"Deswegen?", fragte er. Er konnte das irgendwie nicht so ganz glauben. Der Drache hatte ihn doch töten wollen und nun behauptete er, dass er einfach so Lust hatte ihn am Leben zu lassen.
[2er RPG] Dragon Daughter
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"Zugegeben, am Anfang habe ich dich nicht gekannt und alle Menschen waren in meinen Augen gleich, doch diese Einstellung änderte sich mit der Zeit.", erklärte Hayate und hob den Blick leicht nach oben. Dann schweig er kurz.
"Die junge Jägerin... Wie stehst du zu ihr? In der kurzen zeit in der ich euch gesehen haben zusammen ist mir aufgefallen, dass du dir verdammt große Sorgen immer um sie machst..."
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"Iris? Ich weiß nicht... Sie bedeutet mir viel! Ich fühle mich für sie verantwortlich, was genau das ist, weiß ich nicht...", meinte er leise und seufzte.
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"Warst du eigentlich jemand verliebt? Ich frage nur, weil du ja damals bei uns in den Bergen gewesen warst, wegen dieser Geschichte mit der Verlobung und so..." Er blickte nach oben gegen Himmel und überlegte kurz ehe er eine weitere Frage stellte. "Wer ist eigentlich ihr Vater? Ihre Mutter muss die Jägerin von damals sein..."

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"Ich... Nun ja, nicht wirklich. Ich kannte Arya nicht. Ich wusste nur, dass ich sie heiraten sollte. Ich fühlte mich in meiner Ehre Verletzt, als sie mit diesem Drachen... Und Iris Vater kenne ich nicht"; meinte er. "Ihre Mutter muss ihn getroffen haben, als ich weg war."
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Hayate runzelte leicht die Stirn. Vielleicht...
"Ich denke du liebst sie, so wie du sie behandelst...", murmelte er leise und blickte nun den Prinzen an.
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Joffrey erschrak. "Was? Ich liebe sie...? Nein... Sie ist doch viel jünger als ich.", murmelte er. Doch tief in seinem Inneren wusste er, dass der Drache Recht hatte.
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Das hatte er geahnt. Ohne ein weitere Wort zu sagen, wand der Drache still seinen Blick wieder gegen Nachthimmel.
"Ich habe da eine Vermutung...", äußerte er sich schließlich langsam. "Ihr solltet ihre Mutter noch einmal bezüglich ihres Vaters fragen. Ich befürchte nämlich, ich könnte ahnen wer es ist, aber ich bin mir nicht sicher. Daher fragt sie, wenn wir Iris zu ihr bringen."
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Joffrey zögerte. "Aber wieso ist ihr Vater so wichtig? Er ist doch nicht da", meinte er leise. "Ich habe nicht das Gefühl, dass sie ihn braucht oder vermisst. Wieso sollten wir denn dann ihre Mutter fragen?"
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"Ich meine nur, dass du sie fragen sollst, mehr nicht.", antwortete Hayate, während er seine Blick wieder dem Prinzen zu wand.
Es wäre wirklich besser einmal nach zu fragen, einfach nur zur Sicherheit.
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"Nun, wenn du denkst, dass ich das tun sollte, werde ich es machen... Nach meiner Krönung werde ich Iris nach Hause geleiten und dort ihre Mutter deswegen befragen!"
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Der Grauhaarige nickte und schwieg dann. "Hasst du mich eigentlich?", fragte er schließlich.

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Joffrey schwieg einen Moment. "Ich weiß es nicht...", sagte er dann wahrheitsgetreu. Ja, der Drache hatte viel getan, wofür er ihn hasste, generell Drachen hasste. Jedoch... Oft hatte er ihn auch das Leben gerettet. Deswegen war er mit sich selbst im Zwiespalt. Durfte man jemanden so noch hassen?
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Ohne ein Wort zu sagen, betrachtete er Joffery. Er wusste es nicht? Eigentlich hatte Hayate erwartet, er würde ihn noch immer hassen.
Schließlich nährte er sich im langsam und sagte: "Ich habe nur das getan, was man mir sagte. Später dann aber tat ich nur das was ich selber für das richtige hielt... Und schließlich musste ich auch für meine Taten bezahlen."
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"Und daher weiß ich vermutlich auch nicht, was ich von dir halten soll..."; meinte Joffrey und sag gen Himmel. "Ich sollte Iris suchen gehen...!", murmelte er dann.
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Der Grauhaarige hielt sofort inne und sagte: "Ja, mach das ruhig" Dann drehte er sich um und ging.
Sollte Joffery irgendwann vorhaben Irisnach Hause zu bringen, würde er ihn und Iris dort hin fliegen.
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Joffrey sah den Drachen kurz hinterher, dann ging er aber los, ins Schloss um sich auf die Suche nach Iris zu machen. Unterwegs frage er alle Bediensteten, die ihn über den Weg liefen.
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Endlich konnte dem Prinzen jemand Auskunft zu Iris Aufenthaltsort geben. Sie befand sich gerade im Waffenkeller, wo sie zu der großen verblüffen vieler Männer sich ganz interessiert mit den Waffen beschäftigte und sie auch einmal hin und wieder genauer untersuchte, in dem sie sie in die Hand nahm.

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Joffrey näherte sich dem Mädchen und lachte. "Ich glaube, du könntest meinen Wachen vieles Beibringen! Ich wünschte, du würdest länger hier bleiben. Bei mir." Er sah das Mädchen an. Wieso wollte der Drache nur, dass er wusste, wer ihr Vater war? Konnte dies denn so wichtig sein?
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"Ich finde es hier auch ganz interessant...", gab sie zu, während sie eine Reihe Schwerter musterte. "Aber wie gesagt, ich würde gerne auch zu meinen Freunden und meiner Mutter. Ich muss mit ihr Reden!"

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