Alin
Alin waren seine nassen Füße durch den Schock fast nicht mehr aufgefallen. Er sah nach unten, er stand immernoch in einer Pfütze. "Eh… wenigstens weiß ich jetzt, dass ich Handtücher noch auf die Liste schreiben muss", meinte er und fiel beinahe um, als er sich die Socken auszog und sie aus dem Zimmer warf. Sie hatten außer den Vorhängen vermutlich nicht genügend Stoff, der das ganze Wasser aufsaugen konnte, also… Mussten sie eben warten, bis die Fliesen trockneten. Es konnte schlimmer sein. Nur, dass das Wasser völlig verdreckt gewesen war, machte ihm gerade zu schaffen, weil er sich viel zu sehr bewusst war, dass dieser Dreck nun an seinen Füßen haftete. Er hatte noch nie so dringend duschen wollen, aber damit musste er jetzt garnecht erst anfangen. Den restlichen Tag würde er sich nur immer ekliger und ekliger fühlen, bis es nicht mehr aushaltbar war. Aber dann zu duschen, frische Kleidung anzuziehen und das Gefühl, einer sauberen Umgebung… das war unbezahlbar.
Sie verbrachten den restlichen Tag damit, Staub aus allen Zimmer zu entfernen, die begehbar sein sollten. Das hieß… Erdgeschoss, erster und zweiter Stock, den dritten ließen sie einfach mal bleiben, weil sie sonst nie fertig werden würden. Alin hatte gestaunt, als er in die Bibliothek getreten war, und auch die Bäder waren eines schöner als das andere. Die Chance auf ein Arbeitszimmer würde er in dieser Ökonomie wohl auch nicht mehr haben. Aber ohne die dicke Staubschicht, und ein wenig aufgeräumt, sah das Anwesen schon fast majestätisch aus. Es hatte auf jeden Fall Potenzial und Alin war motiviert, so viel davon herauszuholen, wie er konnte. Auf seiner Einkaufsliste standen zwischen Putzmitteln, kleineren Elektrogeräten, Bettwäsche, Vorhängen, Schleifmaschine und diversen Wandfarben noch dutzende andere Dinge. Geschirr brauchten sie nicht, weil Alin noch einiges an altem Silbergeschirr in der Küche entdeckt hatte. Die Frage war nur… Ob Dorian das schonmal angefasst hatte, um nachzusehen, ob es echtes Silber war. Alin wollte ihn nicht unbedingt als Versuchskaninchen benutzen, aber selber konnte er es nicht erkennen und es gab nur einen Weg, um es herauszufinden. Aber derweilen war es wohl egal. Der Vampir musste es ja sowieso nicht benutzen.
Neben der Einkaufsliste führte Alin auch eine To-Do-Liste. Es brauchte einen Installateur für das Warmwasser, und jemanden, der sich ansah, wie umständlich es wäre Elektrizität und Heizungen nachträglich einzubauen, sollte alles nicht vorhanden sein… und vor allem wieviel das Ganze kostete. Dann jemanden, der eine neue Küche einbauen und anschließen konnte, was aber auch erst mit Elektrizität funktionieren würde. Allerdings war Alin sich relativ sicher, dass das Nötigste bei den damaligen Renovierungen gemacht worden sein musste. Und er hatte ein ganz gutes Bauchgefühl. Meistens.
"Okay, es wird gleich dunkel, also fahren wir los. Wir sollten uns beeilen, bevor alle Geschäfte schließen", sagte er und versuchte noch, sich in dem alten, verschwommenen Spiegel irgendwie präsentabel zu machen. Dann warf er einen Blick auf Dorian. Ugh. "Warte. Ich leih dir… eine meiner Cargos und Jacken", murmelte er. So konnten sie unmöglich zusammen rausgehen ohne für Irre gehalten zu werden.
Alin waren seine nassen Füße durch den Schock fast nicht mehr aufgefallen. Er sah nach unten, er stand immernoch in einer Pfütze. "Eh… wenigstens weiß ich jetzt, dass ich Handtücher noch auf die Liste schreiben muss", meinte er und fiel beinahe um, als er sich die Socken auszog und sie aus dem Zimmer warf. Sie hatten außer den Vorhängen vermutlich nicht genügend Stoff, der das ganze Wasser aufsaugen konnte, also… Mussten sie eben warten, bis die Fliesen trockneten. Es konnte schlimmer sein. Nur, dass das Wasser völlig verdreckt gewesen war, machte ihm gerade zu schaffen, weil er sich viel zu sehr bewusst war, dass dieser Dreck nun an seinen Füßen haftete. Er hatte noch nie so dringend duschen wollen, aber damit musste er jetzt garnecht erst anfangen. Den restlichen Tag würde er sich nur immer ekliger und ekliger fühlen, bis es nicht mehr aushaltbar war. Aber dann zu duschen, frische Kleidung anzuziehen und das Gefühl, einer sauberen Umgebung… das war unbezahlbar.
Sie verbrachten den restlichen Tag damit, Staub aus allen Zimmer zu entfernen, die begehbar sein sollten. Das hieß… Erdgeschoss, erster und zweiter Stock, den dritten ließen sie einfach mal bleiben, weil sie sonst nie fertig werden würden. Alin hatte gestaunt, als er in die Bibliothek getreten war, und auch die Bäder waren eines schöner als das andere. Die Chance auf ein Arbeitszimmer würde er in dieser Ökonomie wohl auch nicht mehr haben. Aber ohne die dicke Staubschicht, und ein wenig aufgeräumt, sah das Anwesen schon fast majestätisch aus. Es hatte auf jeden Fall Potenzial und Alin war motiviert, so viel davon herauszuholen, wie er konnte. Auf seiner Einkaufsliste standen zwischen Putzmitteln, kleineren Elektrogeräten, Bettwäsche, Vorhängen, Schleifmaschine und diversen Wandfarben noch dutzende andere Dinge. Geschirr brauchten sie nicht, weil Alin noch einiges an altem Silbergeschirr in der Küche entdeckt hatte. Die Frage war nur… Ob Dorian das schonmal angefasst hatte, um nachzusehen, ob es echtes Silber war. Alin wollte ihn nicht unbedingt als Versuchskaninchen benutzen, aber selber konnte er es nicht erkennen und es gab nur einen Weg, um es herauszufinden. Aber derweilen war es wohl egal. Der Vampir musste es ja sowieso nicht benutzen.
Neben der Einkaufsliste führte Alin auch eine To-Do-Liste. Es brauchte einen Installateur für das Warmwasser, und jemanden, der sich ansah, wie umständlich es wäre Elektrizität und Heizungen nachträglich einzubauen, sollte alles nicht vorhanden sein… und vor allem wieviel das Ganze kostete. Dann jemanden, der eine neue Küche einbauen und anschließen konnte, was aber auch erst mit Elektrizität funktionieren würde. Allerdings war Alin sich relativ sicher, dass das Nötigste bei den damaligen Renovierungen gemacht worden sein musste. Und er hatte ein ganz gutes Bauchgefühl. Meistens.
"Okay, es wird gleich dunkel, also fahren wir los. Wir sollten uns beeilen, bevor alle Geschäfte schließen", sagte er und versuchte noch, sich in dem alten, verschwommenen Spiegel irgendwie präsentabel zu machen. Dann warf er einen Blick auf Dorian. Ugh. "Warte. Ich leih dir… eine meiner Cargos und Jacken", murmelte er. So konnten sie unmöglich zusammen rausgehen ohne für Irre gehalten zu werden.
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