Mein Herz schlug mir bis zum Hals, als ich sah, wie Daiki sich bewegte. Lebendig? Ja. Natürlich war ihn meine Reaktion nicht völlig entgangen. Ein Umstand der meine Wangen nur noch mehr zum glühen brachte. "Ich… ich hab nur…" Großartig, Philomena. Sehr eloquent. "...nur nachsehen ob du noch lebst. I-Ich kann ja nicht noch einen Ayakashi in diesen Jahrtausend verheizen." Als er sich aufrichtete und vor Schmerz zusammenzuckte, war all die Verlegenheit für mich schlagartig vergessen. Mein Blick suchte sofort nach kritischen Verletzungen. Das die Chimäre ihn noch ein Andenken verpasst hatte gefiel mir ganz und gar nicht. Ich musste meine Befehlstrucktur wohl ernsthaft überdenken. Er sollte doch nichts Dummes anstellen verdammt! "....Idiot....." murmelte ich mehr zu mir selbst als zu ihm. Er hatte mich geschützt. Natürlich hatte er das. Als er dann auch noch meinte, wie aus dem Nichts, dass es schön sei, dass ich unversehrt war, entwich mir ein nervöses Kichern, das ich nicht unterdrücken konnte.
"N-Naja…", murmelte ich verlegen und sah kurz zur Seite, "...zumindest noch… irgendwie… an einem flücht" Ich erlaubte mir nur einen flüchtigen Blick zu Daiki. Sicherheitshalber. "Dank dir." Ich wollte eigentlich noch etwas sagen, doch da richtete er sich schon auf und sprach von Duschen, von Wunden reinigen ...alles so beiläufig, als hätte er sich nicht gerade beinahe für mich zerlegen lassen. Typisch immerhin war er einfach ein idiotisches, großkotziges Breitschwert!
Mein Blick wanderte zu den Sterblichen. Schüler sammelten sich, tuschelten, starrten auf den eingestürzten Parcours. Der Nebel tat seine Arbeit, aber ich wusste: gleich würden Fragen kommen. Viele Fragen.
Trotzdem blieb ich sitzen. Mein Arm hob sich fast von allein, meine Hand streckte sich noch gerade so nach Daiki aus. "Warte." sagte ich schneller, als ich denken konnte. "Du kommst da hinten doch gar nicht richtig ran." Meine Stimme war fester, als ich mich fühlte. "Lass mich das machen. Bitte. Ich… ich kann das. Schnell, mit meiner Magie. Bevor sie näher kommen." Er bewegte sich schon Richtung Ausgang, torkelnd, stur wie eh und je. Ach verdammt! "Dai-...." , versuchte ich es noch einmal, kaum hörbar aber es war nutzlos. Die ersten Schüler kamen näher.
Ich zwang mich aufzustehen, ignorierte das Ziehen in meinen eigenen Muskeln, klopfte mir Staub und Magiereste von der Kleidung. Ich nahm einen tiefen Atemzug. Dann setzte ich mein schönstes, harmlosestes Lächeln auf. "Alles gut!" rief ich den anderen entgegen. "Der Parcours war… äh… wohl etwas instabil aufgebaut. Materialermüdung. Physik. Ihr wisst schon..." gefolgt von einen kurzen, überzeugenden Lachen. "Der Lehrer kümmert sich sicher darum. War spektakulär, oder?" Innerlich pochte mein Herz immer noch viel zu schnell. Nicht wegen der Explosion. Doch jetzt war mein Inneres Chaos wohl erst einmal zweitrangig. Hoffentlich ging es wenigstens Daiki bald besser oder er ließ mich mit meiner Magie helfen...
"N-Naja…", murmelte ich verlegen und sah kurz zur Seite, "...zumindest noch… irgendwie… an einem flücht" Ich erlaubte mir nur einen flüchtigen Blick zu Daiki. Sicherheitshalber. "Dank dir." Ich wollte eigentlich noch etwas sagen, doch da richtete er sich schon auf und sprach von Duschen, von Wunden reinigen ...alles so beiläufig, als hätte er sich nicht gerade beinahe für mich zerlegen lassen. Typisch immerhin war er einfach ein idiotisches, großkotziges Breitschwert!
Mein Blick wanderte zu den Sterblichen. Schüler sammelten sich, tuschelten, starrten auf den eingestürzten Parcours. Der Nebel tat seine Arbeit, aber ich wusste: gleich würden Fragen kommen. Viele Fragen.
Trotzdem blieb ich sitzen. Mein Arm hob sich fast von allein, meine Hand streckte sich noch gerade so nach Daiki aus. "Warte." sagte ich schneller, als ich denken konnte. "Du kommst da hinten doch gar nicht richtig ran." Meine Stimme war fester, als ich mich fühlte. "Lass mich das machen. Bitte. Ich… ich kann das. Schnell, mit meiner Magie. Bevor sie näher kommen." Er bewegte sich schon Richtung Ausgang, torkelnd, stur wie eh und je. Ach verdammt! "Dai-...." , versuchte ich es noch einmal, kaum hörbar aber es war nutzlos. Die ersten Schüler kamen näher.
Ich zwang mich aufzustehen, ignorierte das Ziehen in meinen eigenen Muskeln, klopfte mir Staub und Magiereste von der Kleidung. Ich nahm einen tiefen Atemzug. Dann setzte ich mein schönstes, harmlosestes Lächeln auf. "Alles gut!" rief ich den anderen entgegen. "Der Parcours war… äh… wohl etwas instabil aufgebaut. Materialermüdung. Physik. Ihr wisst schon..." gefolgt von einen kurzen, überzeugenden Lachen. "Der Lehrer kümmert sich sicher darum. War spektakulär, oder?" Innerlich pochte mein Herz immer noch viel zu schnell. Nicht wegen der Explosion. Doch jetzt war mein Inneres Chaos wohl erst einmal zweitrangig. Hoffentlich ging es wenigstens Daiki bald besser oder er ließ mich mit meiner Magie helfen...
