Joffrey zögerte kurz, jedoch schüttelte er dann seinen Kopf. "Nein... du kannst bleiben, wenn du willst." Dann schwieg er und sah nur noch das Grab seines Vaters an. Er wollte in Wirklichkeit nicht einmal, dass Iris ging. Er hatte sie gerne bei sich.
[2er RPG] Dragon Daughter
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Iris nickte und blieb so noch etwas bei ihm.
Dann stand sie schließlich auf und meinte: "Ich werde mich jetzt die Stadt angucken und später ins Schloss zurück kommen. Du kannst ruhig noch etwas hier bleiben oder deine Trauer im Schloss ertränken. Eventuell leiste ich dir dann auch Gesellschaft."
Dann ging sie.
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Verwirrt sah Joffrey Iris hinterher, blieb dann aber sitzen. Er schwelgte ein wenig in Erinnerungen. Erinnerungen an seine Kindheit. An seinen Vater. Er blieb einige Zeit sitzen, eher er dann ins Schloss zurück kehrte.
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Iris konnte nicht wirklich um den mann trauern, da sie ihn nun einmal nicht gekannt hatte. Außerdem war sie sehr interessiert an der Stadt und wollte sich diese einfach mal ansehen.
Daher hatte sie wohl so gehandelt.
Hayate befand sich, als Joffery im Schloss auftauchte schon dort. Er war noch nie ein Fan von Menschenmassen gewesen und so war es nicht verwunderlich, dass er sich an diesen Ort zurück gezogen hatte.
Außerdem mied er im Moment den Prinzen lieber. Immerhin hatte er ja mitschuld, dass dieser nur so wenig zeit mit seiner Vater hatte erleben können...
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Joffrey sah Hayate im Schloss. Er funkelte den Drachen an. Er wusste genau, was los war. Wenn der Drache nicht gewesen wäre, hätte er viel mehr Zeit mit seinen Vater verbringen können.
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Hayate blickte den Prinzen nicht an, sondern konzentrierte sich weiterhin auf ein Buch, dass er im Schloss entdeckt hatte, so wie es aussah.
Es war schon seltsam, was die menschen so schrieben...
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Joffrey schenkte den Drachen nur noch einen einzigen Blick und ging dann aber einfach weiter und an ihn vorbei. Er hatte nun keine Lust auf den Drachen. Auf das Lebewesen, das Schuld an seiner Situation war.
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Hayate seufze schließlich und klappe das Buch wieder zu, um es weg zu stellen.
Er wollte den Prinzen ebenfalls nicht sehen, da ihm bewusst war, wie dieser gerade zu ihm stand, besonders da dessen Vater ja jetzt Tod ist.
Um sich keine weitere Gedanken daran zu machen, wie viel Schuld er eigentlich an dem ganzen trug suchte er sich das nächste Buch aus, um darin herum zu blättern.
Immerhin wusste der Grauhaarige ja, wie schmerzhaft es war seinen Vater zu verlieren. Vor nicht all zu langer Zeit hatte er das ja ebenfalls erleiden müssen.
War nur zu hoffen, das Joffery nichts dummes anstellte.
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Joffrey ging auf seine Gemächer und ließ die berater seines Vaters zu sich rufen. Nun war er ja der König und musste alles regeln. Er wollte auf den neusten stand gebracht werden. Er wollte wissen, was alles so passiert war. Was er tun musste, damit es seinem Land gut ging.
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Die Berater leistete Joffery befehl folge und klärten ihn über alles auf.
In der zwischen Zeit lief Iris unten weiter durch die Stadt und bewunderte hin und wieder dies und das...
So verging für alle allmählich die Zeit und der Tag schriet immer weiter vor ran...
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Ein Rat wurde gehalten, damit alles geklärt werden konnte. Joffrey musste gekrönt werden. Er war nun der König und musste alle Aufgaben seines Vaters übernehmen. Früher als er es immer gedacht hatte.
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Die Berater schugen daher den nächsten Morgen als Krönungstag vor, wenn denn Joffery einverstanden war. Sonst könnte man den Termin noch etwas nach hinten verlegen, aber nicht zu weit.
Unterdessen war der Tag nämlich so weit fortgeschritten, dass die Sonne allmählich am Horizont unterging.
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Joffrey war mit allem einverstanden. Er beendete den Rat und beschloss noch einmal in den Schlossgarten zu gehen. Er lief den Weg entlang. Früher war er dort oft mit seinen Eltern gewesen, als er noch kleiner war. Als seine Mutter starb, war er nicht mehr so oft dort gewesen. Und nun war auch sein Vater tot.
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Irgendwann hatte Hayate die Bücher satt und beschloss sich weiter im Schloss um zusehen. So fand er schließlich irgendwann den Schlossgarten und so auch Joffery. Als er den Prinzen erblickte erstarre er.
Was jetzt?
Sollte er versuchen leise wieder zu verschwinde oder ihn ignorieren udn weitergehen? Eventuell sollte er nun auch langsam mit ihm reden, wie er vorhin angekündigt hatte...?
So entschied sich der Grauhaarige schließlich fürs letzere. Drum herum würde er eh nicht kommen.
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Joffrey drehte seinen Kopf, als er Hayate hörte. "Was willst du hier?", fragte er in seiner bekannten unfreundlichen Art. Er hatte im Moment herzlich wenig Lust auf den Drachen und seiner Anwesenheit.
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"Ich habe dir vorhin doch gesagt, dass ich noch mit dir reden möchte.", erwiederte Hayate, ehe er kurz schwieg. "Das bezüglich deines Vaters... Es tut mir Leid..." Er hatte das Gefühl es wäre besser dies noch einmal laut auszusprechen.

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Stimmt, da war ja was gewesen. Joffrey hatte dies völlig vergessen gehabt. Er brummte nur kurz. Er war der Meinung, dass der Drache nicht annähernd wissen konnte, wie das alles für ihn war. "Du wolltest mit mir reden..."
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"Ich weiß wie es ist, wenn man seinen Vater verliert.", fügte er noch kurz hinzu, ehe er überlegte, wie er am besten anfing.
"Wegen damals, als ich dich dort oben in der Höhle festhielt, tat ich es am Anfang nur, weil des wesen in der Höhle es so verlangt hatte. Später aber schien es seine Meinung geändert zu haben..." Er machte eine kurze Pause. "Er wollte dann, dass ich dich umbringe. Das war etwa zwei Jahren nach dem es mir gesagt hatte, ich soll auf die Aufpassen. So wie es Aussah hatte er wohl durch einen Blick in der Zeit bemerkt, dass du für das was kommst in ihren Augen keine große Hilfe bist und so wollte sie irgendwie verhindern, dass sich alles verschlimmert."
Doch Hayate hatte dem nicht Folge geleistet....
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Joffrey zögerte. "Das Wesen, welches dir gesagt hatte, dass du mich am leben lassen solltest, als du mich töten wolltest hat die gesagt, du sollst mich umbringen, aber du hast es nicht getan!? Warum?"
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"Weil ich es einfach nicht wollte...", antwortete der Drache so, als wäre es selbstverständlich.

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