Isaac schlief so gut wie schon lange nicht mehr - zumindest war das sein erster Gedanke, als er mit einem kurzen Aufwachen die Bettdecke unters Kinn zog, sich einmummelte und mit einem Seufzen wieder eingeschlafen war. Einfach fantastisch. Wieso nicht immer so? Den Schlaf brauchte er auch noch, so schwer, wie sich sein Körper anfühlte. Es würde sicher niemanden stören, wenn er noch ein bisschen weiterschlief. Vielleicht drei Jahre oder so.
Nach den drei Jahren kam er dann genug zu sich, um wirklich aufzuwachen. Eine Melodie hing ihm im Kopf, die auch dann noch weiterspielte, als er die Augen aufzwang - und auf einen Linoleum-Boden, sterile Wände und Krankenhaus-Vorrichtungen starrte. Oh. Schon wieder? Oder immer noch? Aber egal, was es letztlich war, der Realisation folgte eine solche Depression, dass Isaac plötzlich gar keine Lust mehr hatte, es wirklich herauszufinden. Er wollte einfach nicht mehr. Wofür auch? Er war wieder im Krankenhaus, und wenn schon? So, wie es aussah, würde er für immer im Krankenhaus bleiben, immer entlassen werden, um dann früh oder später doch hier zu landen. Dann konnte er es auch gleich akzeptieren und sich die Mühe sparen. Es würde ja sowieso keinen Unterschied machen.
Niedergeschlagen schloss er die Augen wieder, nur um sich eines Kratzens unter der Melodie bewusst zu werden und dann, als er das erstmal begriffen hatte, auch die Stimme der Melodie. Da riss er doch die Augen wieder auf und drehte sich schneller um, als er aufgewacht war. Denn dort, neben seinem Bett, saß Kai und zeichnete, einen Block auf dem Schoß. Es war wirklich Kai. Der unerwartete Anblick reichte dafür aus, seinem Herz einen lebhaften Sprung zu versetzen.
"Kai?"
Er setzte sich auf, schüttelte den Schlauch der leeren Infusion zur Seite und rieb sich die Augen. Das war kein Traum, ziemlich sicher, da saß wirklich Kai neben seinem Bett. Isaac war nicht alleine, und was ihn noch viel mehr freute: Es war Kai. Es war jedes Mal etwas besonderes, ihn zu sehen.
"Warum bist du hier? Warum bin ich hier?"
Sein Blick fiel auf die Wand an der Seite und sein Mund klappte ein bisschen auf, als er die ganzen Zeichnungen sah, die Kai dort aufgehängt hatte. Nur Skizzen, ohne Farbe und sehr grob, aber...
"... Wie lange bist du denn schon hier?"
Nach den drei Jahren kam er dann genug zu sich, um wirklich aufzuwachen. Eine Melodie hing ihm im Kopf, die auch dann noch weiterspielte, als er die Augen aufzwang - und auf einen Linoleum-Boden, sterile Wände und Krankenhaus-Vorrichtungen starrte. Oh. Schon wieder? Oder immer noch? Aber egal, was es letztlich war, der Realisation folgte eine solche Depression, dass Isaac plötzlich gar keine Lust mehr hatte, es wirklich herauszufinden. Er wollte einfach nicht mehr. Wofür auch? Er war wieder im Krankenhaus, und wenn schon? So, wie es aussah, würde er für immer im Krankenhaus bleiben, immer entlassen werden, um dann früh oder später doch hier zu landen. Dann konnte er es auch gleich akzeptieren und sich die Mühe sparen. Es würde ja sowieso keinen Unterschied machen.
Niedergeschlagen schloss er die Augen wieder, nur um sich eines Kratzens unter der Melodie bewusst zu werden und dann, als er das erstmal begriffen hatte, auch die Stimme der Melodie. Da riss er doch die Augen wieder auf und drehte sich schneller um, als er aufgewacht war. Denn dort, neben seinem Bett, saß Kai und zeichnete, einen Block auf dem Schoß. Es war wirklich Kai. Der unerwartete Anblick reichte dafür aus, seinem Herz einen lebhaften Sprung zu versetzen.
"Kai?"
Er setzte sich auf, schüttelte den Schlauch der leeren Infusion zur Seite und rieb sich die Augen. Das war kein Traum, ziemlich sicher, da saß wirklich Kai neben seinem Bett. Isaac war nicht alleine, und was ihn noch viel mehr freute: Es war Kai. Es war jedes Mal etwas besonderes, ihn zu sehen.
"Warum bist du hier? Warum bin ich hier?"
Sein Blick fiel auf die Wand an der Seite und sein Mund klappte ein bisschen auf, als er die ganzen Zeichnungen sah, die Kai dort aufgehängt hatte. Nur Skizzen, ohne Farbe und sehr grob, aber...
"... Wie lange bist du denn schon hier?"

