[2er RPG] Das magische Portal

    • "Mh...", meinte Sya daraufhin leicht beleidigt, aber ihre Stimmung änderte sich dann wieder schlagartig zum besseren. So war sie eben, nahm kaum etwas dann noch sehr lange einem übel.
      Es war schon wirklich äußerst erstaunlich, wie sehr sie sich von Noel unterschied...
    • Im Schloss setzte Dante die kleine Ktze wieder auf dem Boden ab und warf den knallgelben Sandball nocheinmal für sie.
      Dann wollte er noch schnell mit einem der Dekoratöre sprechen.
      Doch auf dem Weg zu ihm überkam ihn ein Schwächeanfall.
      Er konnte es einigermaßen tarnen, indem er sich an seinem pompösen Thron abstützte, aber er brauchte einen Moment, um sich wieder zu fangen.
      Jeder, der etwas genauer hinsah, konnte erkennen, dass es ihm nicht unbedingt gut ging.


    • Schließlich fand Noel die Kleine und ging mit ihr im Schlepptau zurück in sein Zimmer. Denn es war nun einmal in gewisserweise seine Pflicht, Sya alles wichtige über ihre Art beizubringen.Ob sie das nun als langweilig ansah oder nicht. Denn jeder muss durch eine bestimme Schule durch. Das war nun einmal so.
    • Dante kam dann doch endlich zu dem gewünschten Gespräch.
      Und prompt wurde er mit eingespannt.
      Er musste Modell stehen, testen, ob auch alle angeforderten Stühle bequem genug waren, eine Rede an das Volk schreiben und und und.
      Am Ende ließ er sich erschöpft in seinen Thron sinken.
      Er war so schon chronisch übermüdet und jetzt auch noch dieser ganze Stress.
      War ja fast so wie auf der anderen Seite auf der Uni.


    • Den restlichen Nachmittag verbrachte Sya unter Noels Aufsicht mit Lernen. Das alles war so öde, doch sie konnte nicht drum herum kommen zu lernen, wie die alte Sprache funktionierte. Der interessanteste Teil in ihren Augen am Unterricht war dann ja noch immer Geschichte. Der große Krieg früher und dann die Friedenszeit, bis hin zu der Herrschaft des Tyrann und schließlich dem Kampf der Rebellen gegen diesen.
      Am Ende des Tages war die junge Kätzin auch entlassen.
      Und schon schien ihr der nächste Unsinn in den Kopf zu kommen...
    • Dante hievte sich gerade aus seinem Thron, als eine Welle des Schmerzes seinen Arm entlangfloss.
      Er presste die Kiefer aneinander und eine Hand dicht unter das Armband, dass seine Kriegsverletzung tarnte.
      Sein Blick wanderte durch den Raum, ob es jemand mitbekommen hatte.
      Aber da niemand panisch zu ihm rannte, war das wohl nicht der Fall.


    • Noel ließ sich nichts anmerken. "Ich muss mit dir reden. Es geht zum einen auch um Sya. Können wir daher auch wo anders reden?", sagte der Katzer. Ein ruhigerer Ort als der Thronsaal, wo man sich auch sicher sein konnte das man nur unter vier Augen war, wäre dem Kater nämlich viel lieber im Moment.
    • Und Noel redete dann lieber nicht lange um den heißen Brei rum. "Wie du sicherlich mitbekommen hast, hat sie gewisse Schwierigkeiten mit ihren Augen. Das liegt daran, dass sie halbblind ist und so nicht wirklich etwas sehen kann. Darum verschätzt sie sich auch immer und kann nicht wirklich lesen und schreiben... Außerdem wird dies auch der Grund sein, weshalb man ihr das Fliegen lieber nicht beibringen sollte. Es ist nämlich einfach zu gefährlich für sie.", erklärte der Kater Dante.
    • Im ersten Moment wirkte das nun ja auch nicht so dramatisch. Aber wenn man es genau verstand, wurde einem bewusst das dieses Handicape schon äußerst schwierig werden konnte. Und Sya würde ihr ganzes Leben lang immer wieder Probleme damit haben. "Sie wird irgendwann selber etwas unternehmen wollen, am spätestens dann, wenn sie anfängt zu versuchen zu fliegen." Und man konnte sie wohl kaum ewig hier bleiben lassen. "Außerdem konnte ich etwas über den Ort und der Zeit herausfinden, aus der Sya eigentlich kommt. Es...-"
      Plötzlich ertönte ein Geräusch von der Tür. Man konnte hören, wie jemand weg rannte...
    • Dante seufzte.
      "Lass sie doch einfach. Drüben, auf der anderen Seite, habe ich Menschen getroffen, die ähnliche Probleme hatten und es trotzdem geschafft haben. Ihr seid Katzen! Ihr hört doch eh schon alles bis zu sieben Mal lauter al ein mensch. Ihr Körper wird die schlechte Sehkraft einfach ausgleichen. Außerdem ist sie ein Dickschädel. Wenn sie fleigen will dann wird sie das auch tun. Weder du noch ich können sie daran hindern. Und was die Sache mit dem Festhalten angeht: Sie ist keine Gefangene. Sie kann gehen, wann immer sie will. Ich will nur nicht, dass sie aus den Augen gelassen wird. Aber das liegt daran, dass sie noch ein Kind ist, nicht an ihrer Sehschwäche. Du musst mal etwas entspannter an die Sache gehen, auch wenn sie dir soviel beduetet. Du wirst sie sonst verlieren."


    • Noel schien eigentlich noch etwas sagen zu wollen, doch schließlich schwieg er dann doch und seufze nur einmal. Was Dante da sagte war schon richtig, aber trotzdem, wiederstrebte es ihn irgendwie... "Außerdem war das nicht der einzige Grund, warum ich hier bin.", redete schließlich der Kater weiter. "Ich wollte noch einmal kurz dein Wissen zu den jeweiligen Arten und zu dem, was du bei denen beachten musste und so überprüfen."
      Unterdessen ging draußen langsam die Sonne unter und Jiro kam wieder zurück ins Schloss. Ach hatte das gut getan, einfach mal in der Sonne zu liegen...
    • "Du wirst trotzdem nicht so leicht drum herum kommen. Und lass uns jetzt mal beginnen...", sagte der Kater und fing an Dante anzufragen.
      Sya saß unterdessen wieder auf dem höchsten Punkt des Schlosses und blickte, trotz ihres Handicaps hinauf zum Sternenhimmel...
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