Der Weiße nickte und legte sich auf den Boden. Der Drache schwieg, da er wusste, wie schwach und dumm Sätze, wie 'Mein Beileid' oder ähnliche, im Moment klangen.
Schließlich tauchte irgendwann Silver bei ihrem Bruder auf und schien erleichtert darüber, dass ihm nichts passiert war. Kurz führten die beiden Dracen ein Gespräch in ihrer Sprache. Dann schien auch die Drachin bescheid zu wissen, was passiert war. Irgendwann kamen schließlich auch die Arnubisgeschwiester von irgendwo hinzu.
Minaria hatte den Schwanz eingezogen und die Ohren angelegt, als sie sich geduckt neben Dante legte.
Ihr Bruder war wie immer gefasster, auch wenn ihn der Tod von Eren sehr traf.
Der Alte hatte sich immer um ihn und seine Schwester gekümmert.
Dantes Beine ließen irgendwann nach und er plumpste zu Boden.
Dieser enorme Einsatz von Magie hatte ihn dann doch sehr geschwächt.
Nibia legte sich zu ihm, sodass er sich an sie anlehnen konnte.
Die Kämpfe waren nun vollkommen vorbei. Noel inspizierte noch einmal die Schäden, Verletzten und die Toten. Es hatte sie härter erwischt, als erwartete. So könnte es sicherlich nicht weiter gehen. Der geflügelte Kater drehte sich um und flog los. Sein Ziel waren die Zellen, in denen sich ihre Gefangenen befanden. Darunter auch Basilisk und somit sein Ziel. Schon setzte er wieder auf und betrat das Gebäude...
"Du solltest dich lieber etwas ausruhen und essen...", sagte schließlich der weiße Drache und stupste Dante sachte mit der Schnauze an. Der Blonde hatte viel Kraft für die Macht vorhin verloren und sollte sie lieber dringend wieder auffüllen. Sonst könnte es zu großen Problemen kommen.
Auch an den Drachen-Geschwistern ging der Tod von Freunden nicht spurlos vor rüber, doch ändern könnten sie im Moment nichts. Silver beobachtete ihren Bruder und lies dann den Blick wieder zu den Anubisgeistern wandern. "Wieso habt ihr den Schuldigen nicht umgebracht, sondern Gefangen genommen?", fragte sie die beiden, mit unheilvoll glitzernden Augen.
Nibia half Dante auf und wortlos gingen die beiden.
Jedoch nicht nach Hause oder soetwas.
Sie gingen zu dem kleinen Fleckchen mit dem Blauen Gras und den silbernen Bäumen.
Dort kontne er sich am Besten erholen.
An Nibia gekuschelt starrte er nch oben.
Minaria verkroch sich fiepsend hinter ihrem Bruder.
"Ein Befehl von Noel. Wir sollten ihn gefangen nehmen und dafür sorgen,d ass er keinen Schaden mehr anrichtet.", erklärte Jackson shlicht.
Nachdenklich sah Jiro den Beiden nach, sagte aber nichts.
Wütend stieß die Drachin eine kleine Flamme aus und fragte sich, was Noel dieses Mal schon wieder plante. Wieso hatte er den Mörder am Leben gelassen!?
Langsam nährte sich hüpftent ein Rabe Dante und Nibia. In dem Schnabel trug er einen kleinen Beutel. Er nährte sich immer weiter und legte schließlich den Beute im Gras vor den Beiden ab. Kurz stieß er ein heißeres Krächzen aus und hüpfte wieder etwas weg. Einen Augenblick lang verhaarte er dort und wartete.
Nibia hob den Kopf und beobachtete den Vogel.
Auch Dante hob dann den Kopf, nur um gleich wieder wütend zu werden.
"Du bist doch dieser verdammte Vogel, der zur schlange wurde und mich beiner zerdrückt hätte!", meinte er, doch dann atmete er ersteinmal durch.
"Das nächste Mal werd doch einfach zum Kapuzieneräffchen oder so. Die klammer wie sau, sind aber leicht, klein und ungefählich, ok?"
Er seufzte und sah sich dann den Beutel an.
"Ist der für mich?"
Der Rabe hüpfte etwas zurück, als Dante sauer wurde, blieb aber noch immer. Er legten den Kopf zur Seite und hörte schweigend auf die Worte des Blonden. Dann nickte er schließlich zur Antwort. Er verstand.Aber auch war dies die Antwort auf die Frage. Der Rabe hatte extra für ihm den Beutel hier her geschleppt. Weiterhin schweigend besah er sich das blaue Gras unter seinen Krallen und Rupfte schließlich ein paar Büschel heraus.
Nibia fauchte, als der Vogel das tat.
Niemand durfte diesen Platz zerstören.
Dante betrachtete einfach weiter den Beutel.
Schließlich öffnete er ihn und ließ den Inhalt in seine Hand purzeln...
Augenblicklich hier der Rabe inne und sah zu Nibia auf.
Aus dem Beutel war ein Amulett in Dantes Hand gepurzelt und lag nun dort. Es wirkte reich verzieht und wunderschön. Doch wieso hatte ihm der Rabe dies gebracht?
Der Rabe stieß wieder ein heißeres Krächzen aus und breitete die Flügel aus. In seinem Schnabel steckten nun die drei blauen Gräser. Seine Augen ruhten noch einmal kurz auf dem blonden Mann, dann flog er los. Der Blonde muste schon alleine hinter das Rätsel des Schmuckstückes gelangen. Und dies würde er auch sicherlich...
Dante beachtete den Vogel gar nicht mehr.
Er war viel zu fasziniert von dem Amulett.
Was es damt wohl auf sich hatte?
Ohne groß darüber nachzudenken, hängte er es sich um den hals.
Um das Ding konnte er sich auch noch morgen Gedanken machen.
Jetzt war er einfach viel zu fertig.
Noel verlies wieder den Gafangenen Bereich. Er hatte keinen Erfolg bei Basilisk gehabt. Der Kerl schwieg sturr, seid dem er in der Zelle aufgewacht war. Scheinbar hatte der Grünhaarige keine Lust zu reden, doch der Kater wusste, dass sich dies bald ändern würde.
Die beiden Drachengeschwister verließen schließlich getrennt den Platz wieder und halfen hier und mal dort noch etwas nach. Dann beschloss Jiro sich noch etwas auszuruhen. Heute Abend würde man mit dem Trauerzug beginnen und alle gestorbenen ihre letzte Ehre erwiesen. Den Rat der Rebbel hatte es auch erwischt. Man müsste sehr bald schon nach einem Nachfolger für Eren und die anderen suchen müssen. Auch konnten sie wohl kaum hier bleiben.
Eine harte Zeit stand ihnen bevor...
Minaria und Jackson liefen durch die Straßen und halfen dabei, die leicht Verletzten zu versorgen.
Minarias Stimmunf allerdings war auf dem Tiefpunkt.
Eren hatte sie und ihren Bruder damals gefunden und wieder aufgepeppelt.
Sie waren aus der Wüste geflüchtet um nicht wie der Rest ihres Rudels zu enden.
Sie waren allein gewesen und so gut wie tot, als Eren sie gefunden hatte.
Eine Stille lag über den Rebelle, wie es sie selten sonst gab.
Noel strich weiter durch die verwüstete Umgebung, auf den Weg zu seinem Haus. Er war sich sicher, dass sie hier nicht mehr länger bleiben konnten. Auch hatte er den restlichen Gruppen der Rebellen, die noch auf dem Weg hier her waren, eine Nachricht geschickt. Sie würden sich wo anders treffen müssen. Kurz darauf erreichte er sein Ziel und machte sich an die Arbeit. Viel Zeit blieb den geflügelten Kater immerhin nicht, um seine Sachen alle schnell zu verstauen. Auch musste er sich um die restlichen Rebellen kümmern und den Rat zu einer Sitzung einberufen. Viel zu viel für so wenig Zeit...
Irgendwann schlich sich MInaria zu Dante und legte sich neben ihn.
Sie wollte jetzt nicht allein sein und ihr Bruder war wie immer am Arbeiten.
Jackson kannte eigentlich gar nichts anderes.
Leise fießsend legte sie ihren Kopf auf Dantes Schoß und schloss die Augen.