Auch wenn viele wahrscheinlich den Geburtstag von Clio schon lange nicht mehr feiern würden, so war Caden anders. In dieser Hinsicht war er wie seine Mutter, die sein Vater später immer nur „zu weich“ genannt hatte. Doch ähnlich wie sie damals, glaube Caden dran, dass Clio noch wiederkommen konnte oder eher hoffte er es. Sie war nun mal seine kleine Schwester und seine einzige Familie, die er noch vielleicht hatte. So musste er doch dran glauben, dass sie noch da draußen war.
Deshalb hatte er auch immer ein Zimmer für sie bereit und feierte immer ihren Geburtstag und besorgte zu jedem Fest Geschenke für sie, nur für den Fall, dass sie plötzlich vor der Tür stehen würde. Er wusste auch zu gut, dass sicher manche Sklaven und auch andere Adelige über ihn hinter vorgehaltener Hand tuschelten, doch darauf gab Caden nichts.
Auch hatte er schon unzählig viel Geld in die Suche nach ihr gesteckt, doch immer wieder, wenn er eine neue Spur fand, so verlor sie sich schnell wieder im Sand. Deshalb war er auch ständig auf diesen Auktionen, neben seinem eigenen Vergnügen, und befragte jeden Neuankömmling, in der Hoffnung, dass er Clio mal getroffen hatte.
Sicher hatte es ihm aber nicht gefallen wie der Aufseher mit Akaya umgegangen war, nicht nur, weil er dessen Hilfe wollte. Caden hasste körperliche Gewalt und auch wenn der Aufseher in seinen Augen wohl nur ihn schützen wollte, so war es doch nicht richtig und er sollte vielleicht noch mal mit ihm reden. Dennoch beschloss der Schwarzhaarige es nicht hier zu machen vor allen Sklaven, denn sonst könnte es zu einem Zwiespalt in der Gruppe führen und an der Arbeitsmoral nagen.
Stattdessen blieb er noch einige Augenblicke nachdem er seine Anweisungen gegeben hatte. Er kannte viele hier schon seit Jahren und betrachtete sie eher als Freunde oder normale Angestellte. Doch viel Zeit hatte er heute nicht und so ging er wenig später auch schon los. Er hatte noch eine Menge zu tun und außerdem waren die Leute ja in guten Händen (denkt er zumindest) und hatten ebenfalls ihre Aufgaben.
Von der weiteren Unterhaltung von Akaya und dem Aufseher hatte er nichts mitbekommen und da Caden einen sehr schnellen Schritt hatte, bekam er auch nicht mit wie der Aufseher die anderen Sklaven zur Arbeit antrieb.
Es ärgerte ihn etwas, dass er sein Frühstück wegen dem kindischen Verhalten kurz gehalten hatte und würde sicher nachher früher Hunger bekommen. Doch zurück in sein Schlafzimmer musste er nun nicht mehr, denn sicher hatte man schon aufgeräumt und würde nun beim Putzen sein. Deshalb schlug er automatisch den Weg zu seinem Büro ein, dass jedoch direkt neben seinem Schlafzimmer lag und somit quasi den gleichen Weg hatte.
Als Caden nun die Schritte hinter sich hörte dachte er sich erstmal nichts dabei. Immerhin war das Anwesen recht groß und man begegnete ständig jemanden, der durch das Haus wuselte. Als er nun jedoch die Stimme des Rothaarigen hinter sich vernahm und dieser ihn auch noch nachrief als sei er sonst wer, konnte er nicht anders als erstmal mit den Augen zu rollen, ehe er sich umdrehte. So ein Verhalten hätte es früher hier nie gegeben und auch wenn Will es mitbekommen würde, dann würde er es nicht gutheißen.
Der Schwarzhaarige mochte es auf eine Weise nicht, dass man so mit ihm umging und auf die andere Weise fand er es doch auch irgendwie erfrischend. So ging es ihm seitdem er Akaya gestern Abend ersteigert hatte: Der Kerl nervte ihn und verwirrte ihn und war dennoch sehr interessant. Aus diesem Grund hörte er ihm nun auch zu und ließ ihn sich erklären, doch Caden kam nicht umhin zu grinsen. Der Rothaarige behauptete immer wieder er sein kein Hund und doch war er nun seinem Herrchen hinterhergelaufen, wie es eben ein Hund tun würde.
„Naja, wenn jemand von Scheiß-Essen redet, dann ist es wohl normal zu denken, dass er es nicht mag oder nicht? Aber wie dem auch sei…“, setzte er an und wollte sich eigentlich zu seiner Arbeit entschulden, denn für so eine Unterhaltung fehlte ihm die Zeit und die Kraft. Es war in seinen Augen egal, ob der Wolfshund gegessen hatte oder nicht, denn scheinbar wollte er nicht das Essen haben, dass Caden seinen Sklaven gab. Doch ehe er dies zu Ende ausführen konnte knurrte der Magen des Rothaarigen und sofort gingen die Mundwinkel von Caden hoch und zuckten leicht. Wenn er nun lachen würde, dann würde Akaya ihm sicher den Kopf abreißen. Wahrscheinlich reichte schon sein Schmunzeln, dass er nun auf den Lippen hatte. „Ich würde mal sagen: Hättest du bloß gegessen, denn zumindest dein Magen scheint es dir nicht zu danken, dass du das Essen abgelehnt hast.“ Nun musste er doch etwas lachen und sah dann sanft zu Akaya. „Hast du ein Glück, dass ich auch noch nicht richtig gegessen habe. Willst du mit und was essen?“ Alleine, dass er so was anbot war schon ein Unding und dies tat quasi kein normaler Herr einem Sklaven gegenüber, doch Caden selbst hatte ja auch noch Hunger und vielleicht würde er dann nach Clio fragen. Je schneller es dies nämlich tat, desto besser.
Deshalb hatte er auch immer ein Zimmer für sie bereit und feierte immer ihren Geburtstag und besorgte zu jedem Fest Geschenke für sie, nur für den Fall, dass sie plötzlich vor der Tür stehen würde. Er wusste auch zu gut, dass sicher manche Sklaven und auch andere Adelige über ihn hinter vorgehaltener Hand tuschelten, doch darauf gab Caden nichts.
Auch hatte er schon unzählig viel Geld in die Suche nach ihr gesteckt, doch immer wieder, wenn er eine neue Spur fand, so verlor sie sich schnell wieder im Sand. Deshalb war er auch ständig auf diesen Auktionen, neben seinem eigenen Vergnügen, und befragte jeden Neuankömmling, in der Hoffnung, dass er Clio mal getroffen hatte.
Sicher hatte es ihm aber nicht gefallen wie der Aufseher mit Akaya umgegangen war, nicht nur, weil er dessen Hilfe wollte. Caden hasste körperliche Gewalt und auch wenn der Aufseher in seinen Augen wohl nur ihn schützen wollte, so war es doch nicht richtig und er sollte vielleicht noch mal mit ihm reden. Dennoch beschloss der Schwarzhaarige es nicht hier zu machen vor allen Sklaven, denn sonst könnte es zu einem Zwiespalt in der Gruppe führen und an der Arbeitsmoral nagen.
Stattdessen blieb er noch einige Augenblicke nachdem er seine Anweisungen gegeben hatte. Er kannte viele hier schon seit Jahren und betrachtete sie eher als Freunde oder normale Angestellte. Doch viel Zeit hatte er heute nicht und so ging er wenig später auch schon los. Er hatte noch eine Menge zu tun und außerdem waren die Leute ja in guten Händen (denkt er zumindest) und hatten ebenfalls ihre Aufgaben.
Von der weiteren Unterhaltung von Akaya und dem Aufseher hatte er nichts mitbekommen und da Caden einen sehr schnellen Schritt hatte, bekam er auch nicht mit wie der Aufseher die anderen Sklaven zur Arbeit antrieb.
Es ärgerte ihn etwas, dass er sein Frühstück wegen dem kindischen Verhalten kurz gehalten hatte und würde sicher nachher früher Hunger bekommen. Doch zurück in sein Schlafzimmer musste er nun nicht mehr, denn sicher hatte man schon aufgeräumt und würde nun beim Putzen sein. Deshalb schlug er automatisch den Weg zu seinem Büro ein, dass jedoch direkt neben seinem Schlafzimmer lag und somit quasi den gleichen Weg hatte.
Als Caden nun die Schritte hinter sich hörte dachte er sich erstmal nichts dabei. Immerhin war das Anwesen recht groß und man begegnete ständig jemanden, der durch das Haus wuselte. Als er nun jedoch die Stimme des Rothaarigen hinter sich vernahm und dieser ihn auch noch nachrief als sei er sonst wer, konnte er nicht anders als erstmal mit den Augen zu rollen, ehe er sich umdrehte. So ein Verhalten hätte es früher hier nie gegeben und auch wenn Will es mitbekommen würde, dann würde er es nicht gutheißen.
Der Schwarzhaarige mochte es auf eine Weise nicht, dass man so mit ihm umging und auf die andere Weise fand er es doch auch irgendwie erfrischend. So ging es ihm seitdem er Akaya gestern Abend ersteigert hatte: Der Kerl nervte ihn und verwirrte ihn und war dennoch sehr interessant. Aus diesem Grund hörte er ihm nun auch zu und ließ ihn sich erklären, doch Caden kam nicht umhin zu grinsen. Der Rothaarige behauptete immer wieder er sein kein Hund und doch war er nun seinem Herrchen hinterhergelaufen, wie es eben ein Hund tun würde.
„Naja, wenn jemand von Scheiß-Essen redet, dann ist es wohl normal zu denken, dass er es nicht mag oder nicht? Aber wie dem auch sei…“, setzte er an und wollte sich eigentlich zu seiner Arbeit entschulden, denn für so eine Unterhaltung fehlte ihm die Zeit und die Kraft. Es war in seinen Augen egal, ob der Wolfshund gegessen hatte oder nicht, denn scheinbar wollte er nicht das Essen haben, dass Caden seinen Sklaven gab. Doch ehe er dies zu Ende ausführen konnte knurrte der Magen des Rothaarigen und sofort gingen die Mundwinkel von Caden hoch und zuckten leicht. Wenn er nun lachen würde, dann würde Akaya ihm sicher den Kopf abreißen. Wahrscheinlich reichte schon sein Schmunzeln, dass er nun auf den Lippen hatte. „Ich würde mal sagen: Hättest du bloß gegessen, denn zumindest dein Magen scheint es dir nicht zu danken, dass du das Essen abgelehnt hast.“ Nun musste er doch etwas lachen und sah dann sanft zu Akaya. „Hast du ein Glück, dass ich auch noch nicht richtig gegessen habe. Willst du mit und was essen?“ Alleine, dass er so was anbot war schon ein Unding und dies tat quasi kein normaler Herr einem Sklaven gegenüber, doch Caden selbst hatte ja auch noch Hunger und vielleicht würde er dann nach Clio fragen. Je schneller es dies nämlich tat, desto besser.
