Vorstellung
Thronhalle im Palast Valerian, Sangvaris, Reich der Vampire
Lucius stand in seiner Rüstung vor einem Glas. Es war ein Glaskubus, der das Innere schützen sollte. Gebannt schaute er auf das Innere. Er sah die schwarze Krone seines Vaters, das ultimative Zeichen für den Herrschaftsanspruch des jeweiligen Erbprinzen aus dem Hause Valerian. Wenn er den Thron besteigt, trägt er die Krone aus schwarzem Metall und dunkel funkelenden Kristallen. Der Sage nach soll das Metall aus dem die Krone besteht das Blut des ersten Vampirs beinhalten und sie deshalb so schwarz schimmern lassen. Lucius großen grauen Augen sahen auf den heiligen Gegenstand und in ihm machte sich Wut breit. Wut auf seinen Onkel Iulius, der noch immer auf seinem Thron saß und ihm den Machtanspruch verweigerte. Das bekannte Lachen des Onkels durchbrach den Raum. "Lucius?! Du hier? Wie schön", sagte er mit gehässigem Unterton, der dem Prinzen nicht entging. Er rümpfte die Nase über seinen Onkel, da seine Verachtung - seit dem er in die Schattenwälder abgeordnet wurde - noch gewachsen ist. "Ich wollte dich nur daran erinnern, wo dein Platz ist, Onkel", sprach Lucius mit ruhiger Stimme und deutete auf die Krone. "Du trägt nicht ohne Grund den güldenen Lorbeerkranz, Iulius. Du bist Truchsess, nicht Früst. Die Krone und der Thron sollten nach all der Zeit mir zu stehen."
Iulius schnaufte und haute gegen einen der massiven Marmorpfeiler in der mächtigen Halle, in der die beiden sich trafen. "Du hast mir nichts vorzuschreiben.", brüllte er, was Luius nur genüsslich grinsen ließ. "Dein dämliches Grinsen wird dir schon noch vergehen, Lucius. Der Einsatz im Wald wird dich formen zu einem echten Krieger! Dein Vater, mein Bruder, hat es ja nie hinbekommen dir Respekt einzubläuen. Das wirst du dort nun auf die harte Tour lernen müssen"
"Du glaubst doch nicht im Ernst", fing Lucius an ihm zu widersprechen, ehe er unterbrochen wurde. "HUNGER!", brüllte sein Onkel und setzte sich mit viel Mühe auf den Thron. 'Will der Fettsack schon wieder trinken?', fragte sich der Prinz und beobachtete wie der alte, stämmige Vampir seinen Körper auf den großen schmalen Thron hob. "Du scheinst doch erst getrunken zu haben?", gluckste Lucius und sah wie eine junge Elfin hereingeführt wurde. Sie sah aus wie eine Sklavin. Um ihren Hals lagen dicke Kettenglieder, die mit einer längeren Kette, die ihre Armgelenke und Fußgelenke verband, zusammen geschweißt war. So konnte sie nur stehen und gehen, aber wirklich weiter bewegen oder sich nur kratzen konnte sie sich nicht. Lucius hatte zwar kein riesiges Mitgefühl für andere Lebewesen, doch dieser Umgang war ihm fremd. Es stieß ihn ab, sodass er die Stirn vor Abscheu runzelte. Währenddessen kamen die Palastwachen neben ihm in die Halle und führten ein weiteres Geschöpf herein. Aufmerksam musterte Lucius das Wesen mit spitzen großen Fellohren. Sowas hatte er noch nie in seinem Leben gesehen. Die Wache blieb neben ihm stehen und hielt das unbekannte Geschöpf unter den Armen. Ehe sich Lucius das Wesen genauer ansehen konnte, erweckte das Gefäß bei seinem Onkel seine Aufmerksamkeit.
Er zog die Elfin zu sich, die sich sichtlich versuchte zu wehren. "Na komm schon, Schöne. Es tut auch nicht weh.", lechzte er und leckte sich über seine langen spitzen Zähne. Die Elfin windete sich in seinem festen Griff. "Nun stell dich nicht so an, du Görr!", brüllte er und zerrte sie zu sich, ehe ihr in den Hals biß und zwar nicht so gekonnt wie es sonst ein Vampir tat sondern äußerst fest. Die Elfin schreite laut und zappelte nun noch mehr als zuvor. Iulius rang sie zu Boden und hing wie ein Monster über ihr. Zuckungen durchführen ihren Körper und die Schreie wurden grässlicher, ehe sie nach einigen Sekunden verstummten und der Körper nicht mehr zuckte. Er richtete sich auf und wischte sich das viele Blut aus seinem Gesicht. Dann stieß er die Elfin die Treppen zum Thron runter. Voller Abscheu und gleichzeitig Grauen sah Lucius seinen Onkel und die Leiche der Elfin an. "Du Bastard! Du hast sie umgebracht? Sie war doch gerade erst ..."
"Sie war widerwillig, dieses Miststück! Ich brauche mehr! Etwas Neues! Na los!", hetzte er seine Gefolgschaft und prompt setzte sich die Palastwache mit dem unbekannten Geschöpf in Bewegung - wohl um es Iulius als neue Trinkquelle anzubieten. "Ich schau mir nicht länger an wie du meinen Palast mit deiner Grausamkeit besudelst", fluchte Lucius und ging auf die beiden Wachen zu. Er packte den einen und warf ihn in die Ecke. Die andere Wache ließ nun das Gefäß los und zückte einen langen Rapier aus der Halterung. Dabei erwischte er das Gefäß am Gesicht und ließ es aus den Augen. Iulius protestierte "Hört auf mit diesem Schwachsinn! Lucius du bist einfach nicht bereit für diesen Thron!"
"Von dir lasse ich mich nicht mehr zurechtweisen, Iulius! Ich werde mir meinen Thron holen!"
Aus dem Blickwinkel sah Lucius wie das Wesen gekonnt zu einem offen Fenster sprintete und herauskletterte. Er hatte es geschafft wenigstens ein Lebewesen vor seinem tyrannischen Onkel zu retten. Lucius wandte seinem Onkel und der Wache den Rücken zu und verließ den Saal. "Du wirst mich wieder sehen, Iulius. Mit einer Armee und dann hole ich mir, was mir rechtmäßig zusteht." Mit diesen Worten verließ Lucius den Saal. Beteiligte sahen ihn bewundert oder fragend an. Ihm war es egal, wie lange es dauern würde, doch er war sich sicher: er will seinen Thron haben und diesen Mann ein für alle Mal los werden. Wütend ging er zu seinem schwarzen Pferd und schwang sich auf den Sattel, ehe er in Richtung Schattenwälder ritt.
Thronhalle im Palast Valerian, Sangvaris, Reich der Vampire
Lucius stand in seiner Rüstung vor einem Glas. Es war ein Glaskubus, der das Innere schützen sollte. Gebannt schaute er auf das Innere. Er sah die schwarze Krone seines Vaters, das ultimative Zeichen für den Herrschaftsanspruch des jeweiligen Erbprinzen aus dem Hause Valerian. Wenn er den Thron besteigt, trägt er die Krone aus schwarzem Metall und dunkel funkelenden Kristallen. Der Sage nach soll das Metall aus dem die Krone besteht das Blut des ersten Vampirs beinhalten und sie deshalb so schwarz schimmern lassen. Lucius großen grauen Augen sahen auf den heiligen Gegenstand und in ihm machte sich Wut breit. Wut auf seinen Onkel Iulius, der noch immer auf seinem Thron saß und ihm den Machtanspruch verweigerte. Das bekannte Lachen des Onkels durchbrach den Raum. "Lucius?! Du hier? Wie schön", sagte er mit gehässigem Unterton, der dem Prinzen nicht entging. Er rümpfte die Nase über seinen Onkel, da seine Verachtung - seit dem er in die Schattenwälder abgeordnet wurde - noch gewachsen ist. "Ich wollte dich nur daran erinnern, wo dein Platz ist, Onkel", sprach Lucius mit ruhiger Stimme und deutete auf die Krone. "Du trägt nicht ohne Grund den güldenen Lorbeerkranz, Iulius. Du bist Truchsess, nicht Früst. Die Krone und der Thron sollten nach all der Zeit mir zu stehen."
Iulius schnaufte und haute gegen einen der massiven Marmorpfeiler in der mächtigen Halle, in der die beiden sich trafen. "Du hast mir nichts vorzuschreiben.", brüllte er, was Luius nur genüsslich grinsen ließ. "Dein dämliches Grinsen wird dir schon noch vergehen, Lucius. Der Einsatz im Wald wird dich formen zu einem echten Krieger! Dein Vater, mein Bruder, hat es ja nie hinbekommen dir Respekt einzubläuen. Das wirst du dort nun auf die harte Tour lernen müssen"
"Du glaubst doch nicht im Ernst", fing Lucius an ihm zu widersprechen, ehe er unterbrochen wurde. "HUNGER!", brüllte sein Onkel und setzte sich mit viel Mühe auf den Thron. 'Will der Fettsack schon wieder trinken?', fragte sich der Prinz und beobachtete wie der alte, stämmige Vampir seinen Körper auf den großen schmalen Thron hob. "Du scheinst doch erst getrunken zu haben?", gluckste Lucius und sah wie eine junge Elfin hereingeführt wurde. Sie sah aus wie eine Sklavin. Um ihren Hals lagen dicke Kettenglieder, die mit einer längeren Kette, die ihre Armgelenke und Fußgelenke verband, zusammen geschweißt war. So konnte sie nur stehen und gehen, aber wirklich weiter bewegen oder sich nur kratzen konnte sie sich nicht. Lucius hatte zwar kein riesiges Mitgefühl für andere Lebewesen, doch dieser Umgang war ihm fremd. Es stieß ihn ab, sodass er die Stirn vor Abscheu runzelte. Währenddessen kamen die Palastwachen neben ihm in die Halle und führten ein weiteres Geschöpf herein. Aufmerksam musterte Lucius das Wesen mit spitzen großen Fellohren. Sowas hatte er noch nie in seinem Leben gesehen. Die Wache blieb neben ihm stehen und hielt das unbekannte Geschöpf unter den Armen. Ehe sich Lucius das Wesen genauer ansehen konnte, erweckte das Gefäß bei seinem Onkel seine Aufmerksamkeit.
Er zog die Elfin zu sich, die sich sichtlich versuchte zu wehren. "Na komm schon, Schöne. Es tut auch nicht weh.", lechzte er und leckte sich über seine langen spitzen Zähne. Die Elfin windete sich in seinem festen Griff. "Nun stell dich nicht so an, du Görr!", brüllte er und zerrte sie zu sich, ehe ihr in den Hals biß und zwar nicht so gekonnt wie es sonst ein Vampir tat sondern äußerst fest. Die Elfin schreite laut und zappelte nun noch mehr als zuvor. Iulius rang sie zu Boden und hing wie ein Monster über ihr. Zuckungen durchführen ihren Körper und die Schreie wurden grässlicher, ehe sie nach einigen Sekunden verstummten und der Körper nicht mehr zuckte. Er richtete sich auf und wischte sich das viele Blut aus seinem Gesicht. Dann stieß er die Elfin die Treppen zum Thron runter. Voller Abscheu und gleichzeitig Grauen sah Lucius seinen Onkel und die Leiche der Elfin an. "Du Bastard! Du hast sie umgebracht? Sie war doch gerade erst ..."
"Sie war widerwillig, dieses Miststück! Ich brauche mehr! Etwas Neues! Na los!", hetzte er seine Gefolgschaft und prompt setzte sich die Palastwache mit dem unbekannten Geschöpf in Bewegung - wohl um es Iulius als neue Trinkquelle anzubieten. "Ich schau mir nicht länger an wie du meinen Palast mit deiner Grausamkeit besudelst", fluchte Lucius und ging auf die beiden Wachen zu. Er packte den einen und warf ihn in die Ecke. Die andere Wache ließ nun das Gefäß los und zückte einen langen Rapier aus der Halterung. Dabei erwischte er das Gefäß am Gesicht und ließ es aus den Augen. Iulius protestierte "Hört auf mit diesem Schwachsinn! Lucius du bist einfach nicht bereit für diesen Thron!"
"Von dir lasse ich mich nicht mehr zurechtweisen, Iulius! Ich werde mir meinen Thron holen!"
Aus dem Blickwinkel sah Lucius wie das Wesen gekonnt zu einem offen Fenster sprintete und herauskletterte. Er hatte es geschafft wenigstens ein Lebewesen vor seinem tyrannischen Onkel zu retten. Lucius wandte seinem Onkel und der Wache den Rücken zu und verließ den Saal. "Du wirst mich wieder sehen, Iulius. Mit einer Armee und dann hole ich mir, was mir rechtmäßig zusteht." Mit diesen Worten verließ Lucius den Saal. Beteiligte sahen ihn bewundert oder fragend an. Ihm war es egal, wie lange es dauern würde, doch er war sich sicher: er will seinen Thron haben und diesen Mann ein für alle Mal los werden. Wütend ging er zu seinem schwarzen Pferd und schwang sich auf den Sattel, ehe er in Richtung Schattenwälder ritt.
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