[2er Rpg] Aura Guardian

    • Der zunehmende Druck entging dem Wächter nicht. "Hör sofort auf damit! Wenn du noch weiter machst, machst du ihn ja noch kaputt!" Er wirkte nun leicht hysterysch. Scheinbar hatte man doch noch seine Schwachstelle gefunden. "Hör endlich auf!"
      "Nando, ich glaube er wird uns nichts mehr tun. Du kannst ihn los lassen. Solange wir seinen Dolch haben ist er nicht mehr gefährlich...", sagte Kiro.
    • Nondo ließ ihn nur los, weil Kiro es gesagt hatte.
      Den Druck auf die Waffe veringerte er allerdings nicht.
      "Was wäre denn so schlimm daran, ihn zu vernichten?", fragte er herausfordernd und setzte dazu an, den Druck noch weiter zu erhöhen.


    • Der König biss wüted die Zähne zusammen. Noch nie zuvor hatte er sich in so einer schlimmen Situation für sich befunden. "Zerstört ihr ihn, wird es nicht das einzige sein, was ihr vernichtet...", meinte der Wächter schließlich leise, aber auch äußerst gereitzt. Seine Aura blieb weiterhin um seinem Körper sichtbar. "Ihr würdet so auch nicht die Wahrheit über die Wächter erfahren. Die wahre Geschichte..."
      Kiro hatte bemerkt, dass dem farblosen Wächter wohl langsam die Verzweiflung überkam. Ihm war bewusst, wie schlecht es für ihn stand und spielte so wohl nun seine letzten guten Karten aus.
    • "Welche Wahrheit? Es ist doch alles bekannt! Wenn du mich fragst ist das ein ziemlich lächerlicher Versuch, ein Messerchen zu schützen."
      Nando schüttelte den Kopf und war drauf und ar drauf und dran, das Ding wirklich zu zerstören.


    • "Verfuchter Mist! Das was bekannt ist, ist nicht die Wahrheit! Ich war anwesend, als alles geschah und die einzelnden Clans entstanden! Ich weiß auch warum alle goldenen Wächter immer so schnell sterben!", sagte der König energischer.
      Kiro riss etwas weiter die Augen auf. "Du weißt es?!", rief er leicht stammelnd auf und bat Nando kurz darauf, bitte nicht den Dolch zu zerstören.
    • //Verdammt...//, dachte der goldene Wächter sich und wusste nicht, was er jetzt noch tun konnte.
      Der farblose Wächter blickte zwischen beiden einmal hin und her. "Du weißt wohl davon, hast es ihm aber nicht gesagt...", meinte der bloß und hielt dann lieber vorerst den Mund. Das musste der Hellblonde nun regeln und nicht er.
      "Es...Es ist nichts...", stammelt Kiro und blickte Nando nicht an.
    • "Ich rieche eine Lüge hundert Meter gegen den Wind. Du hast auch gelogen, als du sagtest, dass du nicht wüsstest, was meinen Meister umgebracht hat. Jetzt raus mit der Sprache!"
      Nand würde keine weitere Lüge zu diesem Thema tolerieren.


    • "In dem Buch stand etwas darüber... Das man als goldener Wächter früher stirbt hängt mit der goldenen Aura zusammen... Der Körper ist nicht ewig in der Lage die große Kraft dieser Aura zu beherbergen...", sagte Kiro schließlich. Das dieser Prozess bei ihm ebenfalls begonnen hat, erwähnte er nicht.
    • "Ich wollte nicht, dass du dir Sorgen machst... Es tut mir Leid...", antwortete Kiro seinem Freund zögerlich. Ändern könnte man es nämlich nicht. Er würde irgendwann daran sterben. Eine Heilung schien es einfach nicht zu geben.
      Der farblose König war etwas erleichtert, dass Nando aufgehört hatte seinen Dolch in der schwarzen Blase gefangen zu halten. Doch zurück bekommen hatte er ihn noch immer nicht...
    • "Es gibt keinen Weg das unausweichliche zu verhindern. Ich habe schon nach einer Möglichkeit gesucht, aber nichts gefunden...", meinte der Hellblonde. Er hatte sich so weit er konnte damit abgefunden. Obgleich der Wächter nicht sterben wollte, gab es scheinbar keinen anderen Weg.
      Weiterhin still beobachtete der farblose König das ganze. Dann richtete er seinen Blick auf seinen Dolch in Nandos Hand. Er könnte doch eigentlich versuchen...
    • "Denk nicht mal dran", meitne Nando warnend und deutete mit der Spitze des Dolches auf den Fremden.
      Seit er seine dunkle Seite beherrte, konnte er jede böse Tat vorausahnen und jeden bösen Gedanken förmlich vor sich sehen.
      Er wandte sich wieder Kiro zu.
      "Du warst derjenige, der mir gezeigt, hat, dass man nicht so vorschnell aufgeben soll. Ich dachte auch, es wäre zuende. Du hast mich eines besseren belehrt und mir das Leben gerettet. Ich weigere mich zuzusehen, wie ein Freund stirbt."
      Er hatte ja sonst niemanden.


    • So musste sich der farblose König damit begnügen, Nando einen bösen Blick zu zuwerfen und zuwarten.
      Der Rothaarige entfachte einen schwachen Hoffnungsfunken in Kiro. Möglicherweise, auch wenn die Chancen dafür aber sehr schlecht standen, konnten sie es schaffen. Vielleicht gab es ja einen Weg? Der Hellblonde klammerte sich an diese schwache Hoffnung. Er nickte und richtete seinen Blich wieder auf den Rothaarigen. "Du hast recht... Ich habe zu schnell aufgegeben." Ein kurzes Lächeln erschien auf den Zügen des goldenen Wächters. "Danke."
    • "Dank dir selbst, imerhin hast du mir das beigebracht.", meinte nando lächelnd.
      "Und was stellen wir jetzt mit dem Pappkameraden an?", er deutete auf den Fremden und musterte ihn von Kopf bis Fuß.
      "Ich hab immer noch sein süßes Taschenmesserchen."


    • "Wir könnten das jetzt mit dem Grauen König erledigen und ihn dann fragen, was er eigentlich genau über die richtige Geschichte und den goldenen Wächter weiß.", schlug Kiro vor. Es gab immerhin nicht so viele Fragen, auf die sie so einen Antwort bekommen könnten.
    • "Gute Idee."
      Er steckte den Dolch in die Innentasche seines Mantels, sodass der Fremde nicht so schnell herankommen konnte.
      Dann nahm er ihn etwas grob am Oderarm und zerrte ihn mit sich.
      "Dann wollen wir doch gleich mal meinen eigentlichen Boss besuchen."


    • Der farblose König wehrte sich natürlich etwas. "Was soll das?! Ich habe nicht die Absicht etwas mit den anderen zu tun zu haben!", beschwerte er sich. Doch los machen konnte er sich nicht, den Nandos griff war dafür zu eisern. So musste er wohl oder übel mitkommen.
      Kiro folgte ebenfalls. Dann würde er heute wohl noch das Revier des Windclans sehen.
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