Between Fangs and Claws [Kürbis vs Dämon]

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    • Es musste schön sein, wenn niemand auf einen achtete, wenn man tun und lassen konnte, was man wollte. Es musste befreiend sein, keine Verpflichtungen gegenüber dem Leben anderer zu haben, keine Erwartungen erfüllen zu müssen. Aber diesen Luxus hatte Cal einfach nicht.
      "Cal..."
      Seine Name auf ihren Lippen klang so viel besser. Selbst wenn es nur die Kurzform war, die jeder im Rudel verwendete. Selbst etwas so kleines wie der Klang seines Namens war einfach besser, wenn es von Ilya kam. Die Große Wölfin erlaubte sich den schlimmsten Scherz mit Calder, dessen war er sich sicher.
      Er schüttelte leicht den Kopf, ohne ihn von Ilyas Schulter zu heben. Er wollte nicht reden. Nicht jetzt. Es war Morgen, also war Ilya noch für ein paar Stunden in seinem Haus gefangen. Der Gedanke sollte Cal nicht so sehr gefallen, aber das tat er nun einmal. Er konnte sie nicht loswerden, wie sein Onkel es ausgedrückt hatte, bis die Sonne unterging. Und sein Onkel hatte gesagt, er übernehme heute all die Arbeit, die anstand, also hatte Calder selbst keinen Grund, irgendwo anders zu sein. Niemand würde es ihm übelnehmen, wenn er einfach zu Hause blieb und darauf achtete, dass eine Vampirin nicht einfach amok in seinem Revier lief, oder? Er beschützte doch bloß seine Leute, wenn er einfach hier blieb und dafür sorgte, dass Ilya in seinen Armen blieb.
      "Nicht reden," grummelte er gegen ihre kühle Haut.
      Und dann, einem seiner vielen Instinkte folgend, küsste er diese wundervolle, perfekte Schulter. Die kleine Erhebung ihres Schlüsselbeins. Die Narbe, an ihrem Oberarm.
      "Ich will nicht reden."


    • Ein leichtes Raunen entfuhr ihr, als er den Kopf schüttelte, selbst als er gegen sie gelehnt war. Augenblicklich seufzte sie leise und lehnte ihren Kopf gegen den seinen, bis sie seinen Atem auf ihrer Haut und die Vibration seiner Stimme gegen ihren Brustkorb spürte. Gerade noch wollte sie gegen seine Aussage protestieren, da waren seine Lippen auf ihrer Haut und hinterließen einen Pfad von elektrisierender Wärme.
      Ihre Hände, die gerade noch auf seinen Schultern geruht hatten, griffen gegen seinen Nacken als sie die Augen ein weiteres Mal schloss und sich ganz auf ihn konzentrierte. Er wollte nicht reden? Ha. Ilya verkniff sich einen weiteren Kommentar. Niemals würde sie ihn dazu zwingen, seine Probleme mit ihr zu teilen, wenn er es nicht wollte. Zwar hatte sie ein gewisses Interesse irgendetwas an ihrer Situation zu ändern, aber wenn er es vertagen wollte? Aufschieben und ruhen lassen war bekanntlich eine der großen Stärken von Vampiren.
      Stattdessen atmete sie tief ein und drückte sich noch näher gegen seine Lippen und seine Berührungen. Das leicht zufrieden Stöhnen kam wie von selbst aus ihrer Kehle. Wenn sie doch nur die Zeit anhalten konnte.


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    • Scheiß drauf, dachte sich Cal.
      Er schob Ilya von sich und drückte sie mit seinem Körper in die weiche Matratze, auf der sie lagen. Er achtete darauf, nicht sein volles Gewicht auf ihr abzuladen, auch wenn sie das wahrscheinlich mit Leichtigkeit aushalten könnte - sie war ja kein zartes Blümchen. Wieder vergrub er sein Gesicht an ihrer Halsbeuge, küsste sie dort, wo ihr viel zu langsamer Puls direkt unter ihrer viel zu kalten Haut zu spüren war.
      Er ließ seine Instinkte die Überhand gewinnen. Mit voller Absicht sogar. Heute Abend konnte er sich ihnen immer noch widersetzen, aber jetzt gerade - und für die kommenden paar Stunden, bis die Sonne untergegangen war - konnte ihn niemand davon abhalten, sich von ihnen leiten zu lassen, wie man es ihm schon von Kindesbeinen an eingebläut hatte.
      Mit einem leisen Knurren drückte Cal seine Hüften zwischen Ilyas Beine, sodass nur noch der Stoff seiner Shorts sie voneinander trennte. Er schon eine Hand über ihre Wange, hinauf in ihre Haare, hob den Kopf und küsste sie nun direkt, eroberte ihre Lippen mit den seinen. Jede Faser seines Seins wollte diese Frau und er würde sie verdammt nochmal haben!
      "Sag mir, dass ich aufhören soll," hauchte er heiser gegen Ilyas Lippen, bevor er ihren Mundwinkel küsste, ihr Kinn, ihren Hals.
      Was für ein kläglicher Versuch, sich selbst zu stoppen. Sie beide wussten, wie sehr Ilya das hier wollte - Cal konnte es riechen. Und sie beide wussten, dass Cal nicht aufhören wollte - vielleicht sogar gar nicht konnte. Für wen also stellte er die Frage überhaupt? Für irgendein unsichtbares Protokoll?
      Er küsste sich über Ilyas Schlüsselbein weiter hinab, über ihr Brustbein. Mit seinen rauen Händen packte er ihre wohlgeformten Brüste, er spielte mit ihren Nippeln. Der Geruch ihrer Erregung traf ihn wie ein Faustschlag. Er sandte einen heißen Blitz in seine Lendengegend und ein geradezu besitzergreifendes Knurren aus seiner Kehle.


    • Gestern Abend hatte er sie abgewiesen, wie als wäre er ihr nicht verfallen. Er hatte sie ins Bad getragen, sie so zärtlich berührt, dass sie geglaubt hatte, das dieser Teil von ihm irgendwo verschwunden war. Nun jedoch schien er die ungewollte Zurückhaltung ganz bewusst fallen zu lassen. Ein kehliges Lachen entglitt ihr, als er sie in die Matratze drückte und ihren Hals liebkoste.
      Das Verlangen, welches sie die Nacht über unterdrückt hatte, brach über sie herein wie ein Tsunami. Der Schwall war kaum aufzuhalten, als er sich zwischen ihre Beine drückte. Scheisse, wenn da nicht der blöde Stoff seiner Hose gewesen wäre, hätte sie ihn direkt willkommen geheißen.
      Die Ironie der Situation entging ihr nicht. Schließlich war er normalerweise derjenige ohne Kleidung, nicht sie. Ilya stöhnte gegen seine Lippen, erwiderte den Kuss mit ungehinderter Intensität. Seine Stimme hätte auch eine Liebkosung in wörtlicher Form sein können, nicht eine Bitte, eine Aufforderung der sie unmöglich nachkommen konnte.
      Während er ihren Körper mit Lippen und Händen eroberte wandte sie sich unter ihm, unfähig bei seinen Berührungen still zu bleiben. Ihr Stöhnen verwandelte sich in ein leichtes Knurren, als sie ihre Hände durch sein Haar fahren ließ und sich gegen ihn rieb. Sie konnte ihn spüren, gegen diesen blöden Stoff, der sie beide trennte.
      “Cal-.” Ein Wimmern folgte ihrer einsilbigen Bitte. Diesmal war sie wirklich ungeduldig. Noch viel mehr als zuvor. Ilya hatte sich ihm zu liebe zusammen gerissen. Hatte Vernunft vor Verlangen walten lassen, doch nun hatte er die Tür selbst aufgestoßen.
      Spitze Fingernägel kratzten über seinen Rücken, bevor sie ihn am Nacken packte und zu sich zog um ihn in einen hitzigen Kuss zu verwickeln. Fuck. Sie wollte ihn spüren, wollte ihn schmecken.


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    • Cal knurrte, als er ihre Nägel auf seiner Haut spürte. Er knurrte, als er ihre Lippen an seinen spürte. Er platzierte seine Hände rechts und links neben ihrem Kopf, baute sich auf allen Vieren über ihr auf, auch wenn das bedeutete, dass die süße, süße Reibung zwischen ihnen endete.
      Sie hatte ihn nicht aufgehalten. Sie hatte es nicht einmal versucht. Das hieß, dass es okay war, richtig? Das hieß, dass seine Instinkte Recht hatten, oder? Was sollte es auch sonst bedeuten?
      Er unterbrach den Kuss, hob den Kopf ein klein wenig, um Ilyas hungrigen Lippen zu entfliehen. Er sah zu ihr hinab, seine Augen die eines Wolfes - tief schwarz und voller Intensität.
      Cal verlagerte sein Gewicht auf seinen linken Arm, sodass er die rechte Hand heben konnte. Er strich Ilya geradezu zärtlich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, ließ seinen Zeigefinger den Konturen ihres Gesichts folgen; über ihre Schläfe, ihre Braue, ihre Nase hinab zu ihren Lippen. Diesen wundervollen, weichen Lippen. Er war vollkommen fasziniert von diesem Wesen, das da unter ihm lag und seinen Instinkten mindestens genauso sehr folgte wie er selbst.
      Cal löste sich aus seiner Starre und richtete sich auf, damit er seine Hose öffnen konnte. Ein bisschen umständlich aber trotzdem schneller als es ein Mensch gekonnt hätte, schälte er sich aus dem störenden Stück Stoff, bevor er sich wieder auf Ilya legte und genau da weitermachte, wo sie ihn eben gestört hatte: er fesselte sie mit seinem Körpergewicht and Bett, lag halb zwischen ihren Beinen und schloss seine Lippen um eine ihrer Brüste, während er die andere mit einer Hand massierte. Er würde Ilya nicht loslassen, würde sie nicht entkommen lassen. Nicht einfach so, zumindest.
      Er ließ seine Hand über ihre Flanke wandern, über ihren Oberschenkel. Er packte sie in der Kniekehle und schob ihr Bein zur Seite und nach oben, bevor er über ihren Körper hinunter rutschte. Dabei zog er eine Spur aus wilden, beinahe schon ungeschickten Küssen, bis er zwischen ihren Beinen angekommen war. Er atmete tief ein, inhalierte den Duft ihrer Erregung bis er jede seiner Zellen flutete. Mit einem genüsslichen Brummen machte er sich über Ilya her, ließ seine Zunge über ihre empfindlichste Stelle gleiten. Sie schmeckte noch viel besser als sie roch. Und all das war seins.


    • Wie konnte etwas, was so falsch war, sich so richtig anfühlen? Wer bestimmte nochmal, was überhaupt falsch und richtig war? Calders Augen bohrten sich in ihre und fingen sie ein wie sein Körpergewicht, unter dem sie sich ergab. Leicht öffnete sie ihre Lippen, als er über sie strich, mit seinen rauen Fingern die von Arbeit und Anstrengung zeugten. Kurz übermannte sie das ungezogene Verlangen, ihm in den Finger zu beißen, doch schon war die Berührung weg und Calder richtete sich auf.
      Ilya ließ ihren Blick genüsslich über seinen muskulären Körper wandern, als dieser sich kurzerhand endlich der lästigen Hose entledigte. Sein Anblick war, selbst wenn sie ihn nun wirklich schon des Öfteren in seiner vollen Pracht gesehen hatte, jedes Mal aufs neue ein Schmaus für die Augen. Warum musste er auch so verdammt gut aussehen? War es nicht schon genug, dass sein Geruch ihre Sinne vernebelte und der Geschmack seines Blutes sie immer hungern ließ nach mehr?
      Der Atem blieb ihr in der Brust stecken, als er sich sogleich einen Weg zu ihrer Mitte und zwischen ihre Beine bahnte. Sein Griff war fest um ihre Beine, welche versuchten gegen seine plötzliche Eroberung anzukämpfen. Nicht, weil sie es nicht gut fand, sondern weil sie mehr wollte, mehr von ihm und allem, was er mit ihr tat.
      "Fuck, Cal-" Falsche Zurückhaltung lag ihr genauso wenig, wie Geduld. Ilya stöhnte und krallte sich in seine Haare. Der Zopf löste sich schon von ganz alleine, als sie ihn immer wieder gegen sich und von sich drückte. Dabei war es frustrierend und betörend zugleich, dass er sich nicht von ihren Versuchen ihn zu maßregeln irritieren ließ.
      Anders, als das erste Mal, wo er sie über sich gezogen hatte, sich von ihr reiten ließ, hatte sie diesmal das Gefühl, dass er sich nicht ergeben wollte. Das diesmal sein Verlangen ihr eigenes mit einer Intensität begegnete, welches sie noch nicht erlebt hatte. Gut, wenn ihre Hände nichts ausrichten konnten, dann würde sie ihm eben anders entgegen kommen. Mehr Reibung, mehr von ihm suchend legte sie den Kopf in den Nacken und rollte ihm ihre Hüfte entgegen. Scheiße, fühlte es sich gut an. War das weil er ein Wolf war und sich vermutlich selbst mit seiner Zunge putzte? Oder war er einfach so gut darin, sie zu benutzen?


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    • Seine muskulösen Arme umschlossen ihre Beine, eine Hand lag auf ihrem Bauch und hielt sie fest. Die andere schlang sich eng um ihren Oberschenkel, und seine Finger gruben sich so fest in ihr Fleisch, dass sie blaue Flecken hinterlassen könnten. Es war ihm egal. Sie konnte sein Blut haben, um sie zu heilen. Oder sie konnte sie behalten. Ein geheimes Zeichen dessen, was sie getan hatten. Was er mit ihr getan hatte.
      Er leckte sie, genau wie ihre Brüste, ehrfürchtig, aber mit genau dem richtigen Druck. Genau dem richtigen Sog. Genau der richtigen Anzahl an Zähnen. Er schob seine Zunge tief in sie hinein, und als sie versuchte, sich zu winden, drückte seine schwielige Hand sie fester in die zu weiche Matratze unter ihrem Rücken. Ihre Hände in seinem Haar motivierten ihn nur noch mehr, mehr zu tun, ihr mehr zu geben.
      Er zog sich zurück und hielt inne, den Blick immer noch auf ihre empfindlichste Stelle gerichtet. Seine Augen huschten zu ihr hinauf, der Blick, den er ihr zuwarf, war reine Lust, und er leckte sich über die Lippen. Ihr Geschmack hätte genauso gut aus den Himmeln kommen können.
      Er löste sanft ihre Beine und stand auf, ragte über ihren entblößten Körper auf. Sein Schwanz war riesig und zeigte direkt auf sie. Lose Haarsträhnen hingen ihm ins Gesicht. Er sah zerzaust aus, aber das war ihm egal.
      Seine Augen verengten sich, während er seinen Schwanz mit der Faust umschloss, doch er wandte seinen Blick nicht von ihrem Gesicht ab. Dann näherte er sich ihr langsam wieder, sein Herz hämmerte gegen seine Rippen. Als wollte es aus seinem Körper springen und sich dieser Frau hingeben.
      Als wüsste es etwas, das er nicht wusste.
      Als er endlich wieder über ihr schwebte, griff er zwischen sie und strich mit einem Finger über ihren Schritt. Seine ganze Aufmerksamkeit galt ihr, und nur ihr.
      Er strich mit seine Spitze über ihre feuchte Mitte, rieb sich an ihr und beobachtete, wie ihre Augen flatterten.
      Er küsste sie, ein sengender Kuss, der seine Nervenenden verbrannte und seine Hüften gegen sie trieb. Und dann drang er in sie ein – langsam, stetig und köstlich – und füllte sie aus und gab ihrem Körper die nötige Zeit, sich anzupassen. Er hob eines ihrer Beine, schlang es um seinen Rücken und zog sie näher an sich heran.
      "Verdammt, Ilya," knurrte er an ihren Lippen. "Fuck! Wie kannst du dich so verdammt gut anfühlen?"
      Als er sich ganz in ihr versenkt hatte, stöhnte er.
      "Alles okay? Weil ich nicht glaube, dass ich noch viel länger nett sein kann."


    • Sie hatte sich in dem Gefühl schon fast verloren. Wie er sie auskostete, aufleckte wie als wäre sie sein Ambrosia. Doch dann drückte er sich abermals von ihr weg und sie hätte schwören können, dass er sie alleine mit seinem Blick auffraß. Die Intensität in seinen Augen brachte ihr kaltes Blut in Bewegung, ihre Beine zum zittern und ihr Inneres zum Beben.
      Sie war so feucht, nicht nur von seinem Speichel, sondern auch von der Erregung, dass ihr Körper kaum Widerstand gab, als er in sie Eindrang. Ilya stöhnte, laut und ungehalten, als er sie vollends ausfüllte, ihren Körper dazu zwang ihn zu nehmen, sich ihm anzupassen und zu dehnen. Der Temperaturunterschied alleine schien sie nahezu zu verbrennen, so heiß war er in ihr. Es schmerzte, doch es war ein süßlicher Schmerz, der drohte sie zu übermannen, als er ihr Bein anwinkelte und sich noch weiter in sie schob.
      Ihr ganzer Körper begann zu brennen, wie als würde ihr Blut seine Wärme aufnehmen und zu ihrem Herzen tragen, welches voller Freude und Aufregung viel schneller schlug, als es sonst tat.
      Scheiße, er sprach da genau aus, was sie auch dachte. Wie konnte es sich nur so gut anfühlen ihn in sich zu haben? Und wie gut würde es sich nur anfühlen, wenn er sie endlich richtig nahm? Nicht wie der Feind, den sie verkörperte. Nicht nur, weil da eine komische Anziehung zwischen ihnen existierte, die sie nicht verneinen wollte. Sondern wie eine Frau, wie seine Frau.
      "Calder.." Noch einmal zog sie ihn an sich heran, küsste ihn, diesmal viel zärtlicher. Wie die Ruhe vor dem Sturm. Mit einem Vertrauen, dass davon sprach, dass sie ihn so akzeptierte, wie er war. Dass sie ihn so empfangen würde, wie er sie wollte. Dann drückte sie sein Gesicht zurück, nur ein bisschen, gerade genug dass er ihren Gesichtsausdruck sehen konnte. Ilya schenkte ihm ein Lächeln, dass sie niemandem sonst so geschenkt hatte. Mit geröteten Wangen, die so gar nicht zu ihrer Vampirnatur passten. Mit fast silbernen Augen, die nichts als Vertrauen und Verlangen verkörperten.
      "Nimm mich. Halt mich fest und lass mich nicht los."


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    • Er richtete sich todernst über ihr auf.
      "Pass auf, was du dir wünschst, Schneeflocke."
      Er zog sich ganz aus ihr heraus, bevor er sich wieder in sie hineindrängte. Er spürte jede Berührung zwischen ihnen, jeden Zentimeter Haut, jedes Haar. Selbst ihr Blick lastete schwer auf ihm, als wollte sie allein mit ihrem Blick seine Seele an die Oberfläche zerren.
      Er setzte einen langsamen, aber kraftvollen Rhythmus, fickte sie hart, beobachtete jede ihrer Bewegungen und nahm jedes Geräusch in sich auf. Er konnte seinen Blick nicht von ihr abwenden, als hätte er alle Zeit der Welt, als würde er das hier nie vergessen wollen. Oder genug davon bekommen konnte.
      Er stöhnte, seine Muskeln spannten sich an. Trotzdem fand er die Kraft, sich zurückzuziehen, auf die Knie zu fallen und sich erneut an ihr zu laben.
      Der veränderte Druck, das Gefühl – einfach alles – ließ seinen Körper taumeln. Leichter Schweiß brach über seine Haut aus, als er sie mit seiner Zunge fickte, als wäre sie das Beste, was er je gekostet hatte. Denn das war sie.
      Er stand wieder auf, packte ihre Knöchel, faltete ihre Beine nach oben und legte sie auf seine Schultern, während er wie eine Art wilder Gott über ihr aufragte.
      Dann richtete er sich auf und glitt wieder in sie hinein. Tief in sie eindringend. Jeden Zentimeter von ihr ausfüllend.
      Er stieß in sie hinein und legte ein gnadenloseres Tempo vor. Sein Kopf neigte sich nach hinten, wodurch seine Nackenmuskeln betont wurden. Mit jedem Stoß wurde sein Stöhnen lauter, wilder – genau wie seine Bewegungen.
      Gerade als sich seine Nervenenden wieder zusammenzogen und er das Gefühl hatte, nach dieser einen Stelle greifen zu müssen, die er so verzweifelt treffen wollte, zog er sich wieder zurück und ließ sich zu Boden fallen. Ließ Ilya leer zurück, er selbst atemlos.
      Er rieb seine Finger langsam – oh, so langsam – über ihr Zentrum. Er stieß zwei Finger hinein, das Geräusch, wie feucht sie für ihn war, war obszön. Aber er kicherte nur tief.
      "Willst du einen Wolf ficken, Schneeflocke?"
      Er senkte den Kopf und leckte sie erneut mit flacher Zunge und bedächtigen Bewegungen, während er sie beide vom Rand der Ekstase wegzog. Er saugte ihre empfindliche Knospe wieder in seinen Mund und strich mit den Zähnen über ihren Schlitz.


    • "Pass auf, was du dir wünschst, Schneeflocke." Fuck. Alleine seine dunkle Stimme sendete sie schon fast ins Jenseits. Da war wenig von dem sonst so zuvorkommenden Calder übrig, als er sie leer ließ nur um sie gleich wieder zu füllen. Ilyas Stöhnen und Keuchen erfüllte die Luft und den Raum, genauso wie das unbeständige Aufeinandertreffen zweier Körper, die unterschiedlicher nicht sein konnten.
      Bei der Geschwindigkeit und der Härte, die er an den Tag legte konnte sie den Knoten spüren, der sich heiß und drängend in ihr bildete. Sie war so nah und doch so fern, denn Calder verließ ihren Körper, nur um wieder seinen Kopf zwischen ihren Beinen verschwinden zu lassen.
      "Ah-fuck, Cal." Mehr brachte sie nicht zu Stande, als seine Zunge sie eroberte, sie ausleckte als wolle er keinen ihrer Tropfen auf dem Bettlaken verschwenden. Orientierungslos griff sie nach seinen Haaren, während sie sich an ihn presste, nach mehr suchend, nach mehr Reibung, nach mehr Druck.
      Er erhörte ihre stummen Gebete, zog ihre Beine an sich heran wie als wäre sie nur eine Puppe und keine Vampirin, die Gliedmaßen abreißen konnte. Scheiße, warum sah er dabei so gut aus? So verlockend? So zum Anbeißen? Diesmal war es ein lauter, genussvoller Schrei, der ihr über die Lippen sprang, als er ohne Rücksicht in sie eindrang und keine Stellte in ihr unausgefüllt ließ.
      Ein schmollendes Knurren deutete an, dass Ilya gar nicht einverstanden war damit, dass er sich so plötzlich wieder aus ihr löste und sie stattdessen mit seinen Fingern bearbeitete. Mit seiner Zunge zusammen hielt er den Druck genau so aufrecht, dass sie weder nach vorn noch zurück kam. Fuck.
      "Bastard." keuchte sie, als er sie provozierte und einen süßen Schmerz durch ihren ganzen Körper jagte. Mit einem Schwung richtete sie sich gegen ihn auf und drückte ihn gleichzeitig mit überraschender Kraft von sich. Dabei nutzte sie ihren Fuß, um ihn gegen den Boden zu drücken, sodass er nun vor ihr kniete. Fuck, fuck. War sie stärker als sie oder ließ er sie nur gewähren? Jedenfalls war es ihr egal, als sie sich nach vorne fallen ließ und sich regelrecht auf ihn stürzte. Diesmal fragte sie nicht. Sie gab ihm nicht einmal eine Chance sie wegzudrücken, als sie ihre Zähne in seine Halsbeuge sinken ließ und sich gleichzeitig auf seinem immer noch steifen Schwanz niederließ. Ilya stöhnte laut, gegen seine Haut, die Sensation von seinem Blut in ihren Lippen, dem Geruch in ihrer Nase und seinem Glied in ihr fast ausreichend um sie endlich über den Abgrund hinaus zu befördern. Doch es war nicht genug. Er wollte dass sie ihn fickte? Er wollte dass sie ihn ritt? Das konnte er haben.


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    • Als sie ihn von sich stieß, konnte er sich kaum noch halten. Seine Instinkte schrien. Wie konnte sie es wagen, ihn zu wegzustoßen?! Wie konnte sie es wagen, ihre Dominanz zu behaupten?! Über ihn?!
      Aber er ließ es zu. Er ließ es aus denselben Gründen zu, aus denen er sich so sehr nach ihr sehnte. Also saß er einfach nur da, auf den Knien, den Blick auf ihren wunderschönen, perfekten Körper gerichtet, in der Versuchung, einfach ihren Fuß zu küssen.
      Sie war schneller – verdammt schnell – und prallte gegen ihn, warf ihn zu Boden. Gerade noch lag sie auf dem Bett, seinem Bett, und ließ sich von ihm nehmen, wie er wollte. Im nächsten drückte sie ihn zu Boden, stieß ihre Zähne in seinen Hals und seinen Schwanz in ihre Leistengegend. Es war der Himmel auf Erden.
      Ihr Haar fiel um ihn herum und schloss sie ein in einer intimen Blase, und er lächelte trotz des süßen Schmerzes in seinem Nacken, denn Ilya war jetzt überall um ihn herum.
      Er schob eine Hand in diese feinen, weichen Strähnen und drückte sie fast ehrfürchtig an seinen Hals. Er rührte sich nicht, gab einfach dem nach, was auch immer sie ihm geben wollte. Es fühlte sich so verdammt gut an.
      Er strich ihr mit dem Daumen über die Schläfe und strich ihr eine verirrte Haarsträhne aus der Wange.
      "Ich habe noch nie in meinem Leben jemanden so sehr gewollt," gestand er mit leiser, heiserer Stimme, gefolgt von einem lauten Stöhnen, während Ilya ihre Hüften genau im richtigen Winkel wiegte. "Fuck!"
      Er packte sie jetzt fester an den Haaren, riss ihren Kopf zurück und küsste sie innig, animalisch. Er schmeckte sich selbst, sein Blut, auf ihrer Zunge, und es machte ihn wahnsinnig.
      Mit seiner freien Hand packte er ihren Oberschenkel, fest, und begann, von unten in sie hineinzustoßen. Er knurrte und ließ eine Hand über ihren Rücken gleiten. Er stieß in sie hinein und strich mit seinen Fingern über ihre Wirbelsäule. Er stieß in sie hinein und sah, wie ihr ganzer Körper unter der Wucht seiner Stöße erzitterte. Er fickte sie, als wäre sie für ihn geschaffen.


    • Sein Blut rann ihre Kehle runter wie Ambrosia. Dick und Gehaltvoll, aber nicht unangenehm sondern wie eine Sünde, der sie nun ganz verfallen war. Wie sollte sie es jemals aushalten, ihn nicht schmecken zu dürfen? Sich nicht an ihm laben zu dürfen und ihn dabei gleichzeitig zu reiten, als gehöre er ihr, als gehöre er unter sie?
      Calders Stimme neben ihrem Ohr war wie eine Besiegelung der Gefühle, die keiner von ihnen wagte auszusprechen. Das elendige Verlangen sich gegenseitig zu nehmen, zu verschlingen und zu markieren. Scheiße, sie wollte ihn kratzen, ihn beißen, ihn für jeden anderen ruinieren.
      Ilya stöhnte gegen seine Lippen, drückte sich noch mehr an ihn, ihre kalten Brüste gegen seinen Oberkörper, ihre Lendengegend an seine. Fuck. Der Winkel war so sinnlich wie verstörend. Wieso erlaubte er es ihr, ihn zu dominieren? Wieso erlaubte sie es ihm sie so zu nehmen, wie er wollte? Sinn und Verstand setzten aus, als sie spürte, wie er sich in sie grub, seine Hände in ihren Haaren sie genau dort fest hielt wo sie war, während er sich in sie hinein drang wie als würde er nur dort hin gehören.
      "Cal-", wimmerte sie zwischen den heißen und innigen Küssen als er weiter an ihren Haaren zog und ihren Kopf in den Nacken zwang. Instinktiv drückte sie ihren Rücken durch, spannte ihre inneren Muskeln an und begegnete ihm mit jedem Stoß, mit jeder sinnlichen Bewegung. Das Stöhnen blieb auf ihren Lippen stehen, als sie spürte, wie er sie immer weiter an den Abgrund drängte. Wie ein verächtliches Spiel, in dem er sie schon mehrmals hier hin befördert und wieder von der Klippe gezogen hatte.
      "Bitte hör nicht auf." Die Bitte endete in einem Knurren als sie fast schon verzweifelt ihre Fingernägel in seine Schultern rammte um sich gegen ihn zu halten, ihm weiter entgegen zu kommen und gleichzeitig nicht weggestoßen zu werden.


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    • Cal knurrte, als Ilya ihre Krallen in sie schlug. Er knurrte und er stöhnte.
      "Bitte hör nicht auf."
      Er schlang die Arme um sie, fest, und rollte sich zur Seite, sodass sie nun wieder unter ihm lag. Nicht eine Sekunde lang hörte er damit auf, ihr zu geben, was sie wollte. Seine Hüften klatschten wild gegen ihre, während er sie in gegen den Boden drückte. Er stemmte eine Hand neben Ilya, richtete sich auf, um mehr Bewegungsfreiraum zu haben. Seine andere Hand war noch immer verknotet in ihren Haaren.
      Ilya war ein Anblick für die Götter. Ihre silbrig schimmernden Haare, ihre blassen Augen, halb geschlossen vor Lust, ihre Haut so fehlerlos wie Porzellan. Die Art wie sie roch - eine perfekte Kombination aus einem frischen Frühlingsmorgen und ungebändigter Lust. Die Art wie sie sich unter ihm wandte, sich ihm so gierig entgegen reckte. Sie war die Verkörperung von Perfektion.
      Cals gesamte Wahrnehmung war so verzerrt von der Lust, die auch ihn regierte. Er merkte gar nicht, wie die Grenzen zwischen Mensch und Wolf für ihn verschwammen. Seine Augen waren schon die ganze Zeit die schwarzen seines Wolfes gewesen, aber jetzt gesellten sich längere Fangzähne dazu, seine Finger verformten sich leicht zu Krallen, sein Knurren und Stöhnen nahm einen tiefen, animalischen Klang an.
      Die Hitze in seiner Lendengegend, das elektrisierende Kribbeln wurde stärker und stärker. Schließlich konnte Cal nicht mehr an sich halten. Er presste sich mit seinem gesamten Körper gegen Ilya, trieb sich noch ein paar mal kräftig in sie hinein, dann zerriss etwas in ihm und er kam mit einem rauen Grunzen tief in ihr drin. Zeitgleich biss er zu, vergrub seine eigenen Zähne in Ilyas sanft geschwungener Schulter. Seine Muskeln zitterten vor Anspannung, als er Ilya gegen sich presste und sie praktisch vollkommen unter sich begrub. Er wollte sie gar nicht mehr loslassen. Konnte es gar nicht.


    • Der Boden war hart unter ihrem Rücken, als Calder sich unentwegt gegen sie schob und sie gegen das harte Parkett fickte. Dabei war sie immer noch betrunken, von seinem Blut und von der Lust. Vielleicht nahm sie deswegen nicht so wirklich war, wie der Mann über ihr seine Kontrolle verlor. Wenn dies nicht schon passiert war, als er sie das erste mal geküsst hatte. Als er sie das erste mal über sich ließ.
      Der süße, heiße Schmerz seiner Krallen auf ihrer Haut, der unerbittliche Rhythmus wie er sich in ihr vergrub stellte sie geradewegs mit dem Rücken zum Abgrund an das Ende der Klippe. Dann war da Schmerz. Sengend, animalistisch und allumfassend als er seine Zähne in ihre Schulter jagte und sie mit sich den Abgrund hinunter zog.
      Ilya kam hart, bebend um ihn herum, ohne Chance der überwältigenden Empfindung zu entkommen. Sie schrie, ihre Hände krampften weiter um seine Schultern, während sich ihr Körper um ihn wandte, ihn willkommen hieß wie eine Sünde, die nie Enden sollte. Sie war gefangen unter ihm, gefangen genau da wo sie für immer bleiben wollte. Ihr Atem ging schwer gegen seine Brust, als sie weiter ihr High ritt, gegen ihn, um ihm herum. Ilya schloss ihre Augen, als ihr Schrei verstummte und nur noch ein leicht seufzendes Stöhnen unter ihm blieb.


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    • Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis Cal wieder zu sich selbst zurückfand und seine Umgebung wieder bewusst wahrnahm. Er spürte Ilyas nicht mehr ganz so kalte Haut, an seinen Körper gepresst. Spürte, wo sie ineinander übergingen. Er roch Blut und Schweiß und Lust. Er schmeckte Blut.
      Langsam, vorsichtig, als müsste er sich erst wieder in seinem eigenen Körper zurecht finden, bewegte er sich. Er drückte sich hoch, dann ließ er sich neben Ilya auf den Boden fallen. Zu mehr war er nicht im Stande.
      Mit der Zunge fuhr er sich über die Zähne, eliminierte das letzte Bisschen von Ilyas Blut. Seine Zähne waren noch immer ein bisschen zu spitz, aber sie waren auf ihre ursprüngliche Größe zurück geschrumpft. Seine Finger waren auch wieder genau das: Finger, nicht Krallen. Das Tier in ihm war befriedigt und gab Ruhe. Aber Cal war noch nicht bereit, sich wieder in die Welt der logischen Gedankengänge einzureihen.
      Also drückte er sein Gesicht wieder In Ilyas Halsbeuge, schlang einen Arm locker um ihren nackten Körper, und schloss die Augen. Sie roch so gut, fühlte sich so gut an. Das hier fühlte sich gut an. Richtig.
      "Alles in Ordnung?" fragte er leise, gegen ihre Schulter genuschelt.


    • Ilya bewegte sich kaum. Nicht nur, weil ihr ganzer Körper immer noch bebte, sondern auch weil etwas in Richtung Erschöpfung über sie hereinbrach. Dabei konnten Vampire gar nicht erschöpft werden. Zumindest hatte man ihr das immer eingetrichtert. Das Müdigkeit etwas war, das man mit Schlaf besänftigte und das sie weder Schlaf benötigte, noch Müdigkeit verspüren konnte.
      Die junge Vampirin atmete immer noch schwer, etwas aufgekratzt und vernebelt, als er sich neben sie fallen ließ und sie wieder an sich heranzog. Nun spürte sie auch ganz deutlich die Wunde, die seine Zähne gerissen hatten und die Kratzer auf ihrer Haut, die seine Krallen hinterlassen hatten.
      Doch Ilya heilte sie nicht, trug sie stattdessen wie stolze Male, dass er sich nicht zurückgehalten hatte mit ihr. Als er fragte, genuschelt, wie als müsse er sich für das entschuldigen, auf das sie schon so lange gewartet hatte, musste sie lachen. Kehlig, leise, aber voller Zuneigung, die sich auch durch die Wunden nicht geändert hatte.
      "Vielleicht ein bisschen...sagen wir...wund?" Entgegen ihrer Aussage kuschelte sie sich näher an ihn ran, schlang ihre Beine um seine und drückte ihren Kopf in sein Haar, atmete tief ein. Er roch ein wenig mehr nach ihr. Ein wenig mehr nach Kälte und trotzdem nach Geborgenheit. "Und bei dir?"


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    • "Vielleicht ein bisschen...sagen wir...wund?"
      Cal lächelte und brummte zufrieden. Bevor er überhaupt auf die Idee kommen konnte, sie enger an sich zu ziehen, übernahm Ilya das schon für ihn. Er war froh, dass er ihr nicht zu wild gewesen war. Wölfe waren nicht unbedingt für ihre Sanftheit im Schlafzimmer bekannt. Sie waren eben Tiere, das konnten sie nicht verleugnen.
      "Und bei dir?" fragte Ilya.
      "Abgesehen davon, dass ich gerade immer noch auf meinen Boden blute, hervorragend."
      Er drückte einen Kuss auf Ilyas Schulter. Geistesabwesend malte er kleine Kreise auf ihren Bauch. Er mochte es, ihr so nahe zu sein. Sie einfach nur festhalten zu können. Wölfe waren sehr physisch und dass Ilya ihn all das machen ließ... das machte etwas mit ihm. Alles an dieser Frau machte etwas mit ihn. Stellte seltsame Dinge mit ihm an.
      Für einen langen, sehr langen Moment lag er einfach nur da und lauschte Ilyas Herzschlag, so langsam er auch war. Das Geräusch war einfach hypnotisierend. Es zog ihn in seinen Bann, genau wie die Frau zu der das sanfte Schlagen gehörte.
      Cal küsste die Stelle, an der er seine Zähne in ihr Fleisch geschlagen hatte. Er lächelte, lachte leise, tief.
      "Das steht dir," hauchte er heiß gegen ihre Haut.


    • Einfach irgendwo zu liegen und die Zeit vergehen zu lassen war bekanntlich eine Lieblingsbeschäftigung von Vampiren. Ilya verfluchte allerdings jede Sekunde, die verstrich, als sie da so neben ihm lag. Warum konnte die Uhr nicht stehen bleiben verdammt? Wozu hatte man alle Zeit der Welt, wenn sie in den richtigen Momenten wie Sand durch ihre Finger rann?
      "Hmm, dafür riecht dein Boden jetzt genau so gut wie du." Sie lachte leise, als seine Finger heiß über ihre abkühlende Haut her zog und wie immer leicht nachwirkende Spuren hinterließen. Sie mochte seine Nähe, diese Wärme, die sie vorher nicht gekannt hatte. Sie mochte es, hier mit ihm zu liegen und die Nachbeben ihres Tanzes zu spüren.
      "So oft, wie ich dich schon gebissen hab, ist es nur dein gutes Recht es mir gleich zu tun", gab sie fast schon trocken zurück, als er die Stelle küsste und ihre Aufmerksamkeit auf die aufgerissene Haut zog. Dabei war der Schmerz nicht so unangenehm, wie sie erwartet hatte. Vielleicht auch, weil sein Blut in ihrem Magen immer noch ihre Sinne ein bisschen benebelte. Zumindest hatte sie nichts dagegen, seine Spuren an ihrem Körper zu tragen, wenn es denn dafür sorgte, dass sie diese Zweisamkeit noch ein bisschen mehr genießen konnten.
      Ilya drehte sich ein wenig zu ihm und ließ ihre kalten Finger über seinen Oberkörper wandern, von unten nach oben bis sie an seinem Kinn angekommen war und ihn langsam zu sich zog um ihn einen viel sinnlicheren und weicheren Kuss zu geben. Dabei schloss sie die Augen und blendete alles aus, was da draußen auf sie wartete.


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    • Mit noch einem zufriedenen Brummen lehnte sich Cal in den Kuss hinein. Seine Arme schlangen sich von ganz allein um Ilyas Körper und als er sich auf den Rücken rollte, da zog er sie einfach mit sich, auf sich. Sie war federleicht, aber das war egal. Viel wichtiger war es, dass sie da war, dass sie in seine Umarmung hineinschmolz, sich an ihn schmiegte, als gehöre sie dort hin, nur dort hin. Zu ihm.
      Ihr Herz schlug in ihrer Brust und gegen seine, als wollte es aus dem Käfig ihrer Rippen entkommen und sich zu seinem gesellen. Oder war es seins, das zu ihrem wollte? Egal.
      "Ist das der Moment, wo normale Leute duschen gehen?" fragte er, als sie sich von einander lösten und Ilya ihren Kopf auf seiner Brust ablegte.
      Er spielte mit ihren Haaren, wickelte sich eine Strähne um den Finger, dann noch eine. Der Boden sollte unbequem unter seinen menschlichen Schultern sein, aber das war er nicht.
      "Ich weiß nämlich nicht, ob ich Lust habe, aufzustehen."
      Er war nicht direkt müde, nicht wirklich erschöpft. Er fühlte sich einfach nur wohl. So wohl, dass er nichts an seiner aktuellen Situation ändern wollte, nicht einmal den Ort, an dem er gerade lag. Außerdem bedeutete eine Dusche, dass er Ilyas Duft von seiner Haut waschen würde. Dass sie seinen Duft von ihrem Körper waschen würde. Und das war ein Gedanke, der Cal wirklich unbequem war.


    • Sie lachte leise, als er sie wieder auf sich zog und kuschelte sich sogleich an seinen weichen und warmen Körper. Verdammt er roch einfach zu gut, um jetzt aufstehen zu wollen. Er war zu warm um irgendwo anders sein zu wollen. Calder war genau der Ort, den sie bis lang nie gehabt hatte. Wenn sie es gekonnt hätte, so hätte sie sich vermutlich in seine Haut gegraben und dort versteckt.
      "Ich glaube normale Leute schwitzen." Ilya schmunzelte leicht. Sie selbst war gar nicht in der Lage ihre Temperatur ordentlich zu regulieren, geschweige denn zu schwitzen. Ja gut, Calder hatte geschwitzt, aber sie mochte seinen Geruch auf ihrer Haut. Als wäre er immer noch um sie herum, als wäre er immer noch in ihr und beanspruchte sie ganz für sich. Warum sollte sie das los werden wollen? Natürlich würden gewisse andere Vampire sagen, dass sie nach Köter stank. Der Gedanke zauberte ihr unweigerlich ein kleines Lächeln auf die Lippen. Sollten sie doch reden. Zur Not würde sich halt in seinem Zimmer verschanzen. Scheiße, das war die schlechteste Idee des Jahrhunderts. Niemand von ihren Reihen würde sie tatsächlich suchen.
      Ihre Eltern würden vielleicht ein wenig grummeln und den Rest unter Jugendlichen Leichtsinn verbuchen. Ob sie nun ein paar Jahre unter tauchte oder nicht, das war in ihren langen Lebensspannen kaum von Bedeutung. Von der gesamten Chinesischen Monster-Sache abgesehen. Wenn Ilya sich nicht darum kümmerte würde es jemand anderes tun. Vielleicht wesentlich träger, aber wirklich brauchen tat man sie nicht.
      "Ich sollte einfach hier bleiben. Genau hier bei dir." murmelte sie, ohne Überlegung, ohne Vorwurf und ohne Verstand. Kaum waren die Worte von ihren Lippen gefallen, so merkte sie, wie sehr sie es wollte. So falsch es war, so richtig fühlte es sich an. Für sie gab es keinen anderen Platz als an seiner Seite.


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