Cursed Love [Runa vs. Akuma]

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    • Himeko

      Himeko drehte sich geistesgegenwärtig zur Seite, das Katana in ihrer Hand blitzte auf, als sie drei der auf sie zustürmenden Arme in einem sauberen Bogen abschnitt. „Tch… wie viele davon hat das Vieh noch?!“ knurrte sie zwischen zusammengebissenen Zähnen.
      Ein weiterer Schlag kam von oben – zu schnell. Sie riss die Klinge hoch, blockte, doch der Aufprall war zu stark. Das Fluchwesen schleuderte sie gegen eine Wand, Stein splitterte, ihr Rücken krachte hart dagegen.
      Ein dünner Laut entwich ihren Lippen, doch sie stand wieder auf. Das Adrenalin brannte heiß in ihren Venen. Als ihr Kimono an der Seite aufplatzte, kam helle Haut zum Vorschein – durchzogen von alten, tiefen Narben. Kraterartig und grotesk schön zogen sie sich über ihre Hüfte bis zur Rippenlinie.


      Satoru

      Satoru grinste spitzbübisch, als hätte er genau gesehen, wie sie den Kopf zur Seite drehte – und vielleicht hatte er das auch.
      „Wie süß“, murmelte er fast zu leise, als dass sie es hätte hören können. Doch dann beugte er sich leicht nach vorn, die Sonnenbrille halb auf der Nase, damit sie seine Augen erkennen konnte.
      „Weißt du, du kannst mich ruhig noch ein bisschen behalten. Ich hab heute überraschend viel Zeit. Und dein Kaffee ist besser als alles, was ich sonst so kriege…“
      Er machte eine bedeutungsvolle Pause. „...und die Gesellschaft ist auch nicht ganz schlecht.“
      Er zwinkerte ihr zu und lehnte sich mit den Unterarmen auf den Tresen, als würde er es sich gemütlich machen wollen.
      „Also?“ fuhr er fort, ein neckendes Lächeln auf den Lippen. „Was musst du tun, damit ich dich dazu bringe, mir wieder diesen Blick zu schenken, den du mir vorhin zugeworfen hast, bevor du so dramatisch zur Seite geschaut hast?“
      Sein Ton war verspielt, aber unter der Oberfläche lag etwas Echtes. Satoru Gojo spielte gern – aber nicht, wenn ihn jemand wirklich interessierte.
    • Yuji / Sukuna
      Der Anblick ließ Yuji kurz innehalten. Nicht wegen der Fluchbestie. Nicht einmal wegen des Aufpralls. Sondern wegen der Narben.
      Tiefe, gezeichnete Linien auf heller Haut – Erinnerungen, die man nicht erklären musste. Und in ihm? Rührte sich etwas. Nicht Mitleid. Nicht einmal Zorn. Ehrfurcht.
      Er fing den nächsten Angriff des Fluchs ab, sprang dazwischen und konterte mit roher Kraft – der Hammer seiner Energie schlug in das abscheuliche Fleisch, zerriss einen weiteren Teil des Körpers. Doch es reichte nicht. Noch lange nicht.
      „Himeko, geht’s?!“ rief er über die Schulter, während das Ding erneut ausholte.
      In ihm kratzte etwas an der Oberfläche.
      Sukuna.
      Nicht wütend. Nicht spöttisch. Nur flüsternd.
      „Sieh dich an… immer noch ein Kämpferherz. So wunderschön in deinem Zorn.“
      Yuji biss die Zähne zusammen. Nicht. Jetzt. „Megumi! Irgendeine Idee?!“ schrie er, während er das Ding auf Abstand hielt. „Nobara?! Ich brauch 'ne Sekunde, um Himeko zu decken!“

      Sarana
      Sarana blinzelte. Kurz. Fast unmerklich. Und dann… lief sie rot an. Nicht leicht. Nicht zart. Sondern richtig. Wärmend. Bis in die Ohren.
      Sie spürte es und hasste es sofort. Verdammt. Warum musste er auch so gucken? Und warum… musste er recht haben?
      Sie zwang sich zur Ruhe, griff seelenruhig nach einem sauberen Küchentuch und tupfte sich ganz sinnlos ein bisschen Mehl vom Ärmel.
      Bloß keine Schwäche zeigen. Nicht jetzt. Nicht bei ihm.
      „Weißt du…“ Sie beugte sich ein Stück über die Theke, ihre Stimme blieb ruhig, fast zu ruhig – ein Kontrast zu dem Schimmer auf ihren Wangen. „…du hast ein Talent dafür, genau die Worte zu sagen, die jemanden aus dem Konzept bringen.“
      Dann sah sie ihn an. Direkt. Der Blick war nicht süß. Nicht schüchtern.
      Es war der Blick von jemandem, der rot wird und trotzdem das letzte Wort haben will.
      „Aber keine Sorge, Gojo.“ Ihre Stimme wurde einen Hauch dunkler, beinahe frech.
      „Ich bin ziemlich gut darin, Menschen wieder auf ihr Niveau zurückzuholen.“
      Sie griff demonstrativ nach der nächsten Bonbonschale, stellte sie zwischen ihnen ab – wie ein Schutzschild. Oder ein Spielangebot.
      „Hier. Süßigkeiten. Damit du beschäftigt bist – und aufhörst, mit deinen blauen Augen so zu gucken, als würde ich jeden Moment umkippen.“
      Sie sagte es trocken.
      Aber der leicht flackernde Blick verriet: Sie war absolut in Alarmbereitschaft.


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    • Himeko
      Die Wunde schmerzte und blutete Aber sie kam trotzdem etwas aut die Beine. ,,Natürlich ist alles in Ordnung. Ich gehöre einem starken Jujuzisten und Itako Clan an. Es braucht mehr um mich Kampf unfähig zu machen ", sagte sie. Dann betrachtete sie die ganze Lage rational. Sie waren zu viert und alleine. Sie konnten auch keine Verstärkung rufen und dieser Fluch war höchst wahrscheinlich einer vom Sonderrang.

      ,,Lass mir die Kontrolle. Nur einmal"

      hörte sie eine Stimme in sich. Stimmt. Sie wurde nicht nur wegen ihrem Aussehen eingesperrt sondern weil ihre Vorfahrin einmal die Kontrolle über sie hatte als sie 6 war und es Winter war. Das war der Hauptgrund. Weil sie in ihr war. Aber nun war hier niemand der sie einsperren konnte. Und Megumi, Yuji und Nobara kannten ihre Vorfahrin nicht also würden sie wahrscheinlich keinen unterschied bemerken. Also nahm sie ihr Katana wieder in die Hand und atmete tief durch. Sie ließ sich innerlich fallen. Das nächste Mal als sie von außen ihre Augen öffnete war ihr Blick fiel ernster und sie trat aufrecht an Yuji vorbei. ,,Es ist Zeit das endgültig zu beenden ", sagte sie und rief ihre Shikigamis. Zwei weiße Füchse. Ein Segen der Inari gottheit

      Spoiler anzeigen
      Eine Itako (イタコ) ist eine blinde, weibliche Schamanin aus Japan, die traditionell mit den Geistern Verstorbener kommuniziert. Sie stammt ursprünglich aus der Region Tōhoku, insbesondere aus der Präfektur Aomori, und ist eng mit dem Shintō und animistischen Glaubensvorstellungen verbunden.

      Hier sind ein paar wichtige Merkmale:

      Blinde Frauen: Viele Itako waren von Geburt an blind oder wurden im Kindesalter erblindet. Die Blindheit galt als Zeichen spiritueller Reinheit und Verbindung zur Geisterwelt.
      Spirituelle Ausbildung: Die Ausbildung zur Itako dauerte mehrere Jahre und beinhaltete Ritualgesänge, das Erlernen von Gebeten, Exorzismen und Methoden zur Geisterbeschwörung.
      Kuchiyose (口寄せ): Dies ist das Ritual, bei dem die Itako den Geist eines Verstorbenen "herbeiruft", oft im Auftrag von Hinterbliebenen, um letzte Botschaften zu übermitteln.
      Besessenheit: In Trance lässt die Itako angeblich den Geist durch ihren Körper sprechen – dabei verändert sich ihre Stimme und sie gibt Informationen preis, die der Geist ihr „diktiert“.
      Obwohl diese Praxis heute fast ausgestorben ist, gibt es vereinzelt noch Itako, besonders bei großen Festivals wie dem Osorezan-Fest, wo sich Pilger versammeln, um mit Verstorbenen in Kontakt zu treten.
      Falls du willst, kann ich dir auch eine Szene mit einer Itako schreiben oder sie in eine Geschichte einbauen.





      Satoru
      Gojo blinzelte. Einmal. Und dann hob er die Augenbrauen, ganz leicht – amüsiert, neugierig… und so schamlos, wie nur er es konnte.
      „Wow“, sagte er leise, ein Grinsen breitete sich auf seinen Lippen aus, während er sich langsam an die Theke lehnte, die Bonbonschale ignorierend, als hätte sie nie existiert. „Das war beeindruckend. Fast hätte ich vergessen, dass du gerade feuerrot geworden bist.“
      Er tippte sich nachdenklich ans Kinn, ließ seinen Blick kurz über ihr Gesicht wandern – offen, forschend, ganz so, als würde er eine neue Lieblingsseite in einem sehr spannenden Buch entdecken.
      „Aber weißt du, Sarana…“ Seine Stimme senkte sich, schmeichelnd, verspielt – gefährlich nah an einem Flüstern. „Wenn du wirklich glaubst, ich würde aufhören, so zu gucken… nur weil du versuchst, mir mit Bonbons den Mund zu stopfen…“
      Er grinste jetzt richtig. Lässig. Lauernd.
      „…dann unterschätzt du mich. Und das wäre ein Fehler, den du nur einmal machst.“
      Er schnappte sich einen Bonbon, ließ ihn lässig in seine Handfläche fallen – und ließ sie dabei keine Sekunde aus den Augen.
      „Aber hey…“ – er zwinkerte – „wenn du mir wirklich auf mein Niveau folgen willst, solltest du dich besser anschnallen. Denn ich hab keinen Rückwärtsgang.“
    • Yuji / Sukuna

      Yuji konnte kaum folgen. Nicht der Bewegung. Nicht der Geschwindigkeit. Sondern dem, was in Himeko passierte.
      Etwas an ihr hatte sich verändert. Nicht äußerlich. Nicht sichtbar – aber spürbar, wie ein Druck auf der Brust, der nicht vom Kampf kam, sondern von… etwas anderem. Sie trat an ihm vorbei, so aufrecht, so ruhig, dass es fast unwirklich war – als hätte sie plötzlich nicht nur ihre eigenen Schritte übernommen, sondern die von jemand anderem. Jemand, der wusste, wie man führte. Jemand, der bereits verloren hatte – und genau deshalb nicht mehr zögerte.
      Und Yuji? Er spürte es. Nicht in sich. Sondern neben sich.
      "Die Kleine ist wach." Sukunas Stimme war leise. Keine Drohung. Kein Spott
      Nur ein leises, flackerndes Erkennen. Wie jemand, der einen alten Traum wiedererkennt – oder einen Fluch, den man selbst gelegt hat.
      "Endlich"
      Yuji schluckte hart, während er zusah, wie zwei Füchse aus der Luft erschienen – reinweiß, geisterhaft, mit Augen wie flüssiges Gold. Sie umkreisten Himeko nicht. Sie warteten. Wie loyale Wächter. Wie Wesen, die sich erinnerten, auch wenn die Trägerin es vergessen hatte.
      "Himeko…?" flüsterte Yuji. Nicht laut. Nicht panisch. Nur fragend. Denn er sah es jetzt.
      In ihren Augen war nicht nur Kampfgeist. Da war Geschichte. Da war… eine andere Seele. Und das Ding vor ihnen – dieses Monster mit seinen zu vielen Armen – spürte es ebenfalls. Es wand sich, als hätte jemand plötzlich das Gleichgewicht verschoben. Als hätte jemand uralte Macht in ein modernes Gefäß gegossen.
      Yuji spannte die Muskeln, bereit, sich zwischen sie zu werfen, wenn es nötig war. Aber etwas hielt ihn zurück. Nicht Angst. Ehrfurcht. Und irgendwo tief in ihm...lauschte Sukuna. Nicht mehr nur als König.
      Sondern als jemand, der sich erinnerte, wie es war, sie anzusehen – bevor der Schnee gefallen war. Bevor alles verloren ging.

      Sarana

      Sarana merkte es an der Hitze in ihren Wangen, am leichten Druck hinter den Augen, am Puls, der zu laut schlug – als würde ihr Herz einen Takt zu viel spielen. Sie hasste es. Nicht, weil sie schwach war. Sondern weil sie es fühlte. Zu deutlich. Gojo grinste. Nicht überheblich, nicht mitleidig – sondern so, als hätte er sie längst gelesen. Und das war vielleicht das Schlimmste daran.
      Sie wandte sich wortlos ab, griff nach einem Bonbon, ließ die Fingerspitzen fast mechanisch arbeiten – Papier, Schleife, Falz. Dann drehte sie sich wieder zu ihm um, legte das kleine Päckchen mit fast chirurgischer Präzision auf seine Seite der Theke.
      Ihre Stimme war ruhig. Messerscharf. Aber hinter jedem Ton lag dieser winzige, vibrierende Hauch von "Ich verliere gerade die Kontrolle, also halte besser still."
      "Na dann." Sie sah ihm in die Augen, so lange, bis es fast wehtat. "Wenn du keine Rückwärtsgänge hast… solltest du wenigstens gute Bremsen mitbringen."
      Ein Moment Stille. Nur der leise Zischlaut der Kaffeemaschine im Hintergrund, während sie sich wieder abwandte, die Milch aufschäumte, den Blick konsequent auf das, was vor ihr lag. Doch ihre Hand zitterte. Nur ein kleines bisschen. Und sie wusste, dass er es bemerken würde. Soweit hatte sie ihn schon verstanden. Den viel zu blauen Augen entging nichts. Nicht mal unter der pechschwarzen Sonnenbrille.
      "Sonst verbrennst du dich an jemandem," fuhr sie leise fort, "der nicht weiß, wie man aufhört, interessant zu sein."
      Das war ihr Konter. Ihre Verteidigung. Ihre einzige Waffe gegen diese gottverdammte Präsenz von ihm, die in ihrem kleinen Café mehr Chaos hinterließ als jede Fluchkraft. Sie war sich nicht sicher, ob sie gerade gewann. Oder verlor.
      Aber vielleicht… war das ja derselbe Zustand. Oder zumindest das selbe Endergebnis


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    • Himeko

      Als der Fluch sich Wand, lächelte sie nur. ,,Aber aber du musst doch keine Angst haben. Sicher hattest du bis jetzt Schmerzen. Keine Sorge, ich gebe dir einen Schmerzfreien Tod", sagte sie. Doch das war nur eine schön verpackte Lüge. Ihre Angriffe sorgten nur für weitere Schmerzen aber nicht für einen Schmerzfreien Tod. Der Fluch schrie auf und Wand sich weiter soch schließlich streckte Himeko ihn nieder. Durch ihre Angriffe war auch Blut auf ihren Kimono gespritzt. Der Vorhang verschwand und es war vorbei. ,,Du hast ja den Fluch voll angelogen ", meinte Nobara. Kurz sah Himeko zu ihr und da merkte auch Nobara, dass das nicht mehr wirklich Himeko war in diesem Moment. ,,Es gibt keine Regel, dass man das nicht dürfte und außerdem..." Ihr Blick fiel kurz auf Yuji. ,,War es nicht das erste Mal wo ich einen Fluch angelogen habe ", beendete sie dann den Satz nachdem sie den Blick abwand.

      Satoru
      Gojo lehnte sich ein Stück vor, als hätte er alle Zeit der Welt, das kleine Bonbonpäckchen zu betrachten – als wäre es ein Geschenk und eine Herausforderung zugleich. Dann griff er danach, drehte es langsam zwischen den Fingern, sein Lächeln wurde schmaler, aber nicht weniger echt.
      „Weißt du…“ Seine Stimme war weich, fast nachdenklich, aber in seinem Ton schwang diese typische, spielerische Note mit. „Die Sache mit Bremsen ist… Ich hab nie wirklich gelernt, sie zu benutzen.“
      Er ließ den Blick über sie gleiten – nicht aufdringlich, sondern aufmerksam, durchdringend. Dann ein sanftes Schulterzucken. „Aber ich verspreche dir: Wenn ich mich verbrenne… dann nur an was Echtem.“
      Er legte das Bonbon zurück auf die Theke. Ungeöffnet. „Und ich glaub, du weißt ganz genau, wie gefährlich das sein kann.“
      Ein kurzer Blick zu ihrer zitternden Hand. Kein Kommentar. Kein Grinsen. Nur ein leiser Hauch von Respekt in seinem Blick. Und vielleicht – vielleicht – auch etwas anderes.
      „Du denkst, du verlierst die Kontrolle?“ Er lehnte sich zurück, seine Stimme kaum mehr als ein Flüstern. „Ich glaub, du hast sie gerade übernommen.“
      Und dann schwieg er. Weil es nichts mehr zu sagen gab. Nicht jetzt. Nicht bei ihr.
    • Sukuna / Yuji

      Yuji spürte es, lange bevor es Worte gab. Sukunas Erregung war wie eine flammende Welle, die gegen die Wände seiner Seele schlug, schärfer und intensiver als alles, was er bisher gefühlt hatte. Keine Wut. Kein Spott. Nur reine, ungezähmte Ekstase. Ein Hunger, der nicht nach Blut schrie, sondern nach Erinnerung.
      "So ist es also." Sukunas Stimme hallte in ihm, vibrierte durch sein Mark, leise – aber durchdringend. Er klang fast… ehrfürchtig.
      Das war das Schlimmste daran.
      Yuji biss die Zähne zusammen, als Himeko das Fluchwesen zerlegte, ohne mit der Wimper zu zucken. Ihre Füchse zogen Kreise, ihre Aura war anders – schwer, durchdrungen von etwas Altem, das Yuji nicht benennen konnte.
      "Lass mich raus."
      "Nur einen Moment." Yuji schüttelte innerlich den Kopf, sein Herz raste, zu schnell, zu laut.
      "Vergiss es", zischte er durch die Zähne, auch wenn niemand außer Sukuna ihn hören konnte.
      "Du willst es doch auch sehen, Junge. Willst wissen, was sie wirklich ist." Yuji krallte die Finger in die eigene Faust, spürte die Hitze in den Handflächen. "Lass mich raus und ich sag’s dir."
      "Halt die Klappe." Aber Sukuna drängte. Nicht mit Gewalt. Nicht mit Schreien. Sondern mit dieser flirrenden, elektrisierenden Gier, die Yuji mehr lähmte als jeder Schmerz.
      "Du fühlst es auch, oder? Diese Seele… sie singt wie früher." Yuji stolperte innerlich, fing sich – und baute die Barrieren um sich noch fester. Sukuna drückte dagegen, lachte, genoss es. Aber er fand keinen Weg hindurch. Nicht diesmal. Nicht jetzt. Yuji atmete schwer aus, während Nobara gerade noch das Gleichgewicht hielt und Megumis Hunde weiterkreisten.
      "Himeko..." Er schluckte, wusste nicht, was er sagen sollte. "...war das... wirklich du?"

      Sarana

      Der Bonbon traf ihn. Mitten auf die Brust. Nicht hart. Aber entschieden. Ein gezielter Treffer, der mehr aussagte als tausend Worte. Und Gojo? Fing ihn lässig mit zwei Fingern ab, grinste – dieses gottverdammte Grinsen, das sich in jede ihrer Gedanken einnistete.
      Sarana wandte sich wortlos ab, der Schimmer in den Wangen noch immer zu spüren, als sie wieder die Pralinen in ihre kleinen, sorgfältig ausgekleideten Schächtelchen sortierte. Ihre Hände beruhigten sich dabei. Meistens.
      Pling. Die Ladentür öffnete sich. Endlich. Ablenkung.
      "Sarana-chan! Da bist du ja, Kindchen." Eine ältere Dame trat herein, mit einem Schal, der viel zu groß für ihren schmalen Körper war, aber mit stolzem Schwung getragen wurde. Ihr Haar war weiß, ordentlich hochgesteckt, und die Augen funkelten wie dunkler Tee.
      Sarana drehte sich sofort um, das warme Lächeln auf den Lippen fast reflexartig, aber diesmal war es echt.
      "Ohayou, Tanaka-san. Wie immer unterwegs für Ihren Enkel?" fragte sie leise, griff schon nach den bekannten Pralinenschachteln.
      "Natürlich! Wenn ich schon mal in der Gegend bin, bring ich ihm seine Lieblings-Karamelltrüffel." Die alte Dame beugte sich ein wenig über die Theke, betrachtete Sarana dann mit einem listigen Funkeln.
      Ihr Blick glitt beiläufig zu Gojo, der immer noch entspannt an der Theke lehnte, als wäre er Teil des Inventars.
      "Und wer ist das?" fragte sie mit diesem viel zu unschuldigen Tonfall, der sofort verriet, dass sie es nicht unschuldig meinte. "Ein Bekannter? Oder vielleicht… mehr?" Der fragende Unterton war unüberhörbar. Sarana spürte, wie ihr Puls sich wieder beschleunigte, schlug innerlich Alarm, zwang sich aber zu einer Mischung aus Gelassenheit und unterschwelligem Trotz.
      "Ein Kunde." Das klang fast glaubhaft.
      Tanaka-san lächelte nur breiter, als hätte sie längst ihre eigene Wahrheit gefunden.
      "Hm-hm. Wurd ja auch mal Zeit." Sarana blinzelte. "Wie bitte?"
      Die alte Dame winkte ab, nahm die Pralinenschachtel entgegen. "Ach nichts. Ich sag ja nur, ein hübsches Mädchen wie du… muss man auch mal gesehen werden."


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    • Himeko

      Himeko drehte sich langsam zu ihm um, ihr Haar wehte leicht im aufgeladenen Wind, der von der zerschlagenen Fluchenergie herrührte.
      Ihr Lächeln war sanft – doch es hatte nichts von der Wärme, die Yuji kannte. Es war kalt. Alt. Wie eine Erinnerung an einen Winter, den niemand überlebt hatte.
      "Natürlich war ich das," sagte sie mit einer Stimme, die eine Nuance zu glatt, zu ruhig war. Ihre blauen Augen schimmerten dunkler für einen Herzschlag lang. "Wer denn sonst?"
      Sie trat näher, als würde sie ihn beruhigen wollen.
      Dann beugte sie sich leicht vor, ihr kaltes Lächeln noch immer auf den Lippen.
      "Und hör gut zu, Yuji," flüsterte sie, so leise, dass nur er es hören konnte.
      "Was auch immer passiert… lass ihn nicht raus."
      Ein kurzer Glanz von Bedrohung schimmerte in ihren Augen auf, ein dunkles Versprechen, das Yuji tief im Bauch spürte.
      Mit einem fast spielerischen Neigen des Kopfes trat Himeko wieder zurück, als wäre nichts geschehen – und ließ Yuji mit dem kalten Gewicht ihrer Worte allein und lief aus der Villa raus da der Vorhang ja weg war.

      Satoru

      Gojo ließ die Praline lässig zwischen den Fingern kreisen, während er sich das Gespräch mit der entspannten, neugierigen Amüsiertheit eines Mannes anhörte, der genau wusste, dass er gemeint war – und das in vollen Zügen genoss.
      Als Tanaka-san ihn mit diesem "mehr?"-Tonfall bedacht hatte, hatte er sich kaum ein Grinsen verkneifen können. Jetzt, da Sarana sichtlich rot wurde, musste er sich sogar zusammenreißen, nicht laut aufzulachen.
      Er trat gemächlich näher an die Theke, ließ die Praline leise auf dem Holz tanzen.
      "Ein Kunde, hm?" wiederholte er mit gespielter Entrüstung und lehnte sich mit einem Ellenbogen auf die Theke, das Kinn leicht auf die Hand gestützt, sodass sein weißes Haar locker in die Stirn fiel.
      Sein Grinsen vertiefte sich, während er Tanaka-san einen fast unschuldig freundlichen Blick schenkte – als wäre er der Inbegriff von Anstand.
      "Sie müssen wissen, Tanaka-san… ich komme wirklich nur wegen der Schokolade her."
      Er zwinkerte verschwörerisch, bevor er die Praline geschickt mit dem Mund auffing, sie genüsslich zerkauen ließ – und Sarana dabei nicht aus den Augen ließ.
      "Na ja…" murmelte er, fast beiläufig. "Und vielleicht… ein kleines bisschen wegen der Verkäuferin."
    • Yuji / Sukuna
      Der Weg zum Treffpunkt war nicht lang. Eigentlich. Aber wenn man Yuji fragte, zog sich jeder Meter wie Kaugummi, der zu lange in der Sonne gelegen hatte. Nobara und Megumi liefen vorneweg, schon wieder in ein hitziges Streitgespräch vertieft, während Yuji ein Stück hinter ihnen herging, lächelnd, wie immer, aber das Lächeln saß heute ein nicht ganz so locker wie sonst.
      "Ich sag doch nur, dass Hühnchen völlig overrated ist!" Nobara verschränkte die Arme, stemmte sich gegen Megumis kühlen Blick, der mehr sprach als Worte. "Rind ist das einzig Wahre bei so was! Oder Schweinebauch! Gott ja." Megumi schnaubte leise, kaum hörbar, aber für Nobara war das schon genug Provokation. "Du weißt halt nicht, was gut ist. Hühnchen passt einfach besser, wenn man nicht alles tot marinieren will."
      "Tot marinieren?! Hast du überhaupt Geschmacksknospen, Megumi?!" Nobara stapfte fester, als würde sie ihren Punkt damit unterstreichen.
      Yuji lachte auf, etwas zu laut, vielleicht auch etwas zu schnell. "Heeey, beruhigt euch. Solange’s was zu essen gibt, ist doch alles gut, oder?" Er hob die Hände, aber der Versuch, die Stimmung aufzulockern, klang fast gezwungen. Innerlich spürte er immer noch diesen Restschatten von vorhin, dieses Flüstern in seinen Knochen. Sukuna war leise geblieben seitdem. Viel zu leise. Und genau das war das Problem. "Vor allem wenn Gojo bezahlt!"
      "Also, was sagt ihr?" Nobara drehte sich halb um, stemmte die Hände in die Hüften, den Blick auf Yuji und Himeko gerichtet. "Hühnchen oder Rind? Yuji, du bist doch Team Fleisch, oder?"
      Yuji blinzelte kurz, als müsste er sich sammeln. Dann grinste er, hob beide Daumen hoch. "Beides! Warum entscheiden, wenn man einfach alles haben kann?" Er lachte. Aber das Lächeln überdeckte diesmal mehr, als es zeigte.


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    • Himeko

      Himeko blieb einen Schritt hinter Yuji, ihre Schritte ruhig, doch ihr Blick war scharf, als sie die lebhafte Diskussion zwischen Nobara und Megumi beobachtete. Sie wusste, dass es nicht wirklich um das Essen ging, sondern dass irgendetwas anderes an Yuji nagte. Vielleicht war es nur ein flüchtiger Gedanke, aber sie konnte nicht anders, als es zu spüren.
      „Ganz ehrlich, Nobara, du bist wie immer viel zu leidenschaftlich bei sowas“, sagte sie schließlich, ihre Stimme ruhig und gleichmäßig, aber mit einem leicht spöttischen Unterton. Sie trat aus dem Schatten, in dem sie sich gehalten hatte, und lief nun neben Yuji. „Aber ich stimme dir zu, Rind ist definitiv besser als Hühnchen. Wenigstens kann man da nicht sagen, es sei ‘tot mariniert.’“ Sie warf Nobara einen Seitenblick zu, bevor sie das Thema wieder verließ.
      Mit einem leichten Lächeln drehte sie sich zu Yuji und legte einen Arm um seine Schultern, als wollte sie ihm ohne Worte versichern, dass sie da war. „Und wenn Gojo zahlt, dann nehme ich sowieso alles.“ Ihr Ton war heiter, fast so, als würde sie versuchen, das Ganze in eine lockerere Richtung zu lenken. Doch der Blick, den sie ihm zuwarf, war mehr als nur ein Witz – sie wollte sicherstellen, dass er wusste, dass er nicht allein war.
    • Yuji / Sukuna
      "Hey… da vorn!" rief Nobara, abrupt stehenbleibend. "Ist das…? Oh nee."
      Vor dem Restaurant lehnte Satoru Gojo. Und wie. Arme locker verschränkt, Sonnenbrille tief genug, dass man die Augen kaum sah und dieses überhebliche, vollkommen unverschämt entspannte Grinsen im Gesicht. Als hätte er das Restaurant nicht nur reserviert, sondern persönlich gebaut. Reserviert hatte er es auf jeden Fall. Das wussten die Schüler schon bevor sie ihn überhaupt erblickt hatten.
      Er winkte, großspurig, übertrieben, als wären sie eine VIP-Abordnung. Megumi blieb stehen.
      "Er ist heute schlimmer als sonst, oder?"
      Nobara verzog das Gesicht. "Er sieht aus, als hätte er im Lotto gewonnen und will’s keinem sagen."
      Yuji lachte leise, dieses Mal echter. Irgendwie... war es beruhigend. Dass Gojo genau so war wie immer. Als wäre die Welt trotz allem noch halbwegs in Ordnung. "Gojo-sensei!" rief er und hob die Hand zum Gruß, als sie aufschlossen. Dann blieb er stehen, sah seinen Lehrer eine Sekunde länger an, als er eigentlich wollte. Da war irgendwas. Nicht nur das Grinsen. Nicht nur die Laune. Etwas... anderes.
      Yuji legte den Kopf leicht schief, runzelte die Stirn und fragte, ohne zu planen.
      "Sensei… ist was Gutes passiert?"


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    • Satoru & Himeko

      Satoru summte kurz. ,,Ja das ist es. Sagen wir es mal so, ich hatte eine schicksalshafte Begegnung", sprach der weißhaarige. Himeko selber blieb etwas hinter Yuji stehen. Arrogante Menschen kannte sie leider nur zu Genüge. Gefühlt alle ihrer Familie waren arrogant weswegen sie sich ja auch das recht raus nahmen Himeko jahrelang schlecht zu behandeln. Doch vor ihrem neuen Lehrer blieb wohl nichts verborgen. ,,Ah du musst Kentos kleine Schülerin sein. Himeko oder", fragte er und die schwarzhaarige nickte nur kurz. Sie wusste, dass Nanami ihm vertraute und das würde bestimmt seine Gründe haben. Oder lag es einfach nur daran, dass dieser Mann der stärkste Jujuzist ist? Sie wollte das auf jeden Fall herausfinden, denn bestimmt fand sie so auch eine Möglichkeit Sukuna umzubringen. Als sie darüber nachdachte, kamen ihr auch seine Worte in den Sinn, die er ihr in der Villa gesagt hatte. Dabei hatte er sie immer Liebste genannt. Das war komplett widerlich. ,,So und jetzt meine lieben Schützlingen, ab rein ins Restaurant. Ich habe bereits reserviert", sagte Satoru plötzlich und schob die vier mit seinem typischen grinsen rein. Drinnen beim Tisch setzte sich Himeko einfach hin und dachte immer noch etwas nach
    • Yuji / Sukuna
      "Eine schicksalshafte Begegnung?" Nobara zog die Augenbrauen hoch und schnaubte leise, als Gojo sie alle mit seinem üblichen Grinsen in Richtung Restaurant schob. "Hört ihr das? Er klingt schon wieder wie aus ’nem billigen Drama. Jetzt fehlt noch das K-Drama Sternchen dazu." Megumi gab nur ein leises, trockenes "Hm" von sich. Er schob die Hände in die Taschen und ließ sich wortlos vorwärts bugsieren. Eine andere Wahl hatte er ja auch nicht. Außerdem bezahlte Gojo ja immer noch das Essen.
      Yuji dagegen grinste breit, fast wie ein Spiegelbild seines Sensei. "Ey, Nobara, du bist nur neidisch, weil er wahrscheinlich das ganze gute Fleisch schon vorbestellt hat. Oder weil Gojo ein Frauenschwarm ist."
      "Pah!" Nobara warf Yuji einen scharfen Seitenblick zu. Man konnte ihr allerdings ansehen, dass sie nicht gerade begeistert von dem Gedanken war, dass Gojo noch mehr Aufmerksamkeit bekam, als er eh schon mit sich zog. "Wenn du so weitermachst, kriegst du am Ende nur Salat, Itadori."
      "Heeey!" Yuji lachte und klopfte ihr leicht gegen die Schulter. "Ich bin ein wachsender Junge! Ich brauch Fleisch! Am besten Wagyu."
      "Du brauchst vor allem Hirn." murmelte Megumi, während er ihnen die Tür aufhielt. Als sie drinnen am Tisch saßen, spähte Yuji verstohlen zu Himeko rüber. Sie wirkte... abwesend. Gedankenverloren. Nicht kühl oder abweisend. Eher wie jemand, der gerade mit einem Puzzle kämpfte, das er noch nicht lösen konnte. Yuji kratzte sich kurz am Hinterkopf und zögerte. Gerade wollte er fast etwas sagen, da zog Nobara ihn direkt ins nächste Gespräch. "Also, Itadori, ernsthaft. Wenn du nur ans Essen denkst, verpasst du vielleicht, was hier eigentlich läuft."
      "Hä? Was läuft?" Yuji blinzelte.
      "Na, Gojo! Himeko! Irgendwas läuft hier doch..."
      Yuji hob abwehrend die Hände. "Eh, ich glaub, Gojo-sensei läuft vor allem bei sich selbst!"


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    • Himeko & Gojo

      Ja, sie war ziemlich nachdenklich, denn sie fragte sich immer noch, ob es eine gute Idee war, in der Villa ihrer Vorfahrin die Kontrolle zu überlassen. Denn immer wenn sie das tun würde, war es verdammt wahrscheinlich, dass Yuji die Kontrolle verliert und sie wollte nicht, dass Yuji wegen ihr verletzt wurde. Sie hörte Nobaras Worte. ,,Was soll bitte laufen? Ich bin einfach nur etwas nachdenklich. Völlig normal für manche Menschen", sagte sie. ,,Sie ist eindeutig Kentos Schülerin. Diese Worte können glatt von ihm sein", meinte Satoru als alle am Tisch saßen. Dan kam der Kellner und gab allen die Speisekarte. ,,Bestellt was immer ihr wollt meine lieben Schüler. Ich bezahle alles deshalb gibt es keine Grenzen beim Bestellen", meinte der weißhaarige breit grinsend
    • Yuji / Sukuna

      Sukuna hielt sich bedeckt mit irgendwelchen Kommentaren. Yuji war sowieso viel zu beschäftigt, sich das Maul reinzustopfen. Er hatte ordentlich was an Fluchenergie verbraucht und er war schon immer gut darin gewesen, Essen in sich zu schaufeln als gäbe es kein Morgen mehr. Dann auf Gojo's Kosten? Der junge Mann war gar nicht mehr aufzuhalten.
      Sehr zum Leidwesen der anderen beteiligten, so wie Nobara sich regelmäßig beschwerte, dass das Fleisch doch noch gar nicht durch war oder dass schon wieder zu wenig auf dem Grill lag. Megumi hatte sich, vielleicht auch aus reiner Taktik, mit Hähnchen begnügt, welches nur von Yuji verschont blieb, weil er und Nobara Unmengen an Rind und Lamm vertilgten.
      Zwischendurch, allerdings sehr sporadisch, legte Yuji ein perfekt gegrilltes Stück Fleisch auf Himeko's Teller ab. Wie ein kleines Schreinopfer oder eine Friedensbekundung.
      "Ich bin nicht Sukuna und kann nichts dafür, dass er in meinem Inneren wohnt. Aber ich will trotzdem mit dir klar kommen." grinste er unverschämt ernst und frech zu gleich, als ein weiteres Stück Ribeye auf ihrem Teller landete.

      Sarana
      Nachdem der komische weißhaarige Mann gegangen war, war es seltsam still in ihrem Laden geworden. Normalerweise genoss sie es, alleine an ihren Kreationen zu werkeln und urwitzige Kombinationen zu probieren. Heute Abend allerdings fehlte ihr die Motivation, die sie sonst bis spät in die Nacht auftrieb. Immer wieder hatte sie diese strahlend blauen Augen vor sich und die hämische Lache, die man schon fast als überheblich bezeichnen konnte. "Was ein Bastard." entglitt ihr als sie den Laden schloss und sich nach oben ins zweite Stockwerk, dort wo sie lebte und schlief zurück zog. "Ob er wohl wieder kommt?"


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    • Himeko

      Himeko starrte das Stück Fleisch auf ihrem Teller an, als hätte es gerade eine tiefgründige Lebensweisheit ausgesprochen. Der Rauch des Grills zog träge zwischen ihnen auf, aber ihr Blick – diese klaren, kühlen, blauen Augen – war scharf auf Yuji gerichtet, der sie so frech wie ehrlich angrinste.
      „Du weißt schon, dass du dich damit nicht freikaufen kannst, oder?“ sagte sie trocken und nahm das Fleisch mit den Stäbchen auf. „Sukuna bleibt trotzdem ein Problem.“
      Aber sie biss hinein. Kaut langsam. Schweigt einen Moment. Dann, fast widerwillig, zuckte ein Hauch von Anerkennung über ihre Züge.
      „…Aber es ist besser als das, was ich im Clan je bekommen hab.“
      Ein kurzes Lächeln – flüchtig, kaum greifbar. Ihre Stimme senkte sich, beinahe zart:
      „Die haben nicht mal gewusst, wie man Fleisch richtig würzt. Da gab’s nur… Regeln und Bitterkeit. Und Hass."
      Sie sah ihn wieder an. Nicht mehr ganz so schneidend, nicht mehr ganz so distanziert.
      „Also… danke. Auch wenn du nervst.“
      Dann wandte sie sich wieder dem Grill zu – und legte ein neues Stück für ihn auf.
      Schweigend, aber bedeutungsvoll.

      Satoru

      Gojo saß wie immer breitbeinig und entspannt am Tisch, Sonnenbrille auf der Nase, obwohl es längst die Sonne unterging. Satoru war körperlich anwesend, ja. Doch geistig?
      Nicht ganz.
      Er kaute langsam auf einem Stück Wagyu herum, den Blick auf das zischende Grillrost gerichtet, während seine Gedanken woanders festhingen.
      Oder besser gesagt – bei jemandem.
      Diese verdammten Augen.
      Nicht ihre – seine eigenen – sondern ihre Reaktion darauf. Diese Mischung aus Genervtheit, Trotz und… einem Hauch Neugier. Sarana. Die eigenwillige Pâtissière mit einem Geschmackssinn wie ein Fluchgeist und einem Mundwerk, das ihn beinahe genauso schnell in den Wahnsinn trieb wie faszinierte.
      Gojo grinste schief in sich hinein.
      Er legte sich ein neues Stück Fleisch auf den Grill, sah dem Fett beim Brutzeln zu, als wäre es ein Film. Ob sie wohl wieder an ihm rummeckern würde, wenn er morgen wieder auftauchte?
    • Yuji / Sukuna

      Yuji grinste nur und nickte. Sukuna blieb wohl ein Problem für ein andern Mal.
      Der Rest des Abends war mit viel guter Laune und viel Fleisch zu Ende gegangen. Die Schüler hatten sich auf Gojos Kosten ordentlich den Bauch geschlagen und waren nun ohne Probleme wieder an ihrem Wohnheim angekommen. Kurz verabschiedete er sich noch von allen, bevor er sich auf sein Bett fallen ließ und den anstrengenden Tag Revue passieren ließ.
      Da war viel gewesen, was er aufzuarbeiten hatte. Diese lästige Stimme in seinem Inneren, die die junge Frau zu beanspruchen versuchte. Diese eigenen Gefühle, die er noch nicht einordnen konnte. Und die Gefahr, in der sie sich immer wieder begaben. Genau wie Yuji hatte Himeko bestimmt keine andere Wahl gehabt. Bei ihm war es Exekution oder Schüler an Jujutsu Tech werden gewesen. Bei ihr? Leiden im Clan oder die Flucht nach vorn.
      Der junge Mann schluckte trocken und seufzte, bevor er sich schließlich schlafen legte. Es brachte ja doch nichts. Das Leben ging weiter. Irgendwie.

      Sarana
      Den nächsten Morgen stand sie schon früh, viel früher als sonst, um 3 Uhr morgens um genau zu sein, in der Küche und überprüfte ihre Vorräte und ihr Inventar. Wie immer hatte sie von allem viel zu viel, außer von dem, was sie gerade brauchte. In diesem Fall war es Matcha-Pulver. Im Traum hatte sie irgendwie angefangen das grüne Teepulver zu verwenden und nun hatte sie überlegt Matcha-Creme gefüllte Croissants zu backen. Vielleicht noch etwas mit Schokolade dazu. Erdbeeren, Matcha und weiße Schokolade vielleicht?
      Nur, so stellte sie nun vollkommen irritiert fest, konnte sie den Boden der großen Teedose schon schillern sehen. Um diese Uhrzeit fand sie so schnell keinen Ersatz, vor allem wenn sie etwas qualitativ hochwertiges haben wollte.
      So kam es, dass sie um 7 Uhr morgens absolut unzufrieden ihren Laden öffnete und stattdessen mit Zimt und Kümmel gearbeitet hatte. Pistazien hatte sie auch noch eingearbeitet um einen ähnlichen grünlichen Schimmer zu erhalten. Aber es war eben nicht das, was sie gerne machen wollte. Pah.


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    • Himeko
      Am nächsten Morgen blieb sie noch etwas liegen. Sie hatte wie immer schlecht geschlafen. Doch schließlich stand sie auf und zog sogar tatsächlich die Schuluniform an. Es würde nicht bringen die narben an ihrem körper zu verbergen. Sie würden sowieso nie verschwinden. Also ging sie schließlich raus wo sie die anderen traf. ,,Morwen", sagte sie da sie ihr Haarband im mund hatte denn sie wollte ihre Haare zusammen binden. Sie band sich die Haare auch zusammen

      Satoru
      Er lief wieder diese Straße entlang, denn er wollte sich was zum frühstücken kaufen. Da sah er, dass sie schon auf hatte und betrat Saranas Laden. ,,Guten Morgen meine Liebe, was hat denn dieses mürrische Gesicht zu bedeuten", fragte er mit seinem Typischen Satoru-Gojo Lächeln. Das er so gute Laune an einem frühen morgen hatte, war allein ihr verdienst. sie war halt zu interessant für ihn
    • Yuji / Sukuna
      Er hatte ganz gut geschlafen. Tief und ohne Ablenkungen, dabei war es in letzter Zeit öfter so, dass sich Sukuna in seine Träume geschlichen hatte und sein Unwesen darin trieb. Einmal hatte er sogar davon geträumt, dass Sukuna sein lang verschollener Onkel gewesen war. Ganz komische Geschichte, das Ganze. Alleine der Gedanke daran trieb ihm einen Schauer über den Rücken, als er sich in seine Uniform begab und sogleich aus seinem Zimmer lief um sich ein ordentliches Frühstück zu machen.
      Der Morgen begann schließlich nicht gut, wenn man nicht gut aß!
      "Morwen", hörte er da etwas genuschelt. Himeko band sich gerade ihr Haare zusammen, als er sie mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßte. Er kam dabei in ein kaum merkliches Stocken, als er die ganzen Narben auf ihrem Körper sah, doch er überging die Erkenntnis sofort. "Hast du Hunger? Wir haben Müsli und ich wollt mir gerade Pancakes machen."

      Sarana
      "Gerade das richtige Gesicht", antwortete sie trocken. Sie wusste nicht, ob sie ihm ins Gesicht schlagen wollte oder ihren Frust mit dem wunderschönen Anblick heilen sollte. Schließlich war seine Schönheit Balsam für die Seele, wäre da nicht der Charakter, der aus der Hölle entsprungen sein musste. Sarana seufzte nur und musterte ihn von oben bis unten. Wie konnte man so eine gute Laune haben? Also generell, egal um wie viel Uhr.
      "Hast du entschieden dein Frühstück bei mir zu kaufen?" fragte sie schließlich als sie auf die Theke zeigte. "Ich wollte eigentlich heute was mit Matcha machen, aber mein Vorrat war alle." Warum erzählte sie ihm das überhaupt? Ihre Probleme waren ja immer die ihren und nur, weil er nun zum zweiten Mal in ihrem kleinen Lädchen auftauchte bedeutete das noch lange nicht, dass sie ihm vertrauen konnte. Oder sollte. "Jetzt müssen wir uns beide mit Zimt, Pistazie und Kümmel abfinden."


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    • Himeko
      Himeko blinzelte noch etwas verschlafen, während sie das Haargummi zwischen ihren Zähnen hielt und sich langsam einen lockeren Zopf band. Die Müdigkeit hing ihr förmlich in den Gliedern, und das kalte Licht des Morgens brannte unangenehm in den Augen. Als sie Yujis Stimme hörte, hob sie leicht den Kopf – nur um im nächsten Moment mit einem leisen Seufzen auf ihn zuzugehen und sich an seine Seite zu lehnen.
      Ihr Kopf landete leicht gegen seine Schulter, ihre Arme schoben sich locker um seine Taille, während sie die Augen schloss.
      „...Pancakes klingen wie Liebe in Teigform“, murmelte sie mit einem kaum hörbaren Lächeln. „Aber nur, wenn du sie mit Schokolade machst.“
      Einen Moment blieb sie einfach so an ihm hängen, als würde sie Kraft aus seiner Wärme ziehen. Dann schob sie sich ganz leicht von ihm weg, gerade so viel, dass sie ihn ansehen konnte.
      „Du riechst gut... Nach Schlaf und… irgendwie nach Zuhause.“
      Ein Hauch von Röte stieg ihr in die Wangen und sie wich zurück. „Ich… bin einfach noch nicht ganz wach.“, sagte sie

      Satoru
      Gojo grinste – dieses leicht überhebliche, charmant-genervte Grinsen, das man entweder abgrundtief hasste oder heimlich viel zu gern sah. Er legte den Kopf leicht schief, seine Sonnenbrille saß wie immer perfekt, obwohl sie absolut nichts mit der Jahreszeit zu tun hatte.
      „Zimt, Pistazie und Kümmel? Klingt nach einer Geschmacksrichtung, die sich nicht entscheiden konnte, ob sie dich umarmen oder vergiften will“, sagte er mit gespieltem Ernst, dann lehnte er sich entspannt mit den Ellenbogen auf die Theke.
      Sein Blick wanderte über ihre Mimik, als würde er jeden winzigen Muskel lesen – und sie vielleicht doch schon ein wenig zu gut kennen, obwohl sie sich gerade erst kannten. „Aber weißt du, du redest so viel mit mir, als wären wir schon beste Freunde. Ich fühl mich ganz besonders.“
      Er beugte sich ein klein wenig vor, das Grinsen wurde schmaler, fast verschwörerisch.
      „Und wenn du willst, bring ich dir Matcha. Beim nächsten Mal. Aber nur, wenn du versprichst, mir dann auch was mit deinem berühmten Sarana-Zynismus zu servieren.“
      Er zwinkerte, dann sah er auf die Theke.
      „Also gut. Gib mir das, was am wenigsten wie Kümmel schmeckt… und am meisten nach dir.“
    • Yuji / Sukuna

      Während Yuji noch total perplex war fuhr Sukuna fast aus seiner Haut. Wie konnte sie es wagen? Das war nicht er. Das war dieser Bastard der nicht wusste, was es für eine Ehre war ihren Körper zu spüren? Yuji hingegen versteifte ganz automatisch. Der Teenager hatte nicht mit dieser Art von Zuneigung gerechnet. Nicht, nachdem Himeko die ganze Zeit mehr als kalt zu ihm gewesen war.
      Andererseits war er immer mehr erfreut darüber, dass sie sich anscheinend doch ein bisschen ihm gegenüber öffnete, sodass er ganz instinktiv seinen einen freien Arm leicht um ihre Hüfte schlang, bis sie sich wieder von ihnen löste.
      "Schokolade hm? Bestimmt hat Gojo-Sensei irgendwo noch welche rumliegen. Die schmeckt bestimmt wieder richtig gut. Du weißt schon, der gibt so viel Geld aus, der bemerkt bestimmt gar nicht, wenn wir ein paar Riegel klauen."

      Sarana
      "Don't knock it until you've tried it. Kümmel ist immer gut wenn man es mit etwas würzigerem kombiniert. Obwohl..irgendwann hab ich mal Chili und Kümmel in ein Croissant gebacken. Mit Frischkäse belegt hat es ganz gut geschmeckt, aber ich glaube es gibt wenige Menschen, die gerne morgens von einem Croissant ermordet werden möchten." Wie immer plapperte sie vor sich hin. Vermutlich, weil Gojo sie dazu verleitete. Sie war eine gesprächige Person, ja. Vor allem, wenn es um ihre Hobbys ging. Aber Gojo lockerte ihre Zunge nochmal ein bisschen mehr.
      Dabei war sie eben noch so schlecht gelaunt gewesen. "Beste Freunde hm? Ich überleg's mir, wenn du meine neuen Kreationen isst ohne sie in Frage zu stellen." Ein schelmisches Lächeln schlich über ihre Lippen.
      "Matcha? Bist du dir sicher? Immerhin brauche ich viel. Und das ist teuer." Bei seinem letzten Kommentar musste sie lachen. "Wer sagt denn, dass nicht Kümmel mein Flavour ist? Aber wenn du was willst, was zu mir passt..." ohne umschweife drehte sie sich um und stolzierte in den hinteren Bereich, nur um mit ein paar Keksen wieder zu kommen. Fast schon verschwörerisch legte sie ihm das kleine durchsichtige Bündel in die Hand.
      "Vertraust du mir?"


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