"Ich sollte einfach hier bleiben. Genau hier bei dir."
Cal wickelte seine Arme ein bisschen fester um Ilya. Ihre Worte waren genau das, was er hören wollte, bemerkte er in diesem Augenblick. Aber sie waren auch ein scharfes Messer, dass sich zwischen seine Rippen schob.
"Sieh zu, dass du das hier schnell löst."
Die Worte seines Onkels hallten in seinem Schäfel wider. Die Leute redeten. Der Ältestenrat redete. Die warteten doch nur auf eine Chance, ihn in seine Schranken zu verweisen. Er machte sich hier angreifbar, Ilya machte ihn angreifbar. Und wenn sich die Altwölfe entschieden, wenn sie endlich jemanden fanden, der die Sache für sie ihn die Hand nahm, dann konnte nicht einmal Linden etwas dagegen tun. Sein Onkel würde sich nie dem Willen des Rates unterwerfen und gegen Cal antreten, aber es gab noch ein paar andere Wölfe, die das könnten. Und wenn dieser Wolf, so unwahrscheinlich es auch sein mochte, gegen Cal gewann, dann hieß das nicht nur, dass er seinen Posten verlor. Er würde sein Zuhause verlieren. Er wurde das Rudel verlassen müssen. Noch schlimmer: es könnte sein, dass es Linden ähnlich erging. Das Blut seines Onkels war genauso dick wie das von Cal. Jeder Rudelführer mit einer halben Hirnzelle würde eine solche Konkurrenz loswerden wollen, noch bevor die große Wölfin ihren Segen sprach.
Scheiße.
Cal ließ Ilya los, schob sie von sich runter und setzte sich auf. Mit einer Hand fuhr er sich durch die Haare. Sein Nacken zwickte und instinktiv griff er nach der Stelle, in die Ilya eben noch ihre Zähne geschlagen hatte. Er blutete kaum noch, aber der Anblick seiner roten Fingerspitzen drehte das Messer zwischen seinen Rippen nur noch weiter. Was sagten die Menschen immer? Es leben zwei Wölfe in deiner Brust...
Cal wickelte seine Arme ein bisschen fester um Ilya. Ihre Worte waren genau das, was er hören wollte, bemerkte er in diesem Augenblick. Aber sie waren auch ein scharfes Messer, dass sich zwischen seine Rippen schob.
"Sieh zu, dass du das hier schnell löst."
Die Worte seines Onkels hallten in seinem Schäfel wider. Die Leute redeten. Der Ältestenrat redete. Die warteten doch nur auf eine Chance, ihn in seine Schranken zu verweisen. Er machte sich hier angreifbar, Ilya machte ihn angreifbar. Und wenn sich die Altwölfe entschieden, wenn sie endlich jemanden fanden, der die Sache für sie ihn die Hand nahm, dann konnte nicht einmal Linden etwas dagegen tun. Sein Onkel würde sich nie dem Willen des Rates unterwerfen und gegen Cal antreten, aber es gab noch ein paar andere Wölfe, die das könnten. Und wenn dieser Wolf, so unwahrscheinlich es auch sein mochte, gegen Cal gewann, dann hieß das nicht nur, dass er seinen Posten verlor. Er würde sein Zuhause verlieren. Er wurde das Rudel verlassen müssen. Noch schlimmer: es könnte sein, dass es Linden ähnlich erging. Das Blut seines Onkels war genauso dick wie das von Cal. Jeder Rudelführer mit einer halben Hirnzelle würde eine solche Konkurrenz loswerden wollen, noch bevor die große Wölfin ihren Segen sprach.
Scheiße.
Cal ließ Ilya los, schob sie von sich runter und setzte sich auf. Mit einer Hand fuhr er sich durch die Haare. Sein Nacken zwickte und instinktiv griff er nach der Stelle, in die Ilya eben noch ihre Zähne geschlagen hatte. Er blutete kaum noch, aber der Anblick seiner roten Fingerspitzen drehte das Messer zwischen seinen Rippen nur noch weiter. Was sagten die Menschen immer? Es leben zwei Wölfe in deiner Brust...
