Der Schnösel und der Sklave (Suki & Uki)

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    • Der Schnösel und der Sklave (Suki & Uki)

      Schon einige Male hatte sich Caden von dem Verwalter seines Anwesens etwas anhören müssen, wenn er wieder auf Einkauftour gewesen war und mit sehr vielen Sklaven und Tieren nach Hause kam, doch der alte Kerl verstand ihn einfach nicht. Caden liebte neue Dinge und wenn das Anwesen zu voll wurde, dann wurden die Sklaven eben in eine der Fabriken geschickt um dort zu arbeiten. Was kümmerte es ihn. Caden brauchte halt ab und an neue Sachen, sonst wurde es ihm zu langweilig. Besonders Sklaven waren oft schnell öde.

      So hatte er auch keinen Augenblick gezögert als man ihn für den Abend wieder zu einer dieser Auktionen eingeladen hatte und er pünktlich und passend gekleidet das Herrenhaus betrat, dass der Gesellschaft gehörte, die mit den meisten Sklaven handelte. Es war schon im Vorraum laut und voll, doch Caden störte sich wenig dran. Dies war nur eine Auktion für die wirklich obere Schicht und keine für Händler, die nur Arbeiter suchten. Somit sollten auch die vorgeführten Sklaven ganz exklusiv sein.

      Er hatte sich mit keinem groß unterhalten, auch wenn er natürlich von vielen Leuten gegrüßt worden war und sich etliche nach ihm umdrehten. Caden war die Aufmerksamkeit gewohnt und genoss sie sogar etwas, aber genau so gerne hielt er seinen Abstand zu den anderen.

      Sein Herz hüpfte vor Freude als man sie nun nach einem Glas Champagner in den Saal brachte. Man reichte ihm das Kärtchen mit einer Nummer drauf damit er damit bieten konnte, wenn ihm etwas gefiel und sicher würde er fündig werden. Deshalb hatte er seinen Fahrer auch draußen mit noch zwei Helfern stehen und eine extra Kutsche.

      Langsam ging er in Richtung der Bühne und sicherte sich einen Platz in der ersten Reihe damit er auch alles genau sehen konnte und die Ware gut in Augenschein nehmen bevor er kaufte. Das Lichtsignal kam und alle nahmen schnell ihre Plätze ein, begierig etwas Exotisches zu erwerben.

      Ein älterer Mann trat hinter dem Vorhang hervor und hinter das Podium, ehe er einen Hammer schwang und für Ruhe im Saal sorgte. Caden saß entspannt in dem Sessel und hatte ein Bein über das Andere geschlagen, während er auf das erste Objekt zum Bieten wartete.

      @Suki-chan

      Vorstellung
      Fuck bein' good, I'm a bad bitch
      I'm sick of motherfuckers tryna tell me how to live
      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • Es war zwar schon eine ganze weile her, das er diesen Ort gesehen hatte nur verändert hatte sich denn noch nichts. Viele Sklaven die Wort wörtlich Beten taten das sie einen guten Herren bekommen., aber auch Kinder die das erste mal bei so etwas dabei sind. Es war einfach nicht aus zuhalten vor allem das verzweifelte Weinen und betteln der Kinder die doch nur bei ihren Eltern bleiben wollten. Nur genau dies wollte hier keine hören wodurch diese direkt auch von den Angestellten der Show eine kleine Strafe erhielten.
      Für Akaya der auf den Boden seiner Zelle, der dies schon so oft erleben durfte nervte es und lies Wut in ihm auf steigen. Nicht weil die Kinder weinen taten und nach ihren Eltern verlangten , eher nervte es ihn das man sie dafür bestraft.
      Wodurch Akayas Blick viel ernste und vor allem fast schon Bösartig wurde.
      Nur dann wurde es doch etwas ruhiger hinter der Bühne und die Ersten Sklaven wurden vor gebracht, wobei dies ein klares Zeichen war das die Show begonnen hatte.
      Sogar die Sklaven die zum aller ersten mal hier waren wurden leiser, wodurch man hören konnte wie der ältere Mann begann die Damen und die Herren zu begrüßen für diesen Abend. Auch stellte dieser die Sklaven vor die ersteigert werden sollten und führten diese Wort wörtlich vor, wie Tiere auf einen Schönheitswettbewerb. Der Blick des Wolfhundes blieb ernst Richtung die Bühne gerichtet als würde er seinen Käufer nun schon alles übel der Welt wünschen.
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      Nur wurde Akaya dann aus seinen starren Blick gerissen als ihn ein Typ an sprach: " LOS ERHEB DICH !!! ", wurde Akaya aufgefordert wodurch Akaya ihn kurz einen gefährlichen Blick zuwarf, wobei selbst glatt einige Schritte zurück wich.
      Da dieser nicht so recht wusste wie man mit ihm umgehen sollte holte er dann doch lieber Verstärkung da er Akaya doch schon einige male auf solche Auktionen gesehen hatte und man mit ihm immer voll zu tun hatte.

      Nach einige Zeit kam der Typ wieder zusammen mit zwei weiteren was den Wolfshund zum schmunzeln brachte.
      Nur sagte Akaya darauf nichts denn er fand dies einfach viel zu witzig, aber naja gut es ging ihr auch wohl um dessen Ruf , wie würde er da stehen wenn er ihm abhauen würde.
      Auch wenn Akaya wohl kaum abhauen würde, denn weiter leben wollte er schon gerne, wurde er damit er ja brav auf die Bühne bracht werden konnte gegen seine Zellengitter von der anderen seite Gedrückt nur damit man ihn Wortwörtlich in Ketten leben konnte. Einige der Jüngeren war dieser anblick so erschreckend das diese weg wichen von dem Laufgang, wobei ihnen da schon klar eine ansage gemacht wurde, wenn diese hören würde ihnen dass wie ihm niemals passieren.

      In der Zwischenzeit auf der Bühne schlug grade der Hammer auf den Pult und der ältere Mann rief durch den Saal: " VERKAUF !!! An die Dame mit der Nummer 34. " ,so setzte dieser eine Pause sein und sah auf den Zettel wer dran war und schmunzelte selber denn er wusste dieser würde nun einiges einbringen immer hin war das letzte Gebot bei ihm bei 13 000 gewesen.
      " So meine Damen und Herren nun kommen wir zu einen besonderen und seltenen Exemplar, ein Wolfshund einige hier kennen den jungen Mann auch unter den Namen Wilder-Wolfshund, wie Sie wissen ist dieser sehr Wild und eigensinnig. Bisher hat es niemand geschafft diesen Wolfshund zu zähmen und diesen zu einem richtigen Schoßhund zu machen. Nur dies soll niemanden hier entmutigen diesen jungen Mann zu seinem Eigentum zu machen und ein teil zu dessen Sammlung. ", während der ältere Mann zuende gesprochen hatte wank er dann die Herren rein die ihn zutritt wirklich auf die Bühne zogen und drückten , da sich Akaya weigerte auch nur einen schritt zulaufen ,das er überhaupt auf seine zwei Beine stand war schon fast ein wunder.
      Wodurch der Veranstalter und selbst einige anwesende lachen mussten wie diese angestellte mit diesen zu kämpfen hatten.
      " Wie Sie sehen ich habe nicht untertrieben er ist wirklich eigensinnig. " ,meinte dieser lachend um das Problem das seine Angestellte Probleme mit ihm haben runter zu spielen.
      " Aber beginnen wir der Einsetzgebot liegt bei 20 000 wer bietet mehr ?"
      " Wow, ich bin ja schon wieder um 7 000 gestiegen. " , gab Akaya nun das erste Wort von sich und belächelte dies, da er es witzig fand wie er innerhalb von 3 Monate so hoch geschossen ist vom Preis. Da merkte er einmal mehr wie sehr er wohl doch begehrt ist, grade weil er sich nicht beugt.


    • Von dem Tumult hinter der Bühne bekam man vorne im Auktionssaal natürlich nichts mit, denn darauf war man schon früh bedacht gewesen hier eine strickte Trennung zu schaffen, auch um potenzielle Käufer nicht abzuschrecken.
      Caden hatte es sich bequem gemacht und fand die Auswahl bis jetzt ziemlich langweilig. Er hatte zwar nichts gegen den Sklavenhandel und hatte sich auch nie einen Gedanken, um diese Gesellschaftsstruktur zu machen, doch immer, wenn er Kinder bei den Auktionen sah, da missfiel es ihm zumindest. Er wusste genau, wozu manche Leute ihre Sklaven kauften und ja, jedem das Seine und doch war es nicht seine Art Kinder zu kaufen. Bei normalen Sklaven hingegen hatte er keinerlei Hemmungen, auch wenn er sich immer nur kurz mit ihnen befasste und schnell das Interesse verlor. Caden brauchte halt neue Reize und so waren ihm diese meisten Sklaven egal, da er schon solche gehabt hatte. Caden fing nun also an sich zu ärgern über die vergeudete Zeit und dass er auch noch im Dunkeln nachher nach Hause musste.
      Doch grade, als er nun überlegte, ob er nicht doch früher gehen sollte, wurde er hellhörig. Die Vorstellung des nächsten Sklaven klang interessant, zumindest interessant genug, dass Caden beschloss, noch etwas zu bleiben und sich den Wilden-Wolfshund zumindest anzusehen. Er sah, wie Akaya auf die Bühne gezerrt wurde und hörte das Lachen einiger anderer Anwesenden, doch eher hingegen musterte lieber die Ware. Er hatte mit einem viel älteren Wesen gerechnet, doch dieser Wolf war sicher nicht viel älter als er selbst und so lehnte er sich nun auf seinem Sitz nach vorne. Der Wolf hatte nun schon seine Aufmerksamkeit, doch als er den Preis hörte und dann auch noch die Aussage von dem Rothaarigen grinste er. Genau so einen Sklaven hatte er sich als Spielzeug schon immer gewünscht und er würde sicher einigen Spaß haben und nicht zu schnell langweilig werden.
      Langsam rutschte er noch ein bisschen mehr auf die Kante seines Sitzes und hob sein Schild, noch ehe sich die Aufregung der anderen gelegt hatte. „Ich biete 21.000.“, meinte er und wollte gleich zeigen, dass er auch bereit war, mehr als den festgelegten Mindestpreis zu geben, ohne zu hoch zu pokern und das Geld aus dem Fenster zu werfen.
      Da der Schwarzhaarige einen gewissen Ruf hatte und auch bekannt war, dass er ein ziemlich gutes Auge für Sklaven hatte, ging ein Raunen durch den Raum und die Spiele waren eröffnet. Sogleich wagten sich einige andere Leute zu bieten und er Auktionator hatte nun schon fast Probleme dran zu bleiben, doch Caden hatte Blut geleckt und nicht vor nun zu verlieren. „Jetzt reicht es aber.“, murrte er laut und hob die Kelle mit seiner Nummer. „Ich biete 40.000.“ Man merkte, dass er an genervt war, noch nicht seinen Willen bekommen zu haben und noch nicht den Zuschlag. Er wollte diesen Sklaven und endlich wieder etwas Interessantes erleben, da würde er sich nicht einfach von jemanden den Zuschlag wegnehmen lassen.
    • Das Akaya, klar den Veranstalter etwas in Verruf brachte, war dem Wolfshund durch aus bewusste. Nur war er der Meinung geschieht solchen Leuten schon zurecht.
      Das aber das Gelächter durch seine Aussage zuvor dann langsam verstummte als ein Kunde einfach mal 21.000 in den raum haute, lies selbst den Wolfshund etwas erschrocken auf sehen und sah sich in den Saal um von wo dies her kam. So blieb sein Blick auf den schwarzhaarigen hängen der wirklich nicht wirklich viel Älter wie er wohl war, zumindest wirkte dieser noch recht jung. Das dieser aber gleich einen ganzen 1.000 höher ging war doch etwas was man nicht bei jeden Sklaven wohl erlebt. Wodurch sogar andere wohl einstiegen. Und sie sich langsam aber eindeutig gegenseitig in die höhe treiben taten.
      Das der Auktionator wirklich Probleme wohl bekam brachte wiederum den Wolfshund zum schmunzeln da, es witzig fand wie dieser wohl wirklich nun mal arbeiten musste. Wo dann die Summe durch das herauf treiben der anderen Teilnehmer mittlerweile bei 32.000 war, seufzte Akaya langsam genervt. Da es dieses mal so lange dauert bis diese Reiche endlich mal auf einen Nenner kommen und einer von Ihnen gewinnt.
      Das aber wohl einer der Reichen wohl die Geduld wohl nun auch langsam verlor hörte man deutlich an dessen stimme und wie er einfach mal 40.000 in den raum haute.
      Wodurch alle wohl kurz für einen Moment sprachlos waren, selbst dem Selbstbewussten Wolfshund blieb kurz die Sprache weg denn er hatten niemals damit gerechnet das man für ihn so viel Geld ausgeben würde. Es war so unglaublich das er sich fragte ob der Typ sich klar ist dass er eben dabei war 40.000 einfach so aus dem Fenster zu hauen, denn ihm beugen würde er sich gewiss nicht. Zumindest sagte dies sein Verstand nun grade, da spielt es auch keine Rolle das dieser Typ gut aussah und auch noch recht Jung wohl war.
      Der Auktionator fing sich aber schnell wieder und rief in seinen Mikrofon vor sich: " Bietet jemand noch mehr als 40.000 ?... 40.000 zum 1. .....40.000 zum 2. und 40.000 zum 3. Verkauft !!! " , in den Moment kurz nach seiner Aussprache `Verkauft´ schlug der Holzhammer auf den kleinen Holzpodest für den Hammer und somit war Akayas Schicksal und neue Besitzer besiegelt.
      " Der Sklave Akaya Nakoa geht an Herr Holmes mit der Nummer 27. Alle wichtige Angelegenheiten was Ihren neuen Sklaven an geht klären Sie Bitte an den Tisch recht von mir. ", erläutert der ältere Herr den jungen Mann ,wobei Akaya schon versucht wurde wieder von der Bühne zu bekommen, ohne diesen natürlich Schaden zu zufügen immer hin wollte keiner das diese stolze 40.000 an wert verloren.
      Wie schon auf den weg zur Bühne hatten die Leute auch Probleme im Hintergrund wieder Akaya in seine Zelle zubringen ohne das er sie an fiel oder weg rannte als dieser wieder eingesperrt wurde.
      Die Angestellten sprachen unter einander über Akaya wobei ihm das eher nervt das er auch nur Gesprächsthema nun war durch seine Summe vom Verkauf.
      Man hörte dann aber auch wie der Verkauf weiter ging und diejenige die Akaya haben wollte entweder aus Frust einen anderen nahmen oder komplett schon die Auktion verließen.
      Für Akaya hieß es nun aber nur noch warten bis er wohl abgeholt wurde von seinem neuen Herren.
      " 40.000 ich kann es nicht glauben, mein wert wurde einfach verdoppelt.~" , murmelt Akaya zu sich selber und konnte diese Summe nicht mal sich vorstellen wie viele Scheine dies wohl sein mögen. Was dem Wolfshund aber auch noch durch den Kopf ging, würde dieser Typ nun noch mehre Kaufen ? Oder wäre er der einzige nun, immer hin waren 40.000 keine normale Summe für einen Sklaven wie ihm.


    • Eigentlich hatte Caden ein Zeichen setzen wollen, dass er diesen Sklaven unbedingt haben wollte und deshalb extra von Anfang an so viel geboten, doch leider hatte er eher das Gegenteil damit bewirkt und noch mehr Leute waren eingestiegen. Sicher waren auch einige dabei, die nur als Mitläufer mitboten und es sich nicht mal leisten konnten, doch dies war ihm egal. Caden war sehr stur und wenn er sich mal auf etwas festgelegt hatte, dann brachte man ihn quasi nie davon ab.
      So ignorierte er die Mitbieter und auch, dass er sich eigentlich für heute Abend ein Limit gesetzt hatte. Gentree, sein Butler, der schon seinem Vater gedient hatte, würde sicher sauer werden, doch in diesem Moment dachte der junge Herr nicht darüber nach und hob immer wieder die Kelle mit seiner Nummer. Da bestätigte ihn das Schmunzeln von Akaya nur und ließ ihn um so unvorsichtiger werden was sein Geld anging, aber er konnte es sich ja leisten.
      Irgendwann wurde es Caden zu viel und ja, er übertrieb, doch es fühlte sich in dem Moment so gut an zu gewinnen. Es schlich sich ein breites Grinsen auf seine Lippen und so mancher würde denken, dass es arrogant war, doch er freute sich einfach sehr. Doch als der Auktionator weitersprach und ihm sagte wo er die weiteren Sachen klären sollte, auch wenn er dies als Stammkunde natürlich wusste, so überkam ihm plötzlich das schlechte Gewissen für einen Sklaven so viel ausgegeben zu haben, besonders wenn er so schwer zu handhaben war. Gentree würde ihm die Hölle heiß machen für etwas so Unnützes Geld ausgegeben zu haben. Manchmal kam sich Caden vor als würde er noch immer unter der Fuchtel seines Vaters stehen. Kein gutes Gefühl.
      Aus diesem Grund beschloss er es für heute gut sein zu lassen und nicht noch mehr Sklaven zu kaufen. Stattdessen machte er sich auf den Weg zu dem Pult um dort die Summe zu bezahlen und seine Ware entgegen zu nehmen, wobei man die Sklaven ja erst an der Verladung bekam. Hier jedoch bekam er die nötigen Papiere ohne die ein Sklaven nichts wert war und nicht weiterverkauft werden durfte. Gelassen unterschrieb Caden alles und zahlte sofort. Geld spielte für ihn keine wirkliche Rolle. Danach verließ er den Saal ohne sich um das noch immer laufende Auktionsgeschehen zu kümmern oder um die Blicke zu scheren, die ihm folgten, weil sie scheinbar mehr interessiert waren an ihm und seinem Kauf als an dem Geschehen vorne auf der Bühne. Für heute hatte Caden genug. Genug von den Menschen und den Sklaven. Außerdem hatte er so im Gefühl, dass dieser Wilde-Wolfshund doch seine ganze Aufmerksamkeit brauchen würde und er nicht viel Zeit haben würde sich noch mit einem oder gar mehreren anderen Sklaven zu beschäftigen.
      Draußen holte der Schwarzhaarige erstmal tief Luft. Wieso waren dies Auktionen auch immer so voll und stickig? Er hatte immer das Gefühl nicht atmen zu können, wenn er dort zu lange blieb. Um so froher war er also nun draußen zu sein, auch wenn es schon dunkel war. Zum Glück wurde der Vorplatz von sehr vielen Laternen erhellt und so lief Caden kein Schauer über den Rücken als er kurz mit einem seiner Kutscher klärte, dass sie zur Verladung mussten um seinen neuen Sklaven einzusammeln. Sogleich machte sich der Kutscher auf den Weg und da Caden neugierig war wie Akaya wohl reagieren würde und ob er wirklich so wild war wie sein Ruf. Er hatte keine Angst, sondern war eher neugierig drauf.
      Das Personal hinter der Bühne war schwer beschäftigt mit dem Verladen der Sklaven und damit neue Sklaven zur Bühne zu schaffen. Der Schwarzhaarige stellte sich etwas abseits und ließ nun sein Personal die Arbeit machen, hoffte aber auch sehr, dass der Wolf sie nicht verletzen würde.
    • Hinter den Zellengitter, beobachtet Akaya einfach nur wie immer wieder Sklaven auf die Bühne gebracht wurden oder zur Verladung gemacht wurde. Da es oft nicht unüblich ist wollte Akaya fast schon etwas seine Augen zu machen, als auf einmal durch das Gitter hindurch ein Halsband mit einer Mitallkette ihm umgelegt wurde. Aus Reflex zog dieser weg was jedoch nicht gut endete für ihn. Ohne zu zögern zogen die angestellten ihn Zurück und sogar mit ordentlich Kraft gegen die Zellengitter. Leicht verzog Akaya sein Gesicht als dieser Gegen die Gitter schlug da dies für ihn einfach aus dem nichts kam.
      " Hier ARSCHLÖSCHER, warnt einen doch mal vor !!! " , er knurrte die Leute nur so an aber kam dann doch etwas Verwirrung bei ihm auf. Was man ihm sichtlich ansehen konnte aber auch so der groll weil er so gegen die Gitter gezogen wurde. Jedoch war das mit dem Gitter wohl eher neben Sache, eher ist die Frage wieso wurde er so zeitig abgeholt die Auktion geht doch noch eine ganze weile.
      Man hörte dann aber die Angestellten die sich untereinander unterhielten etwas als sie Akaya weiter in Ketten legen.
      Viele Fluchten wieso ausgerechnet Akaya direkt abgeholt wurde, zum anderen merkte man förmlich das diese froh sind wenn Akaya endlich weg ist.
      Es dauerte fast 5 Minuten bis sie Akaya wenigstens aus der Zelle dann hatten wieder, immer hin wieso sollte er es diesen Typen leicht machen. Dazu wussten diese das dieser Wolfshund jede Unachtsamkeit ausnutzte um zu entkommen.
      Alleine Akayas Blick sagte schon das er alle genau beobachtet denn immer hin könnte einer angeschlagen sein oder des gleichen, nur leider gab es dieses mal keine Möglichkeit, da diese sich wirklich gegenseitig absichern taten damit dieser zu seinem neuen Herren kommt.
      Das diese Typen Akaya sogar dieses mal nicht nur am Hals ein Halsband und Mitallkette angelegt haben sondern auch an beide Handgelenke sowie am Bauch zeigte nur das diese so schnell wie möglich los haben wollten.
      Natürlich lies dieser sich nicht einfach so zu seinem neuen Herren führen wie andere, nein wieder wurde er nur gezogen und an ihm rum gezehrt. Sobald einer versuchte Akaya zu berühren knurrte diese bedrohlich wodurch es wohl bei dem ziehen blieb. Aber man sah auch deutlich wie diese doch durch den Boden leicht rutschten und sich der Wolfshund deutlich dagegen stemmte was wie ein Sturer Esel der kein Meter, nicht mal ein Millimeter mehr laufen wollte.
      Es dauerte noch mal gute 5 Minuten, was deutlich zu lange für eine Abholung ist und die Angestellten Akaya endlich an das Personal von Caden ab geben konnten.
      Die Leute sagten noch sie sollten ihn ja gut fest halten und ohne Rücksicht an ihm ziehen, wobei beider die Übergabe beobachtet und jeden neuen Mustert wie diese auf ihn reagieren.
      Als dieser Wildfang endlich abgegeben wurden verdrückten sich die Angestellten der Auktion sofort denn ab nun war dies nicht mehr hier Problem mit diesem Wolfshund sondern das von Caden, was Akaya deutlich spürte und sogar roch das dieser erleichtert waren. Wodurch diese doch schmunzeln musste.
      Nun aber ging das Zehren wieder bei ihm los und er sah diese kurz an und merkte wie sehr diese sich schon gegen ihn stemmten wodurch er sich einfach einen spaß erlaubte.
      Bei den druck auf seine Handgelenke so wie Bauch und Nacken gab er den zog schneller nach und lief einige schritte schnell vor wodurch die angestellte von Caden zu Boden ging und Akaya auflachen musste.
      "Ohh man , ihr seit da dümmer als gedacht... " , so lief Akaya dann weiter aber spürte sofort wie der zog zu nahm und er leicht gewürgt wurde da , der Angestellt der seine Katte in der Handhielt die zu seinem Halsführte.
      " Du bist als eine von der Sorte der nicht lösslässt. " ,sagte er als er etwas zurück lief und die Anderen sich grade wohl wieder aufrichten und ihn wieder an die Ketten nahmen.
      " Tzzz ... nichts da... !!!" ,knurrte Akaya und ergriff die Ketten selber und zog an diese immer hin würde er sich gewiss nicht so einfach verfrachten lassen.
      So begann förmlich ein Tauziehen vier gegen einen.
      Wobei Akaya gegen zwei wirklich gerann und seine Bauch so wie Rechte Handkette an sich nehmen konnte.
      " Man ihr nervt , lasst los... !!!!" , so zog der Wolfshund noch mehr, aber da die Angestellten eine Idee hatte nickten diese sich gegenseitig zu und ließen einfach die Kette lockert, wodurch dieses mal es Akaya war der sein Gleichgewicht verlor und einfach unsanft zu Boden ging und sich auf seinen Rückenlang machte.
      " FUCK !!! " , knurrte er sich selber zu und man sah richtig in seinem Gesicht wie dieses sich kurz verzogen hatte vor schmerz.
      Ohne zu zögern fixierten die Angestellten von Caden den Wolfshund erst mal auf den Boden um überhaupt selber wieder Luft und kraft zubekommen da diese Tauziehen fast gute 10 Minuten ging.
      Wodurch einer zu dessen Herren sprach.
      " Herr Holmes, haben Sie eine Idee wie wir ihn rein bekommen, ohne das wir ihm noch mehr weh tun müssen ? " ,fragte dieser nun doch , denn immer hin wollte werde Caden verletzte noch das Akaya noch mehr schrammen bekam, von dessen eigenen Sturheit als wie er nun schon hatte.


    • Nachdem Caden seinen Platz eingenommen hatte, verschränkte er die Arme vor dem Brustkorb und wartete, denn wie lange würde es wohl schon dauern. Leider hatte er diese Rechnung ohne Akaya und seine Sturheit gemacht, denn der Wolf wehrte sich nach allen Regeln der Kunst und auch wenn Caden davon noch nichts mitbekam, so konnte er es sich schon denken, denn wieso sonst sollte es so lange dauern einen Sklaven hier her zu schaffen, wenn nur wenige Meter dazwischen lagen. Nach und nach wurde er immer ungeduldiger und Caden hasste Warten.
      So veränderte er einige Male seine Position und seufzte leise, während sich seine Bediensteten unterhielten. Natürlich fern ab von ihm und niemand redete mit ihm, noch etwas, dass ihn nervte. Er hatte keine Freunde und keine Berührungspunkte mit diesen Menschen und doch wünschte er es sich insgeheim.
      Gerade als sein Geduldsfaden kurz davor war zu reizen, da wurde Akaya endlich herausgeführt und Caden erkannte sogleich, dass er richtig gedacht hatte. Dies Sturheit und der Widerwille des Wolfs waren der Grund dafür, dass es so lange gedauert hatte und nun war alle Aufmerksamkeit von Caden auf dem neuen Sklaven und dessen Verhalten gerichtet. Es war wirklich spannend und amüsant mit anzusehen wie er sich wehrte und Caden begriff wieso der Sklave so einen Ruf und Marktwert hatte.
      Seine Bediensteten kämpften gegen Akaya und es war wirklich amüsant mit anzusehen. Der Schwarzhaarige stand immer noch abseits und grinste vor sich hin. Ein seltener Anblick, zumindest in der Öffentlichkeit. Als nun Akaya jedoch durch den Trick von Cadens Angestellten hinfiel und sein Gesicht verzog konnte Caden nicht anders und lachte auch noch auf. Es war eine kleine Genugtuung, dass dieser sich nun abgepackt hatte und eine kleine Strafe bekam.
      Doch eigentlich ging das Gerangel schon viel zu lange für seinen Geschmack und immerhin war es hier hinten an der Verladung wesentlich dunkler als vorne, wo man die hohen Gäste hatte. Und seine Geduld war langsam genau so am Ende wie die seiner Angestellten, wenn er danach ging, wie sie ihn nun hilfesuchend ansahen.
      Caden überlegte kurz und legte nun seine Hand an sein Kinn und rieb es etwas, ehe er nun langsam an Akaya herantrat. Seine Angestellten zuckten zusammen und wurden etwas panisch, immerhin konnten sie den Wolf nicht halten und nun ging ihr Herr einfach so auf diesen zu. „Du, Sklave…“, setzte er an und hatte sich den Namen des eben erworbenen Sklaven nicht gemerkt gehabt. „…entweder gehst du in den Wagen und bist ruhig damit wir dich zu mir nach Hause bringen können… oder ihr erschießt ihn.“ Er machte eine abfällige Handbewegung in die Richtung der Angestellten, die nicht schlecht staunten, denn immerhin machte es ihrem Herrn scheinbar nichts aus so viel Geld einfach wegzuwerfen, statt den Sklaven wieder zu verkaufen. „Also deine Wahl: Leben und einsteigen oder tot als Deko enden.“
    • Es war für Akaya wirklich etwas ,was er ungerne zu gab, aber die anstellten wussten wie sie jemanden etwas den Wind aus den Segeln nehmen konnten.
      Nur als eine einen Moment der Stille weil der Caden wohl überlegte sah der Wolfshund seinen neune Herren nun das ersten mal von Angesicht zu Angesicht.
      Akaya musste feststellen das sein neue Herr weder ein Alter Sack ist noch eine Altes Weib oder sogar ein möchte gern Weib die nur ein Sklave fürs Bett oder des gleichen will. Das ihn mal ein Jungermann nicht viel älter als er erwerben würde war wirklich eine Überraschung. Das dieser ihn aber dann als Sklave an sprach und nicht mit seinem Namen lies ihn auf knurren. Da es ihm wirklich nicht passt wenn man ihn so ansprach. Als er ihm aber einen Vorschlag machte das er brav in den Wagen gehen soll und dazu noch ruhig bleibt dabei oder er wird erschossen, war irgendwie witzig.
      Akaya überlegte sich daher kurz wie er nun reagiert darauf, denn immer hin ging es hier um sein Leben, aber brav sein wie andere Sklaven ,das war er einfach nicht. Wodurch er kurz so tat als hätte er dessen aussage nur halb war genommen.
      " Ohh...!! Ohh du meintest mich ? Sorry habe voll gedacht du meinst einen von deinen anderen Sklaven hier. Mein Fehler, denn ich reagiere nicht sonst auf Sklave. Daher meine Antwort: Vergiss es, du machst mir keine Angst damit dass du mich erschießen lassen willst. Ist immer hin nicht mein Geld was du raus geschmissen hast dann, dazu kommt es wäre doch die Erlösung für jeden der Versklaven der Tot oder nicht ? " Daher wenn du mein Name kennst und vielleicht netter mit mir redest vielleicht lass ich mich dann darauf ein. Es ist aber keine Garantie das ich wirklich darauf eingehe. " ,für Akaya war klar , er würdest sich gewiss nicht einfach so einschüchtern lassen und vor allem nicht von jemanden der vermutlich in seinen Alter ist.
      Der Vermutlich nicht mal einen Plan hat wie das Leben von eine Sklaven aussieht.
      Die Worte von Akaya ließen die angestellte doch noch mehr schlucken da dieser Wolfshund wirklich darauf anlegt erschossen zu werden, aber man konnte doch irgendwo sagen was man wollte, dieser Typ hatte recht für jeden Sklaven in schlechter Haltung würde eine Erschießung zustimmen, als weiter die Hölle auf erden zu erleben.
      Verunsichert sahen daher die Angestellten zu ihren Herren wie dieser nun auf diese wohl mehr als nur freche und respektlose Antwort reagieren wird. Denn immer hin wagte es sich keiner so mit ihm zu reden, denn immer hin hatten sie ja doch auf eine gewisse Art bei ihren Herren ein recht angenehmes leben. Wenn man dies überhaupt so bezeichnen darf in solchen umständen.
      Während die Stille wohl langsam auf kam durch das warten auf dessen Reaktion erhob sich Akaya wieder und musste dabei dann fest stellen das er nicht viel größer war als sein neue Herr eher im Gegenteil er war sogar einige Zentimeter kleiner auch wenn man das kaum bemerkte. Nur musste Akaya dann doch diesen Typen etwas mustern immer hin wollte er auch versuchen ihn einzuschätzen, war gar nicht mal so leicht war.


    • Auch wenn Caden zwischendurch gedacht hatte, dass sie es schaffen würden den Wolf in den Wagen zu bugsieren, so hatte er sich getäuscht in der Kraft seiner Männer und auch in der Sturheit des Wolfes. Doch je länger sich dieser Vorgang zog, desto genervter wurde er, auch weil es hier hinten dunkler war und dies seine Stimmung hinab zog.

      Bei jedem anderen Sklaven wäre er nicht mal bis zur Verladung mitgegangen, aber da Akaya so teuer gewesen war, wollte er eben auf Nummer sicher gehen und wie es schien auch zurecht, da seine Angestellten es nicht alleine schafften.

      Auch seine Ansprache hatte scheinbar nichts gebracht, denn der neue Sklave besaß auch noch die Dreistigkeit ihm nicht zuzuhören und so zu tun als hätte Caden mit jemand anderen reden können. Er knirschte mit den Zähnen, eine schlechte Angewohnheit, die er meistens unterdrücken konnte, doch dieser Kerl forderte ihn ja regelrecht raus.

      Seine Augen fingen nun an zu flackern, ein Zeichen, dass sein Dämon raus wollte und sich zeigen, da es ihn stresste. Normalerweise war Caden nicht so empfindlich und hatte inzwischen seine Kräfte gut unter Korntrolle, doch hatte er die letzten Nächte zu schlecht geschlafen, weil der Entführungstag seiner Schwester sich wieder jährte. Es war in dieser Zeit immer am schwersten für ihn und er machte oft solche Impulskäufe wie den Wolf vor sich.

      „Oh ja… ich vergaß…“ Caden legte nun seine Hand auf sein Herz und deutete eine Verbeugung an. „Eure königliche Schoß-Wolfigkeit wie konnte ich auch nur mit meinem Eigentum so reden und versuchen es ohne Gewalt zu regeln, weil ich dagegen bin Sklaven zu schlagen. Und wie konnte ich nicht gleich die Akte lesen mit deinen Daten? Ich bin ja so dumm und dreist…“ Noch immer konnte man seinen sarkastischen Unterton deutlich raus hören, ehe sich seine Miene nun wieder versteinerte und er ernst weiter sprach: „Kennst du überhaupt meinen Namen? Ich denke nicht. Und dabei geht es nicht mal um den Stand oder so… wenn du mit Namen angeredet werden willst, gut, aber dann kannst du es vernünftig sagen und dich vielleicht auch mal vorstellen. Es ist als ob du nicht mal die Grundlagen von normalem Verhalten drauf hast.“

      Dies meinte er auch so. Sicher nervte der Wolf ihn und diese ganze Situation, doch war er kein Unmensch und würde nie einen Sklaven wegen einer solchen Kleinigkeit schlagen oder gar töten. Und dabei spielte der Preis nicht mal eine Rolle.

      Dennoch hatte ich noch keiner so abweisend und aggressiv gezeigt wie Akaya. „Also…würdest du bitte einsteigen damit wir nach Hause können? Und wenn du schon dabei bist kannst du mir auch deinen Namen sagen oder muss ich ihn nachlesen?“
    • Die Reaktion die folgte auf seine Aussage war wirklich ein bisschen überraschend, man merkte zwar deutlich das sein Herr an genervt ist, aber doch musste man ihm Respekt äußern das er so ruhig blieb. Für dessen körperliche Reaktion, selbst in Akayas gute Ohren kam dieses Geräusch minimal an wobei er für einen ganz kleinen Moment sein Gesicht verzog.
      Nur das er sogar dessen Dämon in rasche leicht versetzte und wirklich gefährlich lebte wenn er nicht auf passt war dem jungen Wolfshund gar nicht so bewusst.
      Nur das dieser sich echt eine Verbeugung an deutet war wirklich unglaublich, bisher war Akayas Erfahrung eher das er direkt die ersten strafhiebe kassieren würde, aber dies blieb wirklich wohl aus. Es war etwas mit dem er grade gar nicht klar kam da er mit so etwas bisher noch nie wirklich zu tun hatte.

      Was man aber wohl auch zu deutlich an seinem sprachlosen Gesichtsausdruck erkennen konnte, bis dieser sich wieder fing.
      Nur was dann folgte war das er realisierte was dieser zu ihm gesagt hatte , hatte er ihn wirklich als königliche Schoß-Wolfigkeit betitelt ? Königlich war er schon mal nicht und ein Schoßwölfchen ist er auch auf keinen fall.
      Damit wollte er auf keinen fall verglichen werden.

      " Ich bin kein Schoßwolf ,damit das klar ist und königlich erst recht nicht... sonst hättest du mich nicht mal ersteigern können. ", feuert er direkt zurück. Nur kam dann die Sprachlosigkeit zurück ,da er kurz dachte er hatte sich verhört und sah zu dessen Angestellt, um von diese die Bestätigung zu suchen ob dies auch so stimmen tat was ihm so gesagt wurde. Die wurde dann mit einem sachten und doch vorsichtigen nicken bestätigt wodurch Akaya doch etwas sprachlos den jungen Herren vor sich an sah.
      Er... er will keine Sklaven schlagen ? Ist dies wirklich sein ernst, naja obwohl so sollte es den Sklaven da doch besser gehen als bei andere oder ? , ging es doch etwas verblüfft darüber dessen Einstellung durch Akayas Wolfkopf.
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      Nur schüttelte Akaya dann sachte seinen Kopf um seine Gedanken wieder los zu werden als er hörte wie er ihn wohl doch mehr auf den Arm nahm als alles andere.
      " Was denn, du bist an genervt das es so lange dauert, also hättest du die Zeit nutzen können um wenigstens einen kleinen Blick rein zu werfen ? Soll ja auch nicht gleich bedeuten das du mein ganze Laufbahn wissen musst. Dazu habe ich nie gesagt oder behauptet das du dumm und dreist seist ,dies warst grade nur du alleine. " , dabei musste Akaya einfach grade etwas schmunzeln und konnte es einfach nicht lassen ihn einen besseren zu belehren.
      " Deinen Vornamen nun nicht , aber der Nachnahme war irgendwas mit H..., aber kein plan mehr ,war noch zu sehr fasziniert von meiner Summe. " , gab Akaya ganz ehrlich und ohne scheu von sich.
      Nur das er sich Vorstellen sollte brachte ihn dann noch leicht zum schmunzeln.
      " Ja ich habe Manieren und weis wie man sich Vorstellt nur mache ich das einfach nicht bei jeden, denn ich bezweifle das du jeden deine Lebensgeschichte auf den Tisch haust. Da du aber nun eben sogar bitte gesagt hast gebe ich dir mal noch eine Chance. " , sprach der Wolfshund lächelnd zu seinem neuen Herren und grinste sogar etwas die er neugierig war ob es wirklich stimmte das er keine Sklaven schlägt.
      So setzte sich Akaya in Bewegung und bleib kurz aber vor den Wagen doch noch mal stehen.
      " Mein Name ist Akaya Nakoa , bin 20 Jahre, denn Rest kannst du dir aus der Akte heraus lesen, so nun bist du aber dran. Ach ja glaub nur nicht das ich immer so brav bin wie nun. Und eine bitte, lass das mit deinen Zähnen das tut mir in die Ohren weh. " ,bat er seinen Herren und und stieg dann wirklich brav ein, wobei die Angestellten denn och die Kette extrem fest hielten bis Akaya wirklich drin war und sie die Ketten an den Ramen befestigen konnten so das Akaya nicht mehr weg konnte. Denn so ganz trauten sie Akaya dann doch nicht.
      " Herr Holmes , alles erledigt. Zum Glück~ " , sagte einer der Angestellte und war doch hörbar erleichtert das der Wolfshund nun im Wagen war.


    • Es war eine ziemliche Genugtuung für Caden, dass Akaya so schaute und er ihn scheinbar sehr überrumpelt hatte mit seiner Reaktion. Genau dies hatte er so gewollt, denn nur so würde er eben das Eis brechen können. So musste er sich verkneifen laut zu lachen über die Reaktion und das Gesicht des Wolfshundes.
      Doch scheinbar war er mit seinem Scherz doch etwas zu weit gegangen als Akaya auf die Aussage mit der königlichen Schoßwolfigkeit einging und davon natürlich kein Stück begeistert war. Dennoch nahm er es irgendwie auch mit Humor, auch wenn er diesen nicht zeigte. Doch wie er nun sagte, dass Caden ihn sich dann gar nicht hätte leisten können ließ den Schwarzhaarigen schmunzeln. Da hatte er sicher Recht, auch wäre Akaya dann auch gar nicht hier gelandet und so nickte Caden auch nur schwach. Jedoch tat er dieses zur Bestätigung, dass er sich dann sicher den Wolf nicht hätte leisten können. Alles in allem schien er nun immerhin erstmal zu dem Rothaarigen durchgedrungen zu sein. Immerhin tobte er nun nicht mehr.
      Es folgten einige Momente des Schweigens und scheinbar versuchte der Rotschopf sich immer noch die Karten zu legen und sich darüber klar zu werden, ob er sich auf diesen Vorschlag einlassen sollte oder nicht. Caden beschloss ihm diese Zeit zu geben, denn immerhin war es so besser, als wenn er tobte und nachher noch sich oder andere verletzte.
      Doch da änderte sich die Laune von dem Wolf schon wieder und er fauchte Caden fast schon an, dass dieser ja die Akte hätte lesen können. Leicht genervt zuckte nun sein Auge. Scheinbar konnte grade nur einer von den beiden sich entspannen und glücklich fühlen und über den anderen schmunzeln.
      Doch Caden entspannte sich wieder als Akaya zugab, dass er auch nicht seinen Namen kannte. Also hatte er zu Recht darauf gesetzt, dass auch Akaya nicht wusste wer er war. Es war jedoch seltsam und auch erfrischend, dass der Wolf ihn einfach so locker ansprach. Jeder andere hätte es sofort unterbunden und den Sklaven dafür getadelt, doch Caden fand es grade sehr lustig und ließ es zu.
      „Etwas mit H also… sehr viel. Aber bei der Summe kann ich es verstehen.“, meinte er und man wusste nicht genau, ob er es nun ernst meinte oder ob er sich über Akayas Aussage lustig machte. Doch immerhin stellte sich dieser nun vor und Caden versuchte sich brav alles zu merken damit er nicht noch mal so unhöflich war und den Wolf falsch ansprach, denn scheinbar machte dies ihn aggressiv und jetzt grad war es besser, wenn er nett war.
      „Ich bin Caden Holmes und ich bin 21.“, erklärte er nun und nickte auf die Aussage, dass er das mit den Zähnen lassen sollte. Er wusste selbst, dass es nicht gut war, doch ob er es wirklich schaffen würde es zu lassen wusste er nicht. „Und ich werde die Akte lesen.“ Damit sagte er die Wahrheit, denn nun war er wirklich neugierig geworden wegen Akaya.
      Danach ging es sehr schnell und der Rothaarige stieg endlich ein. Zum Glück, denn es wurde immer dunkler und Caden wollte nur noch Heim. Als seine Angestellten, die sich um die Verladung gekümmert hatten, nun meinten, dass alles erledigt war, nickte er noch mal und bestieg seine eigene Kutsche. „Dann schnell zurück. Man wartet sicher auf unsere Ankunft.“, sprach er war froh im inneren des Wagens eine Lampe zu haben und bald in seinem eigenen Wohnsitz sein zu können. Mit Akaya würde er sich morgen auseinandersetzen, denn es hell war und er nicht mehr so drauf.
    • Das seine Aussagen wohl den schwarz Haarigen nur so zum schmunzeln brachte , war dem Wolfshund natürlich nicht entgangen, aber sich aufregen würde wohl nichts bringen, außer vielleicht genau das Gegenteil wodurch er nur leicht grummeln tat. Akaya verstand diesen Typen wirklich nur schlecht ,was daran nun so zu schmunzeln war oder wie dieser allgemein so locker blieb ihm gegenüber. Auch das er sich schon so viele Frechheiten raus nehmen durfte ,war wirklich etwas dass den Wolfshund total befremdlich war, vor allem das er dafür keine Strafe bekam. Es widersprach sich so vieles, zu den Erinnerungen die er bisher gesammelt hatte. Er hatte zwar davon schon gehört gehabt das es Herren geben soll die gut zu ihren Sklaven sind , aber das er an so jemanden kommen mal würde hatte sich Akaya nie ausgemalt . Immer hin wollte er sich keine sinnlosen Hoffnungen gehaben die zum Schluss doch nur wieder vernichtet werden.
      Nach dem wohl so weit alles fertig war stiegen noch ein paar Angestellte bei Akaya mit ein und schlossen die Tür hinter sich. So begann dann die Kutschfahrt zu dem Zuhause seines neuen Herren.
      Es dauerte etwas , aber während der Fahrt sprachen dann die Angestellten auch mit Akaya noch mal.
      " A... Akaya.... ich ...ich weis du bist nicht gut auf Sklavenhalter zu reden, aber ich versichere dir unser Herr ist gar nicht so schlimm, zumindest geht es uns und den anderen Sklaven ganz gut. Daher versuch ihm bitte eine kleine Chance zu geben. " , versuchte einer positiv auf Akaya ein zu reden, wobei dieser diesen stechend an sah.
      Der Angestellte zuckte durch Akayas blick doch zusammen und machte sich etwas kleiner.
      " Ich werde ihn behandeln wie ich es für richtig halte, da kann er noch so sehr auf nett tun und sogar in mein alter sein. Dazu zeigt es mir das ich selber hier angekettet bin ,das weder er noch ihr mir vertraut, also wieso sollte ich dies dann bei euch tun. Also lass mich nun in ruhe der Tag war echt anstrengend nicht nur für euch. " , gab dieser mit ernster Mine zurück und starte dabei raus in die Dunkelheit, die an ihnen langsam vorbei zog.
      Die Angestellten sahen sich gegenseitig an und der Kollege zuckte nur mit seinen Schultern, das auch nicht alles so glatt bei ihnen lief wollten diese Akaya nun nicht direkt auf die Nase binden immer hin wollten sie ihren Herren etwas unter die arme greifen das Akaya etwas positiver auf ihn zu sprechen ist.

      So führen sie eine ganze weile bis sie dann endlich an kamen, klar gab es wieder ein bisschen Theater mit dem Wolfshund, aber dieses mal war es nicht so schlimm wie davor. Sie konnten Akaya dann doch recht zügig in das kleine extra Gebäude bringen wo die Gemeinschaftsunterkunft untergebracht ist. Als das Gebäude betrat sah man das dieses Haus sogar mit dem Herrenhaus verbunden war und er nun in einen raum geführt wurde, was ein Gemeinschaftsraum war.
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      Dieser raum war wirklich Hell und freundlich und bot sogar mehrere Sitzmöglichkeiten an. Akaya war wirklich erstaunt wie es hier aussah und man es kaum glauben konnte das hier wirklich Sklaven leben sollen.
      " Na überrascht ? " ,fragte einer der angestellte und machte Akaya nun erst mal die letzten Ketten endlich ab.
      " Ein kleines bisschen .... " gab Akaya dann zu und sah sich erst einmal etwas um.
      " Das ist der Gemeinschaftsraum von euch sieben Sklaven mit dir mit gezählt. Ich zeig dir noch eben das Esszimmer so wie Bad und die Schlafräume. " , meinte der Angestellte zu Akaya und führte diesen weiter, wobei Akaya ob er wollte oder nicht folgte immer hin wollte er sich ja doch wenigstens hier ein bisschen auskennen.
      So lief der Angestellte mit Akaya recht am roten Sofa vorbei um den nächsten Raum zu betreten.
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      " Hier ist der Speiseraum, dort drüben an den Fenster wo die leeren Tische nun sind steht dann immer zum Frühstück , Mittag und Abendbrot immer eine Buffet, und wenn es leer ist wird es logischer weise aufgefüllt. Die Uhrzeiten sind Morgens von 6:15- 7 Uhr, Mittag von 12 - 12:45 und Abendbrot gibt es ab 18 Uhr-19 Uhr. " erklärte der Angestellte unwissend, das dies nicht so ganz der Wahrheit entsprach. " Links neben dem Kamine die Tür hat man ein kleines Bad mit einer einzelne Toilette und die Große Tür führt zum Haupthausgang so wie zu die große Küche von dir ihr so zusagen mit versorgt werdet. "
      Akaya sah sich alles an wobei er sich so seine Gedanken dazu machte.
      Wenn das wirklich alles so stimmt, geht es den Sklaven echt gut hier. Habe ich ihn wirklich so schlecht eingeschätzt ? ,stellte er sein eigenes verhalten Ihm gegenüber nun doch ein bisschen in frage.
      Nur wurde Akaya dann schnell aus seine Gedanken auch wieder raus geholt da es weiter ging und er den angestellten folgen tat, der auf den großen Flur ging und dort eine Tür nicht weit vom Gemeinschaftsraum öffnen tat.
      " So das hier ist nun der Badebereich zusammen mit noch zwei Toiletten angrenzend. Das solltest du vor allem wissen Akaya , da wie du siehst dies hier ein misch Bad ist hat sich Herr Holmes sich erlaubt hier feste Badezeiten zusetzen. Für Winter so wie Sommerzeit.
      Im Winter haben die Herren von 19-20 Uhr Zeit sich zu Duschen oder zu Baden und die Frauen Badezeit ist von 20-21 Uhr. Soll heißen sollte man dich in den Zeitraum nur in der nähe vom Fenster des Bades oder deren Tür sehen, wird es eine angemessene Strafe denn noch geben. Und damit meine ich keine Gewalt sondern eine andere angemessene Strafe. Wie dieser jedoch ausfällt entscheidet dann Herr Holmes. " machte er kurz eine Pause um zu sehen ob das Akaya begriffen hatte.
      " Wieso sollte ich das tun ich bin kein Spanner. Wenn ich was von jemand will dann gehe ich direkt auf die Person zu." , gab er als klare Antwort, wobei dies bisher nie vorgekommen ist bei ihm.
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      " Gut. Dann zu den Sommer Zeiten, Regeln sind die gleichen logsicherweise: im Sommer da bekommt jeder 30 min. Die Herren ab 5 - 5:30 und die Frauen von 5:30 bis 6 Uhr. Abends normale Zeit wie sonst auch. Zwischen drin dürft ihr euch auch ab Duschen, aber nur solange es nicht eure Arbeit gefährdet selbst verständlich." ,klärte dieser Akaya auf, und führte ihn wieder zurück auf den großen Flur. Und die ersten Sklaven entgegen kamen ,so wie auch einige Kinder wodurch Akaya diesen kurz erschrocken nach sah , das er hier wirklich Kinder antraf.
      Der angestellte der stehen blieb und die Sklaven durch lies verfolgte Akayas Reaktion und merkte schnell das es ihm wohl nicht passte Kinder hier zu sehen.
      " Keine Sorge Akaya, du wirst bestimmt nicht so viel mit den Kindern zu tun haben. Außer vielleicht im Gemeinschaftsraum , außer Herr Holmes setzt sich als Kindersitter ein. " , sprach dieser Scherzend aus. Für Akaya war der schock auch nur so groß weil er davon ausgegangen war das dieser hier keine Kinder vielleicht hätte, weil nichts bisher auf Kinder hingewiesen hatte, aber da lag er wohl falsch und musste sich wirklich ein knurren unterdrücken.
      " Wenn es dich etwas beruhig zeige ich dir ihre Zimmer. " , als erstes ist hier das Frauenzimmer wo mittlerweile aber auch einige Kinder schlafen. Die Jungen müssen aber ab den 13. Lebensjahr dann zu euch Männer, einfach aus sicherheitsgrüne. "
      Dabei öffnet er die Tür und zeigte ihm kurz dieses Schlafgemach. Wodrin aktuelle zwei Hochbetten standen und noch ein Kinderbettchen.
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      Wobei der Angestellte dann rein ging und direkt zur nächsten Tür ging. die in dem Raum war.
      " Und da wir wissen wie schwierig kinder sein können haben wir auch uns erlaubt ein reines Kinderzimmer zu machen. Wo aktuelle eine 8 Jäheiger und ein 10 Jährige drin schlafen. Diese Zimmer sind für dich ohne Frauenbegleitung oder einen von uns nicht gestattet sonst zu betreten verstanden ?!" , hackte dieser nach, wobei man deutlich spürte wie viel Sicherheit dem Kinder und den Müttern gegeben würde.
      " Ja, ja schon verstanden nur mit Frauenbegleitung oder mit einem von euch Angestellten. " ,sprach Akaya nach und sah sich etwas um und war wirklich sprachlos, das sie so einen aufwand machten für Sklaven, man könnte wirklich meinen hier lebt eine kleine Großfamilie und keine Sklaven die aber eben zwar ganz gut leben können aber eben auch nicht so reich sind.
      Ich hoffe so sehr das ist hier nicht nur schein... , dachte sich Akaya während er die Zimmer so sah. Nur wurde Akaya dann auch schon am Armgezogen und dies direkt raus aus den Frauen/ Kinderzimmer.
      So ging es nun zum letzten raum zu dem Herrenzimmer.
      " So hier wirst du mit Schlafen, aktuelle sind die beiden Oberen und einen von den beiden unteren belegt , aber frag mich nicht welchen , also das musst du dann selber heraus finden. Gleich ein Grund sich bei den anderen vorzustellen. " ,sprach der Angestellte lächelnd.
      Akaya erwidert darauf hin nichts sondern sah einfach nur den Raum an der so eine Typische Männeratmosphäre hatte nichts drin außer eben das nötigste. ( bitte Vorstellen das da noch Kissen und Bettdecken liegen auf den Betten )
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      " So ab jetzt lass ich dich alleine Akaya, ohh da fällt mir noch ein, ab 23 Uhr ist Ausgangssperre, damit meine ich das du auch nicht mehr in den Garten darfst. Und morgen ist der Aufsichtswerter für dich mit verantwortlich ,also benimm dich bitte ein bisschen. " bat dieser Akaya noch und lies Akaya dann einfach in diesen Raum zurück.
      Für Akaya war das wirklich sehr viel Information eben gewesen und seufzte erleichtert als dieses Gelaber endlich vorbei war. Nur viel sein Blick dann auf eine Uhr und sah das die Badezeit der Herren schon rum war, was ihn ja doch irgendwie nervte.
      Auch wenn Akaya nicht viel zu sagen hatte, musste er wohl oder Übel sich nun den anderen Sklaven vorstellen.
      So verging der Abend und Akaya der sich allgemein etwas zurück zog beobachtete einfache nur die anderen etwas. Bis dieser dann von sich aus schlafen ging nach dem er heraus gefunden hatte welches bitt noch frei war.

      Am nächsten Morgen wurde Akaya von einem schrecklichen ton geweckt wodurch dieser auf schreckte und knurrte. Denn so geweckt zu werden war wirklich nicht angenehm.
      Aber ihm viel dann auch schnell wieder ein das es ja eine Bade zeit gab für die Herren, das sollte Akaya wenigstens jetzt nutzen wo er nun dank einem anderen Sklaven wach gemacht wurde.
      So erhob sich Akaya langsam aus seinem Bett, wobei dieser fest stellen musste ,das er wirklich verdammt gut darin geschlafen hatte , eins mit der besten Schlafs die er bisher hatte.
      Nach dem der Wolfshund auf gestanden war steckte sich dieser erst einmal ausgiebig.
      " Sorry , wollte dich nicht wecken.... " kam es entschuldigend vom oberen Bett., wobei Akaya dies ab winkte, das es schon ok sei, denn an diese Zeitensache musste er sich auch erst mal gewöhnen dann immer hin war es bei seinem Letzten Herren so ,das er gemacht hatte was er wollte und er sein ganz eignes ding machen konnte, wer weis wie lange er diese scheiße mal mit macht, bis er diesen Wecker des anderen aus den Fenster schmeißen tat.


    • Während Caden nun im Wagen saß und wartete, dass die Angestellten zu Ende packten und sicherten, lauschte er auf das Gerumpel und strich über die Akte. Er hatte sich beim Kauf schon gedacht, dass Akaya etwas Besonderes sein würde, doch schon jetzt hatte der Wolfshund ihn überrascht und ihm den Spaß eingebracht, den er so suchte. Wenn er mit jemanden darüber reden würde, dass er sich so Spaß im Leben verschaffte und sonst eher wenig empfand, dann würde man ihn sicher in eine Therapie stecken oder im schlimmsten Fall in eine Einrichtung, doch zum Glück schwieg er darüber.
      Endlich setzten sich die Wagen in Bewegung. Von draußen drang Gemurmel zu ihm, doch was gesagt wurde verstand er nicht und wollte es auch nicht. Auch Sklaven hatten eine Art Recht auf Privatsphäre.
      Stattdessen überflog Caden nun die Akte. Viel stand wie immer nicht drin. Meistens interessierten die Leute eben nur die wichtigsten Daten zur Gesundheit. Name, Alter und einige Eckdaten, ebenso wie eine Liste aller sichtbaren Narben und Verletzungen. Sonderlich aufschlussreich war es nicht, doch nun würde der Wolfshund ihm nicht mehr vorwerfen können, dass er die Akte nicht gelesen hatte.
      Der Rest der Fahrt verlief ruhig, auch wenn Caden alles andere als ruhig war und sein Bein hoch und runter wippte. Hier brannte zwar eine Lampe und doch fühlte er sich nicht wirklich wohl, dies würde erst wiederkommen, wenn er in seinen eigenen vier Wänden war.
      Zum Glück kam nun sein Haus in Sichtweite und Caden überließ nun den Kampf mit dem Wolfshund seinen Angestellten und hoffte, dass dieser sich nun nicht mehr so daneben benehmen würde, damit seine Mitarbeiter nicht zu viel Ärger hatten und ebenfalls ins Bett kamen. Auf den Weg dahin machte er sich nun ebenfalls auch. Raus aus der Dunkelheit in das hell beleuchtete Herrenhaus.
      Caden bekam nichts davon mit wie Akaya nun die Räumlichkeiten gezeigt wurden, denn er machte diese Führungen nie mit, auch wenn er natürlich wusste, wo die Räumlichkeiten lagen und wie sie aussahen.
      Er stattdessen gab seinen Mantel an Winters, der ihm sogleich versuchte, ein Gespräch aufzudrängen oder eher gesagt, der natürlich wissen wollte wie viele Sklaven Caden nun schon wieder an geschleppt hatte und was er ausgegeben hatte. Auch wenn er nur der Angestellte war, so führte er sich gerne auf als sein er Cadens Vater und Caden ließ es zu, denn immerhin war er ein besserer Vater als sein eigenes es je gewesen war.
      Doch heute hatte Caden keine Lust mehr auf diese Art von Gespräch, nicht, nachdem Akaya ihm den letzten Nerv geraubt hatte. Stattdessen verabschiedet sich der junge Herr schnell in seine privaten Räumlichkeiten und wollte auch nicht mehr gestört werden.
      Erst oben bemerkte er, dass er nicht mal die Akte abgegeben hatte, sondern diese noch immer in den Händen hielt. Er tat es als Zufall ab und machte sich stattdessen daran sein Arbeitszimmer gleich hinter sich zu lassen und in sein Schlafzimmer zu gehen, dass gleich daran angrenzte. Dies war sehr schlicht und dunkel gehalten, irgendwie wollte er es so, denn es passte zu seinem Gemüt.

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      Die Akte warf er auf den kleinen Tisch, bei seiner Sitzgruppe (bitte mehr als nur den einen Sessel vorstellen) und fing dann an sich seiner feinen Kleidung zu entledigen. Diese warf er nur auf den Stuhl und während Akaya noch die Führung hinter sich brachte, legte sich Caden schon ins Bett, auch wenn die Nacht sicher wie die meisten Nächte nicht viel Ruhe und Schlaf bringen würde.
      Am nächsten Morgen, als er wach wurde, waren seine Kleider wie immer weggeräumt und neue Sachen lagen bereit. Die Bediensteten hierfür traf er meistens nicht an, aber kannte sie natürlich. Wenig später, er war inzwischen angezogen und hatte nach Essen gerufen, brachte man ihm also sein Frühstück. Nicht immer nahm er es auf seinem Zimmer ein, doch da er alleine lebte hatte er auch meistens kein Interesse daran den Speisesaal für sich alleine herrichten zu lassen.
      Heute hatte er auch noch andere Dinge im Kopf und würde bald an die Arbeit müssen in seinem angrenzenden Arbeitszimmer, dass noch ein Grund war es praktischerweise hier einzunehmen. Mit der Order ihm sein Frühstück bringen zu lassen verlangte er auch nach Akaya mit dem er sich noch unterhalten wollte. Das Frühstück am zuerst und es war mal wieder viel zu reichlich bemessen. Neben allerlei Obst und Brötchen waren natürlich auch Fleisch, Käse und Marmeladen im Angebot. Hiervon würden locker mehrere Personen satt werden, doch da Caden der Herr war wollte man ihm auch eine Auswahl anbieten.
    • Akaya der trotz dieser kleine Unterhaltung noch nicht viel wacher war verlies dann den Männerschlafbereich um in den Badebereich zu kommen immer hin hatte er gestern nicht mehr die Chance gehabt zu Baden. So wollte er wenigstens nun seine Chance nutzen, vor allem bevor dieser Raum dann für die Frauen frei sein sollte.
      Nur da alles hier noch zu neu war für Akaya sah er sich etwas verloren im Flur um, als er bei dem Gang war wo das Bad sein sollte.
      Unsicher welche Tür das noch mal war sah er zwischen zwei Türen hin und her.
      So entschied er sich für die linke Tür , nur was dann folgte war für seine Ohren wirklich ein schrecklicher ton.
      Eine Frauen Stimme schrie das halbe Sklavengebäude zusammen wodurch Akaya aus Reflex zusammen zuckte , obwohl dieser noch nicht mal etwas gesehen hatte.
      " Was suchst du hier , schon vergessen Frauen- / Kinderzimmer. Also raus SOFORT !!!" , wurde er direkt angefahren und das ja auch zu recht da grade einige Damen sich am umziehen waren.
      " S.... Sorry... ich...ich wollte zum Bad. " , wollte er sich erklären, wobei es dem Wolfshund schon sehr unangenehm war. Und in so ein Moment glatt seine große Klappe mal vergisst. Immer hin war er der Meinung das man Frauen auch mehr Respekt zollen sollte. Nur kam dann eine andere Dame vor zur Tür um die Sicht mehr zu verbergen.
      " Wer es glaubt, aber gut du bist neu hier wie es schein, daher sei dir noch mal verziehen, grade so. Die Tür neben an ist es die zum Bad führt , merk es dir in Zukunft. " ,fordert sie auf.
      " Schon kapiert. " knurrte er leicht, da das schreien der anderen Frau ,die sich mittlerweile Was übergezogen hatte, doch extrem noch in seinen Ohren nachhallte.
      Nur drückte sich dann ein Kind schon an die Dame vorbei und sah erschrocken Akaya an, aber der kleine Junge gab sich dann doch noch einen kleinen Ruck und sprach:" M... Mama , ich... ich würde schon mal den Frühstücktisch decken. " , sprach das Kind die Frau an wodurch Akaya sie noch sprachloser an sah.
      Wie hat der kleine echt grade, Mama gesagt ? Wie können Reiche nur ruhig schlafen, wenn diese bald eine Familie auseinander reisen ? Ich verstehe es einfach nicht. , ging es Akaya durch seinen Kopf, wobei er unbewusst leise knurren tat. Sich dann aber doch schnell Abwendet immer hin sollte er nicht hier sein , verschwand er direkt in die Nachbartür in dem Badebereich.
      Nach dem Sich Akaya entkleidet hatte, ging der Wolfshund recht schnell Duschen um Endlich mal wieder frisch geduscht zu sein.
      Das Duschen dauerte bei Akaya gar nicht mal so lange, als Akaya nach dem er mit allem fertig war und wieder angezogen verlies er die Baderäume wieder wo immer noch das Rauschen des Wasser zu hören war von den anderen Männer die noch duschen taten.
      Auf einmal kam jemand auf ihn eine Bedienstete auf ihn zu die Wohl zum Herrenhaus gehörte und sprach Akaya vorsichtig an.
      " Akaya , du wirst von Herr Holmes erwartet, er bittet um deine Anwesenheit." ,bat sie Akaya wobei Akaya sie kurz etwas mustert und dann meinte mit einem frechen Grinsen.
      " Aha , er erwartet mich also, dann richtigen sie Ihm aus das ich erscheine wann es mir passt und er mir gar nichts zu sagen hat vor allem nicht so früh am morgen. " , damit Lief Akaya einfach weiter und lies die Dame wirklich stehen.
      Die Dame sah Akaya ungläubig nach. " Aber Herr Holmes.... " , setzte sie an, wobei Akaya sie unterbrach. " Selbst wenn er mich erschießen lassen will mir egal , nur weil der Typ in meinem Alter ist heißt es noch lange nicht das ich auf ihn höre, dazu kann ich Leute wie ihn nicht ab die Kinder halten. " ,gab er klar als absage und verzog sich dann wirklich in den Speiseraum wo das essen schon bereit stand.
      Die Dame die wohl grade die schlimmste Antwort bekommen hatte die man einem Herren übermitteln konnte fragte sich wirklich wie dieser das wohl auf fassen wird. So kehrte die Dame zurück zu Herr Holmes und verbeugt sich leicht.
      " H... Her Holmes, ich soll von Akaya ausrichten.... " begann diese zu sprechen und holte tief Luft um sein Wort laut so gut wie möglich zu übermitteln. " Das Sie ihm nichts zu sagen hätten und er erscheinen würde wie es ihm passt vor allem so früh am Morgen. Und .... selbst wenn sie ihn erschießen lassen würden wäre es ihm egal ,er scheint sauer irgendwie zu sein durch die Kinder. " ,übermittelt sie Caden die Antwort von Akaya, die wirklich nicht grade positiv war.
      Nur half Akaya dann etwas den Kindern beim Decken und beim restlichen vorbereiten wobei die Kinder ihn vorsichtig beobachten da sie Akaya wirklich nur schlecht einschätzen konnten.


    • Nachdem Caden eine seiner Bediensteten runter geschickt hatte zu Akaya machte er sich über sein Frühstück her. Auch wenn die Angestellten immer reichlich zu essen bekamen, so hatten sie natürlich nicht diese Auswahl wie er selbst vor sich und einige Dinge bekamen sie nie zu essen, denn sie waren einfach zu teuer. Normalerweise würde kein Sklavenhalter seine Sklaven auch nur ansehen, doch Caden ging wirklich human mit ihnen um und wenn er aufgegessen hatte, dann erlaubte er ihnen oft die Reste zu nehmen und gerne mit den anderen Sklaven zu teilen, so zumindest sein Plan.
      Von den Dingen, die wirklich liefen bekam er natürlich nichts mit und auch nicht von den Problemen, die Akaya hatte. Stattdessen genoss er gerade seinen Tee und schloss einen Moment die Augen um den Duft zu genießen, außerdem war das Getränk auch noch zu warm und er hatte immerhin alle Zeit der Welt. Heute würde der Rothaarige sicher ruhiger sein, nachdem er gesehen hatte wie gut es seinen Sklaven hier ging und dann würde er ihm etwas hiervon anbieten und er Wolfshund würde ihm dankbar sein. Er stellte sich sogar für einen Moment vor, dass sich Akaya wie ein Hund benahm, doch dann schüttelte er schnell den Kopf und fragte sich wieso er so dumm war so was zu denken.
      Stattdessen konzentrierte er sich nun erstmal wieder auf sein Frühstück und gönnte sich das feinste Obst und eines der Croissants als nun die Bedienstete, die er nach Akaya geschickt hatte, wieder rein kam. Neugierig stellte er nun den Becher ab und erwartete den Wolfshund zu sehen, der ihn mit seiner Art doch ziemlich neugierig gemacht hatte, doch was er nun zu hören bekam ließ ihn erst staunen und dann sauer werden. Jedoch wurde er nicht sauer auf die Angestellte und ließ es nicht an ihr aus, auch wenn die meisten Sklavenhalter es sicher getan hätten.
      Caden hingegen warf nun seine Serviette auf den Tisch und beschloss es anders anzugehen, auch wenn er noch immer vor Wut kochte. Der Schwarzhaarige stapfte nun in Richtung der Sklavenunterkünfte, auch wenn er hier seit Ewigkeiten nicht mehr selbst gewesen war, so kannte er doch den Weg und erntete dafür eine Menge dumme Blicke. Zum Glück war Will nicht hier, denn dieser hätte es ihm ausgeredet.
      Wenig später riss er die Tür auf zum Speisesaal, denn hier würden sie sicher alle zu dieser Zeit sein. „Was fällt dir eigentlich ein?“, fauchte er, kaum als er Akaya gesehen hatte. „Du lebst unter meinem Dach und isst mein Essen, doch wenn ich nach dir schicke kommst du nicht? Für was hältst du dich eigentlich. So was kann sich höchstens jemand erlauben, der mit mir mein Bett teilt und selbst dann nicht.“ Akaya war ein Sklave und er ging mit ihnen gut um, doch dass dieser hier sich so anstellte als sei er was Besseres ging Caden ziemlich auf die Nerven.
      Die anderen Sklaven waren nervös, verlegen und wussten nicht, wohin sie sehen sollten, doch schienen sie eher Akaya unfreundlich gestimmt als ihrem Herren. Diesen hatten sie noch nie wütend erlebt und dieser Sklave brachte es dazu. Auch wenn es keiner von Caden dachte, so hatten doch einige Bedenken, dass sie nachher noch zahlen müssten, weil der Neue sich nicht benahm.
    • Die Bedienstete die die Nachricht überbracht hatte, merkte sofort das ihr Herr erst etwas geschockt ist worauf hin die Wut folgte , verständlich wenn ein Sklave nicht hörte und dazu noch so freche Antworten gab.
      Wodurch diese unsicher Herr Holmes nach sah als der fast schon aus dessen Gemach stürmte. Irgendwo konnte sie es verstehen das er so sauer wurde und zum anderen hoffte sie aber auch das der neue gut war darin anderen zu entkommen, denn so wie Caden grade drauf war hatte selbst sie ihren jungen Herren nicht erlebt.
      Während dessen wo Caden auf den weg langsam zu ihnen war, waren auch die anderen da um das sie langsam mit dem Essen beginnen konnten. Was aber auf den Tisch war ,war wie immer wirklich nicht wirklich das wahre.
      Jeder hatte zwei Brötchen zusammen mit eine scheibe Wurst oder Käse und dazu Maximal einen kleine Saft für die Kinder ,wobei die Erwachsene mit Wasser vorlieb nehmen musste.
      Nicht mal ein kleines Ei oder Obst und Gemüse war dabei, was Akaya irgendwie noch mehr aufstoßen tat sauer, das es dieser Typ wirklich gestern gewagt hatte zu behaupten das es ihnen hier gut ging davon spürte er nichts.
      Beschloss Akaya einfach seine Brötchen unter den Kindern dann aufzuteilen, klar für jeden gab es nur eine hälfte aber mehr war eben nicht drin leider. Nur merkte Akaya selber das ein Kind nicht hatte dann und überlegte kurz.
      " Du bekommst dafür zum Mittag etwas von mir ab versprochen. " , sprach dieser zu den letzten Kind das doch ein bisschen neidisch auf die anderen sah, aber dem Wolfshund dann zunickte und ein kleines lächeln schenkte, bevor dieses so wie alle anderen anwesende zusammen zuckten weil ihr Herr die Tür so aufriss und direkt los fauchte.
      Wobei Akayas Blick kurz zu diesen ging und ihn wohl deutlich mit der Aussage verärgert wohl hatte die ihm übermittelt werden sollte.
      Das dieser positive Moment den sich der Wolfshund aufgebaut hatte dank den fauchenden Herren vernichtet wurde entging ihm nicht wodurch er sich dann seinen Herren zuwendet.
      " Wow ... du gehst ja schnell an die Decke , bekommst wohl nicht so oft eine Abfuhr kann das sein ? Hätte dich nun hier echt nicht erwartet. Und wegen deiner frage was mir dabei einfällt,... ganz einfach ich will am frühen Morgen meine ruhe haben, dazu kommt ich bin kein Hündchen das angerannt kommt weil das Herrchen pfeift. Ich hätte sogar noch ein Argument , ich muss doch meinen Titel gerecht werden, der Wilde-Wolfshund oder nicht ? Wäre doch sonst zu schade um die 40.000 die du gestern raus geschmissen hast. Und wieso sollte ich neben dir schlafen wollen, das Bett im Herrenzimmer ist ganz bequem. " ,gab er grinsend von sich und war sich fast schon siegessicher ,das diese Worte Wirkung haben werden ob nun positiv oder negativ ,dies war aber eine ganz andere Sache.
      Nur als die anderen Sklaven am Tisch die Summe hörten blieb vor allem den Erwachsenen die Sprache weg, immer hin warne 40.000 nicht grade wenig. Wobei aber auch Unruhe auf kam da Akaya es wagte weiter gegen ihren Herren das Wort zu haben und von den Aufseher die auch grade den Speiseraum betrat mit bekam das wohl hier etwas nicht richtig lief und der junge Herr unzufrieden war.


    • Kaum hatte Caden sich und seiner Laune Luft gemacht, da bereute er es schon hier zu sein und was zu sagen, sogar noch ehe Akaya sprach. Doch als nun der Wolfshund anfing zu reden wechselte seine Stimmung von Reue zu wirklicher Wut. Selbst wenn Akaya kein Sklave wäre, dann könnte er sich nicht erlauben so mit Caden zu reden.
      Als der Rothaarige ihm nun erklärte, dass er morgens seine Ruhe haben wollte, schnaubte Caden nur. Dies war doch kein Wunschkonzert für einen Sklaven, vor allem nicht, wenn er sich so daneben benahm. Netten Sklaven erlaubte Caden schon mal einige Freiheiten, doch dieser Kerl war fern ab von nett und ein richtiger Arsch.
      Und natürlich gab er als nächstes mit seinem Preis an, als wäre dies etwas mit dem er sich schmücken könne, doch noch ehe Caden dazu etwas sagen konnte sagte Akaya etwas, dass ihn nun grinsen ließ. Der Wolfshund hatte sich soeben sein eigenes Grab geschaufelt und dies gefiel dem Schwarzhaarigen. Er liebte solche Sachen und man sollte besser immer aufpassen was man in seiner Nähe sagte.
      „Erstens: Ein Glasstein kann auch wertvoll aussehen und deshalb noch immer kein Diamant, auch wenn man den Preis wie für einen zahlt. Trotzdem ist und bleibt er nur einfach billiges Glas. Das Gleiche gilt wohl auch für dich. Ich bin also scheinbar auf etwas Billiges reingefallen und habe zu viel bezahlt.“ Er grinste herausfordernd, doch setzte sogleich weiter an um dem Wolf keine Zeit zu lassen. „Und zweitens:“ Sein Grinsen wurde prompt noch ein Stücken breiter. „Wenn es dir also so wichtig ist deinem Ruf eines Wilden Wolfshundes gerecht zu werden, dann sollte ich dich wohl auch so behandeln, denn immerhin hast du grade eben selbst gesagt, dass du dem Ruf gerecht werden willst und ich will dir nicht im Wege stehen. Also denke ich, dass du doch unter den Sklaven hier fehl am Platz bist, sonst beißt du noch wen, nicht? Ich denke eine Hundehütte würde da besser zu dir passen. Und ein Halsband vielleicht, immerhin soll man ja deinen Hund-Anteil auch nicht zu sehr vernachlässigen. Vielleicht bekomme ich dich ja zahm und kann ich dir dann beibringen an der Leine zu laufen und irgendwann mal sitz zu machen und Pfötchen zu geben.“ Er sprach es mit so viel Sarkasmus, dass er sich selbst verkneifen musste zu lachen. Und selbst unter den Bediensteten zuckten so manche Mundwinkel. Sicher, wollte keiner, dass Akaya so behandelt wurde, aber es war doch ein ziemlich guter Konter und die Situation zu lustig, da sie alle ihren Herren kannten und wussten was er sonst für ein netter Kerl war, denn viele hier hatten schon so viel Schlimmes erlebt ehe sie zu ihm kamen.
    • Als er seinen Herren zum schnaufen brachte war dies für Akaya wirklich witzig ,wie oft hatte er so was schon gehört weil er wohl getroffen hatte wo es weh tat. Was aber folgen könnte war dem Wolfshund auch bewusst, wodurch er gespannt war wie das hier nun so sein wird, immer hin soll es ja keine Strafen im sinne von Gewalt geben.
      Nur was dann folgte mit dem hatte Akaya am wenigsten gerechnet , wurde er grade wirklich mit einem Glasstein vergleicht der nichts wert ist ? Für den rothaarigen zwar kein Weltuntergang ,aber es kratzte schon etwas an sein Ego wenn man ihn so vergleichen tat. Akaya wollte grade wirklich Luft holen um ihm klar zusammen das er kein Billiger Glasstein sei, aber dazu kam er nicht mal da Caden direkt weiter nach feuerte. Die Worte des anderen waren wirklich nicht ohne, aber das er seine Hundehälfte nun mit rein zog war ja wirklich die höhe, denn immer hin hatte es bisher niemand gewagt diese Seite von ihm anzurühren.
      Wie mehr Akaya von seinem Herren nun hörte um so mehr begann dieser zu knurren. Da dessen Worte wirklich nicht ohne waren in seine Ohren, da er sich über ihn irgendwie ja doch lustig machte. Nun erhob sich Akaya ruckartig und drehte sich verbittert zu ihm um. Die Kinder die zwar nicht ganz verstanden wieso so ein Wortgefecht entstand zwischen dem neuen und ihren Herren kam ,fanden dies doch irgendwie witzig wodurch diese sogar etwas kicherten.
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      " Wie kommst du darauf das ich hier jemand beißen würde ? Nur weil ich nicht wie die anderen brav darauf höre was du mir sagst. Oder liegt es daran weil ich mein Ding machen will ,was dir nicht passt ? " , fragte er nach und ging einige schritte auf ihn zu.
      " Lass meine Hundehälfte daraus und träum weiter niemand hat es bisher geschafft mich zu zähmen als ob ein Typ der grade mal ein Jahr älter ist als ich das schafft. Und weist du was du kannst dir die Hundehütte sparen ich penne so im freien, wäre nicht das erste mal für mich. " , dabei lief er an Caden vorbei und lief langsam Richtung Tür.
      " Ach ja bevor ich es vergesse du besser Wisser, ich habe von deinem scheiß Essen was du hier anbietest nichts gegessen weder Gestern Abend noch nun eben. Sei du eher dankbar das du so ein leben führen kannst und so ein Anwesen besitzt, anstatt nie zu wissen wieso alles passiert wie es passiert. " , knurrte er Caden noch mal an bevor Akaya weiter wollte um raus zugehen ,da er nicht wollte das die Kinder durch seine Laune vielleicht später angst vor ihm bekommen. Nur wurde er dann schroff festgehalten und der griff sich an seinem Rechten Oberarm dann auch noch verstärkte.
      " Wie kannst du es wagen so mit dem Herren zu reden, du undankbarer Mistgeburt !!!" , kam es lauthals von einer, für Akaya fremde, Stimme. Vor allem die kleineren am Tisch zuckten Extrem zusammen, da diese Stimme nie etwas gutes bedeutet. Wobei dieser Typ wohl schon eine weile im Raumstand und das alles sich mit angesehen hatte. Was diesem auf jeden fall nicht gefiel wie Akaya mit Caden reden tat.
      Der griff wurde von diesem Typen um einiges stärker wobei selbst Akaya kurz sein Gesicht verzog da er einfach nicht damit gerechnet hatte, das dieser so doll zu greifen würde.
      Nur war ihm auch klar alleine durch dessen Aussage ,wie er auf ihn herab sah und dessen griff das ,mit diesem nicht zu scherzen war. Nur widersprach dies dem was er gestern von den angestellten bestätigt bekommen hatte das hier nicht Misshandelt wird. Was stimmte denn nun von beiden ? Für Akaya kamen mehr fragen auf als das er selber auf eine Lösung kommen würde. Nur den Herren fragen was das alles bedeuten soll, dies würde auf keinen fall tun. Immer hin würde er sonst sich eingestehen das er mehr verwirrt und verunsichert ist bei dem allem hier. Da er eine Sklavenhaltung ohne Gewalt oder recht gewaltlos noch nie selbererlebt hatte und ihm dies doch irgendwo im innersten verunsichert und angst macht.
      " Los du Köter entschuldige dich !!!" ,fordert der Wächter ihn nun auf wobei dies einfach ignorieren tat als hätte er nichts gehört nur folgte darauf ihn auch wieder mehr nach druck auf seinen Arm.
      " ~ Du weist das deine Entscheidung ein Nachspiel für euch alle hier dann hat.~" , flüstert dieser noch zischend hinzu, wobei Akaya leise knurrte, da er solche Drohungen nicht abkann.


    • Es gefiel dem Schwarzhaarigen fast schon zu sehr wie sich der Wolfshund über seine Worte aufregte. Vor allem, da dieser sich eben noch über ihn lustig gemacht hatte, dass er etwas die Fassung verloren hatte. Dies und das Knurren waren eine Genugtuung für Caden, der nur noch breiter grinste als wenig später Akaya auch noch verbal an die Decke ging. Sicher hätte so mancher ihm auch schon eine Reingehauen, doch der Rothaarige schien ruhiger zu sein als man dachte, was so was anging und dies zeigte Caden leider auch etwas Trauriges: Er musste schon vielen Mist erlebt haben. Dennoch war es belustigend wie sehr er drauf rumritt, dass Caden nur ein Jahr älter war als Akaya selbst.
      Ihm wäre ja lieb, wenn dieser Kerl ihm nicht so angehen würde, dann würde er ihm eine normale Aufgabe im Haus geben und ihn machen lassen. So hatte er es bei allen seinen Sklaven getan und darum wäre es bei dem Gespräch heute gegangen: Was waren Akayas Stärken und worum wollte er sich kümmern. Caden überließ es immer den Leuten selbst und wenn sie nach einiger Zeit keine Lust mehr hatten sich um den Garten zu kümmern, dann konnten sie in die Küche wechseln und so was in der Art. So sah zumindest sein Plan aus und auch wenn sie kein Geld bekamen, so waren sie hier eher wie normale Angestellte, seitdem er der Hausherr war. Leider wussten weder er noch Will, dass der Aufseher hier unten sich aufspielte und ganz anders handelte als die Anweisungen seines Herren sagten.
      Als Akaya nun dichter an ihn rankam zuckte er aber auch mit keiner Wimper. Caden hatte keine Angst vor ihm, auch wenn er stark aussah. Nicht ohne Grund gehörte seine Familie zum hohen Adel und hatte sich schon Jahrzehnte unter ihnen behauptet. Caden war da keine Ausnahme und sehr stark und durch das Blut seiner Mutter auch sehr mächtig, doch gab er damit eben nie an und mochte es eigentlich auch nicht gewaltsam vorzugehen. So ließ er ihn ziehen und wollte es einfach sein lassen, immerhin hatte er heute noch einige Unterlagen der Fabriken zu bearbeiten als sich jedoch der Aufseher einmischte. Caden sah sich einen Moment an was passierte, doch dann wurde es ihm zu fiel.
      Mit einigen Schritten stand er neben dem Aufseher und legte diesem fest und bestimmend die Hand auf die Schulter. „Aber, aber… es ist doch nur normal, dass ein verängstigter Hund beißt und bellt. Da bringt es nichts ihn maßregeln zu wollen.“ Auch wenn er dies wieder mit der Metapher des Hundes tat und so es lustig darstellte, so war sein Ton ernst und ruhig. Auch wenn er es nicht gemerkt hatte mit dem festen Griff, so gefiel es ihm nicht, dass der Aufseher so laut war und Akaya festhielt. „Ich denke eher, dass wir uns alle etwas beruhigen sollten und die meisten hier haben immerhin etwas zu tun, nicht wahr?“ Damit wand er sich nun an die anderen Sklaven, die irgendwie seit dem Auftauchen des Aufsehers nicht mehr so locker drauf waren. Doch da Caden noch da war hatten sie jetzt nichts zu befürchten, doch wer wusste wie es später werden würde.
      Sanft lächelte er nun eine an, die in der Küche das Sagen hatte. „Außerdem muss noch einiges für morgen vorbereitet werden, nicht wahr?“ Er sprach noch immer ruhig und sanft und nun sah er sogar etwas traurig aus. Morgen war der Geburtstag seiner kleinen Schwester und diesen feierte er immer mit viel Kuchen und als würde er eine ganze Gesellschaft erwarten. Der Kuchen ging dann immer an die Sklaven, auch wenn davon natürlich fast nichts hier unten ankam.
      Langsam nahm er seine Hand wieder runter von der Schulter des Aufsehers. „Du, Akaya, kannst dich heute ausruhen. Es war gestern wohl lang und du musst noch erst verstehen wie es hier läuft. Es tut mir leid, dass dir das Scheiß-Essen hier nicht schmeckt.“ Damit entfernte er sich nun von den beiden (Aufseher und Akaya).
    • Die Drohung die Akaya bekommen hatte von den Aufseher ,war deutlich und es würde wohl wirklich noch mehr kommen, immer hin kannte er solche Typen die nicht nur aus spaß solche Drohungen aussprechen.
      Natürlich war es dem Wolfshund durch aus bewusst das sich dieser Aufseher grade wirklich zurück hielt immer hin war der Herr hier und hatte somit das aller letzte Wort was er als strafe bekam.
      Nur genau diese Strafe traf nicht ein, ganz im Gegenteil Caden sorgte eher dafür das es nicht weiter ausartet. Für Akaya war dies so verwirrend ,dieser Aufsehe hatte so viel Kraft und Zorn die er grade am liebsten an ihn ausgelassen hätte und doch merkte man deutlich das Caden nicht wollte das man ihn wohl so behandelt.
      Die Worte aber dann von seinem neunen Herren gefiel Akaya echt nicht, zumindest nicht mit diesen tritt nach seiner Hundehälfte. Nur das dieser wohl durchschaut hatte das er verängstigt auf eine Art ist, war wirklich komisch. Er kannte das gar nicht von jemanden mal etwas anderes vermutet hinter seinem Verhalten an statt ihn direkt als Ungezügelt oder Ungebändigt einstufte. Die Worte hatten aber auch noch etwas nun zur Folge der Aufseher lies Akaya wirklich los wodurch der rothaarige zu seinem Herren sah der ihn wohl grade aus seiner schwierigen Lage befreit hat.
      Auch wenn es dem Wolfshund nicht passte, er schuldet Caden nun wirklich etwas. Genervt von sich selber das es ihn irgendwo unangenehm ist das er mal nach geben musste, seufzte er nur über sich selber genervt.
      Die Sklaven die die Aussage des Herren vernahmen nickten und dies Still zustimmen so taten.
      Akaya ,der das alles verfolgte, kannte dieses Verhalten nur zu gut , jedoch war es wirklich Widersprüchlich als der Herr alleine war , waren sie alle recht lockerer und nun so angespannt wodurch der blick das Wolfhundes noch mal zu den Aufseher ging, denn irgendwas stimmte hier wirklich nicht, Sklaven die lockerer gegen über ihren Herren sind, aber sobald nur ein Aufseher dazu kommt spannt sich die Situation so sehr an.
      Nur wendet er dann sein Blick wieder ab und sah Caden an der weiter dann sprach.
      Etwas muss vorbereitet werden ? Was denn ? , fragte er sich selber doch in Gedanken, was Akaya nicht Ahnte das diese Vorbereitung gar nicht so Positiv ist wie sie eigentlich sein sollte. Nur spürte Akaya dann das sich etwas gade mit dem Thema verändert hatte , irgendwie kam eine Bedrückende Stimmung hoch bei allen sogar bei einige Kinder die Wohl verstanden was morgen für ein Tag sei.
      Aber vor allem spürte Akaya das sich Caden einen kleinen Moment etwas wohl wie traurig fühlte, etwas was er noch nie zuvor so wahr nehmen konnte bei einem Herren.
      Es war einfach nur verwirrend für Akaya wie schnell sich das umfällt verhalten verändert. Dies müsste er wohl dann später wirklich noch in Erfahrung bringen was auf einmal los war. Nur als sich Caden dann an ihn sich noch mal wendet und ihn echt wohl frei gab damit er sich Ausruhen konnte, sah Akaya ihn doch einige Minuten nur schweigend und verwirrt an. Hatte er sich grade verhört ? Er kannte ja einiges aber dies war wieder so ein Moment, was nicht mit seiner bisherigen Erfahrung zusammen passt. Keine Strafe, wegen der gegenweht zu ihm zu kommen ? Und dann noch sogar eine Art Belohnung das er hier ankommen soll. Nur das mit dem Scheiß-Essen lies dann doch sein verwirrtes Gesicht wieder reagieren. Wie kam er darauf das es ihm das essen nicht Schmecken würde ? Er hatte so was doch nicht erwähnt , sondern genau gesagt gehabt das er noch nichts zu sich hier genommen hat.
      Nur das der Herr dann ging merkte er doch selber erst etwas später da er sich selber Gedanken machte wie dieser nur darauf kam.
      " Los !!! Frühstück ist rum ab an die Arbeit !!! Und du... Drecksköter hattest glück das der Herr eben da war. " , sprach er Akaya nun an nach dem Caden weg war.
      " Was wäre dann gewesen wenn nicht ? Fühlst dich wohl besonders stark, nur weil die den Rang Aufseher hast , hm ? Das schüchtert mich nicht ein und wenn du etwas hast lass es von mir aus an mir aus aber lass die anderen Sklaven daraus. " , für Akaya war klar , er würde den Typen Umbringen wenn er mit bekommt das dieser Hand an die Kinder legt.

      Nur wendet er sich dann ab ,wobei die anderen schon dabei waren Abzuräumen und Akaya nun den weg einschlug den Caden davor gegangen ist.
      Er lief dann sogar schneller durch den Gang ,damit er diesen einholen konnte, nur war dies nicht mehr im Sklaven abschnitt sondern schon im Hauptgebäude.
      " Hey warte !!! ,rief er ihm zu und sprach direkt beim laufen weiter. " Wie kommst du darauf das ich das Essen nicht mag ? Ich kann es nicht mal beurteilen ob es schmeckt oder nicht, da ich noch nichts hier gegessen habe. Nur weil ich Scheiß-Essen gesagt habe bezieht sich das nicht direkt auf den Geschmack. ", erläutert er seine Aussage davor noch mal ,aber kurz darauf hin meinte seine Magen ihn noch mehr bloßzustellen vor seinem Herren, in dem dieser Knurrt, und noch mehr untermalte das er die Wahrheit sagte. Was wiederum dafür sorgte das Akaya peinlich berührt zur Seite blickte, denn dies hätte nun wirklich nicht sein müssen von seinen Magen.