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Langsam hob Ember ihren Kopf an, wurde jedoch von Augusts Händen eingefangen. Seine Hände rahmten ihr Gesicht ein, legten sich sanft an ihre Wangen und hielten sie davon ab, sich weiter zu entfernen. Ihre Augen, immer noch geschminkt von der Arbeit und mit leicht verwischtem Maskara am oberen Lid, fanden seine und hielten sie fest. Ja, sie erinnerte sich an dieses seltsame Auseinandergehen, das sie gehabt hatten. Sie erinnerte sich noch mehr als lebhaft an den Tag nahe der Docks, wo er ihr etwas…
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„Möchtest du dich denn beweisen?“ Syleas Worte waren nur mehr ein Hauchen, die graubraunen Augen geweitet in Vorfreunde von dem, was noch kommen würde. Dann traf sie völlig unvorbereitet eine Welle von Emotionen, die sie überrumpelte. Ihr kokettes Lächeln wurde starr während sie mehrmals blinzelte bevor sie verstand, was genau sie da gerade spürte. Starke Emotionen wie Liebe und Hass waren einfach zu lesen, einzusortieren. Genauso wie Begierde und Lust. Aber das, was da plötzlich aus Cain hervor…
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Noch war Ember Herrin ihrer Sinne, noch war sie nicht unaufmerksam genug um zu übersehen, was da mit Augusts Körper geschah. Je öfter sie ihn berührte, je intimer diese Berührungen waren, umso schneller schien er seine Kräfte wiederzuerlangen. Das sah sie an den zuckenden Beinen unter der Decke, die die Bewegung beinahe verschluckt hätten. Oder an der Kraft, mit der er sie an sich gezogen hatte. Sie glaubte nicht daran, dass es nur an der Erleichterung lag. „Hey, er stand sowieso schon vor der T…
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Aretis Gesicht bekam einen seltsamen Ausdruck, der nicht ganz einfach zu deuten war. „Korrekt. Er meldet sich nur wenn potenzielle Gefahr naht und nicht, wenn um eine Audienz bei der Zarin erbeten wird. Sonst müsste er ständig um die Händler wissen, die ebenfalls ein- und ausgehen, um die Versorgung zu gewährleisten.“ Auch Areti war es nicht entgangen, dass man scheinbar seine Karten auf Faia setzte. Eine Frau, deren Motivation weltliche Mittel waren und der Inbegriff dessen war, was die Phönixi…
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Vielleicht war es ja auch eine Sache des Blutes. Vielleicht war das einer der Gründe, warum sowohl Perley als auch Ember August immer wieder zur Seite standen, egal, was sie für den Rogue eigentlich hätten empfinden sollen. Oder es lag einfach daran, dass sie beide in der Lage waren, hinter Dutzenden von Schichten blicken und den wahren Menschen dahinter beurteilen zu können. Als würde man sich durch einen Seetangwald kämpfen, wobei nur sie den langanhaltenden Atem besaßen, der dazu nötig war. A…
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Ro schnaubte abfällig. „Als wenn das schon meine Träume beeinflussen würde. Hab 'ne lebhafte Fantasie, ja, aber das zählt leider nicht für meine Träume.“ Hoffte er jedenfalls. Wenn nicht, dann hätte er mehr als nur ein wenig Spaß in ihnen. Dieser Gedanke verflüchtigte sich jedoch wieder als Dane fortfuhr und das Herz des Drakin anschwellen ließ. Er zeigte ihm eine Aussicht in der Zukunft auf und zeitgleich nahm er ihm sofort den möglicherweise entstehenden Druck. Dieser Mann plante auf Ewigkeite…
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Wie sie es drehen und wenden mochte, Ember bekam nur ein pelziges Gefühl auf der Zunge, sobald sie selbst das Wort gerettet in den Mund nehmen wollte. Denn das war ein sehr zwiegespaltenes Wort in dieser Hinsicht und im Bezug auf diesen Mann im Bett. Mehrere Male war sie nur diejenige gewesen, die ihn als erstes fand und dann zu denen brachte, die ihm wirklich helfen konnten. Hier war es nichts anderes gewesen. Allerdings waren am heutigen Abend diverse Worte und Vermutungen gefallen, die ihr au…
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Erneut wandelte sich der Ausdruck in Aretis Augen. Nun lag ihnen ein Funkeln zugrunde, dessen Natur für niemanden außer ihr selbst eindeutig war. Sie musste nicht einmal darauf zurückgreifen nach seiner Aura zu spüren – dieser felsenfeste und aufrichtige Blick Zoras' reicht aus, um seinen Worten jeglicher Lügen fernzusprechen. Ein angedeutetes Lächeln umspielte ihre Mundwinkel bei dem Gedanken daran, dass es Nichts gäbe, was Kassandra wirklich glücklich stimmte. „Ich würde schätzen, dass Ihr nur…
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Auf Aretis Gesicht zeichnete sich höchstens eine Form der Neugierde ab während sie Zoras' Worten Gehör schenkte. Das Versprechen, das er einst seiner Mutter gab, war ihr nicht bekannt und so vermutete sie einfach einen gewissen Dickkopf und Stolz hinter diesem Gehabe. Wie konnte es sein, dass ihre Mutter sich für diesen Sterblichen aufgeopfert hatte, wenn er ihre Anwesenheit gar nicht wünschte? „Ich verstehe. Ihr wollt sie in ihrer Gänze und nicht nur das, was ihr zu sehen bekommen habt. Ihr wol…
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Es sah so aus als hätte man sie überstimmt? Was zum Henker war da unter einer handvoll Menschen nur vorgefallen, das nie den Weg in irgendwelche Aufzeichnungen gefunden hatte? Hatte es wirklich nie den Weg in Aufzeichnungen gefunden? Sie würde Ruairi dahin gehend aktivieren müssen. So sehr es ihr auch leid tat, ihn aufgrund seiner Wissensbasis auszunutzen, so war dies die perfekte Gelegenheit. Wenn sie ihm das alles mitteilte, was sie erfahren hatte, dann würde er ihr diesen Gefallen bestimmt tu…
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Aretis Blick lag unentwegt auf Faia. Die Frau war der Inbegriff von Leid und Schmerz, das in Wellen in der Nacht bis zu der Phönixin herüber geschwappt kam. So sehr war diese Frau von dem Tod einer ihrer Mitmenschen mitgerissen worden und für einen Augenblick wünschte sich Areti, selbst einmal einen Schmerz dieses Ausmaßes empfinden zu können. Doch dann tauchte immerzu das Bild ihrer Mutter vor ihrem geistigen Auge auf und sie verwarf diesen Gedanken alsbald. Denn dieser Wunsch ging damit einher…
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Endlich hörte Ember von August persönlich, was sie immer nur über Ecken und Kanten erfahren hatte. Wie tragisch es wirklich gewesen war, denn wer konnte es ihm schon übel nehmen wissen zu wollen, woher die plötzliche Entdeckung der Magie stammte? Warum die Menschen erst so spät diese Fähigkeiten erhielten. Dass er dabei zuerst seine Familie verlor und diese wiederzubeschaffen suchte, war ebenso wenig vorzuwerfen. Wenn Ember es gekonnte hätte, wäre sie den gleichen Weg gegangen. Und wie sich hera…
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Es dauerte ein paar Augenblicke ehe die Erkenntnis zäh wie Honig in Embers Verstand sickerte. Newgate hatte sie nicht beide nicht verletzt, weil August es nicht wollte. Es war vielmehr seine eigene Persönlichkeit gewesen. Was wiederum bedeutete, dass andernfalls sie beide dort in diesem Alptraum hätten ebenfalls zu Staub zerfallen können. „Ja, Ruairi wäre wohl zweifellos dort gestorben. Es wäre egal gewesen, wer dort gelegen hätte. Für jeden Einzelnen hätte ich dich gerufen weil derjenige nur...…
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Ich werde dich nicht so gut schützen können wie August. Ob Hakim vergaß, dass der Teufel nicht mehr lange machte? Sein Ablaufdatum war festgeschrieben und Jaspers Zukunft ausladend genug, als dass er sich darum Gedanken machen musste. Er wollte in Zukunft niemanden haben, der ihn schützte. Er würde auf sich selbst aufpassen müssen. „Vielleicht bin ich ja immun? Wer weiß das schon“, grinste Jasper unstet nachdem Hakim ihm seine Bitte nicht abgeschlagen hatte sondern sogar daran dachte, sie zu erf…
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Jasper hatte es tatsächlich geschafft. Wie auch immer er es angestellt haben mochte, Augusts Aura und Puls waren noch da. Irgendwann im Laufe des Prozesses war er ohnmächtig geworden und so konnte Ember nur dabei zusehen, wie die beiden Männer ihn raus aus dem Koffer und hoch in sein Zimmer trugen. Neben ihr folgte Jasper, der schwer atmete und sich nicht ansatzweise bewusst war, was er da gerade geleistet hatte. Zu sehr waren sie alle darauf fixiert, dass August noch immer ohne Bewusstsein war.…
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„Er sagt, dass es das sei. Ich hab bisher nur Bilder davon gesehen, aber nichts sah vergleichbar aus.“ Perley hatte Ember und August wieder zu Boden genötigt, wo sie neben ihm Platz genommen hatte. Seine deutlich kältere Hand war noch immer von der ihren umfasst während sie selbst die schwarzen Adern betrachtete. Diese Dornen... das war doch nicht mehr normal. Perley reagierte frustriert, verständlich, doch es reichte nicht wirklich an Ember heran. Die Angst, dass es doch keinen Weg hinaus gab, …
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Gab es sowas wie magische Transfusionen? Konnte man das, was in den schwarzen Adern steckte, einfach auswaschen und ersetzen? Lag das im Bereich des Möglichen? Was hätte Ember nicht alles dafür gegeben, auf diese Fragen Antworten zu haben. Mit absoluter Sicherheit sagen zu können, dass alles wieder gut werden würde. Dass sie noch Zeit hatten. Zeit... „Hör auf von deinem Herzen als schwarzen Klumpen zu sprechen“, zischte sie ihn leicht angegriffen an, das Resultat von der ständig anhaltenden Ansp…
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Die Schritte, die Ember auf August zu machte, wirkten wie ein Marathon. Wie eine unglaublich lange Strecke, deren Ende immer wieder in die Ferne rückte. Eisern hielt sie ihren Blick auf den Mann am Baum gerichtet, der sich noch immer kaum rührte. Die Adern sahen alles andere als gut aus und wirkten nicht wie etwas, das sie schnell beseitigen konnte. Hatten sie vielleicht recht gehabt, dass er hier seine letzten Momente haben wollte? Wollte er es wirklich ohne ihre Anwesenheit tun? So war der Dea…
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„Jap, Dolores lebt und führt ein sehr erfolgreiches Etablissement“, antwortete Ember mit einem Schmunzeln. „Hat August und mir schon unter die Arme gegriffen, da wusste ich noch gar nicht, wer sie war. Als er zu mir sagte, er müsse noch ins Freudenhaus, hatte ich nicht an so ein Versprechen gedacht.“ Nein, sie war stattdessen schon fast an die Decke gegangen. Wobei der Umstand damals noch ein anderer gewesen war. Das Schmunzeln in ihrem Gesicht wurde jedoch zäh als sie in das offenherzige Lächel…
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Ember konnte bis zu ihr spüren, wie Perleys Achtung für die gerade noch tiefer abwärts fuhr als der Mariannengraben. Aber darum ging es nicht. Sie wanderten jetzt schon Ewigkeiten durch diesen Gruselwald, ohne auch nur ansatzweise eine Ahnung zu haben, wie sie August fanden. Diese Ungereimtheit vor ihnen war der erste Anhaltspunkt, den sie nutzen konnten. Sofern sie ihn nicht vorher umbrachten. „Pfft, dem Tode geweiht sind wir alle, du Pfosten...“, murmelte Ember leise auf Newgates Ausruf hin un…