Ich hätte wirklich nicht lachen dürfen. Wirklich nicht. Aber wie er dort unten auf der letzten Stufe lag… rot, verwirrt, stolz und beleidigt zudem dann dieser Kommentar mit der Bratpfanne… Ich biss mir auf die Lippe, um das Grinsen zu unterdrücken. "Ich würde dir keine Bratpfanne über den Kopf ziehen." sagte ich, während ich ihm beim Aufstehen half. "Dafür liebe ich mein Zuhause und seine Küchenausstattung zu sehr." Das Haus knarrte und klapperte von innen zufrieden, als würde es mir zustimmen. Ein leises, sehr eindeutig beleidigtes Knurren kam von Daiki. Das machte es natürlich schlimmer. Viel schlimmer. Ich musste wegsehen, sonst hätte ich wirklich gelacht und ich wollte nicht, dass er glaubte, ich lache über ihn.
Dann kam seine Bemerkung. Ich stockte. "So gut bist du also schon?" fragte ich leise und zugleich erstaunt. Es war… irritierend, beruhigend und ein kleines bisschen überwältigend, wie feinfühlig unsere Verbindung inzwischen war. Offensichtlich war ich nicht die Einzige, die spürte, was im anderen vorging. "L-lass uns erstmal reingehen, okay?" murmelte ich, bevor meine Gedanken noch weiter ausuferten.
Drinnen zog es mich sofort zur Küche. Ein warmes Getränk war genau das Richtige! ...Für uns beide, glaube ich. Während ich Wasser aufsetzte und gedankenverloren einige Teeblätter in die Kanne streute, sprach ich weiter. "Es war nicht wirklich… Angst." begann ich langsam. "Es war eher… Erkenntnis. Und die ist manchmal schlimmer." Ich atmete tief ein. Ruhig. Ein wenig zittrig. "Die Runen… sie halten nichts fest. Sie leiten." Ich hob den Blick, unwillkürlich sah ich direkt zu meinen Ayakashi. "Lebenskraft der Sterblichen. Irgendetwas zieht ihnen konsequent die Energie ab. Wenn sie ausgesagt sind verschwinden sie einfach. Deshalb flimmern manche ihrer Gestalten von Zeit zu Zeit auch. Es wird gesteuert durch zwei Ströme… zwei separate Magieformen." Meine Finger verharrten über der Kanne, als ich das nächste aussprach. "Eine davon gehört deiner Art. Ayakashi-Essenz." Und in dem Moment durchzuckte es mich.
Wieder dieses vertraute Ziehen tief in meinem Innern. Dieses Echo, das ich aus einer anderen Zeit kannte. Einer anderen Bindung. Serafin. Ich schob den Gedanken entschieden weg, fast trotzig, und sprach einfach weiter - hier, in diesem Moment, bei ihm. "Die andere ist… wild. Unrein. Eine verdrehte Form von Schöpfungsmagie. Keine reine göttliche. Eher… etwas dazwischen. azwischen sind also definitiv beteiligt." Ich schüttelte leicht den Kopf.
"Das hat mich erschreckt. Weil es bedeutet, dass du und ich nicht zufällig da hineingeraten sind. Wir sind Teil davon." Ich goss das Wasser über den Tee und versuchte, mich zu sammeln. "Und ja… ich wollte nach dir sehen. Weil deine Präsenz in diesen Moment plötzlich weg war. Und weil ich…" Ich räusperte mich, wich seinem Blick kurz aus. "…weil du wichtig bist. Für das Ganze." Das war zumindest der Teil, den ich aussprechen konnte. Der andere - der, der mir wärmer in der Brust saß als jeder Tee, blieb wohl lieber noch etwas länger unausgesprochen.
Dann kam seine Bemerkung. Ich stockte. "So gut bist du also schon?" fragte ich leise und zugleich erstaunt. Es war… irritierend, beruhigend und ein kleines bisschen überwältigend, wie feinfühlig unsere Verbindung inzwischen war. Offensichtlich war ich nicht die Einzige, die spürte, was im anderen vorging. "L-lass uns erstmal reingehen, okay?" murmelte ich, bevor meine Gedanken noch weiter ausuferten.
Drinnen zog es mich sofort zur Küche. Ein warmes Getränk war genau das Richtige! ...Für uns beide, glaube ich. Während ich Wasser aufsetzte und gedankenverloren einige Teeblätter in die Kanne streute, sprach ich weiter. "Es war nicht wirklich… Angst." begann ich langsam. "Es war eher… Erkenntnis. Und die ist manchmal schlimmer." Ich atmete tief ein. Ruhig. Ein wenig zittrig. "Die Runen… sie halten nichts fest. Sie leiten." Ich hob den Blick, unwillkürlich sah ich direkt zu meinen Ayakashi. "Lebenskraft der Sterblichen. Irgendetwas zieht ihnen konsequent die Energie ab. Wenn sie ausgesagt sind verschwinden sie einfach. Deshalb flimmern manche ihrer Gestalten von Zeit zu Zeit auch. Es wird gesteuert durch zwei Ströme… zwei separate Magieformen." Meine Finger verharrten über der Kanne, als ich das nächste aussprach. "Eine davon gehört deiner Art. Ayakashi-Essenz." Und in dem Moment durchzuckte es mich.
Wieder dieses vertraute Ziehen tief in meinem Innern. Dieses Echo, das ich aus einer anderen Zeit kannte. Einer anderen Bindung. Serafin. Ich schob den Gedanken entschieden weg, fast trotzig, und sprach einfach weiter - hier, in diesem Moment, bei ihm. "Die andere ist… wild. Unrein. Eine verdrehte Form von Schöpfungsmagie. Keine reine göttliche. Eher… etwas dazwischen. azwischen sind also definitiv beteiligt." Ich schüttelte leicht den Kopf.
"Das hat mich erschreckt. Weil es bedeutet, dass du und ich nicht zufällig da hineingeraten sind. Wir sind Teil davon." Ich goss das Wasser über den Tee und versuchte, mich zu sammeln. "Und ja… ich wollte nach dir sehen. Weil deine Präsenz in diesen Moment plötzlich weg war. Und weil ich…" Ich räusperte mich, wich seinem Blick kurz aus. "…weil du wichtig bist. Für das Ganze." Das war zumindest der Teil, den ich aussprechen konnte. Der andere - der, der mir wärmer in der Brust saß als jeder Tee, blieb wohl lieber noch etwas länger unausgesprochen.

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