark an jemand anderen, dass sie wirklich langsamer wurde, damit sie nicht dieses gewisse enttäuschte "Tava" provozierte, dass sie schon von ihm gehört hatte. Aber dann schob sie sic…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragEs war schwierig, Amentia aufmerksam zuzuhören, wenn um Tava herum das Chaos tobte und die Stimme der Frau immer mal wieder in der Menge leiser und dann wieder lauter wurde. Außerdem war Tava unglaublich davon abgelenkt, diesen ganzen Raum nicht in einem Feuerinferno aufgehen zu lassen. Wie einfach es wäre und wie befriedigend! Bei dem vielen Stoff würden die Flammen den ganzen Raum füllen, groß und hell und zerstörerisch. Leider war dieser Raum nicht offen, sodass sie nicht nach draußen kamen, …
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Das Jahr fand seinen spektakulären Abschluss in der Neujahrs-Aufführung, die nahtlos zu Mitternacht überging. Zirkus Magica präsentierte alle seine Wunder, seine Sensation und seine Kunst, um mit möglichst viel Gelächter, glitzernden Augen und farbigen Lichtern das alte Jahr zu verabschieden und mit Schwung ins neue Jahr hinüber zu rutschen. Die Wege waren am Abend so überfüllt, dass man kaum vorankommen konnte, und überall mühte sich das Personal dabei ab, die Besucher nach allen Regeln der Kun…
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Theresas laute Stimme schlug plötzlich durch das Zelt und ein unsichtbarer Teil von Chester zuckte auch zusammen, aber es überwand nicht die Kontrolle seines Körpers, um an die Oberfläche zu geraten. Weil er dasselbe tat wie ihre Mutter. Das kam mindestens genauso unerwartet wie der plötzliche Zorn, der Theresa aufspringen ließ. Jetzt war nichts mehr von dem scheuen Mädchen übrig geblieben, jetzt hatte Chester irgendetwas in ihr hervorgeholt, das sie vollständig ihre Umgebung vergessen ließ. Zum…
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Chester legte den Kopf schief, während er Theresa so betrachtete. Da stand er nun, nach drei Monaten des Wartens, und bekam zu hören, dass er derjenige hätte sein müssen, sie von ihrem Trauma zu befreien. Es hatte ihr gar nichts gebracht, die Abgeschiedenheit zu ihm, die Abweisung, während sie andere bei sich aufgenommen hatten. Ehrlichkeit hätte ihr geholfen, aber nicht das, was Chester ihr unterzogen hatte. Was er jedem unterzog, denn schließlich hatte sich das als effektivstes erwiesen. Wie m…
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Zoras wählte mit Absicht die Unterseite seines Armes. Es gab ein paar Stellen an seinem Körper, die "unbeschadet" geblieben waren, womöglich, weil sie ein zu großes Risiko mit sich brachten. Velius hatte Telandirs Narbe niemals aufgerissen, er hatte sich nicht an seinem Hals zu schaffen gemacht und auch nicht in der Nähe seiner Hauptschlagadern. Zwar wäre er sicherlich gründlich genug gewesen, um die Klinge nicht ausversehen zu tief eindringen zu lassen, aber mit dem Umstand, der in Theriss dama…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragTava gefiel es nicht, dass Malleus sie zurücklassen sollte, aber sie konnte nicht wirklich etwas dagegen einwenden. Diese ganze Kult-Sache war nicht wirklich ihre Welt und sie hatte bei Amentia bereits deutlich gemerkt, auf was für einem dünnen Seil sie sich jetzt schon befand. Das war einfach das Problem, das sie schon lange verfolgte und ihr sicherlich auch in dem Abschluss ihrer Alchemisten-Lizenz im Weg stand. Tava besaß einfach nicht das nötige Feingefühl für gesellschaftliche Belange und w…
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"Warum ist es wichtig, das ich eine Wahl habe? Damals hast du mir auch keine Wahl gelassen, Chester." Chester öffnete bereits den Mund, um ihr zu widersprechen. "Nein, lass mich ausreden. Ich hatte nie eine Wahl, nicht einen Moment lang." Da klappte er den Mund wieder zu. Denn was hätte er da schon berichtigen können? Er hatte Theresa gewählt und die einzige Sache, die sie vor ihrem Schicksal hätte bewahren können, hatte nicht existiert. Es hatte niemals in ihrer Entscheidung gestanden, ob sie s…
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Es dauerte einen Moment, bis Theresa ihn wieder ansah, und als sie es tat, blickte Chester zurück in das einst fröhliche, glückliche Paar Augen, das vor Freude nur so gefunkelt hatte. Damals. Denn jetzt war das Glitzern aus den Augen gewichen und hatte einer trüben Niedergeschlagenheit Platz gemacht. Genauso wie bei Toby, schoss es Chester bei dem Anblick durch den Kopf. Er war zwar nicht dem allgemeinen Aberglauben des Zirkus unterlegen, dass Tobys Heimweh ansteckend war, aber wenn er jemanden …
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Lewis zappelte mit allem, was das Zeug hielt. Das war schon eine merkwürdige Situation; wer hätte denn gedacht, dass er sich jemals mit einer solchen Inbrunst aus Santiagos Griff befreien wollen würde? "Du musst es besser versuchen, Lewis." Er schnaubte empört und stemmte sich gegen die verflucht starken Arme an. Die ausgeprägten Muskeln fühlten sich unter seinen Fingern wie Stahl an, keine besonders hilfreiche Tatsache. Sonst war es sexy, jetzt war es frustrierend. "Glaubst du wirklich, du kann…
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Chester war alleine. Alleine mit seinen Gedanken. Alleine mit seinen Gefühlen. Alleine in dem Ring aus Zuschauern, als Theresa nach draußen marschierte und Toby einen Versuch unternahm, zu ihr aufzuschließen. Alleine unter den betroffenen Blicken, die sich schnell abwandten, als er herumwirbelte. Alleine mit seinen Wünschen. Alleine mit seinen Ängsten. Wir alle verbringen den Rest unserer Tage hier, bis wir eines Tages hier sterben werden. Aber Theresa, liebste, naive Theresa. Wie konnte sie auc…
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"Nein. Wie kannst du es wagen!?" Bei der unerwartet lauten Antwort der zierlichen Frau, schnappten einige Leute hörbar nach Luft. Sogleich verschwand wieder das Getuschel und alle Anwesenden starrten mit riesigen Augen auf die Neue, die sich Chester mit größerem Mut entgegen stellte als der größere Mann zuvor. Das Blitzen in ihren Augen machten dem des Direktors alle Ehre. "Wie kannst du es wagen nach drei Monaten - Herrgott, Chester, drei verdammte Monate! - der Funkstille aus deinem Loch zu kr…
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Aufgeregtes Getuschel ging durch das Zelt, begleitet von erschrockenen Gesichtern und überraschten Lauten. Der kleine Unfall sorgte für Schock bei all den umstehenden Leuten, nachdem er so lebensgefährhlich war. Theresa trug nicht viel mehr als einen kleinen Schnitt davon, aber wo der Schnitt saß, war überaus furchteinflößend. Mit einem Mal war die ganze Sache nicht mehr so lustig und unterhaltsam. Mit einem Mal wurde man sich des großen Risikos bewusst. Roy bahnte sich bereits einen Weg zu ihne…
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Sobald klar war, dass Santiago nicht mehr fahren würde, drängte ihm Lewis ein paar Gläser mehr auf und dann hatten sie auch schon größtenteils vergessen, was außerhalb ihrer kleinen Welt aus dröhnendem Bass, schallender Musik und fließendem Alkohol vor sich ging. Zu Lewis' absoluter Begeisterung hatte der Mann auch dieses Mal seine Farben dabei und so konnte er sich wieder über seinen Körper hermachen. Der Reiz der ganzen Aktion war keineswegs verloren; Lewis kicherte und lachte und gab hirnlose…
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Lewis stieß ein lautes, geradezu theatralisches Stöhnen aus. "Man, ich bin gern bei dir, echt gern, aber ich kann nicht die ganze Zeit in der Bude hocken. Da werd' ich noch wahnsinnig. Kann ich nicht einfach... weiß nicht. In andere Clubs gehen? Kannst du mir nicht einen Passagierschein fürs Crypt besorgen? Hier ist es doch bestimmt sicher." Er versuchte sich an einem halben Lächeln. Die Vorstellung, die nächsten Tage auch noch in diesem Quarantäne-ähnlichen Zustand wie bisher zu verbringen, war…
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"Das war kein normaler Einbruch, die haben nicht nach irgendwas gesucht. Die haben nach jemandem gesucht. Nach dir. Die Frage ist nur, warum." Lewis starrte Santiago ungläubig an. Er hatte seinem Freund nur davon erzählt, weil er seinen Ärger irgendwo ablassen und sich vielleicht ein bisschen darüber aufregen wollte, was für ein Pissloch diese Stadt manchmal sein konnte. Er hätte niemals gedacht, dass der andere es so ernst nahm. Oder in Verbindung mit ihrer Verfolgungsjagd brachte. Das waren do…
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Lewis ließ sich höchst vergnügt von Santi ins Crypt und dann auch noch durch die Menge hindurch leiten. Sie bekamen einen freien Tisch im Restaurant, wie schon beim letzten Mal, und wie beim letzten Mal war auch Trixie wieder da. Ihre Haarfarbe schien jetzt in der Düsternis zu leuchten und ihr eigenes Licht zu verströmen. Lewis fand das cool. "Muss ja was ernstes sein, wenn Santi dich mehr als einmal mitbringt." "Das will ich doch hoffen. Sonst war all meine Mühe bisher umsonst." Er grinste erst…