"Was ist mit ihr? Ich würde dir ja jemand sinnvollen auswählen, aber ich seh' nichts. Wenn ich mich in den Überwachungsraum schleiche, seh' ich bestimmt ein paar OP-Räume. Oder wir riskieren es und gehen dem Hubschrauber-Notfall nach? Der sah ziemlich übel aus."
Santi drückte die Hand des Streuners. Ohne seinen Blick von der kleinen Menschenmenge zu nehmen raunte er ihm zu: "Deine Fürsorge in allen Ehren, callejero, aber jagen kann ich allein."
Noch einmal hob er Lewis' Hand an seine Lippen und platzierte einen hauchzarten Kuss darauf. Eine Frau zu seiner Linken verzog das Gesicht. Sie war irgendwo in ihren Dreißigern, vielleicht Vierzigern. Sie war allein, keine Kinder, keine älteren Herrschaften. Sie hatte einen Ausschlag auf ihren Unterarmen. Seiner Meinung nach hätte sie damit zum Dermatologen oder Hausarzt gesollt. Perfekt.
"Warte draußen. Rauch eine. Ich komme gleich nach."
Er reichte Lewis sein Feuerzeug. Er wollte das hier nicht vor dem Streuner machen. Nicht, weil er sich dafür schämte, dass er es tun musste - zumindest nicht nur - sondern weil er Lewis nicht daran erinnern wollte, dass er selbst genau das Gleiche durchgemacht hatte, was diese Frau gleich erleben würde.
Sobald Lewis verschwunden war, stand Santi auf. Auf dem Weg zu der furchtbaren Frau streifte er mit einem Finger den Nacken eines Mannes mit frischem Gipsbein. Der Mann erschauderte und starrte wie eingefroren vor sich hin. Santi fühlte sich sofort besser; die Schatten in den Ecken zogen sich zurück. Als er die Frau erreichte, tat er so, als stolperte er, wobei er gegen sie stieß. Natürlich echauffierte sich die Frau darüber.
"Das tut mir so leid, Verzeihung!" entschuldigte sich Santi viel zu überschwänglich dafür, dass er gegen ihr Knie gestoßen war.
Die Frau sah doch allen Ernstes angeekelt aus. Sie verdiente, wie auch immer die nächste Stunde für sie aussah. Santi stand auf und tätschelte der Frau die Schulter, wobei sein kleiner Finger ganz aus Versehen ihren Hals streifte.
"Das tut mir jetzt weniger leid," knurrte er kaum hörbar und ließ seine Magie in diesem Bruchteil einer Sekunde vollends zuschlagen.
Die Frau klappte sofort zusammen. Normalerweise würde Santi dafür sorgen, dass sich jemand um seine Opfer kümmerte, wenn er sie so zurückließ, aber er wollte nicht, dass diese Frau mehr Ressourcen verschwendete, als wirklich nötig war.
Gegenüber der Frau starrte ein schwarzes Mädchen mit großen Augen zu Santi hinauf. Er zwinkerte ihr über seine Sonnenbrille hinweg zu; das Mädchen grinste. Dann schob Santi seine Brille wieder zurecht und verließ die Notaufnahme.
Die Luft draußen war wie üblich verpestet, aber über ihm rotierten keine Suchhelikopter und die Schatten waren aus den Ecken verschwunden. Er trat von hinten an Lewis heran, sobald er den Streuner gefunden hatte, legte ihm die Hände auf die Hüften und küsste ihn in den Nacken.
"hab ich dir eigentlich schon gesagt, wie gut dein Hintern in diesen Jeans aussieht?" raunte er gegen Lewis' haut.
Santi drückte die Hand des Streuners. Ohne seinen Blick von der kleinen Menschenmenge zu nehmen raunte er ihm zu: "Deine Fürsorge in allen Ehren, callejero, aber jagen kann ich allein."
Noch einmal hob er Lewis' Hand an seine Lippen und platzierte einen hauchzarten Kuss darauf. Eine Frau zu seiner Linken verzog das Gesicht. Sie war irgendwo in ihren Dreißigern, vielleicht Vierzigern. Sie war allein, keine Kinder, keine älteren Herrschaften. Sie hatte einen Ausschlag auf ihren Unterarmen. Seiner Meinung nach hätte sie damit zum Dermatologen oder Hausarzt gesollt. Perfekt.
"Warte draußen. Rauch eine. Ich komme gleich nach."
Er reichte Lewis sein Feuerzeug. Er wollte das hier nicht vor dem Streuner machen. Nicht, weil er sich dafür schämte, dass er es tun musste - zumindest nicht nur - sondern weil er Lewis nicht daran erinnern wollte, dass er selbst genau das Gleiche durchgemacht hatte, was diese Frau gleich erleben würde.
Sobald Lewis verschwunden war, stand Santi auf. Auf dem Weg zu der furchtbaren Frau streifte er mit einem Finger den Nacken eines Mannes mit frischem Gipsbein. Der Mann erschauderte und starrte wie eingefroren vor sich hin. Santi fühlte sich sofort besser; die Schatten in den Ecken zogen sich zurück. Als er die Frau erreichte, tat er so, als stolperte er, wobei er gegen sie stieß. Natürlich echauffierte sich die Frau darüber.
"Das tut mir so leid, Verzeihung!" entschuldigte sich Santi viel zu überschwänglich dafür, dass er gegen ihr Knie gestoßen war.
Die Frau sah doch allen Ernstes angeekelt aus. Sie verdiente, wie auch immer die nächste Stunde für sie aussah. Santi stand auf und tätschelte der Frau die Schulter, wobei sein kleiner Finger ganz aus Versehen ihren Hals streifte.
"Das tut mir jetzt weniger leid," knurrte er kaum hörbar und ließ seine Magie in diesem Bruchteil einer Sekunde vollends zuschlagen.
Die Frau klappte sofort zusammen. Normalerweise würde Santi dafür sorgen, dass sich jemand um seine Opfer kümmerte, wenn er sie so zurückließ, aber er wollte nicht, dass diese Frau mehr Ressourcen verschwendete, als wirklich nötig war.
Gegenüber der Frau starrte ein schwarzes Mädchen mit großen Augen zu Santi hinauf. Er zwinkerte ihr über seine Sonnenbrille hinweg zu; das Mädchen grinste. Dann schob Santi seine Brille wieder zurecht und verließ die Notaufnahme.
Die Luft draußen war wie üblich verpestet, aber über ihm rotierten keine Suchhelikopter und die Schatten waren aus den Ecken verschwunden. Er trat von hinten an Lewis heran, sobald er den Streuner gefunden hatte, legte ihm die Hände auf die Hüften und küsste ihn in den Nacken.
"hab ich dir eigentlich schon gesagt, wie gut dein Hintern in diesen Jeans aussieht?" raunte er gegen Lewis' haut.

