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April "Oder du schreibst dir die Zeit mit mir einfach als Arbeitszeit gut und arbeitest gar nicht mehr", schlug April amüsiert vor. Sie konnte sich absolut nicht vorstellen, dass jemand so an seinem Job hängen konnte, dass er die Zeit nacharbeiten würde, die man verplämpert hatte. Arbeitszeitbetrug war der Inflationsausgleich des kleinen Mannes. Sie käme nie auf die Idee, etwas nachzuarbeiten, wenn sie nicht dabei erwischt wurde, wie sie während der Arbeit faulenzte. Obwohl das nicht ihr Problem…
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April Mays Familie schien nicht sonderlich viel für Kreativität übrig zu haben, wenn sogar die Berufe vererbt wurden. Obwohl es irgendwie witzig war sich vorzustellen, wie sie zu viert am Tisch saßen, die Kinder die perfekten jüngeren Klone ihrer Eltern. Vielleicht könnte man das ganze in einen Psycho-Thriller packen. Sollte May selbst mal Kinder haben, hoffte April auf jeden Fall darauf, dass sie mehr Freiheit hatten, als nur eine Karriere als Anwalt. "Ich bin nicht sonderlich wählerisch bei de…
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April April musste unfreiwillig auflachen, als May ihre Vermutung bestätigte. Eigentlich nicht mal eine Vermutung, sondern einfach etwas, was sie so dahin gesagt hatte. Von Mays Auftreten ausgehend hatte ein anderer hochtrabender Job einfach irgendwie in das Bild gepasst, das April von Mays Familie hatte. Ein sehr schwaches Bild, weil sie faktisch nichts über ihre Familie wusste, aber offenbar war sie trotzdem nicht so weit weg von der Realität gewesen. Für eine Sekunde war sie versucht zu frage…
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April Jepp, May sah in der Leggings genau so gut aus, wie April es sich vorgestellt hatte. Fast ein bisschen unverschämt. April zwang sich, den Blick nicht zu lange auf ihren Hintern zu richten und drehte sich stattdessen weg, um Föhn, Bürste und Klammern aus ihrem Koffer zu sammeln. Wenigstens hatte sie jetzt was zu tun und sie konnte noch ein bisschen mehr Zeit damit verbringen herauszufinden, ob hinter der professionellen Anwältin ein ganz normaler Mensch steckte, oder ob May einfach durch un…
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April April schwor hoch und heilig, dass sie sich Mühe gegeben hatte, irgendetwas zu finden, was Mays Kleinungsstil entsprach. Sie hatte sich bestimmt drei Minuten lang richtig angestrengt, etwas zu finden, bevor sie aufgegeben hatte. Ihr Stil war am Ende doch etwas bequemer, als Blusen, oder einfach direkt auf Partys ausgelegt. Das einzige 'professionellere' Oberteil, das sie besaß, würde May deutlich zu klein sein. Sie zog stattdessen einen dunkelroten Pullover aus ihrem Koffer, der sowieso au…
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April "Erstens hab ich ganz sicher nichts besseres zu tun und zweitens hilft doch jeder gerne einer jungen Frau in Nöten, nicht?" April schenkte May ein weiteres Lächeln, während sie ihre Lederjacke überzog. Wenigstens musste sie sich jetzt, da ihnen die Rechnung erlassen worden war, keine Sorgen mehr über ihren Notgroschen machen. Glück im Unglück und so. Obwohl das wahrscheinlich nicht lange halten würde. Normalerweise fand sie laufend irgendwelche Sachen, die sie interessierten, auch, wenn si…
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April Ugh, das klang nach wirklich viel Stress und einem Lebensstil, den April absolut nicht nachvollziehen konnte. Sie nickte trotzdem höflich, als May dazu ansetzen, ihren Job zu erklären und war für den Bruchteil einer Sekunde irritiert, als sie stoppte, bis sie ihrem Blick zu der Kellnerin folgte. Es war zu spät, um noch irgendwie zu reagieren. Die junge Kellnerin stolperte und Tassen und Gläser flogen durch die Luft. April zuckte instinktiv zusammen und drehte sich zur Seite, was absolut ni…
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April "Wahrscheinlich hat er einfach-" April stockte kurz, als sie realisierte, dass sie vor May wahrscheinlich nicht einfach so Erpressungen und Drohungen erwähnen sollte. Zwar war May irgendwie Fachfrau für das ganze, aber halt für die andere Seite. "-einen breit aufgestellten Freundeskreis?", endete sie die Vermutung, woher Caleb und Mays Kollege - sie hatte den Namen schon wieder vergessen - sich kennen könnten. Ja. Okay. Wahrscheinlich hätte sich das mit der Erpressung auch dann realistisch…
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April Zu schade. Offensichtlich musste April weiterhin raten, was Mays Beziehungsstatus war und ob sie sich überhaupt für Frauen interessierte. Obwohl sie beides nicht vom Flirten abbringen würde. Man musste ja nichts ernstes draus machen. Passend dazu brachte sie Mays Gegenfrage unfreiwillig zum lachen. Nicht, weil sie irgendwie ungewöhnlich war, sondern mehr, weil die Vorstellung, Caleb privat zu besuchen, einfach vollkommen absurd war. "Oh. Nein. Er hasst mich. Also, er hasst jeden irgendwie,…
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April Mittlerweile hatte sie einen Zustand erreicht, in dem es ihr vollkommen egal war, ob die Nachrichten gut, oder schlecht waren, Hauptsache, es gab etwas Neues. April konnte sich nur schwer auf die Dessertkarte konzentrieren, während May sprach, aber...offenbar musste sie sich weiterhin gedulden, bis es ein Update geben würde. Videos. Sie hatte selbst genug Bilder gemacht, aber keine, auf denen man irgendwas sehen würde, was in dem Fall weiterhelfen würde. Mehr Snapshots, um mit ihren Freund…
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April Die Tage zogen sich ins Unendliche. Langsam hatte April den Eindruck, dass sich alle nur davor fürchteten, bei einem Deal hochgenommen zu werden, weil der anschließende Prozess so langweilig und zeitaufwendig war. Mittlerweile wäre es fast spannender gewesen, wenn sie weiterhin in Haft geblieben wäre. Da hätte man wenigstens ein paar interessante Bekanntschaften schließen können, statt ohne Geld in einer fremden Stadt zu sitzen. Wenigstens hatte sie mittlerweile alle Netflix-Serien nachgeh…
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April Tja. Das wäre auch zu schön und viel zu einfach gewesen, nicht? Also würde sie wohl einen weiteren Abend im Hotel verbringen und darauf warten, dass irgendwas passierte. Enttäuschend. Durch das ganze Drama konnte sie aktuell nicht mal arbeiten. Ihr Bankkonto glich einem schwarzen Loch und sie war nur eine Shoppingtour davon entfernt einen netten Brief von ihrer Bank zu bekommen. Das war vielleicht das tragischste an der ganzen Sache. Vielleicht sollte sie heute Abend wirklich einfach wiede…
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April Held. Also hatten sie definitiv irgendwas gegen ihn in der Hand, oder er war einer dieser Helden, die sich gerne schmieren ließen. Zum Glück konnte April das vollkommen egal sein. Ihre sonstigen Fälle schienen auch keine gute Gesprächsgrundlage zu sein. Statt aufregenden Scheidungen oder Klagen voller Intrigen und Plottwists, schien die Anwältin sich eher für das wirklich heftige Zeug zu interessieren, um das April immer schon einen Bogen gemacht hatte. Diebstähle waren vollkommen okay, ab…
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April "Ein weiterer Fall von 'Ich kenne jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt', fürchte ich." April hatte viel zu viele von diesen Bekanntschaften um drei Ecken, aber eigentlich hatte es ihr - abgesehen von der Party - bisher immer Glück gebracht. Sie war bei Bekannten von Bekannten auf der Couch untergekommen, oder hatte Informationen zu Diebstählen erhalten, oder war einfach mal mit dem Auto mitgenommen worden, als sie einen Szenenwechsel gebraucht hatte. Ein gutes Beziehungsnetzwer…
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April "Emil", beantwortete April die Frage nach ihrem Freund. "Keine Ahnung, wie sein Nachname ist. Er hat ihn mir gesagt, ich hab ihn sofort vergessen und jetzt kenne ich ihn so lange, dass es peinlich wäre, danach zu fragen. Aber ich hab seine Handynummer und Adresse." Sie zuckte kurz mit den Schultern. Leider war das nicht mal der einzige dieser Fälle in ihrem Bekanntenkreis, aber bisher war das nie relevant gewesen. Im Gegenteil, in den meisten Fällen war es besser, wenn sie zu wenig wusste.…
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April 'Mitgliedschaft einer kriminellen Vereinigung'. Ha. Haha. Ha. April bemühte sich, ihr Gesicht freundlich-neutral zu halte, während die Erklärung zugegebenermaßen in ein Ohr rein und zum anderen wieder raus ging, ohne zwischendrin im Hirn haften zu bleiben. Außer der Part zu ihrem Vorstrafenregister - auf den war sie unfassbar stolz. Sie nickte zwischendurch kurz pflichtbewusst, während May den ganzen legalen Kram runterbetete, der sie eigentlich nicht wirklich interessierte. Sie hatte es s…
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April Die Zeit wollte einfach nicht schneller verstreichen. Als ihr Wecker klingelte, um sie darauf hinzuweisen, dass sie sich langsam fertig machen musste, wenn sie nicht zu spät kommen wollte, hatte April das Gefühl, dass zwei Wochen vergangen waren. Vielleicht hätte sie sich doch etwas genauer in London umschauen sollen, um die Zeit zu überbrücken, aber nach der Party war ihr die Lust an der Stadt vergangen. Sie hatte keine Ahnung, warum immer alle so einen Wirbel um diese Stadt machten. Sie …
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Caleb "Nein, ganz so klischeebehaftet bin ich dann doch nicht", antwortete Caleb trocken. Obwohl Richard nicht ganz daneben lag. Er selbst machte sich meistens auch nicht viel aus bestimmten Genres. Filme mussten einfach das gewisse Etwas haben, um seine Aufmerksamkeit zu halten, aber es war schwer, dieses Etwas in Worte zu fassen. Außerdem hatte er das Problem, dass Tragödien ihn tatsächlich ziemlich leicht zu Tränen rühren konnten, weshalb diese Option generell ausfiel. Er würde eher sterben, …
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Caleb Er hatte die Wahl zwischen Geige und Blockflöte gehabt und hatte seine Entscheidung bis heute nicht bereut. Nichts hatte seine Familie so schnell an den Rand des Wahnsinns treiben können, wie ein paar schiefe Noten und für gewöhnlich war es immer ein Punkt gewesen, mit dem er andere beeindrucken konnte. Nur Richard schien mal wieder aus der Art zu schlagen. Eigentlich sollte das Caleb nicht mehr wundern. Irgendwie störte ihn die Spitze auch nicht mehr wirklich. Es war fast angenehm, schon …
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Caleb Der Kommentar mit dem Fitnessstudio erntete ein kleines Augenrollen seitens Caleb. Obwohl er sich eigentlich nicht beschweren konnte. Seltsam, er hatte wirklich nie viel für Muskeln über gehabt, bis er gefühlt hatte, wie Richards unter seinen Fingerspitzen arbeiteten. Generell war alles an dieser Beziehung seltsam. Nichts passte so richtig, Richards abschließende Antwort war wieder hoffnungslos selbstüberzeugt und doch hatte Caleb das Bedürfnis, ihn möglichst lange hier zu halten. "Ich gla…