Kai musste nicht sehr lange darüber nachdenken.
"Ich hab einen Kumpel zum Mittagessen da, ich konnte ihm eine Freude mit einem meiner Bilder machen, meine Vorhänge hängen wieder, und nachher hänge ich mit den Kids rum... ja, doch. Ich glaube, ich hab auch einen guten Tag."
Und so einfach ging es. Zugegeben, wenn man so viele schöne Sachen machte wie Kai, dann konnte man auch jeden Tag leicht zu einem guten Tag machen. Trotzdem war das angenehm zu hören.
Außerdem hatte Kai Isaac als seinen Kumpel bezeichnet. Isaac lächelte dabei still in sich rein.
"Weißt du, was lustig ist? Manchmal sage ich mir, dass ich einen guten Tag haben werde, auch wenn ich ganz genau weiß, dass Zeug ansteht, das ich nicht mag."
Isaac runzelte die Stirn. Das fand er wenig lustig, eher unrealistisch. Wie sollte das denn funktionieren?
"Waschtage zum Beispiel. Ich weigere mich einfach, mir von meiner Waschmaschine den Tag versauen zu lassen. So ist das Gesicht auf dem Trockner entstanden, übrigens."
Okay... aber das waren ja auch eher Kleinigkeiten. Zumindest für jemanden wie Kai. So wie die Toilette zu spülen eine Kleinigkeit für Isaac war, vielleicht.
"Und wenn doch was passiert, was mich echt trifft, dann mach ich immer was, von dem ich weiß, dass es mich aufheitert. Sozusagen als Ausgleich. Das hab ich mir dann nämlich verdient, und niemand kann mir sagen, dass ich das nicht habe. Repariert schlechte Tage zwar nicht immer, aber es macht sie zumindest ein bisschen besser als schlecht. Macht das Sinn?"
Das machte Sinn - zumindest wenn man etwas hatte, was einen aufheitern konnte. So ganz spontan hatte Isaac da nämlich keinen Einfall. Vielleicht zeichnen, aber tat Kai das nicht immer?
"Und was ist das dann... genau?" Er kippte die Karotten zu dem Brokkoli. "Ich meine, mal angenommen, du hast einen schlechten Tag, aber einen wirklich schlechten. Den schlechtesten, den es für dich geben kann. Was kann dich dann noch aufheitern?"
"Ich hab einen Kumpel zum Mittagessen da, ich konnte ihm eine Freude mit einem meiner Bilder machen, meine Vorhänge hängen wieder, und nachher hänge ich mit den Kids rum... ja, doch. Ich glaube, ich hab auch einen guten Tag."
Und so einfach ging es. Zugegeben, wenn man so viele schöne Sachen machte wie Kai, dann konnte man auch jeden Tag leicht zu einem guten Tag machen. Trotzdem war das angenehm zu hören.
Außerdem hatte Kai Isaac als seinen Kumpel bezeichnet. Isaac lächelte dabei still in sich rein.
"Weißt du, was lustig ist? Manchmal sage ich mir, dass ich einen guten Tag haben werde, auch wenn ich ganz genau weiß, dass Zeug ansteht, das ich nicht mag."
Isaac runzelte die Stirn. Das fand er wenig lustig, eher unrealistisch. Wie sollte das denn funktionieren?
"Waschtage zum Beispiel. Ich weigere mich einfach, mir von meiner Waschmaschine den Tag versauen zu lassen. So ist das Gesicht auf dem Trockner entstanden, übrigens."
Okay... aber das waren ja auch eher Kleinigkeiten. Zumindest für jemanden wie Kai. So wie die Toilette zu spülen eine Kleinigkeit für Isaac war, vielleicht.
"Und wenn doch was passiert, was mich echt trifft, dann mach ich immer was, von dem ich weiß, dass es mich aufheitert. Sozusagen als Ausgleich. Das hab ich mir dann nämlich verdient, und niemand kann mir sagen, dass ich das nicht habe. Repariert schlechte Tage zwar nicht immer, aber es macht sie zumindest ein bisschen besser als schlecht. Macht das Sinn?"
Das machte Sinn - zumindest wenn man etwas hatte, was einen aufheitern konnte. So ganz spontan hatte Isaac da nämlich keinen Einfall. Vielleicht zeichnen, aber tat Kai das nicht immer?
"Und was ist das dann... genau?" Er kippte die Karotten zu dem Brokkoli. "Ich meine, mal angenommen, du hast einen schlechten Tag, aber einen wirklich schlechten. Den schlechtesten, den es für dich geben kann. Was kann dich dann noch aufheitern?"

