Schweigend beobachtete Cain das Schauspiel zwischen den beiden Frauen die kaum hätten unterschiedlicher sein können.
„Aber ein Wort von dir reicht, und ich töte diese Frau. Mit Vergnügen. Ich lasse mir etwas ganz Besonderes einfallen, Darling.“
Bei Marias Worten musste Cain ein Schmunzeln unterdrücken.
Nachdem er Luna in ihrem „Lena-Zustand“ ( oder wie auch immer man dieses Phänomen nennen sollte) erlebt hatte, war er sich ziemlich sicher, dass die Sache eher andersherum ausgehen würde.
Ohne die Armreifen, die ihre Kräfte unterdrückten, hätte Luna vermutlich keine großen Schwierigkeiten gehabt, Maria in den Boden zu stampfen.
Ein Bild, das sich in seiner Fantasie überraschend lebhaft ausmalte.
Und zugegebenermaßen war der Gedanke äußerst amüsant.
Als Maria schließlich abzog, schüttelte Cain lediglich den Kopf und lehnte sich mit den Händen in den Hosentaschen gegen seinen Schreibtisch.
„Wenigstens hat sie diesmal die Tür hinter sich geschlossen.“
Luna sah ihm einen Moment hinterher.
„Deine Freundin hat einen Dachschaden.“
Für einen Augenblick herrschte Stille.
Dann brach Cain in lautes Gelächter aus.
„Freundin?“ Er musste sich tatsächlich kurz sammeln.
„Ich würde sie weniger als meine Freundin und mehr als meinen personifizierten Herpes bezeichnen.“
Sein Grinsen wurde breiter.
„Man wird ihn nicht los, und früher oder später taucht er immer wieder auf.“
„Wäre ich frei gewesen, wäre sie jetzt tot.“
Luna sagte es mit einer Sachlichkeit, die fast schon beeindruckend war.
Cain sparte sich seinen Kommentar.
Sein Kopfkino hatte die Szene ohnehin bereits ausführlich durchgespielt.
Und das Ergebnis war für Maria nicht besonders positiv ausgefallen.
„Ich frage mich immer noch, warum es dir so wichtig ist, dass ich am Leben bleibe.“
Luna verschränkte die Arme.
„Was hast du davon?“
Überrascht hob Cain eine Augenbraue.
„Habe ich dir das nicht bereits erklärt?“
Er richtete sich wieder etwas auf.
„Du bist unterhaltsam.“
Die Antwort kam so selbstverständlich, als wäre sie die logischste Erklärung der Welt.
„Wirklich. Dich am Leben zu halten ist reiner egoistischer Eigennutz und hat deutlich weniger mit Höflichkeit zu tun, als du vielleicht glauben möchtest.“
Ein amüsiertes Schmunzeln huschte über seine Lippen.
„Du bist interessant. Das kommt selten genug vor.“
Mit diesen Worten stieß er sich vom Schreibtisch ab.
„Nach dieser kleinen Shitshow brauche ich allerdings etwas Starkes zum Runterspülen.“
Er steuerte bereits auf die Tür zu.
Eine Hand lag schon auf der Klinke, als er noch einmal über die Schulter zu ihr zurückblickte.
„Ich bin in fünf Minuten wieder da.“
Seine roten Augen verengten sich leicht.
„Und versuch in der Zeit bitte nichts Unartiges anzustellen, ja?“
Eine kurze Pause, dann grinste er.
„Ich würde nur ungern zurückkommen und feststellen, dass du das frisch renovierte Büro schon wieder zerstört hast.“
Damit öffnete er die Tür und verschwand auf den Flur.
Die Tür schloss er vorsichtshalber ab.
„Aber ein Wort von dir reicht, und ich töte diese Frau. Mit Vergnügen. Ich lasse mir etwas ganz Besonderes einfallen, Darling.“
Bei Marias Worten musste Cain ein Schmunzeln unterdrücken.
Nachdem er Luna in ihrem „Lena-Zustand“ ( oder wie auch immer man dieses Phänomen nennen sollte) erlebt hatte, war er sich ziemlich sicher, dass die Sache eher andersherum ausgehen würde.
Ohne die Armreifen, die ihre Kräfte unterdrückten, hätte Luna vermutlich keine großen Schwierigkeiten gehabt, Maria in den Boden zu stampfen.
Ein Bild, das sich in seiner Fantasie überraschend lebhaft ausmalte.
Und zugegebenermaßen war der Gedanke äußerst amüsant.
Als Maria schließlich abzog, schüttelte Cain lediglich den Kopf und lehnte sich mit den Händen in den Hosentaschen gegen seinen Schreibtisch.
„Wenigstens hat sie diesmal die Tür hinter sich geschlossen.“
Luna sah ihm einen Moment hinterher.
„Deine Freundin hat einen Dachschaden.“
Für einen Augenblick herrschte Stille.
Dann brach Cain in lautes Gelächter aus.
„Freundin?“ Er musste sich tatsächlich kurz sammeln.
„Ich würde sie weniger als meine Freundin und mehr als meinen personifizierten Herpes bezeichnen.“
Sein Grinsen wurde breiter.
„Man wird ihn nicht los, und früher oder später taucht er immer wieder auf.“
„Wäre ich frei gewesen, wäre sie jetzt tot.“
Luna sagte es mit einer Sachlichkeit, die fast schon beeindruckend war.
Cain sparte sich seinen Kommentar.
Sein Kopfkino hatte die Szene ohnehin bereits ausführlich durchgespielt.
Und das Ergebnis war für Maria nicht besonders positiv ausgefallen.
„Ich frage mich immer noch, warum es dir so wichtig ist, dass ich am Leben bleibe.“
Luna verschränkte die Arme.
„Was hast du davon?“
Überrascht hob Cain eine Augenbraue.
„Habe ich dir das nicht bereits erklärt?“
Er richtete sich wieder etwas auf.
„Du bist unterhaltsam.“
Die Antwort kam so selbstverständlich, als wäre sie die logischste Erklärung der Welt.
„Wirklich. Dich am Leben zu halten ist reiner egoistischer Eigennutz und hat deutlich weniger mit Höflichkeit zu tun, als du vielleicht glauben möchtest.“
Ein amüsiertes Schmunzeln huschte über seine Lippen.
„Du bist interessant. Das kommt selten genug vor.“
Mit diesen Worten stieß er sich vom Schreibtisch ab.
„Nach dieser kleinen Shitshow brauche ich allerdings etwas Starkes zum Runterspülen.“
Er steuerte bereits auf die Tür zu.
Eine Hand lag schon auf der Klinke, als er noch einmal über die Schulter zu ihr zurückblickte.
„Ich bin in fünf Minuten wieder da.“
Seine roten Augen verengten sich leicht.
„Und versuch in der Zeit bitte nichts Unartiges anzustellen, ja?“
Eine kurze Pause, dann grinste er.
„Ich würde nur ungern zurückkommen und feststellen, dass du das frisch renovierte Büro schon wieder zerstört hast.“
Damit öffnete er die Tür und verschwand auf den Flur.
Die Tür schloss er vorsichtshalber ab.