Between Light & Sin [Sakura & Kitty]

    • Schweigend beobachtete Cain das Schauspiel zwischen den beiden Frauen die kaum hätten unterschiedlicher sein können.
      „Aber ein Wort von dir reicht, und ich töte diese Frau. Mit Vergnügen. Ich lasse mir etwas ganz Besonderes einfallen, Darling.“
      Bei Marias Worten musste Cain ein Schmunzeln unterdrücken.
      Nachdem er Luna in ihrem „Lena-Zustand“ ( oder wie auch immer man dieses Phänomen nennen sollte) erlebt hatte, war er sich ziemlich sicher, dass die Sache eher andersherum ausgehen würde.
      Ohne die Armreifen, die ihre Kräfte unterdrückten, hätte Luna vermutlich keine großen Schwierigkeiten gehabt, Maria in den Boden zu stampfen.
      Ein Bild, das sich in seiner Fantasie überraschend lebhaft ausmalte.
      Und zugegebenermaßen war der Gedanke äußerst amüsant.
      Als Maria schließlich abzog, schüttelte Cain lediglich den Kopf und lehnte sich mit den Händen in den Hosentaschen gegen seinen Schreibtisch.
      „Wenigstens hat sie diesmal die Tür hinter sich geschlossen.“
      Luna sah ihm einen Moment hinterher.
      „Deine Freundin hat einen Dachschaden.“
      Für einen Augenblick herrschte Stille.
      Dann brach Cain in lautes Gelächter aus.
      „Freundin?“ Er musste sich tatsächlich kurz sammeln.
      „Ich würde sie weniger als meine Freundin und mehr als meinen personifizierten Herpes bezeichnen.“
      Sein Grinsen wurde breiter.
      „Man wird ihn nicht los, und früher oder später taucht er immer wieder auf.“
      „Wäre ich frei gewesen, wäre sie jetzt tot.“
      Luna sagte es mit einer Sachlichkeit, die fast schon beeindruckend war.
      Cain sparte sich seinen Kommentar.
      Sein Kopfkino hatte die Szene ohnehin bereits ausführlich durchgespielt.
      Und das Ergebnis war für Maria nicht besonders positiv ausgefallen.
      „Ich frage mich immer noch, warum es dir so wichtig ist, dass ich am Leben bleibe.“
      Luna verschränkte die Arme.
      „Was hast du davon?“
      Überrascht hob Cain eine Augenbraue.
      „Habe ich dir das nicht bereits erklärt?“
      Er richtete sich wieder etwas auf.
      „Du bist unterhaltsam.“
      Die Antwort kam so selbstverständlich, als wäre sie die logischste Erklärung der Welt.
      „Wirklich. Dich am Leben zu halten ist reiner egoistischer Eigennutz und hat deutlich weniger mit Höflichkeit zu tun, als du vielleicht glauben möchtest.“
      Ein amüsiertes Schmunzeln huschte über seine Lippen.
      „Du bist interessant. Das kommt selten genug vor.“
      Mit diesen Worten stieß er sich vom Schreibtisch ab.
      „Nach dieser kleinen Shitshow brauche ich allerdings etwas Starkes zum Runterspülen.“
      Er steuerte bereits auf die Tür zu.
      Eine Hand lag schon auf der Klinke, als er noch einmal über die Schulter zu ihr zurückblickte.
      „Ich bin in fünf Minuten wieder da.“
      Seine roten Augen verengten sich leicht.
      „Und versuch in der Zeit bitte nichts Unartiges anzustellen, ja?“
      Eine kurze Pause, dann grinste er.
      „Ich würde nur ungern zurückkommen und feststellen, dass du das frisch renovierte Büro schon wieder zerstört hast.“
      Damit öffnete er die Tür und verschwand auf den Flur.
      Die Tür schloss er vorsichtshalber ab.
    • Luna seufz kurz.
      Na Großartig. Vielen Dank auch für die Schnelle Erklärung.
      Sie setze sich auf den Stuhl und durchforsten die Blätter. Bist sie auf etwas aufmerksam geworden ist.
      /Eintrag : vor 11 Jahren
      Ein Engel welche ein besondere Fähigkeit hat. Ist ins Auge gefallen. Ihr Kärfte sind bemerkenswert. Und ihr Heilung ist beachtlich gut sehr gut.
      /

      Luna findet noch was über sich. /Diese Person hat Eltern. Vielleicht konnte Mann sie Töten. Um an die Kräfte zu kommen! Es ist ein Versuch wert./
      Luna konnte es nicht glaube also war sie der Grund. Plötzlich erinnerte sie sich.
      /Mama bitte. Halte durch ich kann euch retten./
      /Nein Mein Kind das wurde dich töten. Es ist okay, bitte Weine nicht. Bitte. Weine nicht/
      Luna hatte sich schon im Tiefen Innere Schön gedacht das sie schuld war an den Töt.
      Und jetzt das zu lesen war nochmal Bitter.
      sie stand auf und ging auf und ab und wurde am liebsten schreien. Doch es geht nicht. Sie seufzte. Und schaut auf die Tür. Wo Cain raus gegangen ist.
    • Endlich Ruhe. Zumindest in der Theorie.
      Praktisch kreisten seine Gedanken noch immer um den kleinen Engel, den er gerade allein in seinem Büro zurückgelassen hatte.
      Cain schritt durch die verlassenen Flure seines Quartiers und steuerte automatisch auf die kleine Privatbar zu, die sich in einem angrenzenden Salon befand. Seine Schritte waren ruhig, doch hinter seiner Stirn arbeitete es.
      Luna am Leben zu lassen war eine denkbar schlechte Idee.
      Je länger er darüber nachdachte, desto schlechter wurde sie.
      Sie hatte mehrere seiner Leute ausgeschaltet war bewaffnet in sein Hauptquartier eingedrungen, hatte versucht, ihn zu ermorden und war obendrein ein Engel. Der genetisch prädestinierte Erzfeind der Dämonen schlechthin.
      Allein die Tatsache, dass sie noch atmete, würde bereits Fragen aufwerfen.
      Natürlich wagte niemand seiner Untergebenen, ihn offen zu kritisieren.
      Aber Gerüchte verbreiteten sich in der Unterwelt schneller als Feuer.
      Vor allem dank gewisser weißhaariger Dämoninnen mit einem Hang zu Klatsch und Tratsch.
      Früher oder später würde jemand fragen, warum Lord Pride eine feindliche Engeljägerin beherbergte, anstatt ihren Kopf demonstrativ auf einen Spieß zu stecken.
      Die anderen Familien würden ebenfalls Wind davon bekommen.
      Psamanthe würde sich vermutlich wochenlang darüber lustig machen.
      Und einige der konservativeren Häuser würden darin Schwäche sehen.
      Ein gefährliches Signal.
      Cain öffnete eine Flasche französischen Cidre und schenkte sich ein Glas ein.
      Dann griff er nach einer zweiten Flasche, Whiskey.
      Für etwas Stärkeres.
      Während die bernsteinfarbene Flüssigkeit ins Glas floss, schweiften seine Gedanken erneut ab.
      Vielleicht behandelte er Luna tatsächlich etwas zu gut.
      Der Gedanke gefiel ihm nicht. Überhaupt nicht.
      Nicht nur hatte er sie in seiner Bibliothek schlafen lassen, verhindert, dass Lay sie verletzte, ihre Fragen beantwortet sondern durchforstete jetzt sogar Archive für sie.
      Wenn Hyla davon erfuhr, würde sie ihn monatelang damit aufziehen.
      „Verdammt.“ Er stellte die Flasche zurück.
      Vielleicht sollte er wieder etwas härter werden?
      Ein wenig mehr Distanz. Ein wenig weniger Gastfreundschaft.
      Allein schon, um sein Image zu wahren.
      Mit diesem Entschluss griff er nach den Gläsern.
      Und hielt mitten in der Bewegung inne.
      Langsam blickte er auf seine Hände.
      Zwei Gläser.
      Er hatte zwei verdammte Gläser gemacht.
      Für einen Augenblick starrte er sie einfach nur an.
      Dann schloss er die Augen.
      „Oh, komm schon.“
      Ein genervtes Seufzen entwich ihm.
      Er hätte eines zurückstellen können.
      Tat er aber nicht.
      Stattdessen nahm er beide Gläser mit und machte sich auf den Rückweg.
      Er würde es natürlich niemals zugeben, Nicht einmal vor sich selbst, aber wenn er schon zwei gemacht hatte, konnte er das zweite genauso gut loswerden.
      Als er die Tür zu seinem Büro öffnete, erwartete er Chaos.
      Vielleicht einen Fluchtversuch oder wenigstens irgendeine Form von provokativem Unsinn.
      Stattdessen fand er Luna vor den Aktenbergen wieder.
      Zwischen geöffneten Ordnern und vergilbten Dokumenten sitzend.
      Cain blieb kurz stehen.
      „Weißt du“, begann er trocken, während er die Tür hinter sich schloss, „ich bin mir ziemlich sicher, dass das gegen mehrere Datenschutzrichtlinien verstößt.“
      Keine Reaktion, Zumindest keine schlagfertige.
      Das ließ ihn aufmerken.
      Er trat näher und erst jetzt bemerkte er ihren aufgelösten Gesichtsausdruck.
      Etwas musste sie gefunden haben.
      Etwas, das sie erschüttert hatte.
      Sein spöttischer Kommentar blieb ihm im Hals stecken.
      Stattdessen stellte er wortlos eines der Gläser neben ihr auf den Boden.
      Das mit dem Whiskey.
      “Sieht aus, als könntest du das gerade gebrauchen.“
      Er ließ sich auf die Kante seines Schreibtisches sinken und warf einen Blick auf die verstreuten Akten.
      „Also.“ Seine Stimme war deutlich ruhiger als zuvor. „Was hast du gefunden, Täubchen?“
    • Luna. Nahm das Glas entgegen. Und trank ein Schluck. „Ich muss dich wohl um Verzeihung bitten. Nicht du warst schuld an Töt meine Eltern. Sondern ich selbst. Ich und diese Gaben. Jetzt verstehe ich es so langsam. Hier lesen selbst. Eine Gruppe wollte meine Fähigkeiten nutzen. Weil ich besonders Heilkräfte habe . Und um die zu testen. Tja ich bin schuld an den Töt meine Eltern.“ Meinte sie Luna trinkt das Glas aus. „ Ja weißt ich das es gegen Regeln verstoßt. Doch jetzt verstehe ich es auch wieso deine Männer mich nur zusehen lassen. Um meine Gabe zu aktivieren.“ Meinte sie. Und stand auf und meinte. „Und am meisten hasse ich mich selbst dafür. Es tut mir leid.“ Meinte sie. Und Plötzlich Klopfte etwas an Cain Büro.
      Und ein Luft Stoß. Und eine Dämon war zu sehen. „Lord Cain!“ Knurrt eine Männliche Stimme.
      „Dann hat Lady Maria also recht was soll das das Verstoß gegen Regeln. Und ihr wisst das ich gerne bereit bin euch dafür zu Töten.“ Und ein Schimmer umrandete ihn und 2 Rote Schwerte tauchten auf. „Denn ich Lord Nero werde kein Regelbrecher Entkommen lassen. Und da unsere Gabe fast gleich sind mit nur eine Ausnahme das meine Gabe dich verletzen könnten. Also noch letzte Worte.?“
      Luna meinte „Soll ich dir helfen? Dann nimm die Dinge ab.?“ Fragte sie.
      Nero der das gehört hat tauchte auf vor Cain druckte ihn das Schwert in die Brust von Cain er lächelte sicher. Doch es war nicht Cain Brust. Sondern Luna stellte sich ihm in den Weg. „Wieso beschützt du ein Engel ein Dämon?“ Knurrt er.
      Luna spuckt etwas Blut. „Cain ich kann mich selbst heilen nimm mir diese Armreif. Ab!“ Keuchte sie.
      „Du willst tatsächlich wissen wieso ich ein Lord Schütze. Vielleicht um meine Fehler wieder gut zu machen.!“
      Sie parkte die eine Hand. Von Nero. „ Was gibt dir das Recht einfach aufzutauchen und einen Wie du einen Lord von selben Rassen zu Töten?“ Knurrt sie Wutentbrannt! Und Nero sah zu Cain.
    • Neu

      Geduldig wartete Cain, bis Luna das Glas angenommen hatte und ihre Gedanken weit genug geordnet waren, um ihm endlich zu antworten.
      „Ich muss dich wohl um Verzeihung bitten.“
      Cain hob eine Augenbraue.
      Das war nicht die Richtung gewesen, mit der er gerechnet hatte.
      „Nicht du warst schuld am Tod meiner Eltern“, fuhr sie leise fort. „Sondern ich selbst.“
      Nun hob sich auch die zweite Augenbraue.
      Na das war mal ein Plot Twist.
      Während Luna sprach, griff Cain nach der Akte, die zuvor auf dem Schreibtisch gelegen hatte. Er überflog die vergilbten Seiten, während sie ihre Geschichte erzählte.
      Je weiter er las, desto tiefer vergrub sich seine Stirn in Falten.
      Jemand hatte gezielt versucht, Lunas Fähigkeiten zu erwecken.
      Und dafür ein kleines Mädchen traumatisiert.
      Wer auch immer hinter dem Experiment gesteckt hatte, war offenbar zu dem Schluss gekommen, dass es kaum etwas Effektiveres gab, als sie dabei zuzusehen zu lassen, wie ihre Eltern vor ihren Augen ermordet wurden.
      Selbst für die Maßstäbe der Pride-Familie ein unkonventionelles vorgehen.
      Aber die Akte war eindeutig echt. Andernfalls wäre sie niemals in den Archiven gelandet.
      Leider war die Unterschrift unter der Genehmigung nahezu unleserlich und Cain erkannte den Namen des Verantwortlichen nicht.
      „Und am meisten hasse ich mich selbst dafür. Es tut mir leid.“sagte Luna schließlich mit tränenerstickter Stimme
      Cain ließ die Akte sinken und starrte sie an.
      „Ist das dein Ernst?“
      Seine Stimme war scharf „Deine Eltern wurden vor deinen Augen abgeschlachtet und du entschuldigst dich bei mir?“
      Seine Stimme wurde noch schärfer.
      „Dann war ich eben nicht derjenige, der sie umgebracht hat. Na und? Glaubst du, das macht mich plötzlich zu einem guten Menschen?“
      Er lehnte sich zurück und lachte.
      „Täubchen, ich habe mehr Leben auf dem Gewissen, als du zählen kannst. Sortier mal deine Prioritäten.“
      Für einen Moment fragte er sich ernsthaft, ob sie naiv, verrückt oder einfach viel zu gutherzig für diese Welt war.
      Wahrscheinlich eine Mischung aus allem drei.
      Bevor er weiterreden konnte, klopfte es an der Tür.
      Cain blinzelte überrascht.
      Tatsächlich! Jemand hatte angeklopft. Zum ersten mal in den letzten 24 Stunden.
      Leider reichte der Anstand des Besuchers nicht aus, um anschließend auf ein „Herein“ zu warten.
      Die Tür flog auf.
      „Lord Cain!“
      Cain schloss die Augen.
      Ach scheiße. Bitt enicht dieser Spinner.
      Der wandelnde Speichellecker Ihrer Majestät Maria persönlich.
      „Dann hatte Lady Maria also recht.“
      Nero trat in den Raum, als würde ihm das Gebäude gehören.
      „Dies stellt einen eindeutigen Regelverstoß dar.“
      Blutrote Schwerter erschienen in seinen Händen.
      „Und Ihr wisst, dass ich jederzeit bereit bin, Euch dafür zu töten.“
      Natürlich hatte Maria ihn verpfiffen.
      Wahrscheinlich war das ihre kreative Lösung für das Luna-Problem gewesen.
      Schade nur, dass sie dabei gleichzeitig einen ihrer Handlanger verlieren würde.
      „Denn ich, Lord Nero, werde keinen Regelbrecher entkommen lassen.“
      Cain verzog das Gesicht.
      Herrgott, dieser Idiot sprach wirklich immer so.
      „Und da unsere Gaben beinahe gleichwertig sind, mit der einzigen Ausnahme, dass meine Fähigkeit Euch tatsächlich verletzen kann...“
      Nero hob seine Schwerter.
      „Habt Ihr letzte Worte?“
      Cain nahm seelenruhig den letzten Schluck seines Cidres.
      Dann stellte er das Glas auf dem Schreibtisch ab.
      „Erstens, Lord Nero.“
      Er verschränkte die Hände.
      „Falls Ihr glaubt, dass Ihr eloquent wirkt, indem Ihr von Euch selbst in der dritten Person sprecht, muss ich Euch leider enttäuschen. Für einen gelungenen Illeismus fehlt Euch die nötige Eleganz.“
      Cain lächelte dünn.
      „Ihr klingt eher wie Gollum.“
      Neros Gesicht verfärbte sich augenblicklich.
      „Zweitens.“
      Cain neigte den Kopf leicht zur Seite und ein leises Knacken lief durch seine Halswirbel.
      „Unsere Waffen mögen ähnlich stark sein.“
      Dunkle Ketten begannen über seine Arme zu kriechen wie lebendige Schlangen.
      „Aber Euch fehlt völlig die Raffinesse, Euer Potenzial vernünftig auszuschöpfen.“
      Während er sprach, löste sich eine einzelne Kette lautlos vom Rest.
      Sie glitt am Boden entlang, unsichtbar und unbemerkt.
      Direkt auf Neros Bein zu.
      „Soll ich helfen?“, fragte Luna. „Dann nimm mir die Armreife ab.“
      Cain schüttelte sofort den Kopf.
      „Nein. Du hältst dich da—“
      Weiter kam er nicht.
      Nero stürmte bereits los, geradlinig und vorhersehbar wie eh und jeh.
      Cain hatte die Flugbahn längst berechnet.
      Seine Ketten würden Die Flugbahn im richtigen Moment in eine andere Richtung parieren, Neros eigenen Schwung und Kraft gegen ihn wenden. Alles lief exakt nach Plan.
      Bis plötzlich etwas Weißes zwischen ihn und die Klinge trat.
      Für einen Augenblick verstand Cain nicht, was er sah.
      Dann bohrte sich das Schwert in Lunas Körper.
      Die Zeit schien stillzustehen bis ein ersticktes Keuchen und ein dunkler Blutfleck seine Sinne erfüllte.
      Rote Tropfen, die auf den polierten Holzboden fielen.
      Nicht sein Blut. Ihres.
      „Verdammte Scheiße!“
      Zum ersten Mal seit Langem klang Cain wirklich erschrocken. „Was machst du da?!“
      Selbst Nero starrte sie fassungslos an.
      „Warum beschützt ein Engel einen Dämon?“
      Ehrlich gesagt hätte Cain diese Frage ebenfalls gern beantwortet bekommen.
      Was im Namen der sieben Höllen sollte das bitte?
      Luna spuckte Blut auf den Boden.
      „Cain...“
      Ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
      „Ich kann mich selbst heilen. Nimm mir die Armreife ab.“
      Natürlich.
      Selbst jetzt dachte sie noch daran.
      „Du willst tatsächlich wissen, warum ich einen Lord beschütze?“
      Richtete sie ihre Worte nun auch gegen Nero.
      „Vielleicht weil ich versuche, meine Fehler wiedergutzumachen! Und was gibt dir das Recht, hier aufzutauchen und einen Lord deiner eigenen Rasse zu ermorden?“
      Ihre Stimme bebte.
      Cain starrte sie an.
      Wirklich?
      Von allen Wesen im Himmel, auf Erden und in der Hölle musste ausgerechnet sie einen Gerechtigkeitskomplex besitzen.
      Und ausgerechnet für ihn einsetzen.
      „Täubchen.“
      Seine Stimme war ungewöhnlich leise.
      „Sowas kannst du doch nicht machen.“
      Er schüttelte langsam den Kopf.
      „Nicht für einen Dämon.“
      Sein Blick wanderte zu Nero und wurde schlagartig düster.
      Das Rot seiner Iris begann zu glühen.
      „Und Ihr.“ Nero erstarrte.
      „Ihr müsst gerade wahnsinnig stolz auf Euch sein, nicht wahr?“
      Cain erhob sich langsam und ruhig. Die gefährlichste Art von Ruhe.
      „So unfassbar stolz.“
      Seine Hand schloss sich um Neros Handgelenk wie ein Schraubstock.
      Nero versuchte sich loszureißen, doch vergeblich. Seine Augen weiteten sich erschrocken, als er realisierte, was Cain dort tat
      „Lord Cain, ihr könnt doch nicht-“
      Zu spät.
      Cains Klauen gruben sich in Neros Fleisch.
      Sofort schoss Energie durch seinen Körper.
      Er schmeckte sie.
      Den Stolz.
      Die Arroganz.
      Die Selbstverliebtheit.
      Die Eitelkeit.
      Alles, was Neros Seele ausmachte.
      Es war ein widerlicher Geschmack.
      Sauer, Herb, wie verdorbener Wein.
      Nero schrie auf. „Ihr könnt doch nicht—“
      Doch. Cain hatte bereits begonnen.
      Dämonen ernährten sich von negativen Emotionen.
      Das war nichts Besonderes.
      Doch einem anderen Dämon seine Emotionen zu rauben...
      Das war etwas anderes.
      Das war fast schon Kannibalismus.
      Nicht verboten, aber nah genug dran.
      Normalerweise hätte Cain sich nicht darauf eingelassen, heute war ihm das egal. Wenn er ohnehin schon dabei war, sein image zu ruinieren, konnte er es auch gleich richtig machen.
      Nero wurde sichtbar schwächer.
      Seine Knie gaben nach.
      Die Schwerter in seinen Händen flackerten.
      „Aufhören...!“
      Cain ignorierte ihn.
      Jahrelang hatte sich Stolz in diesem Narren angesammelt.
      Jetzt wurde alles herausgerissen.
      Schicht für Schicht.
      Bis nichts mehr übrig blieb.
      In seiner Verzweiflung riss Nero sein zweites Schwert hoch und schlug nach Cain.
      Der Hieb war schlecht.
      Unsauber.
      Verzweifelt.
      Aber er hätte trotzdem eine hässliche Narbe hinterlassen.
      Normalerweise.
      Leider für Nero hatte sich die versteckte Kette inzwischen vollständig um sein Bein gewickelt und Cain genug seiner Energie geraubt, dass seine Fähigkeit nicht mehr durch Cains Schutzmechanismus hindurch dringen konnte.
      Der Effekt trat augenblicklich ein.
      Die Verletzung wurde reflektiert.
      Nero schrie während sein eigenes Blut über sein Gesicht schoss.
      Sein eigenes Schwert hatte ihm dieselbe Wunde zugefügt, die für Cain bestimmt gewesen war.
      Klirrend fiel die Klinge zu Boden.
      Er sackte zusammen.
      Cain ließ sein Handgelenk los.
      Für einen Moment betrachtete er seine eigene Hand unter dessen Haut nun dunkelrote Adern pulsierten.
      Die gestohlene Energie glühte wie flüssiges Feuer durch seine Venen.
      Nero lag keuchend auf dem Boden.
      Geschwächt, gedemütigt, aber gerade noch kebendig
      Cain schenkte ihm kaum Beachtung.
      Sein Blick wanderte statdessen zurück zu Luna und sein Magen zog sich zusammen.
      Das Blut hatte mittlerweile eine kleine Lache unter ihr gebildet.
      Verdammt. Sie hatte nicht mehr viel Zeit.
      Natürlich… Natürlich musste sie sich für ihn vor ein Schwert werfen.
      Warum auch nicht?
      Als wäre sein Tag nicht ohnehin schon kompliziert genug gewesen.
      Cain knirschte mit den Zähnen.
      Er wollte die Armreife nicht entfernen.
      Er wollte ihr ihre Kräfte nicht zurückgeben. Zumindest noch nicht.
      Er wollte sich nicht mit den Konsequenzen beschäftigen.
      Aber noch weniger wollte er erklären müssen, warum sie direkt vor seiner Nase verblutet war.
      „Lass mich das bloß nicht bereuen.“
      Er kniete sich neben sie.
      Dann griff er nach dem ersten Armreif.
      Kaum berührte er das Metall, zerfielen seine Ketten wie Staub im Wind.
      Das rote Glühen unter seiner Haut verblasste augenblicklich.
      Seine Macht wurde unterdrückt.
      Der erste Armreif fiel klirrend zu Boden.
      Dann der zweite.
      Und im selben Moment kehrte Lunas Macht zu ihr zurück.
    • Neu

      „Nein ich werde nix bereuen. Was heute passiert ist.“ Sie legte die Hand auf die Wunde. „Ach keine Angst wenn ich ohnmächtig werde ist ne Neben Wirkung. Also keine Angst.“ keuchte sie und konzentrierte sich auf die Wunde die langsam schloss. Als sie fertig war meinte sie. „Wegen vorhin mein Köper hat sich von alleine bewegt. Und vielleicht hatte du es abgewehrt. Doch der zweite hatte dich erwischt. Und wenn ich eins nicht ab kann. Das.“
      Sie schloss die Augen und wird bewusst los. Und schlieft. Sanft. Die Wunde war verschwunden und auch das Blut auf den Boden war weg.
      „sag mir wieso beschützt du sie Lord?. Gibt’s zu du empfindest etwa für sie? Für eine Engel für diese Schlampe die nur durch ihre Fähigkeiten nutzbar ist. Gut das ihre Eltern Töt sind.“ Meinte er lachend.
    • Neu

      Fasziniert beobachtete Cain, wie Luna sich selbst heilte.
      So etwas hatte er noch nie gesehen.
      Sogar das Blut, das zuvor überall gewesen war, auf dem Boden, ihrer Kleidung und der Klinge des roten Schwertes, war vollständig verschwunden. Ihre Haut war makellos, blass und glatt, nicht einmal gerötet, als wäre die Wunde nie dagewesen.
      Das einzige, was verriet, dass noch vor wenigen Augenblicken ein Schwert in ihrer Brust gesteckt hatte, war das klaffende Loch in ihrer Bluse.
      Kaum war die Heilung abgeschlossen, sackte Luna erneut in sich zusammen.
      Natürlich war sie mal wieder Bewusstlos.
      Bevor sie jedoch den Boden erreichen konnte, schoss bereits eine von Cains blutroten Ketten hervor. Sie schlang sich um ihre Taille und fing sie sanft auf, sodass sie nun einige Zentimeter über dem Boden schwebte wie ein Schmetterling, der sich in einem Spinnennetz verfangen hatte.
      Einen Moment lang betrachtete er sie schweigend.
      Dann wanderte sein Blick wieder zu Nero.
      Dem Dämon, der es offenbar einfach nicht lassen konnte, seinen Senf zu jeder Situation dazuzugeben.
      „Sagt mir, weshalb beschützt Ihr sie, Lord?“, höhnte dieser. „Gebt es doch zu. Ihr empfindet etwas für sie. Für einen Engel. Für diese Schlampe, die nur wegen ihrer Fähigkeiten überhaupt einen Nutzen hat. Gut, dass ihre Eltern tot sind.“
      Cain verdrehte die Augen.
      „Ich muss sie gar nicht beschützen. Dazu ist sie erstaunlich gut selbst in der Lage.“
      Außer wenn sie ständig ohnmächtig wird… Diesen Teil sprach er allerdings nicht laut aus.
      „Und was ich empfinde“, fuhr er fort und ließ seinen Blick kühl auf Nero ruhen, „ist, dass dieses Mädchen deutlich mehr Tiefe besitzt und ein wesentlich interessanterer Gesprächspartner ist als Ihr, Ihr einfältiger Narr, Lord Nero.“
      Das “Lord” sprach er mit einer solchen Verachtung aus, dass der Titel eher wie eine Beleidigung klang.
      Auf die Bemerkung über Lunas Eltern ging er gar nicht erst ein.
      Stattdessen hob er lediglich eine Hand und ein weiteres Bündel Ketten schoss hervor.
      Wie Schlangen wandten sie sich durch die Luft, ehe sie sich um Neros Körper schlangen und sich ruckartig zusammenzogen.
      Ein gequälter Schmerzenslaut entrang sich dessen Kehle.
      Er verstummte jedoch augenblicklich, als sich eine weitere Kette um seinen Kopf legte und sich wie ein Knebel über seinen Mund zog.
      Im Gegensatz zu Luna wurde Nero nicht sanft gehalten.
      Er hing kopfüber von der Decke.
      Wie ein Stück schlecht aufgehängtes Vieh.
      Zufrieden wandte Cain sich wieder ab.
      Mit Luna im Schlepptau kehrte er in seine Bibliothek zurück.
      Dort, wo sie bereits am vergangenen Abend gelandet war.
      Nur dass ihre Kleidung damals noch wesentlich weniger zerstört gewesen war.
      Behutsam ließ er sie auf dem roten Samt der Couch nieder.
      Für einige Augenblicke betrachtete er sie schweigend.
      Dann drehte er sich wieder zu Nero um.
      Ein geradezu zuckersüßes Lächeln erschien auf seinen Lippen.
      „Ich habe Euch am Leben gelassen.“
      Langsam begann er durch den Raum zu spazieren.
      „Ihr hättet einfach verschwinden können. Still. Heimlich. Unauffällig.“
      Er blieb vor einem der hohen Schränke stehen, die seine Bürowand säumten.
      „Es wäre mir die Mühe nicht wert gewesen, einer Ratte wie Euch hinterherzujagen.“
      Mit ruhigen Bewegungen öffnete er die Schranktür und begann den Inhalt zu durchsuchen.
      „Aber nein.“
      Seufzend schüttelte er den Kopf.
      „Ihr musstet unbedingt Euer vorlautes Maul aufreißen.“
      Schließlich fand er, wonach er gesucht hatte.
      Ein Paar Handschuhe.
      Triumphierend zog er sie hervor.
      Wie ein professioneller Auftragsmörder (was er letztlich auch war) streifte er sich den schwarzen Samt über.
      Erst dann ging er zu den beiden Nephilim-StahlArmreifen, die noch auf dem Boden lagen.
      Schon die Nähe des Materials ließ seine Ketten leicht flackern.
      Als würde allein die indirekte Berührung durch den Stoff seine Macht schwächen.
      Dennoch hob er die Ringe auf.
      Mit einem sorglosen Summen kehrte er zu Nero zurück.
      Seine Ketten lösten sich von den Armen des anderen Dämons,Neros panischer Blick sprach Bände und seine hektischen Bewegungen ebenso.
      Doch es half ihm nichts.
      Cain ignorierte sämtliche Proteste und schob ihm einen Armreif nach dem anderen über die Handgelenke.
      Wie bereits bei Luna glühte der dunkle Stahl kurz golden auf, dann zog er sich zusammen Perfekt angepasst.
      Neros ohne hin schon geschwächte Macht erlosch augenblicklich.
      Anschließend zog er sein Handy aus der Innentasche seines Anzugs.
      Ohne lange zu überlegen, wählte er die erste Nummer seiner Favoritenliste.
      Der Anruf wurde nach wenigen Sekunden angenommen.
      „Ich habe ein Geschenk für dich.“
      Eine kurze Pause.
      „Du kannst es in meinem Büro abholen.“
      Mehr sagte er nicht bevor er auflegte.
      Langsam hob er den Blick wieder zurück zu Nero.
      Ein bittersüßes Lächeln umspielte seine Lippen, fast mitleidig. Aber auch nur Fast.
      „Ich hoffe, du hast einen angenehmen Abend.“
      Danach ließ er den Dämon einfach hängen.
      Im wahrsten Sinne des Wortes.
      Seelenruhig schlenderte Cain zurück in seine Bibliothek, zog eines der Bücher aus dem Regal und ließ sich neben der bewusstlosen Luna auf die Couch sinken.
      Er schlug die Stelle, an der er zuletzt von Hyla unterbrochen worden war wieder auf.
      „Und jetzt“, murmelte er zufrieden, „warten wir.“
    • Neu

      Luna schläft. Und erneut Träumte sie schön Doch plötzlich verändert sich der Traum Schlagartig. Plötzlich sah sie wie jemand Cain durchbohrt wie er auf den Boden landet. Und diese Person lachte auf. /Nein Cain bitte nicht/ ihr Kopf bewegte sich hin und her. Und eine Tränen löste sich.
      /halte durch bitte! Ich rette dich!/ Sie streckte hoch und Atem schwer.
      „Fuck geht es dir gut? „ Fragte sie. panisch. Und sah sich um und merkte wie schlimm die Alpträume wohl waren.

    • Neu

      Für eine Weile herrschte wunderbare, beinahe heilige Stille.
      Nichts als das gleichmäßige Atmen zweier Seelen und das gelegentliche Rascheln von Papier, wenn Cain eine Seite umblätterte.
      Ein angenehmer Abend.
      Und hätte man Cain nach seiner Meinung gefragt, hätte er durchaus nichts dagegen gehabt, wenn es genau so weitergegangen wäre.
      Hin und wieder ertappte er sich dabei, wie sein Blick von den Buchseiten zu Lunas regloser Gestalt auf der Couch wanderte.
      Als würde er sich vergewissern wollen, dass sie noch lebte.
      Lächerlich…Als würde ein Dämon sich ernsthaft um das Wohlergehen eines Engels sorgen, Pah!
      Er kontrollierte lediglich, ob sein Problem noch dort lag, wo er es zurückgelassen hatte. Mehr nicht.
      Ganz bestimmt nicht mehr.
      Die Ruhe wurde schließlich jäh unterbrochen, als Luna plötzlich nach Luft schnappend hochfuhr.
      Als hätte sie einen Albtraum abgeschüttelt.
      Ihre Augen suchten hektisch den Raum ab, bis sie an ihm hängen blieben.
      „Fuck! Geht es dir gut?!“
      Cain, der gerade dabei gewesen war, eine Seite umzublättern, verharrte mitten in der Bewegung.
      Langsam hob er den Blick über den Buchrand hinweg.
      Für einen Augenblick sah er sie einfach nur verständnisslos an.
      Dann senkte er das Buch ein Stück.
      „Täubchen“, begann er trocken, „nicht ich bin derjenige, der ein Schwert mit der Brust abgefangen hat und anschließend mehrere Stunden bewusstlos war.“
      Er schüttelte den Kopf.
      „Wirklich. Deine Gedankengänge sind mir manchmal ein Rätsel.“
      Mit einem leisen Seufzen schlug er das Buch zu.
      Die Lektüre war damit wohl offiziell beendet.
      Zumindest bis zu Lunas nächstem Ohnmachtsanfall.
      Falls sie noch einen hatte.
      Andererseits hieß es doch immer: Alle guten Dinge sind drei.
      Er schob den Gedanken beiseite und stellte das Buch zurück ins Regal.
      Dann wandte er sich ihr vollständig zu.„Also.“
      Er verschränkte die Arme vor der Brust und musterte sie aufmerksam.
      „Die deutlich berechtigtere Frage lautet doch wohl: Wie geht es dir?“
      Seine roten Augen wanderten prüfend über sie.
      Keine Wunde.
      Kein Blut.
      Nicht einmal eine Narbe.
      „Ich habe in meinem Leben schon vieles gesehen.“
      Er neigte leicht den Kopf.
      „Aber noch nie jemanden, der sich derart schnell von einem scharfkantigen Gegenstand in der Brust erholt hat.“
      Ein leises Murmeln folgte, mehr an sich selbst gerichtet als an sie.
      „Und ich habe schon ziemlich vielen Leuten scharfkantige Gegenstände in die Brust gesteckt ...“
      Für einen Moment schien er darüber nachzudenken.
      Dann zuckte er mit den Schultern.
      „Berufskrankheit.“
      Sein Mundwinkel hob sich leicht.
      „Also? Wie fühlt sich das an? Wächst da einfach alles wieder nach oder steckt hinter dem Kunststück doch etwas mehr als nur himmlischer Unsinn?“
    • Neu

      Luna blickte ihn an.
      „mir geht gut. Dann war es wohl einfach ein Alptraum gewesen.“ Sprach sie den Zweiten Satz eher so sich selbst als zur Cain.
      „Ja es Wächst nach doch jede Gabe die ich einsetze hat ich sag mal Nebenwirkungen. Es ist schwer es dir zu Erklären. Aber ich versuche es.“
      Sie stand auf und meinte „Ich habe Zwei Gaben Einmal diese Kampf From die du letzte Nacht gesehen hast. Und noch eine andere Kämpf from welche ich nur dann einsetzen wenn ich jemand gibt der mir alles Bedeutet. Und ich kann Heilen. Was du ja gesehen hast.“ erklärt sie.
      „Was die Nebenwirkungen betrifft. Ist die Zweite Kämpf from noch gefährlicher als die erste.“ erklärt sie. „Die Zweite From kann mich wenn ich sie einsetzen wirklich hinterher töten. Und dann war’s das aber zum Glück brauchte ich sie bist jetzt noch nicht.“ Erklärt sie.
      Luna sah Cain an. „Und wie gesagt die Zweite From setze ich nur dann ein wenn jemand der mir viel ich meine jetzt nicht ich mag dich Person ich spreche von jemand der mir am Herzen legt wirklich am Herzen liegt wenn diese Person in Gefahr ist dann erst darf ich die Zweite From nutzen.“ Meinte sie. Und plötzlich geht die Tür auf. „Das gibt es nicht Cain du kannst was erleben.“ Schrie Lady Maria. Wütend.
      Luna seufzte und geht einfach vorbei. Und meinte. „Nur zu Informationen. Dein ach so gute was auch immer Dämon hat versucht Cain zu Töten. Also nimm ihm und geh einfach bitte. Ich habe echt gute Laune. Und will dich ungern Töten.“ Meinte Luna zu Maria.
      Maria lachte schrillend.
      „Du ein Engel mich Töten?“ Lachte sie auf.
      „Du hast wohl Wunsch zu sterben. Engelchen!“ Spuckt sie.
      „glaub mir ich konnte dich besiegen. Ohne in meine Erste From zu gehen!“ Knurrt Luna jetzt. Doch noch Kontrollieren sie sich.
      „okay für heute Ziehe ich mich zurück. Aber beim Nächsten Mal. Werde ich dich Leiden lassen. Ich weiß jetzt was deine Schwäche ist.“ Meinte Maria. Und geht dann und nahm Nero mit.
      Luna Beruhigt sich wieder.
      Sie seufzte. „Cain“ Sagte Luna und drehte sich um. „Wieso hast du mich nicht Sterben lassen.? Ich will die Wahrheit“ Meinte sie.
    • Neu

      Aufmerksam lauschte Cain Lunas Worten. Ihre Fähigkeiten schienen sich erheblich von denen der anderen Engel zu unterscheiden, denen er bislang begegnet war.
      Ihre Heilfähigkeit hatte er bereits mit eigenen Augen gesehen. Ebenso ihre erste Kampfform.
      Die Erwähnung einer zweiten Form ließ ihn jedoch aufhorchen.
      Diese aktivierte sich also nur dann, wenn sie jemanden beschützte, der ihr wirklich am Herzen lag.
      Interessant.
      Ob diese Fähigkeit vielleicht aus dem Trauma entstanden war, ihre Eltern sterben zu sehen? Eine Art erzwungene Evolution. Ein Mechanismus ihres Körpers, um zu verhindern, dass sie jemals wieder einen geliebten Menschen verlor.
      Doch wer war nach dem Tod ihrer Familie überhaupt noch übrig geblieben, der ihr etwas bedeutete...?
      Cain ganz bestimmt nicht.
      Überraschenderweise verspürte der Dämon bei diesem Gedanken einen leichten Stich der Enttäuschung.
      Nicht, weil er vom kleinen Engel gemocht werden wollte. Ganz sicher nicht.
      Sondern weil er inzwischen brennend neugierig auf diese zweite Kampfform geworden war und sie nur allzu gern einmal mit eigenen Augen sehen würde.
      Bevor er jedoch die Gelegenheit bekam, weitere Fragen zu stellen, wurde die Tür SCHON WIEDER ohne anzuklopfen aufgerissen.
      Ein tiefes, raubkatzenartiges Knurren entwich seiner Kehle.
      Langsam begann er zu glauben, dass in diesem Gebäude niemand mehr wusste, wie Türen funktionierten.
      „Das gibt es nicht, Cain! Du kannst was erleben!“
      Lady Maria stürmte herein, offensichtlich immer noch außer sich vor Wut.
      Cain lachte lediglich spöttisch auf.
      „Lerne erst einmal, wie man anständig anklopft, bevor du dir einbildest, mir irgendwelche Vorträge halten zu können.“
      Er hätte eingreifen können.
      Wahrscheinlich hätte er sogar eingreifen sollen.
      Aber wenn er ehrlich war, genoss er es, Maria und Luna bei ihrem Wortgefecht zuzusehen. Es hatte etwas ungemein Unterhaltsames, zwei Naturkatastrophen aufeinanderprallen zu sehen.
      Auch wenn er es ein wenig bedauerte, dass Luna ihm die Arbeit nicht abgenommen hatte, sich seiner psychopathischen Ex zu entledigen.
      „Okay. Für heute ziehe ich mich zurück.“ Maria schnaubte verärgert. „Aber beim nächsten Mal werde ich dich leiden lassen. Ich weiß jetzt, was deine Schwäche ist.“
      Mit diesem ominösen Versprechen drehte sie sich um und verschwand, Nero im Schlepptau.
      Schade um die Nephilim-Armreifen, die immer noch an seinen Handgelenken saßen.
      Aber von Cain aus konnten die beiden sich gern die Zähne daran ausbeißen, sie zu entfernen.
      Er war der Einzige, der sie lösen konnte. Nun ja… Außer sie fanden irgendwo spontan einen Nephilim.
      Und da diese Spezies seit Äonen als ausgestorben galt, hielt er das für eher unwahrscheinlich.
      Kaum war die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen, kehrte endlich wieder Ruhe ein.
      Zumindest für einige Sekunden.
      Dann seufzte Luna.
      „Cain.“
      Er hob den Blick wieder zu ihr.
      „Wieso hast du mich nicht sterben lassen? Ich will die Wahrheit.“
      Cain musterte sie einen Moment schweigend.
      Dann schloss er seine Augen und massierte sich mit zwei Fingern die Schläfen.
      „Habe ich dir das nicht längst gesagt?“
      Er zuckte mit den Schultern.
      „Du bist faszinierend.“
      Die Antwort kam so selbstverständlich, als wäre sie die offensichtlichste Sache der Welt.
      „Es passiert ausgesprochen selten, dass mich irgendetwas wirklich interessiert. Es wäre also reine Verschwendung gewesen, dich einfach umzubringen.“
      Ein schiefes Grinsen erschien auf seinen Lippen.
      „Und außerdem hoffe ich immer noch, dich irgendwann dazu zu bekommen, mir diese zweite Kampfform zu zeigen.“
      Der Satz war halb scherzhaft gemeint. Halb.
      Denn die Neugier dahinter war vollkommen echt.
      Dafür brauchte es allerdings jemanden, der ihr tatsächlich etwas bedeutete.
      So zumindest hatte er ihre Erklärung verstanden.
      Der Gedanke brachte ihn auf etwas anderes.
      „Was ist eigentlich mit deinen gefiederten Kameraden?“
      Er lehnte sich in seinem Sessel zurück.
      „Wirst du nicht langsam vermisst?“
      Seine roten Augen musterten sie aufmerksam.
      „Du bist mittlerweile seit über vierundzwanzig Stunden hier, und bisher ist noch kein einziger Engel aufgetaucht, um dich herauszuholen.“
      Ein amüsiertes Schmunzeln huschte über sein Gesicht.
      Wobei „in seiner Gewalt“ inzwischen nicht einmal mehr stimmte.
      Die Armreifen befanden sich nicht länger an ihren Handgelenken.
      Sie hatte ein neues Ziel für ihre Rache gefunden, das nicht mehr er war.
      Und ganz ehrlich?
      Wenn Luna wirklich hätte gehen wollen, hätte sie längst einen Weg gefunden.
      Eigentlich hielt sie nichts mehr hier.
      Die eigentliche Frage war also nicht, warum niemand gekommen war, um sie zu retten.
      Sondern warum sie selbst noch geblieben war.
    • Neu

      „Die zweite Kämpf From. Hast du meine Erklärung nicht verstanden. Cain sie aktiviert sich nur wenn jemand in Gefahr ist der mir alles Bedeutet. Und um deine Frage zu beantworten. Es wird niemand kommen. Weil ich nach meine Ausbildung alleine weiterzog. Also brauche du dir da keine Sorgen machen.“
      Meinte sie. Und lächelte leicht. „Was deine Ex Angeht. Sie hat recht. Sie hat unbewusst meine Schwachpunkt gefunden. Aber das wirst du ehe nicht verstehen. Cain.“ Meinte sie. „Und natürlich konnte ich gehen. Doch ach vergiss es einfach.“ Meinte sie. Und setzt sich auf ne Stuhl. Und entspannt sich.
      /Du magst ihn?/
      /Ja und. Solange er es nicht weiß ist es besser so./ Dachte sie.
      Außerdem habe ich unsere Kampf sehr genossen. Cain. Aber bilde dir bitte nix drauf ein.“ Meinte sie.
    • Neu

      Es würde also niemand nach ihr suchen.
      Einerseits klang das beinahe deprimierend, die Vorstellung, dass sich offenbar niemand genug um sie scherte, um nach ihr zu sehen. Andererseits verspürte Cain zu seiner eigenen Überraschung eine gewisse Erleichterung. Wenn Luna tatsächlich niemand vermisste, würde es hier zumindest nicht schon bald von gefiederten Nervensägen wimmeln, die seine Ruhe störten.
      „Was deine Ex angeht“, begann Luna nach einer Weile, „sie hat recht. Unbewusst hat sie meinen Schwachpunkt gefunden. Aber das wirst du ohnehin nicht verstehen, Cain.“
      Fragend hob er eine Augenbraue.
      Soso. Ihre Schwäche also.
      Er hatte sich bereits gefragt, was Maria mit ihrem ominösen Gerede gemeint hatte. Offenbar wussten die beiden Frauen längst Bescheid, während er ( wie Luna bereits treffend festgestellt hatte) noch völlig im Dunkeln tappte.
      Wahrscheinlich wieder irgendein Frauen-Ding.
      Und zwar eines von der Sorte, bei der man als Mann nur verlieren konnte, egal was man sagte. Also hielt er lieber den Mund.
      „Und natürlich könnte ich gehen“, fuhr Luna fort und ließ sich deutlich entspannter als zuvor auf einem Stuhl nieder. „Aber ach, vergiss es einfach.“
      Sie lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
      „Außerdem habe ich unseren Kampf sehr genossen, Cain. Aber bilde dir bloß nichts darauf ein.“
      Bei diesen Worten entfuhr ihm ein belustigtes Lachen.
      „Dafür ist es bereits zu spät, Täubchen.“ Er zwinkerte ihr zu. „Ich bin schließlich die personifizierte Verkörperung des Stolzes.“
      Sein Grinsen wurde breiter.
      „Aber falls du irgendwann Lust auf eine Revanche hast, weißt du ja, wo du mich findest.“
      Damit wandte er sich wieder den Akten zu, die seit Neros unangenehmem Besuch unbeachtet auf seinem Schreibtisch lagen.
      Beziehungsweise der einen Akte.
      Der ominösen Akte.
      Sie lag immer noch geöffnet vor ihm, als würde sie ihn mit der einzelnen Unterschrift auf ihrer letzten Seite regelrecht verhöhnen.
      Mit einem missbilligenden Schnauben zog Cain sein Handy aus der Brusttasche seines Anzugs, machte ein Foto der Signatur und schickte es an Hyla.
      ‘Kommt dir diese Unterschrift bekannt vor?’
      Die Antwort ließ nicht einmal eine Minute auf sich warten.
      ‘Nope. Aber ich frage mal ein paar Kontakte. Wen suchst du überhaupt?’
      ‘Mach dir darüber keinen Kopf.’
      Er steckte das Handy wieder weg und wandte sich Luna zu.
      „Ich habe jemanden darauf angesetzt herauszufinden, was es mit dem Kerl auf sich hat, der die ganze Aktion damals genehmigt hat.“
      Eigentlich hätte seine Beteiligung an der Angelegenheit längst enden sollen. Spätestens in dem Moment, als sich herausgestellt hatte, dass er nicht derjenige gewesen war, der den Tod ihrer Eltern angeordnet hatte.
      Doch mittlerweile hatte er sich längst zu tief in die Sache hineingesteigert.
      Und Cain hasste offene Enden.
      Außerdem war Luna interessant.
      Eine Seltenheit, etwas, das in seinem Leben viel zu selten vorkam.
      Und wenn er ehrlich zu sich selbst war, hatte er absolut nichts dagegen, noch ein wenig mehr Zeit mit ihr zu verbringen.
    • Neu

      Luna sah überrascht. Auf. „Ist das zu fassen. Wieso hilft du mir jetzt immer noch? Ist das nicht gefährlich für dich? Brecht du nicht die Regeln?“ Und zum ersten Mal klang die Stimme von Luna besorgt.
      Plötzlich spürte sie was. „Wir bekommen Besuch bitte halt dich da raus egal was auch passiert.“
      Und ein Licht Blitzt. War da und ein Engel war da.
      „Du enttäuscht mich Luna.“ Meinte eine Männliche Stimme. „Was willst du hier David?“ knurrt sie. „Nachsehen wieso du dein Auftrag nicht erledigt hast?“
      „Die Info waren Flasch er war nicht der Verantwortliche.“
      Meinte Luna und machte sich bereit. „Und deshalb weil er es nicht ist soll er leben?“ Meinte er. „Du kennst die Regeln. Wenn du dich diesen Regeln nicht Fügst habe ich keine Wahl als dich zur Töten.“ Luna seufzte. „David. Du kannst mich nicht töten. Ich bin die Tochter von Gott. Ich bin dir weit überlegen. Also verschwinde. Endlich.“
      „Luna ich kann dich nicht töten aber ihn schön.“
      David Griff Cain an. Mit eine Schnelligkeit die töten könnte. Doch bevor er ihn erreichen. Könnte wert Luna den Schwert hieb ab. Und drängt ihn zurück. „ich verstehe. Wie weit bist du bereit zugehen um ihn zu Schützen?“ Fragte David nach und verwandelt sich.
      Luna konzentriert sich und ihr Körper leuchtet stark auf und noch starker. Sie hat eine Blaue Flamme um sich und ihre Augen waren Golden und auf ihre Rücken ragten Ihre Flügel raus. „Um Cain zu schützen bin ich bereit auf Die zweite Kampf From zu gehen! Und ich rate dir eins David fasst du Cain auch nur an wird das ein Schmerzhaftes Töt.“ Knurrt sie. Und ihr Schwert erscheint. „Du hast die Wahl David zieh dich zurück und komm nicht zurück.“ Meinte sie als letzte Warnung.
      „Sag mir Luna du geht auf Kampffrom 2 für ein Dämon? Weist du das es dein Leben verkürzt? Wieso? Warum machst du das für diesen Dämon?“ Fragte er. „Weil er … weil ich …“
      „weil er mir auf eine Art wichtig ist auf der es eigentlich nicht passieren darf aber es halt so ist.“ Sagte sie.
      „ts ausgerechnet Er das Kotz mich so an.“ Brüllte er laut. Luna machte sich bereit.
    • Neu

      Cain hätte vielleicht wirklich den Mund halten sollen, als er sich nach anderen Engeln erkundigt hatte.
      Denn kaum hatte er das Thema angesprochen, erschien bereits der nächste ungebetene Gast.
      Diesmal sogar in himmlischer Originalausführung.
      Und wie bei sämtlichen Besuchern zuvor schien auch diesem Engel jedes Verständnis für die Existenz von Türen zu fehlen.
      Gut, fairerweise war es schwierig anzuklopfen, wenn man in Form eines Lichtblitzes erschien. Trotzdem hätte er sich irgendwie ankündigen können.
      Dämonen besaßen wenigstens Stil.
      Ein Krähenschwarm. Blut, das aus den Augen ausgestopfter Tierköpfe lief. Flüsternde Stimmen aus leeren Räumen. Irgendeine dramatische Vorwarnung gab es immer.
      Dieser Engel hingegen erschien einfach. Unhöflich.
      Und wie alle anderen Besucher zuvor fuhr er Luna auch direkt an.
      Das Mädchen hatte wirklich ein paar ereignisreiche Tage hinter sich.
      So gern Cain seinen neuesten Gast auf angemessene Weise wieder hinauskomplimentiert hätte, trat Luna bereits vor und verwickelte den Engel in ein Gespräch.
      Die beiden schienen sich zu kennen.
      Und da Luna ihn ausdrücklich darum bat, sich herauszuhalten, blieb ihm wohl nichts anderes übrig.
      Wer war er schon, den Wünschen einer Dame zu widersprechen?
      Sie nannte den Engel David.
      David?
      Wie aus der Bibelgeschichte “ David und Goliath”?
      Warum ein Dämon diese Geschichte kannte, hätte vermutlich einige Fragen aufwerfen sollen. Andererseits war die Bibel letztlich auch nur ein Buch, und Cain war nun einmal hoffnungslos literaturverliebt.
      Außerdem um Sun Tzu aus “The Art of War” zu zitiren: “Kenne deinen Feind.
      Und wie sollte man seinen Feind besser kennenlernen, als seine Propaganda zu lesen?
      Auch wenn es ihn gewaltig in den Fingern juckte, sich einzumischen, musste er zugeben, dass es erstaunlich unterhaltsam war, Luna dabei zuzusehen, wie sie diesem Engel die Hölle heiß machte.
      „Sehr schön, Täubchen!“ feuerte er sie begeistert an. „Kratz ihm die Augen aus! Brich ihm das Genick!“
      Typische Dämonenmoral eben.
      Allerdings stutzte er, als Luna plötzlich in jene zweite Kampfform wechselte, von der sie ihm erzählt hatte. Moment?
      Hatte sie nicht auch gesagt, dass sie diese Form nur aktivieren konnte, wenn sie jemanden beschützte, der ihr wirklich etwas bedeutete?
      Cain hasste es in Büchern, wenn Figuren die offensichtlichste Schlussfolgerung der Welt ignorierten.
      Doch in diesem Moment war der Gedanke einfach zu absurd.
      Es musste eine andere Erklärung geben.
      Sie mochte ihn? Einen Dämon? Ausgerechnet ihn?
      Und dann auch noch einen so verdorbenen wie ihn?
      Lächerlich! Absolut ausgeschlossen… oder?
      Nicht, dass er sich das insgeheim gewünscht hätte. Natürlich nicht.
      Und selbst wenn sie ihn tatsächlich mochte… Mochte er sie?
      Auf diese Frage hatte er tatsächlich keine Antwort.
      Viel Zeit zum Nachdenken blieb ihm allerdings nicht.
      Die beiden Engel verwüsteten inzwischen sein Büro.
      „Ich habe das gerade erst frisch renovieren lassen!“
      Verzweifelt fuhr er sich durch die Haare.
      Er hatte Luna zwar versprochen, sich herauszuhalten, aber irgendwann hörte der Spaß auf.
      Wenn die beiden so weitermachten, musste er sich nicht nur ein neues Büro, sondern gleich ein neues Gebäude besorgen.
      Während des Kampfes hörte er den Gesprächsfetzen der beiden nur halb zu.
      Bis Luna plötzlich etwas sagte, das ihn tatsächlich aufhorchen ließ.
      Sie mochte ihn.
      Sie sagte es nicht indirekt und auch nicht zwischen irgendwelchen Zeilen versteckt.
      Sie sagte es einfach offen und laut.
      Cain blinzelte. Bitte was?
      Das waren doch eben noch bloß absurde Gedankenspiele gewesen.
      Er hatte nicht ernsthaft damit gerechnet, dass sie wirklich so empfand.
      Und noch viel weniger, dass sie es einfach aussprach.
      Diese Wendung hinterließ ihn zu perplex um adäquat darauf zu reagieren. Über sowas konnte er auch nachdenken, wenn sein Gast endlich aus seinem Territorium verschwunden war.
      Luna hatte ihm zwar ausdrücklich verboten, sich einzumischen.
      Aber ganz ehrlich?
      Der Kampf hatte inzwischen ohnehin jede Form von Ordnung verloren.
      Da würde seine Beteiligung den Braten auch nicht mehr fetter machen.
      Mit einer beiläufigen Handbewegung ließ er seine blutroten Ketten hervorschnellen.
      Sie schlangen sich um Davids Handgelenke und hielten ihn fest.
      Das Praktische an seiner Fähigkeit war, dass nicht nur jeder Schaden, den seine Gegner ihm zufügten, auf sie zurückgeworfen wurde.
      Oh Nein.
      Jeder Schaden, der Cain traf, wurde übertragen.
      Auch jener, den er sich selbst zufügte.
      Während David gefangen war, hob Cain also seelenruhig die Hand.
      Seine Klauen fuhren aus.
      Dann zog er sie sich quer über das eigene Gesicht.
      Direkt über die Augen.
      Eigentlich hätte ihn ein Schmerzensschrei zerreißen müssen.
      Doch kein Tropfen Blut lief über seine Haut.
      Stattdessen waren seine Klauen mit fremdem Blut benetzt.
      Davids Blut.
      Der Engel taumelte zurück und Vier tiefe, hässliche Kratzspuren zogen sich nun über sein Gesicht.
      Cain betrachtete sein Werk kurz, ehe seine roten Augen bedrohlich aufleuchteten.
      „Entweder du verschwindest jetzt freiwillig“, knurrte er, während seine Ketten sich enger um Davids Arme zogen,
      „oder ich zeige dir, was ich sonst noch alles kann, kleines Federvieh.“
    • Neu

      Luna sah Cain an. Sie war eine Sekunde unkonzentriert das Nutzt David aus und geht in seine Zweite From und die Ketten waren weg und dann passiert es er taucht hinter Cain auf und verletzt ihn.
      An der Brust. Luna sah das und plötzlich zerbricht was ihre Gesamte Körper flammte auf. Und parkte ihn
      „ Das wirst du Bereuen. Alles“
      Knurrt Luna bösartig. Und drückte ihn auf den Boden. Und nahm seine Arme und brechen sie ihn. Beide. David schrie auf ein schmerzhaftes Schrei. Luna geht zu Cain legte ihre Hand auf die Wunde. Und heile.
      Luna spuckte Blut“ Keine Sorge.“ Meinte sie. „Auch wenn du ihn heilen kannst. So wird die Wunde. Was zum Teufel. Du verstoß gerade gegen die Regeln! Ist dir das klar ? Warum? Warum machst du das.?“
      „Habe ich es dir nicht vorhin gesagt. Ich Beschütze das was mir Wichtig ist. Und du kannst mich für Verrückt halten. Aber ich kann nix dafür. Und wenn ich sterbe dann ist Es eben so. Aber dafür lebet Cain. Was mir wichtig ist.“ Meinte sie und als die Wunde zu war. Spuckte sie noch mehr Blut. „Also was ist jetzt David verschwindet jetzt. Noch hast du die Chance.“
      „Ts“ und verschwand.
      Luna löst die Kämpf From auf.
      Sie landet auf den Boden. und schloss die Augen.
    • Neu

      Für einen langen Moment blieb Cain einfach stehen.
      Die Hand ruhte noch dort, wo eben die Wunde gewesen war.
      Keine Schmerzen mehr.
      Keine Verletzung.
      Nichts.
      Seine roten Augen wanderten langsam von der geschlossenen Haut zu den dunklen Blutflecken auf dem Boden.
      Viel zu viel Blut.
      Und keines davon gehörte ihm.
      "..." Er hob die Hand vor sein Gesicht, öffnete und schloss die Finger einmal. Dann ein zweites Mal.
      Als müsste er sich vergewissern, dass er tatsächlich noch funktionierte.
      „Also ehrlich.“ Seine Stimme war ungewöhnlich ruhig.
      „Ich habe in meinem Leben viele dumme Entscheidungen gesehen."
      Langsam trat er einen Schritt in Lunas Richtung, die doch tatsächlich zum dritten mal ohnmächtig geworden war.
      „Aber das hier schafft es problemlos in die Top Ten."
      Fast schon demonstrativ gelassen kniete er sich neben sie.
      „Was genau war dein langfristiger Plan?“
      Ein trockenes Lachen verließ seine Kehle.
      „'Ich rette den Dämonenboss vor einem Erzengel und verblute dann dramatisch auf seinem Teppich'?"
      Er fuhr sich durch die Haare.
      „Großartige Strategie." Als hätte er diesselbe Geste nicht bereits schon vor wenigen Stunden vollführt, hob er sie wieder vom Boden hoch. Regungslos und federleicht wie eine Puppe lag sie dort in seinen Armen.
      “Wenn das so weiter geht muss ich dir ein eigenes Schlafzimmer hier einrichten.” Knurrte er. So verwüstet wie sein Büro schon wieder war, konnte er direkt seine Clean up Crew, die erst am Morgen mit der Renovation fertig gewesen war, erneut anrufen.
      Vorsichtig legte er sie zurück auf ihren Stammplatz seiner Couch im Bibliotheksbereich.
      Vielleicht sollte er ihr lieber erst einmal neue Kleidung besorgen…?
      Das Loch, das Neros Schwert in ihrem Oberteil hinterlassen hatte, und der Kampf den sie sich gerade mit David geliefert hatte, ließen ihre weiße Kleidung wie Stofffetzen an ihrem Körper hinabhängen, die ihre Konturen nur noch mit viel Mühe bedeckten.
      Sein Blick blieb einen Moment länger auf ihr liegen als nötig. Zu lange.
      Also wandte er sich schnell wieder ab, als hätte ihn der Anblick dabei erwischt, etwas Verbotenes zu tun.
      Kopfschüttelnd begann er durch den Raum zu laufen.
      Die blutroten Ketten, die immerhoch dort in der Luft hingen, wo David verschwunden war, zuckten unruhig um ihn herum.
      Ein deutliches Zeichen dafür, dass seine Gedanken alles andere als ruhig waren.
      „Du kennst mich kaum zwei Tage."
      Er blieb stehen.
      „Zwei Tage, Täubchen."
      Seine Stimme wurde leiser.
      „Und dafür warst du bereit, dein Leben wegzuwerfen?"
      Stille. Warum führte er überhaupt eine Unterhaltung mit jemandem, der ohnmächtig war und ihm ohnehin nicht antworten konnte.
      Dann schnaubte er und zwang sich zurück in seinen gewohnten Tonfall.
      „Wenn Hyla davon erfährt, wird sie mich monatelang damit aufziehen."
      Ein gequältes Stöhnen entkam ihm.
      „'Oh Cain, der Engel hat sich für dich geopfert. Wie romantisch.'"
      Er verzog das Gesicht.
      „Ich kann sie jetzt schon hören."
      Wieder wanderte sein Blick zu ihr.
      Diesmal etwas länger.
      „Mach bloß nicht den Fehler, deswegen sentimental zu werden."
      Ein schwaches Grinsen zuckte über seine Lippen.
      „Ich habe nicht vor, mich dafür zu bedanken."
      Die Lüge war selbst für ihn erstaunlich offensichtlich.
      Zum Glück war sie nicht wach um ihn darauf hinzuweisen.
    • Neu

      Luna kam erst am Nächsten Tag zu sich und war echt sauer. Doch sie beruhigt sich schnell. Und geht dann ins Büro was wieder neu war. „Morgen wie es scheint Brauche ich neue Kleidung. Hast du zufällig weise Sachen da?“ Fragte sie ihn. „Ich bringe dich nur in Gefahr. Den Rest mache ich all. Ung.“ Luna Ging zu Boden. „Fuck Hatte ich länger die Zweite From benutzt wäre ich wirklich töt. Fuck.“ Fluchte Luna Wütend. Und meine „aber ich bereue es nicht und es stimmt. Auch was ich gestern gesagt habe. Du bist mir wichtig.“ Sagte sie. „Aber bilde dir Nix drauf ein. Ich erwarte nix von dir aber das Nächste Mal wird David nicht alleine Kommen. Du bist in Gefahr Cain.“ Keuchte sie. Und geht zurück ins Zimmer und setzt sich. Und atme schwer.
    • Neu

      Cain hob den Blick von den Unterlagen auf seinem Schreibtisch, die er bis eben noch geordnet hatte, nachdem Davids Besuch mal wieder alles durcheinander gebracht hatte, und musterte sie einen Moment schweigend.
      „Guten Morgen auch dir.“
      Sein Blick wanderte kurz über ihre ramponierte Kleidung.
      „Und ja, das lässt sich vermutlich arrangieren. Irgendwo in diesem Gebäude werden sich ein paar Kleidungsstücke auftreiben lassen. Ob sie weiß sind, kann ich nicht garantieren. Rot und schwarz gehören eher zu unserer Standard Garderobe. “
      Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück.
      „Wobei ich ehrlich gesagt überrascht bin, dass das momentan deine größte Sorge ist.“
      Als sie weitersprach, verzog er missbilligend die Lippen. Sie brachte ihn in Gefahr? Von wegen.
      „Ach bitte.“
      Mit einem genervten Schnauben legte er die Akte beiseite.
      „Du tust ja gerade so, als hätte ich nicht mein gesamtes Leben damit verbracht, Leute zu verärgern, die wesentlich gefährlicher sind als du.“
      Er verschränkte die Arme vor der Brust.
      „Falls du es noch nicht bemerkt hast: Lebensgefährliche Situationen gehören ziemlich fest zu meinem Berufsbild.“
      “Du bist mir wichtig.” Bei dieser nächsten Bemerkung blieb er kurz still und hatte plötzlich keine sarkastische Antwort parat.
      Nur für einen Moment.
      Dann griff er nach seinem Glas und nahm einen Schluck.
      „Ja, das habe ich gestern bereits gehört.“
      Seine Stimme klang auffallend nüchtern.
      „Du musst es nicht ständig wiederholen. Sonst könnte ich am Ende noch anfangen, dir zu glauben.“
      Ein trockenes Grinsen huschte über sein Gesicht.
      „Und wir beide wissen, wie unerquicklich das für mein Ego wäre.“
      Als sie erneut Davids Namen erwähnte, verschwand das Grinsen wieder. Langsam stellte er das Glas ab.
      „David.“
      Allein der Name klang bereits wie eine Beleidigung.
      „Falls er tatsächlich Verstärkung organisiert, wäre das lästig.“
      Er trommelte mit den Fingern auf die Tischplatte.
      Nicht gefährlich…Lästig.
      Seine roten Augen wanderten wieder zu ihr, diesmal etwas genauer.
      „Du hingegen siehst aus, als würde dich der nächste stärkere Windstoß aus den Latschen hauen.“
      Mit einem Seufzen erhob er sich.
      „Wirklich beeindruckend.“
      Er umrundete den Schreibtisch und stand nun direkt vor ihr, sodass er das Grün Ihrer Augen aus dieser Nähe besonders deutlich sehen konnte.
      „Kaum wach, kaum auf den Beinen, vermutlich nur noch durch reinen Trotz zusammengehalten...“
      Ein resigniertes Seufzen entwich ihm
      „... und trotzdem diskutierst du bereits wieder darüber, wie du mein Leben retten kannst.“
      Er schüttelte langsam den Kopf.
      „Täubchen, irgendwann musst du mir verraten, was genau in deinem Schädel falsch verdrahtet wurde.“
      Kurz blieb sein Blick an ihr hängen und fuhr musternd über ihren Körper.
      Wenn er ihr schon neue Kleidung besorgen sollte, könnte er sich der Alten auch gleich direkt entledigen…
      Noch während er darüber nachdachte, schüttelte er bereits den Kopf, als könnte er so diesen absurden Gedanken loswerden.
      Ein Engel und ein Dämon. Schon schlimm genug, dass er sie nicht sofort umgebracht hatte, als sie vor ihm stand. Und jetzt auch noch solche Gedanken?
      Er warf einen erneuten Blick auf Luna, die vor Erschöpfung schwer atmete, ihren schlanken Hals und die weiche Haut, die wie eine unberührte Leinwand wirkte, der er nur zu gerne seinen Stempel aufdrücken wollte.
      Wirklich, mit solchen Gedanken war er verloren.
      Er begleitete sie, natürlich nur um sicherzugehen, dass sie nichts anstelle, und nicht, um sie aufzufangen, falls sie wieder ohnmächtig werden sollte…
      Kaum hatte sie Platz genommen, wandte Cain sich demonstrativ von ihr ab.
      Nicht, weil er beschäftigt gewesen wäre.
      Sondern weil er feststellen musste, dass es deutlich einfacher war, Akten anzustarren als den Engel.
      Mit einem missmutigen Knurren zog er eine Schublade seines Schreibtisches auf und begann darin herumzukramen.
      „Irgendwo müsste noch etwas Brauchbares herumliegen ...“
      Während er sprach, warf er ihr immer wieder kurze Blicke über die Schulter zu.
      Nur um ihren Zustand einzuschätzen. Ganz bestimmt nur deswegen.
      Die Tatsache, dass ihre ohnehin schon ramponierte Kleidung nach den Ereignissen der letzten Stunden endgültig bessere Tage gesehen hatte, hatte absolut nichts damit zu tun. Gar nichts.
      Missmutig schob er die Schublade wieder zu.
      „Verdammter David.“
      Die Beschwerde galt erstaunlicherweise weniger der Verletzung, die er selbst kassiert hatte.
      Sein Blick blieb einen Augenblick zu lange an den zerrissenen Stoffbahnen hängen.
      Sofort wandte er den Kopf wieder ab.
      Idiot.
      Er war ein Dämon.
      Nicht irgendein halbwüchsiger Junge, der beim Anblick einer Frau plötzlich vergaß, wie man sich benahm.
      Mit übertriebenem Nachdruck begann er stattdessen, einige Dokumente neu zu sortieren.
      Nach exakt drei Sekunden bemerkte er, dass er dieselbe Akte bereits zum dritten Mal in die Hand genommen hatte.
      Genervt ließ er sie wieder fallen.
      „Unglaublich.“
      Er wusste nicht einmal mehr, ob er über die Situation oder über sich selbst sprach.
      Schließlich griff er nach seinem Mantel, der über der Rückenlehne eines Stuhls hing.
      Ohne groß darüber nachzudenken, trat er zurück zu ihr und legte ihn über die Sessellehne in ihrer Nähe.
      Nicht direkt um ihre Schultern.
      Das hätte Fragen aufgeworfen.
      Und vermutlich Hohn und Spott von Hyla bis ans Ende aller Zeiten nach sich gezogen.
      „Bis jemand vernünftige Kleidung auftreibt.“
      Mehr sagte er nicht dazu.
      Als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt.
      Danach entfernte er sich sofort wieder einige Schritte.
      Deutlich mehr Schritte, als eigentlich notwendig gewesen wären.
      Sein Blick glitt durch den Raum.
      Über die Bücherregale.
      Über die Fenster.
      Über den Schreibtisch.
      Überall hin.
      Nur nicht zurück zu ihr.
      Zumindest für ganze zehn Sekunden.
      Dann verlor er den Kampf gegen seine eigene Neugier doch wieder.
      Seine roten Augen wanderten erneut zu ihr.
      Und sofort verfluchte er sich innerlich dafür.
      Sie sah furchtbar aus.
      Kaum noch auf den Beinen.
      Und trotzdem hatte sie sich ohne Zögern zwischen ihn und David gestellt.
      Allein dieser Gedanke genügte bereits, um ein unangenehmes Ziehen irgendwo in seiner Brust auszulösen.
      Cain verzog das Gesicht.
      Dieses Gefühl gefiel ihm überhaupt nicht.
      „Wenn du noch einmal für mich verblutest, Täubchen,“ murmelte er schließlich, während er sich wieder seinem Schreibtisch zuwandte, „werde ich wirklich unangenehm.“
      Die Drohung verlor einen Großteil ihrer Wirkung dadurch, dass sie verdächtig nach Sorge klang.
      Also fügte er schnell hinzu:
      „Nicht aus Mitgefühl, versteht sich. Es wäre einfach ausgesprochen lästig, schon wieder mein Büro renovieren zu müssen.“
      Mit diesem letzten Versuch, seine Würde zu retten, griff er nach der nächsten Akte.
      Diesmal schaffte er es sogar beinahe eine ganze Minute lang, sie tatsächlich zu lesen.
    • Neu

      Luna zog sich an als Cain sich abwandte und band das zu und sah jetzt halbwegs zufrieden aus. „Ach hat der Dämonlein Angst um mich? ach Ach Cain, das ist zwar Süß. So schnell Sterbe ich nicht und wegen dem Beschützen. Wie gesagt da kannst du immer wieder auf mich einreden. Ich wurde es trotzdem immer wieder tun. Der Grund kennst du ja. Und das war kein Scherz von mir an David. Das war alles ernst gemeint. Und wenn ich dir egal bin wie du es gesagt hast. Und nur weil ich Kämpfe kann nein da Streckt mehr dahinter als du zugeben würdest.“ Meinte sie und lachte auf . „ aber trotzdem Danke für deine Sorge. Aber mal ganz Ehrlich. Was genau wurde Du machen?“ Meinte sie. Und sah ihn an und Mustert ihn ein wenig.
      /Fuck er ist echt Sexy. Das muss ich ihm lassen./
      Dachte sie sich und sah wieder weg.
      „ausser dem bin ich nun mal erzogen wurde.“ Meinte sie. Und sah sich um. „Ich hoffe nur das es heute nicht mehr dazu kommt. Weil sonst habe ich ein Problem.“ Meinte sie. Und seufzte. „Was machst du da überhaupt? Ich sagte doch diese Abmachung zwischen uns ist doch längst Vorbei. Also was suchst du da noch?“ Fragte sie nach.
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