Isaac dachte noch eine geraume Weile über Kais Worte nach, schwelgte in dem Gefühl, das sie ihm gaben. Er genoss es in vollen Zügen, genauso wie er Kai genoss, der sich friedlich an ihn kuschelte, sich der Länge nach an seinen Körper schmiegte. Kai war so ein lieber, toller Mensch, dass Isaac es kaum glauben konnte, wie viel Glück er hatte, so jemanden kennengelernt zu haben. Der Mann schaffte es einfach, die ganze Welt in Sonnenlicht zu tauchen.
Von dem Film bekam er nicht mehr viel mit, eigentlich interessierte es ihn auch gar nicht mehr. Manchmal wurde er aufmerksam, wenn wieder eine Kampfszene kam und die bläulichen Schilde die Luft verzerrten, aber von der Intrige und der Politik verstand er nichts. Das war ihm auch herzlich egal. Er war vollgefressen, glücklich, hatte einen hübschen Mann im Arm und lag in einem Deckenzelt. Was mehr könnte er schon wollen?
Als das Ende schließlich rollte, hatte ihn eine solche Trägheit ergriffen, dass ihm fast die Augen zugefallen wären. Die Wärme, Kai und sein Gewicht lullten ihn ein und er blinzelte angestrengt auf die Credits. Dann streckte er sich, wobei Kai noch immer an ihn gekuschelt blieb.
"Ich hab's immernoch nicht verstanden."
Der Mann antwortete nicht. Als ein paar schweigende Sekunden vergangen waren, hob Isaac die Augenbrauen.
"... Kai?"
Immernoch nichts. Isaac rührte sich ein bisschen, verrenkte den Kopf und erhaschte schließlich einen Blick auf Kais Gesicht, der die Augen geschlossen hatte. Er war eingeschlafen.
Oh.
Isaac starrte ihn einen Moment lang an, dann legte er sich wieder zurück. Kai war auf ihm eingeschlafen. Das war irgendwie... süß. Sehr süß sogar. Jetzt stellte sich ihm nur die Frage, wie er das handhaben sollte. Immerhin musste er nachhause - Kai würde ihn sicher nicht übernachten lassen - aber er wollte ihn auch nicht aufwecken. Vielleicht, wenn er ganz vorsichtig...
Nach dem dritten Versuch, Kai von sich herunter zu bekommen, gab er es auf. Er brachte es einfach nicht übers Herz, den anderen aufzuwecken, und ganz bestimmt würde er sowieso bald aufwachen. Ja. Isaac würde einfach noch eine Weile liegen bleiben und darauf warten. Derweil strich er Kai behutsam über den Kopf und die weichen Locken.
Die Credits rollten eine ganze Weile lang, dann sprang der Fernseher zurück zur Mediathek. Als Kai sich noch immer nicht rührte, angelte Isaac nach der Fernbedienung und scrollte ein bisschen. Er fand einen Actionfilm und drückte einfach darauf; dann machte er den Ton aus und die Untertitel an. So musste er immerhin kein Wasser hören, wenn es doch irgendwann mal kommen sollte.
Damit sah er sich irgendwie den dritten Film an, nur dass er es diesmal kaum bis zur Hälfte schaffte. Die Trägheit packte ihn wieder und seine Augen fielen ihm zu. Nach einem letzten Kampf, den er haushoch verlor, rollte er sich auf die Seite, schlang die Arme um Kai wie ein Kissen und schlief tief und selig.
Von dem Film bekam er nicht mehr viel mit, eigentlich interessierte es ihn auch gar nicht mehr. Manchmal wurde er aufmerksam, wenn wieder eine Kampfszene kam und die bläulichen Schilde die Luft verzerrten, aber von der Intrige und der Politik verstand er nichts. Das war ihm auch herzlich egal. Er war vollgefressen, glücklich, hatte einen hübschen Mann im Arm und lag in einem Deckenzelt. Was mehr könnte er schon wollen?
Als das Ende schließlich rollte, hatte ihn eine solche Trägheit ergriffen, dass ihm fast die Augen zugefallen wären. Die Wärme, Kai und sein Gewicht lullten ihn ein und er blinzelte angestrengt auf die Credits. Dann streckte er sich, wobei Kai noch immer an ihn gekuschelt blieb.
"Ich hab's immernoch nicht verstanden."
Der Mann antwortete nicht. Als ein paar schweigende Sekunden vergangen waren, hob Isaac die Augenbrauen.
"... Kai?"
Immernoch nichts. Isaac rührte sich ein bisschen, verrenkte den Kopf und erhaschte schließlich einen Blick auf Kais Gesicht, der die Augen geschlossen hatte. Er war eingeschlafen.
Oh.
Isaac starrte ihn einen Moment lang an, dann legte er sich wieder zurück. Kai war auf ihm eingeschlafen. Das war irgendwie... süß. Sehr süß sogar. Jetzt stellte sich ihm nur die Frage, wie er das handhaben sollte. Immerhin musste er nachhause - Kai würde ihn sicher nicht übernachten lassen - aber er wollte ihn auch nicht aufwecken. Vielleicht, wenn er ganz vorsichtig...
Nach dem dritten Versuch, Kai von sich herunter zu bekommen, gab er es auf. Er brachte es einfach nicht übers Herz, den anderen aufzuwecken, und ganz bestimmt würde er sowieso bald aufwachen. Ja. Isaac würde einfach noch eine Weile liegen bleiben und darauf warten. Derweil strich er Kai behutsam über den Kopf und die weichen Locken.
Die Credits rollten eine ganze Weile lang, dann sprang der Fernseher zurück zur Mediathek. Als Kai sich noch immer nicht rührte, angelte Isaac nach der Fernbedienung und scrollte ein bisschen. Er fand einen Actionfilm und drückte einfach darauf; dann machte er den Ton aus und die Untertitel an. So musste er immerhin kein Wasser hören, wenn es doch irgendwann mal kommen sollte.
Damit sah er sich irgendwie den dritten Film an, nur dass er es diesmal kaum bis zur Hälfte schaffte. Die Trägheit packte ihn wieder und seine Augen fielen ihm zu. Nach einem letzten Kampf, den er haushoch verlor, rollte er sich auf die Seite, schlang die Arme um Kai wie ein Kissen und schlief tief und selig.

