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Vincent funkelte die Polizisten sogar noch durch das Fenster an - auch wenn er sie überhaupt nicht mehr sehen konnte, dank seiner noch immer kaputten Augen. Mit nur einem Ohr konnte er auch nur erahnen, wann sich ihre Kutsche entfernte. Viel mehr verriet ihm aber Noras Aufatmen draußen im Foyer, das er sehr wohl hörte. Kaum nahm Vincent das war, kicherte er und schlang einen Arm um Thomas. "Ich glaube, ich hätte diesen Henry beinahe dazu gebracht, sich in die Hosen zu machen," lachte er, als Tho…
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Vincent brach in schallendes Gelächter aus, kaum hatte Callaghan seine kleine Frage gestellt. Doch an seinem Lachen war nichts amüsiertes. Viel eher spiegelte sich darin all die gängige Arroganz eines Lords wider. Eines sehr angefressenen Lords. Er vollendete seine Aufführung damit, dass er sein Glas auf seinen Schreibtisch hämmerte. "Mister Callaghan," begann er und ignorierte dabei vollkommen den Rang des Mannes als Polizeichef. "Ich weiß, hier in England ist es nicht Gang und Gebe, die Polize…
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"Kein Grund zur Besorgnis," grunzte Vincent kopfschüttelnd. "Ich war nicht besorgt, bis ich aus einem Fenster springen musste." Mit einem genervten Wink ließ er den Polizisten seine Fragen stellen. Der Mann war ja schlimmer als Thomas, wenn es um die Physiologie eines Vampirs ging. Vincent schwirrte tatsächlich der Kopf. "Langsam, langsam, Mann, da kommt ja keiner mit," beschwerte er sich. "Ja, ich war bei Thomas. Ich hatte ihn zu mir nach Harker Heights eingeladen, damit er mal ein bisschen rau…
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Vincent lehnte an dem massiven Schreibtisch in seinem Salon, als die beiden Polizisten anklopften. Er informierte Thomas über die Ankunft der Männer noch bevor Nora die Tür erreicht hatte, damit sein Liebster genug Zeit hatte, sich mental darauf vorzubereiten."Überlass mir das Reden. Du hast gerade alles verloren, du stehst unter Schock, deine Stille ist verständlich." Kurz darauf führte Nora die Polizisten in den Salon. Diesen Henry kannte er ja schon, von dem ließ er sich noch weniger beeindru…
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Vincent Griff um Thomas wurde etwas stärker. Er kannte das Gefühl, alles zu verlieren, wenn auch nicht auf solch dramatische Art und Weise. "Du hast doch mich," antwortete er. "Mach dir um Geld keine Gedanken, ja? Ich regle das schon für dich. Die Entscheidung, ob du hier wieder etwas aufbauen willst, kann ich dir nicht abnehmen, aber... Du weißt, dass du immer bei mir willkommen bist. Du kannst gern bei mir in Harker Heights einziehen. Oder hier, wenn du lieber in Cambridge bleiben willst. Dann…
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Vincent grummelte und rückte ein kleines bisschen von Thomas ab. Er war noch nicht bereit, seine friedliche Bewusstlosigkeit wieder aufzugeben, nur um sich die ganze Nacht mit seiner brennenden Haut herumzuschlagen und an Langeweile zu sterben. Und schon gar nicht wollte er sich mit dem Gesöff auseinandersetzen, dass Thomas da herumschwenkte als sei es teurer Alkohol. Abwasser hätte nicht schlechter riechen können."Geh weg," jammerte er und zog sich die Decke über den Kopf. Wie konnte er jeden A…
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Vincent würde es niemals zugeben, aber er war froh, als Thomas damit fertig war, ihn in eine Mumie zu verwandeln, und er sich einfach wieder hinlegen konnte. Jetzt noch ein gutes Buch under Abend wäre beinahe perfekt. Nur, dass man dafür funktionierende Augen brauchte! Vincents Laune besserte sich nicht unbedingt im Laufe der Nacht. Er konnte sich kaum bewegen und seiner liebsten Beschäftigung konnte er auch nicht nachgehen. Stattdessen war er in seinem eigenen Körper gefangen. Das konnte auch n…
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Vincent ergriff Thomas' Hand."Lord Harker, schon vergessen?" sagte er schlicht. "Wenn ich mein gesamtes Gewicht in den Ring werfe, dann hat Stephen keine Chance, egal wie viel Geld er meint zu haben." Er seufzte. "Aber wenn dir dieses Risiko zu groß ist, dann habe ich nichts gesehen. Ich kann mich so wie so nur an Fetzen erinnern. Vielleicht stand ich einfach nur unter Schock von meinen Verbrennungen, und mein verstand war vernebelt von dem vielen Rauch. Die Leute kennen mich als Langschläfer, n…
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Vincent hasste es, sich so umsorgen lassen zu müssen. Er war derjenige, der das normalerweise veranlasste! Aber welche Wahl hatte er schon, halb blind, halb taub wie er war? "Du gehst nirgendwo hin, Thomas. Hast du vergessen, was das letzte Mal passiert ist, als die Polizei Kontakt mit uns hatte?" Vincent grinste verschlagen und nippte an seinem Drink, der erheblich weniger Umdrehungen hatte, als er es sich gewünscht hätte. Es richtete beinahe gar nichts gegen den furchtbaren Nachgeschmack von S…
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"Ich wollte ihn töten, weißt du?" gab Vincent nur zurück. "Ich hatte ihn. Ich hätte nur zubeißen müssen. Aber ich konnte nicht. Ich weiß nicht, warum, aber ich konnte es nicht." Er stand auf, hinderte sich selbst daran, sich zu strecken, wie er es eigentlich wollte, und schlurfte hinüber zum Sessel, um sich seine Robe überzuziehen. Die Bewegungen seiner Arme waren vorsichtig angesichts der Verbrennungen auf seinem Rücken, die ihn bei jeder Gelegenheit an ihre eigene Existenz erinnerten. Seine Si…
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"Du bist immer noch ein furchtbarer Lügner."Lächelnd boxte Vincent Thomas in die Schulter, eine harmlose Geste ohne jede Kraft dahinter. Dann fiel sein Blick auf das zweite Glas. Ein Teil von ihm wollte es nicht. Ein Teil von ihm wollte es hinauszögern. Ein Teil von ihm wollte es einfach nur hinter sich bringen. Wieder seufzte er. Aber jetzt übernahm Vincents Sturheit und so setzte er sich auf - vollständig - und nahm Thomas auch das zweite Glas Schweineblut ab. "Ein Drink? Auf leeren Magen? Das…
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"Thomas..." Vincent schüttelte leicht den Kopf. Dann rollte er sich herum - seine Bewegungen wieder langsam und vorsichtig, um nichts schlimmer zu machen, als es so wie so schon war - um Thomas ansehen zu können. Zwar sah er eher nur dessen grobe Form, aber das war immerhin etwas. "Biete es mir nicht an. Nicht jetzt, nicht für irgendwann. Nicht, wenn ich so... kaputt bin. Führe das Monster nicht noch mehr in Versuchung." Er seufzte und ließ seinen verschwommenen Blick auf das Glas sinken. Mit ei…
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Thomas ließ das alles so einfach klingen. Als hätte er nichts weiter als ein Papierschnitt erlitten. "Ich sehe nichts, ich höre nur die Hälfte, meine Haut ist zu eng und alles steht in Flammen," antwortete Vincent wenig begeistert. "Ansonsten geht's mir blendend." Hoffnungsvoll blickte er auf das Glas in Thomas' Hand. Doch dann roch er, was darin war, verzog angeekelt das Gesicht und schob es von sich. Viel lieber vergrub er sein Gesicht wieder in einem der Kissen. Die Folter schien nie enden zu…
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Vincent konnte kaum etwas erkennen, als er Thomas wie gefordert ansah. Alles war verschwommen und seine Augen fühlten sich so trocken an, wie seine Kehle. "Wie fühlst du dich?" Ja, wie fühlte er sich? "Als sei ich am helllichten Tag aus dem ersten Stock eines brennenden Gebäudes gesprungen, nur um mich dann von einem Möchtegernjäger verprügeln zu lassen," antwortete Vincent mit kratziger Stimme. Er war nicht in der Stimmung, irgendetwas schönzureden oder den Romantiker heraushängen zu lassen. Es…
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Vincent presste sich an die Wärme, die ihn so plötzlich umgab. Sie war weitaus angenehmer als die Hitze, die aus der einen Richtung kam, und dem Brennen, das sich von oben auf ihn stürzte. Er bekam nicht viel mehr von seiner Außenwelt mit als das. Alles wackelte. Ihm wäre davon beinahe schlecht geworden. Und dann war plötzlich alles dunkel. Der Geruch nach Feuer verschwand, die Hitze verschwand, das Wackeln verschwand. Zurück blieb nur die angenehme Wärme und die sanfte Dunkelheit. Vincent gab s…
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Der erste Tritt war ihm vollkommen egal. Stattdessen verstärkte er seinen Griff. Seine Beute wehrte sich aber weiter und schon bald lagen sie auf dem Boden. Er passte seinen Griff an, wollte seine Beute nicht entkommen lassen, da erschütterte ein Knall, lauter als alles andere, seine Welt. Kurz danach traf ihn etwas am Kopf, gefolgt von einem Tritt, der ihn sonst wohin beförderte. Vincent schüttelte wild den Kopf, versuchte, das Klingeln in seinen Ohren loszuwerden, doch es half nichts. Das Sonn…
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Das Sonnenlicht brannte in seinen Augen, blendete ihn. Der Geruch von Feuer und Rauch hing so schwer in der Luft, dass er nichts anderes wahrnehmen konnte. Er wickelte den Stoff, der von irgendwo herkam, eng um sich, bedeckte so viel seines nackten Oberkörpers damit, wie er nur konnte. Aber da war noch etwas anderes. Etwas, von dem er wusste, dass es ihm helfen würde. Zwei Herzschläge, nicht besonders weit von ihm entfernt. Wenn er sich nur einen davon nahm, könnte er den Schmerz stillen. Es wür…
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Einer der Erzfeinde eines Vampirs war Feuer. Sicher, Feuer konnte jedes Lebewesen vernichten, aber Vampire hatten ausgeprägte, animalische Instinkte - und Tiere hatten eine instinktive Angst vor Feuer. Als Thomas also den Mann in seinem Bett wachrüttelte, war es nicht unbedingt Vincent, der da die Augen aufschlug. Der Geruch von Rauch brannte ihm in der Nase, löste sofort den Reflex zur Flucht aus. Vincents Augen lichteten sich sofort, er fletschte die spitzen Zähne, und drückte sich mit einem F…
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Vincent streckte sich ausgiebig und blieb dann einfach liegen, alle Viere weit von sich gestreckt. Er wusste nicht, wie er sich fühlte. Sein Körper schmerzte, aber nur so weit, wie nach einer Nacht gefüllt mit Alkohol. Sein Kopf hämmerte, aber das könnte auch von all den Herzschlägen kommen, die durch dieses Haus dröhnten. Allen voran der von Thomas, der gleich neben ihm saß. Vincent streckte seine Hand aus und verschränkte seine Finger mit denen des Mannes. "Wir können so lange bleiben, wie du …
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Vincent kippte leerte seinen Drink in einem schnellen Zug. Das Brennen des Alkohols überdeckte das seines Hungers für den Moment. "Enttäuscht? Darüber, dass dir die Frau, deren Herz du praktisch gebrochen hast, dir nicht an die Kehle gegangen ist? Du musst wirklich an deinen Prioritäten arbeiten, Thomas." Er ließ sich wieder auf seinen Stuhl sinken. Thomas hatte durchaus recht. Darcy war weitaus gesitteter mit der ganzen Situation umgegangen, als er erwartet hatte. Nur konnte Vincent das Gefühl …